KOHI-KULTURRAUM | AUSGEWÄHLTE VERANSTALTUNGSTIPPS, 18.01.2020

Ausgewählte Veranstaltungen…

 


… am Samstag

Sa 18.01.20 | 19:00 bis 21:00 Sehenswertes 

Vernissage: Antje Wygoda - Das verborgene Potenzial der Dinge

Objekte + Zeichnungen (De-Karlsruhe)
Ausgangspunkt für Wygodas Arbeiten sind gefundene Materialien aus dem Baumarkt und Dinge des Alltags, die oftmals interessante Gestaltungsmerkmale aufweisen, die in der Regel unbeachtet bleiben. Gerade hierauf möchte sie den Betrachter hinweisen.
Dies geschieht durch Umformen, Zusammenfügen, Wegnehmen, Dazugeben. Die Gegenstände werden so ihrer ursprünglichen Identität beraubt und in neue Zusammenhänge gebracht. Durch die ungewohnten Kombinationen und Verwendungen werden die ästhetischen Qualitäten der profanen Ausgangsmittel hervorgehoben und die Dinge mit neuer Bedeutung aufgeladen.
Sowohl bei den Objekten, als auch den Zeichnungen setzt Wygoda auf die Klarheit und Ausdruckskraft der Linie. Ausgangspunkt einer Arbeit kann ein zufälliger Impuls sein, wie das Finden eines Gegenstandes oder das Zeichnen einer Linie. Die Grundidee wird dann konsequent weiterentwickelt, bis sich ein klares Objekt oder eine Zeichnung ergibt die in ihrer formalen Strenge überzeugen.
Die Zeichnungen werden direkt mit Feder und Tusche aufs Papier gebracht. Es ergibt sich ein Wechselspiel aus Linien, Flächen und Farben. Manchmal erinnern sie an technische Zeichnungen, irritieren aber bei genauer Betrachtung durch bewusst gesetzte Fehlstellen.
Geöffnet während der Veranstaltung und auf Anfrage kunst@kohi.de
Bis 13. Februar
Klickt auch das Info-pdf unten an. Zur Ansicht und zum Download.

Externe Infos unter https://www.dropbox.com/s/lxfi4zdkibhu19g/antje%20wygoda.pdf?dl=0


Sa 18.01.20 | 21:00 bis 23:00 Musikalisches 

THE DÜSSELDORF DÜSTERBOYS - Nenn Mich Musik Tour 2020

Existential-Folkpop (De-Essen) Einlass 20h
präsentiert von Musikexpress, MusikBlog & ByteFM
http://www.youtube.com/watch?v=HYLvFB-xbm4
Als der US-amerikanische Musiker John Fahey 1959 unter dem Namen Blind Joe Death ein Album herausbrachte, hielten es viele Kenner für einen sensationellen Fund der frühen American Folk Music. Wenn man 60 Jahre später das Debütalbum von The Düssseldorf Düsterboys hört, könnte man es durchaus auch für einen wiederentdeckten Schatz der Folkmusik halten.
Tatsächlich aber ist es das neueste Werk von Peter Rubel und Pedro Goncalves Crescenti, die inzwischen viele Musikliebhaber in diesem Land als die unverkennbaren Stimmen von International Music kennen dürften. Ihr Album „Die besten Jahre“ aus dem April 2018 halten nicht wenige für die stärkste deutschsprachige Platte der letzten Jahre.
Nun also „Nenn mich Musik“, das unter Fans langersehnte Debütalbum von The Düsseldorf Düsterboys, die Peter und Pedro als Duo schließlich schon lange vor International Music gegründet haben. Um das Verwirrspiel mit den unterschiedlichen Band-Identitäten perfekt zu machen, haben Peter Rubel und Pedro Goncalves Crescenti mit Edis Ludwig am Schlagzeug und Fabian Neubauer an Orgel und Klavier The Düsseldorf Düsterboys nun kurzerhand zum Quartett erklärt. Und wieder hat Produzent Olaf O.P.A.L. sie extrem gut in Szene gesetzt. Vor allem dann, wenn sich auf den Aufnahmen gelegentlich ein paar Holzblasinstrumente zur Band dazugesellen: Was für ein Sound! Die Düsterboys nennen es schlicht und einfach: Musik.

Externe Infos unter https://soundcloud.com/the-d-sseldorf-d-sterboys


Sa 25.01.20 | 21:00 bis 23:00 Musikalisches 

FREUNDE DER ITALIENISCHEN OPER

New-Wave/Gothic-Rock De-Dresden Einlass 20h
http://www.youtube.com/watch?v=eF8F_UWYxzE
http://de.wikipedia.org/wiki/Freunde_der_italienischen_Oper
"Aufgewachsen in der Diktatur, geschunden, gedemütigt, bestohlen und geknechtet, sind sie das Produkt der gleichzeitig existierenden Tragödie und Komödie. Subkultur und Kunst werden durch Neuinterpretation der „opera in musica“ zur Kultur einer geschändeten Generation.“
Gesang/Rezitation: Ray Van Zeschau
Gitarre: Tex Morton (Sunny Domestozs, Mad Sin)
Gitarre: Joey A. Vaising (((TAM)), The Sonic Boom Foundation)
Bass: Rajko Gohlke (Knorkator, Think About Mutation)
Schlagzeug: Boris Israel Fernandez (Messer Chups)
Die FDIO wurden 1987 in Dresden gegründet und traten erstmals am 7. Oktober 1988, zu diesem Zeitpunkt noch illegal, im „Klub Südstadt“ (Cottbus) auf. Schon kurz darauf wurde Regisseur Wolfgang Engel auf sie aufmerksam und engagierte sie für seine Faust-Inszenierung am Staatsschauspiel Dresden mit Sänger Ray van Zeschau in der Rolle des „Euphorion“.
1991 brachte die Band am Staatsschauspiel Dresden eine eigene, einmalige Revue zur Aufführung und waren in der Geschichte des Schauspielhauses die erste Musikgruppe, die dort ein Konzert gaben. Anfang der 1990er Jahre galten FDIO unter vielen Musikkritikern und Journalisten als beste und innovativste Band der neuen Länder.

Externe Infos unter http://www.freunde-der-italienischen-oper.de/


Sa 01.02.20 | 20:00 bis 23:45 Sehenswertes 

OPEN MIC - offene Bühne für Kleinkunst

Unsere Bühne öffnet sich für jede Art von Kleinkunst. Ob Musik, Text, Theater, Comedy oder auch Jonglage – soweit es unsere Räumlichkeiten zulassen, darfst Du außer Cover-Versionen alles vortragen, was Dir und dem Publikum Spaß macht. Nach 15 Minuten kündigt der Gong den nächsten Beitrag an. Die richtige Adresse für alle, die Anschluss an die lokale Musik- & Kulturszene suchen oder einfach Lust auf Überraschungen haben. Bühne, Mikros, Schlagzeug und Verstärker stellen wir zur Verfügung – ihr bringt eigene Instrumente und natürlich gute Laune mit. Anmelden muss man sich nicht!


Sa 08.02.20 | 20:00 bis 23:00 Musikalisches 

Schrottgrenze - Alles zerpflücken! Tour 2020 + Transporter

Indie-Pop-Punk (DE-Hamburg) + Punk-Zen (DE-Karlsruhe)
Einlass 20h
präsentiert von OX, ByteFm, livegigs, Diffus und Taz
http://www.youtube.com/watch?v=5QUWxNiTnDI
Zwischen Rockfestival und Dragshow. Zwischen Punkrock und Pop. Zwischen kleinen Alltagsgeschichten und unmissverständlichen Statements. Überall bewegt sich die Hamburger Band Schrottgrenze, auch mit dem neuen Album "Alles zerpflücken". Aber was wird hier zerpflückt? In erster Linie die verdammte Heteronormativität –- ganz in "Glitzer auf Beton"-Tradition! Musikalisch gelingt Schrottgrenze der Spagat, den kaum jemand hinbekommt: Die Lieder auf dem neuen Album funktionieren gleichsam in der queeren Bar, auf der Antifa-Demo oder bei der Erstsemster-Party. Man kann zu ihnen die Faust recken, dazu knutschen oder einfach nur feiern. (s)
Drei Freunde. Gitarre, Bass und Schlagzeug. Mal wütend, mal nachdenklich, spielen Transporter ihr eigenes Ding. Die Richtung: emotional direkt aufs Ohr. Musik ist Musik. Leben ist Vielfalt und tot sind wir später. Die deutschen Texte sind wie Beipackzettel zum Alltag – punkige Gesellschaftskritik, grüblerische Poesie. Und dass das Trio nicht erst seit gestern zusammen Musik macht, kann man hören. Die Stücke sind frisch, aber das Fundament besteht aus Jahrzehnten gelebter Musik. Independent. Kennt das noch jemand? (s)
http://www.transporterband.de

Externe Infos unter https://www.schrottgrenze.de/


Sa 15.02.20 | 19:00 bis 21:00 KUNST: Malerei 

Vernissage: Harry James - urban Jungle

Street Art (Fr-Paris)
Harry-James Paris ist ein 47 Jahre alter Straßenkünstler, der in Paris lebt. HJ zeichnet, seit er einen Bleistift in der Hand hat. Als Autodidakt griff er mit dem Aufkommen der Hip-Hop-Kultur in Frankreich zur Sprühdose. Heute, Jahrzehnte später, arbeitet HJ viel mit Stiften und Acrylfarben. Er malt wilde Tiere, weil er sie liebt. Und er verleiht ihnen eine urbane Haltung: "It's like a jungle sometimes, it makes me wonder how I keep from going under." (Lyrics "Message" Grand Master Flash, 1982).
HJ spielt Schlagzeug mit Flüchtlingen. Sie bilden eine Afro-Groove-Band mit dem Namen «KaceKode» und er kreiert Therianthropie-Illustrationen rund um dieses Universum (er ist der Mandrill).
Daneben unterrichtet er Zeichnen an einer Kunstschule.
Bis 13. März während der Veranstaltungen oder auf Anfrage: kunst@Kohi.de


Sa 15.02.20 | 21:00 bis 23:30 Musikalisches 

Blind Butcher + Catalyst

Wave-Disko-Rock (Ch-Luzern) + Garage-Rock (Ch-St.Gallen) Einlass 20h
http://www.neolyd.com/audio-video/blind-butcher-shooting-star/
http://www.youtube.com/watch?v=4ldKhJEP3L4
http://www.youtube.com/watch?v=rpBXBkCq7Ok
Stilpolizei, schweig stille! Alles ist legitim, wenn man nur locker bleibt. Was Blind Butcher, mal in hautengen Glitzerleggins und puscheligen Phantasieuniformen, mal in neonfarbenen Skioveralls auf die Bühne bringen, ist purer Irrsinn und macht süchtig. Das dritte Album der beiden Luzerner, "Piss me a Rainbow", bietet den gewohnt betörenden Stilmix aus Rock'n'Roll, Disco, New Wave, Punk, Country und elektronischen Elementen und ist von nicht weniger inspiriert als den Themen, die die Menschheit bewegen: Liebe, Science Fiction, die Augenbraue oder Neurodermitis. Man muss nicht vollkommen schmerzfrei sein, um die wahnsinnige Show zu lieben, aber es hilft. (a)
http://blindbutcher.ch/
Herzlich willkommen also beim KOHI-Themenabend "Zwei Männer machen Lärm für vier". Zur Einstimmung: Catalyst. Mit minimalen Mitteln – einem Schlagzeug, einer elektrischen Gitarre, Gesang und einer enormen Verstärker-Dichte – erzeugen die beiden St. Gallener eine melodische Wucht, die den Großen in Sachen Alternative-Rock in nichts nachsteht. Die aktuelle EP "Beware of the Volcano" handelt von Wut und Verwirrung und versteht sich als Warnung. Wenn Ramon Wehrle mit fliegenden Haaren auf die Drums drischt und Dominic Curseri mit zuckendem Oberkörper die Gitarre schüttelt, kann man gar nicht anders, als selig an Curt Cobain zurückzudenken. (a)
http://www.catalyst-official.com/


Sa 22.02.20 | 21:00 bis 23:30 Musikalisches 

ATLAS BIRD + JIM KROFT mit Band

Artpop/Postrock (De-Leipzig) + Folkrock (De-Berlin) Einlass 20h
http://www.youtube.com/watch?v=eSO6zQDlN0U
"Ein Wesen zwischen den Welten mit Flügeln, die viel zu lang verharrten und Beinen, die schwer geworden waren": das sind Atlas Bird. Und jetzt setzt das Trio seine Reise fort, denn nach der Debüt-EP "Escapia" von 2017 folgt nun die Schwesterplatte "Dua Lux" -– und damit auch ein weiterer Auftritt im KOHI. Atlas Bird hauen aus rohen Brocken euphorische Songs, die sie in gleichermaßen massive und immer wieder verträumte Arrangements gießen. Ihre Songs umweht dabei eine schwebende Melancholie, die vor allem vom stets präsenten Gesang getragen wird. Und so arbeiten sie sich durch steiniges Terrain hoch zu versöhnlichen Refrains. (s)
http://www.atlasbird.com
http://www.youtube.com/watch?v=VnzgC37rlmo
Jim Kroft ist Musiker, Kameramann, Regisseur und Fotograf in Personalunion. Mit "The March of Hope" lief im letzten Jahr auf mehr als 25 Filmfestivals weltweit ein beeindruckender Dokumentarfilm über Krofts Reise auf der Balkanroute und die Flüchtlingshilfe auf Lesbos und Idomeni. Im November erscheint mit "Love in the Face of Fear" das Album, mit dem er seine Erlebnisse dort weiter verarbeitet und in diesen finsteren Zeiten der Verwirrung der Gesamtsituation und Stimmung etwas Bewegendes entgegensetzt. Mit Musik geht so was ja bekanntlich am besten. (s)
http://www.jimkroft.com


Sa 29.02.20 | 21:00 bis 23:00 Musikalisches 

REMBETIKO mit LEFTA & ALé – analogue light

Rembetiko/griechische Vagabundenfolklore
(De-Stuttgart) Einlass 20h
Der Bossanova-Musiker Klaus Pfeiffer, geboren in São Paulo und der Stuttgarter Autor und Punkexperte Simon "Sid" Steiner ("Wie der Punk nach Stuttgart kam ...") spielen griechischen Underground, Rembetiko aus Athen aus den 30er Jahren und verpassen dieser Bouzouki-Musik einen elektronischen und experimentellen Touch.
Sie spielen auf Bouzouki, Baglamas, Tsouras, Gitarre, Klarinette, Loops und Percussions griechische Undergroundmusik. Die Rembetika sind Lieder aus dem Piräus der 1930er-Jahre, "griechischer Blues". In verrufenen Hafentavernen zelebriert und vom Regime als subversive Kraft gefürchtet und rigoros bekämpft, war er für das Publikum allabendlich Erlösung von Elend und Repression. Lefta singen die Rembetika von damals und –- das ist neu –- improvisieren ausgelassen im 9/8-Zeimbekiko-Rhythmus, den sie mit Loops, Beats und Effekten versehen. Tipp zur Einstimmung: "Rembetiko" (Graphic Novel) von David Prudhomme (b)
ALé –analogue light zeigt derbe Dias und Steiner/Pfeiffer erzählen die Historie des Rembetiko per Foto-show.
Dieser Abend ist sehr empfehlenswert.

Externe Infos unter http://www.lefta.eu/


Sa 07.03.20 | 20:00 bis 23:45 Sehenswertes 

OPEN MIC - offene Bühne für Kleinkunst

Unsere Bühne öffnet sich für jede Art von Kleinkunst. Ob Musik, Text, Theater, Comedy oder auch Jonglage – soweit es unsere Räumlichkeiten zulassen, darfst Du außer Cover-Versionen alles vortragen, was Dir und dem Publikum Spaß macht. Nach 15 Minuten kündigt der Gong den nächsten Beitrag an. Die richtige Adresse für alle, die Anschluss an die lokale Musik- & Kulturszene suchen oder einfach Lust auf Überraschungen haben. Bühne, Mikros, Schlagzeug und Verstärker stellen wir zur Verfügung – ihr bringt eigene Instrumente und natürlich gute Laune mit. Anmelden muss man sich nicht!


Sa 14.03.20 | 19:00 bis 21:00 Sehenswertes 

Vernissage: "Djidariyat"

Streetart und Revolution: – Wandmalereien (SD-Khartum)
Während des Bürgeraufstands im Sudan im Frühjahr 2019 entstanden in der Hauptstadt Khartum hunderte Wandmalereien. So schnell, wie sie entstanden, ließen die Machthaber sie wieder übermalen. Einigen Fotografen ist es gelungen, die Bilder vorher zu dokumentieren. Sie zeugen von der Kraft, die Kunst entfalten kann, wenn die Gesellschaft sich verändert. Wir zeigen eine Auswahl der Bilder und eine Video-Installation. Kurator ist der Kasseler Künstler Zaki Al-Maboren, der aus dem Sudan stammt. (l)
Geöffnet bis 14. April 2020 während der Veranstaltungen und auf Anfrage: kunst@kohi.de


Sa 14.03.20 | 21:00 bis 23:30 Musikalisches 

WIRD VERLEGT: KUF

DAS KONZERT MIT KUF WIRD AUF HERBST/WINTER VERLEGT. VERZÖGERUNG MIT DEM PLATTENRELEASE. DAS TUT UNS LEID, WIR HALTEN EUCH AUF DEM LAUFENDEN


Sa 21.03.20 | 21:00 bis 23:30 Musikalisches 

KARIES + CRYPTIC COMMANDS

Postpunk (De-Stuttgart) + Lo-Fi-Rock (At-Graz)
Einlass 20h
http://www.youtube.com/watch?v=oR79Fv37KEc
http://www.youtube.com/watch?v=twjvZf7m6JI
"Alice" heißt es, das dritte Album nach „Seid umschlungen, Millionen“ und „Es geht sich aus“. KARIES heißt die Formation, This Charming Man Records das Label. Aufgenommen, produziert und gemischt von Max Rieger, eine Zusammenarbeit, die mittlerweile seit fast sechs Jahren besteht. Das Ergebnis überrascht, wird manche vor den Kopf stoßen und einige werden durch "Alice" das erste Mal von KARIES hören. Gut so! Statt Gleichschritt, gehen KARIES diesmal zwei, drei Schritte auf einmal und unternehmen ästhetische Sprünge. Der Charakter der Produktion ist modern und es geht tanzbar, beschwingt und eingängig zu auf „Alice“ (mastered by Ralv Milberg), ohne dass die noisig-wavige Düsternis und Schwere gänzlich abgelegt wird.
Die Band Cryptic Commands ist schon mit "Farrago", einem Kassetten-Release, angenehm aufgefallen. Auch das DiY-Zombievideo "Drowning In Champagne" sei Euch wärmstens ans pochende Herz gelegt. Mit "Modern Talking" erschien nun das zweite Album und Cryptic Commands beeindrucken mit wachem Selbstbewusstsein, respektabler Renitenz und stilistischer Vielfalt. In den 90ern wären sie sicher als Slacker durchgegangen, während die 00er sie als Noise-Pop gehandelt hätten. In einer Welt voller Referenzen ist es schön, Songs zu begegnen, die für sich alleine stehen können, ohne dass man überlegen muss, ob man das schon einmal gehört hat. Prädikat: wertvoll! (t, b)
http://youtu.be/sks2v8xOd_A

Externe Infos unter http://kariesband.blogspot.com/


Sa 28.03.20 | 21:00 bis 23:00 Musikalisches 

DIE ARBEIT

ByteFM, OxFanzine, prettyinnoise.de und livegigs.de präsentieren:
Postpunk (De-Dresden) Einlass 20h
http://www.youtube.com/watch?v=5kdRdtqa8Mw
http://www.youtube.com/watch?v=WmA95Nv91y0
Wer sich an "Leo hört Rauschen" erinnert, weiß "Die Arbeit" als Nachfolger dieses Dresdner Quartetts per se zu schätzen. Reduzierte Gitarren, Beats auf den Punkt, deutscher Text aus Poesie und Propaganda fügen sich ohne großes Brimborium zusammen zu einer erfreulichen Monotonie à la "Deutsch Amerikanische Freundschaft", "Joy Divison" und "Tocotronic". Ein oszillierendes Erweckungserlebnis irgendwo zwischen Aufbauen und Abreißen. Gefertigt wie in einer Werkstatt, wird Gesellschaftskritik inmitten eines kapitalistischen Trümmerhaufens installiert. Also an die Arbeit! Den Soundtrack dazu liefert das soeben erschienene Album "Material". (t, b)

Externe Infos unter http://diearbeit.band


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