KOHI-KULTURRAUM | AUSGEWÄHLTE VERANSTALTUNGSTIPPS, 10.12.2019

Ausgewählte Veranstaltungen…

 


… der Kategorie Musikalisches

Mi 11.12.19 | 20:00 bis 22:00 Musikalisches 

Gernot Ziegler - Standard Time

Jazz (DE-Karlsruhe) Einlass 19:30h
Gernot Ziegler (p)
Jutta Brandl (voc)
Gernot Kögel (b)
Stefan Günther-Martens (dr)
It's standard time – dieses Mal hat der Karlsruher Pianist Gernot Ziegler gute Freunde und Kollegen eingeladen, um mit ihnen seine Lieblingskompositionen quer durch die Jazzgeschichte zu durchstreifen. Bisher war der umtriebige Bandleader im KOHI hauptsächlich mit eigenen Kompositionen unterwegs, so zum Beispiel mit seinem "Mobile Home". Nun besuchen wir auf einer gemeinsamen Reise alte Bekannte, lassen Vertrautheit aufleben. Und wer weiß, vielleicht bekommen wir eine Ahnung von der Atmosphäre der frühen New Yorker Jazzclubs ... (b)

Externe Infos unter http://gernot-ziegler.de


Do 12.12.19 | 20:00 bis 22:00 Musikalisches 

OUZO BAZOOKA

Psychedelic-Rock (IL-Tel Aviv) Einlass 19h
http://www.youtube.com/watch?v=TYo323jqHOI
http://de.wikipedia.org/wiki/Ouzo_Bazooka
Man nennt sie die Champions des mediterranen Psych-Rock. „Transporter“ heißt ihr neuester Langspieler, und die Musik hält, was der Name verspricht. Total euphorisches Zeugs. Der Vektor ins Nirwana. Beim Stück „Latest News“ hat bestimmt Ozzy Osborne gesungen, bei „Space Camel“ Neil Young und bei „Sleep Walk“ haben sich The Doors reinkarniert. Ob das die Spätfolgen des gestiegenen Kath-Konsums in Israel sind? Oder ist etwa jemand auf die Idee gekommen, Marihuana von Kamelen fermentieren zu lassen? Wer diesem polytoxischen Schallwellenereignis fern bleibt, dem wünsche ich viel Glück beim Suchen nach einer ebenbürtigen Verschickung. (av)

Externe Infos unter http://ouzobazooka.bandcamp.com


Fr 13.12.19 | 21:00 bis 23:00 Musikalisches 

Pauls Jets + Rektor Bust

Gitarrenpop (A-Wien) + Rap (A-Wien) Einlass 20h
http://www.youtube.com/watch?v=_xyTigSD-o8
http://www.youtube.com/watch?v=zzXSlxUTqds
http://www.youtube.com/watch?v=722CpLls2GQ
Da ist es also. Das am meisten erwartete Debüt-Album des Jahres aus Österreich, um nicht zu sagen des gesamten deutschsprachigen Raums. Die Vorab-Singles „Üben üben üben“, „Diese Villa ist verlassen“ und „22703“, allesamt Hymnen eines gar nicht so fernen Utopias haben einen Hype ausgelöst, wie ihn zuletzt wohl anno 2014 Wanda hatten, und befanden sich im oberen Feld der Jahresbestenlisten und Charts von Musikexpress, fm4, TAZ, laut.de und so weiter und so fort.
„Die Ö-Band der Stunde, Pauls Jets, schon jetzt als die nächsten Wanda-buch gehandelt.“ – schrieb Der Standard; doch mit Wanda oder Bilderbuch hat das alles am Ende doch recht wenig gemein. Die Jets sind eklektischer, zerfranster, jugendlicher und anarchistischer als die Wiener Erfolgsbands von gestern.
R€KTOR BU$T ist ein junger Rapper aus Wien. Das Projekt wurde gemeinsam mit dem Produzenten STEJ SLUAP hervorgebracht. Ein weiterer Partner ist FKO. Check it out! http://rektorbust.bandcamp.com/releases

Externe Infos unter http://www.facebook.com/paulsjets/


Sa 14.12.19 | 21:00 bis 23:00 Musikalisches 

Marco Augusto Trio

Italopop (DE-Karlsruhe) Einlass 20h
„Treffen sich ein Italiener, ein Badener und ein Franke ...“ – dann ist das kein Scherz, sondern Spielwitz pur mit dem Marco Augusto Trio. So vielseitig der Charakter der drei Musiker, so auch ihr Programm: Ein bunter Mix aus italienisch-, deutsch- und englischsprachigen hausgemachten Popsongs erwartet uns, ergänzt um einige melodische Instrumentalnummern, in denen das Saxofon brilliert. Niemand verlässt das Konzert ohne ein Lächeln, denn die Darbietung ist stets gespickt mit einer großen Portion Humor, auch wenn es um Ernstes geht – „Das ist das beste Rezept für ein Leben in Freude und Zuversicht“, so Marco Augusto. Die Bühne ist angerichtet!

Externe Infos unter http://www.marcoaugustokunz.com


Do 19.12.19 | 20:00 bis 23:00 Musikalisches 

Matt Elliott + Joe Astray

Dark-Folk (En-Bristol) + Indiefolk (De-Hamburg)
Einlass 19h
http://www.youtube.com/watch?v=YDWEz1mia1I&t=812s
http://www.youtube.com/watch?v=2Z9frWs7ulI
http://www.youtube.com/watch?v=AzGt1Uo41I0
Der englische Gitarrist und Songwriter ist in elektronischer Variante ebenfalls bekannt als The Third Eye Foundation. Heute unter Klarnamen performt, kommt sein Düsterfolk und Slowcore deutlich akustischer daher. Er betitelt seine Studioalben gern konzeptionell, und so gibt es ganze Longplayer mit Liedern über das Trinken, Scheitern, Heulen und das Resignieren an sich. Elliott wird ziemlich hoch gehandelt und seine Liedkunst genießt äußerst populäres Ansehen nicht nur in der schwarzen Szene. Ein Meister des dunklen Fachs also, der hier bei uns auf der Bühne steht. Eine andächtige Verbeugung unserseits ist daher schon gewiss. (t)
Unser Kurschatten und Hausfreund darf im vorweihnachtlichen Qualitätsmusikprogramm natürlich nicht fehlen. Joe Astray ist dem KOHI-Publikum ein ebenso bekannter wie bunter Hund. Kennengelernt haben wir uns in der Bar nebenan, wo er uns in grauester Vorzeit das Bier servierte, dann über die Punkband Lucky Ginger, schließlich über das Leben an sich. Viel zu erählen und zu besingen also, und sein Do-it-Youself-Punkfolk blutet schwer davon. Joe hat sich alles selbst erarbeitet, ist auf die Schnauze gefallen, hat Staub gefressen und ist immer wieder aufgestanden. Bevor es aber am Ende zu viel Blabla gibt, spielt Joe, als ob es kein Ende gäbe. In diesem Sinne, auf das Jahresende! (TomS)
http://www.joeastray.com/

Externe Infos unter http://www.thirdeyefoundation.com


Fr 20.12.19 | 21:00 bis 23:45 Musikalisches 

Leopold Kraus Wellenkapelle + San Antonio Kid

Black-Forest-Surf (DE-Freiburg) + Psychedelic-Pop (DE-Augsburg)
http://www.youtube.com/watch?v=dDy5C1rRw4g
http://www.youtube.com/watch?v=dbelCvwhS8k
Aber hallo, die Leopold Kraus Wellenkapelle ist in der Stadt! Ambitioniert, ungeniert und beinahe immer geschmackvoll spielt die Wellenkapelle seit mehr als zwei Jahrzehnten in- und abseits der Metropolen ihre gänzlich eigene Version der Teenager-, Halbstarken- und sonstigen Außenseiter-Musik des letzten Jahrhunderts. Hier wird nur mit dem Seepferdchen in den schwierigen Gewässern von 60er Rock‘n‘Roll, Surf und Beat recht weit rausgeschwommen. Von einem Quartett, das wohl auch in Zukunft unbedingt lebensbejahend und reichlich unoptimiert gegen den Aufstieg spielt. Das geht doch gar nicht, sagen Sie? Gibt's aber trotzdem.
Foto Wellenkapelle: Felix Groteloh
In Augsburg, wo San Antonio Kid herkommen, gab es 1974 die Olympischen Kanu- und Wildwasserwettbewerbe. Viel schnelles Wasser da. Und eine Brücke, wo Du ein Seil ans Geländer bindest, am anderen Ende ein breites Brett mit einem kurzen Halteseil – und damit geht’s ab in die Strömung. Die vier Musiker von San Antonio Kid stelle ich mir dabei in einer doppelstöckigen Formation vor, drei unten, einer oben, natürlich mit umgehängten Gitarren. "Surfgitarre reitet auf Psychofolkwelle" steht dann (nicht) hinten auf der vergilbten Postkarte am Kiosk. (k)
http://www.sanantoniokid.de

Externe Infos unter http://www.leopold-kraus-wellenkapelle.de


Sa 21.12.19 | 21:00 bis 23:00 Musikalisches 

SHY GUY AT THE SHOW

New-Wave (DE-Karlsruhe) Einlass 20h

Die New-Wave-Industrial-Explosion tut es wieder – sie spielt eine Weihnachtsshow bei uns. Wie wir uns freuen, ist kaum in Worte zu fassen. Von vielschichtig arrangierten Songs bis zu pumpend-tanzbaren Stücken liefern die Musiker alles, was wir uns nicht nur zu Weihnachten wünschen. Es klingt, als hätten die Sisters of Mercy mit Nick Cave zu viel Rotwein getrunken, die Synthies von Depeche Mode geklaut und dann in Joy Divisions Wut gebadet. Die Band nimmt ihre Zuhörer und Zuschauer mit in die dunklen 80er, taucht tief ab ins Reich düsterer Lyrics und spielt sich wuchtig zurück an die spiegelglatte Oberfläche. (b)

Externe Infos unter http:// shy-guy-at-the-show.de


So 05.01.20 | 19:00 bis 20:00 Musikalisches 

KOHI meets Querfunk - Radiosendung

Auf 104,8 MHz servieren wir jeden ersten Sonntag im Monat ab 19 Uhr unsere hauseigene Radiosendung über den Äther und somit auf euren Abspielgeräten. Querfunk is the place to hear. Eine glänzende Möglichkeit, kommende und vergangene Live-Musik-Aktivitäten unserer heiligen Hallen akustisch zu genießen. Hier gibt sich freier Ausdrucksjazz mit WaveRockRomantik die Klinke in die Hand, und selbst der Pop-Olymp wird regelmäßig erklommen. Ach Ihr wart schon mal bei uns? Dann ist ja alles klar ... Ohren auf! (t)


Fr 10.01.20 | 21:00 bis 23:00 Musikalisches 

BAR spielt Factory

Slowcore (De-Freiburg) Einlass 20h
Seit Dezember 2018 spielt BAR am Theater Freiburg den Soundtrack zum Theaterstück Factory. Songs von The Velvet Underground und Lou Reed werden hier im BARklang interpretiert. Heute gibt es die außergewöhnliche Gelegenheit, diese eigenwilligen Bearbeitungen außerhalb des Theaters im intimen Rahmen live zu hören. The Velvet Underground, deren Songs 'unverblümt von Drogensucht und sadomasochistischen Praktiken handelten, als andere Bands noch von den Freuden des Händchenhaltens sangen', im bewährten Klanggewand des Country Doom from the Dreisam. (k)
Zum Stück:
http://www.theater.freiburg.de/de_DE/spielplan/factory.15384583
http://mag1.theater.freiburg.de/factory.html
Zur Band:
http://barklang.de/
http://www.youtube.com/watch?v=MAWFaEpNOxo


Fr 17.01.20 | 21:00 bis 23:00 Musikalisches 

BEN SCHADOW BAND

Indierock (De-Hamburg) Einlass 20h
http://www.youtube.com/watch?v=sj0YGOeGNoE
http://www.youtube.com/watch?v=Zwhq5vloSsA
Ben Schadow ist ein lustiger, korpulenter Junge mit zotteligem Bart. Er kommt aus Hamburg, spielt Gitarre, Bass und singt und ist ein kleines bisschen berühmt. Zusammen mit seinen besten Freunden Flo, Tim und Markus spielt er Lieder, plaudert aus dem Nähkästchen und erzählt Geschichten, die so tiefgründig und schlau sind, dass einem vor Begeisterung ganz schwindelig wird. Ein Abend mit der Ben Schadow Band ist gesund, bläst dir den Kopf frei und bringt dich auf neue Ideen. Das kann sehr lustig sein, aber auch sehr traurig. Auf jeden Fall aber immer anders, immer unterhaltsam und immer ein Erlebnis. (a)

Externe Infos unter http://benschadow.de/


Sa 18.01.20 | 21:00 bis 23:00 Musikalisches 

THE DÜSSELDORF DÜSTERBOYS - Nenn Mich Musik Tour 2020

Existential-Folkpop (De-Essen) Einlass 20h
präsentiert von Musikexpress, MusikBlog & ByteFM
http://www.youtube.com/watch?v=HYLvFB-xbm4
Als der US-amerikanische Musiker John Fahey 1959 unter dem Namen Blind Joe Death ein Album herausbrachte, hielten es viele Kenner für einen sensationellen Fund der frühen American Folk Music. Wenn man 60 Jahre später das Debütalbum von The Düssseldorf Düsterboys hört, könnte man es durchaus auch für einen wiederentdeckten Schatz der Folkmusik halten.
Tatsächlich aber ist es das neueste Werk von Peter Rubel und Pedro Goncalves Crescenti, die inzwischen viele Musikliebhaber in diesem Land als die unverkennbaren Stimmen von International Music kennen dürften. Ihr Album „Die besten Jahre“ aus dem April 2018 halten nicht wenige für die stärkste deutschsprachige Platte der letzten Jahre.
Nun also „Nenn mich Musik“, das unter Fans langersehnte Debütalbum von The Düsseldorf Düsterboys, die Peter und Pedro als Duo schließlich schon lange vor International Music gegründet haben. Um das Verwirrspiel mit den unterschiedlichen Band-Identitäten perfekt zu machen, haben Peter Rubel und Pedro Goncalves Crescenti mit Edis Ludwig am Schlagzeug und Fabian Neubauer an Orgel und Klavier The Düsseldorf Düsterboys nun kurzerhand zum Quartett erklärt. Und wieder hat Produzent Olaf O.P.A.L. sie extrem gut in Szene gesetzt. Vor allem dann, wenn sich auf den Aufnahmen gelegentlich ein paar Holzblasinstrumente zur Band dazugesellen: Was für ein Sound! Die Düsterboys nennen es schlicht und einfach: Musik.

Externe Infos unter https://soundcloud.com/the-d-sseldorf-d-sterboys


So 19.01.20 | 20:00 bis 22:00 Musikalisches 

Voodoo Jürgens - Album Release Tour

Chanson-Pop (At-Wien) Einlass 19h
http://www.facebook.com/Krachmandlorchester/
http://www.instagram.com/voodoojuergens/
"In seiner Heimat gilt Voodoo Jürgens mittlerweile als Star –- und das ist ihm sehr zu gönnen. Denn David Öllerer, so sein Geburtsname, vermisst und kartografiert mit seiner Kunstfigur eine versunkene Welt. Die Taxler und Tachinierer, Verlierer und Spieler, die sie bewohnen, bewegen sich verlässlich zwischen Pegelrausch und viertem Herzinfarkt. Ihre lose zusammenhängenden Geschichten inszeniert Voodoo Jürgens als kleine Dramen, in denen er fast alle Rollen selbst spielt." (Reiner Reitsamer, Musikexpress) Wer Voodoo Jürgens schon 2016 bei uns gesehen hat, weiß: Kommen lohnt sich unbedingt! (b)


Di 21.01.20 | 20:00 bis 22:00 Musikalisches 

FUSSYDUCK

Jazz (Ch-Bern) Einlass 19:30h
http://www.youtube.com/watch?v=KuSkfGUB00w
Robin Antunes, Violine (FR)
Guillaume Guedin, Altosax (FR)
Florian Weiss, Posaune (CH)
Leandro Irarragorri, Piano (CH)
Daisy George, Kontrabass (UK)
Baptiste Dolt, Schlagzeug (FR)
Mit Violine und Posaune statt Pauken und Trompeten erklimmen Fussyduck zum ersten Mal im Februar 2018 die Bühne –- und dies sogleich im Herzen von Paris. Das Sextett hat im Sommer 2017 im Rahmen eines Workshops zueinander gefunden. Dort hat die Band den Grundstein für die gemeinsame Vision einer zeitgenössischen Musik aus Westeuropa gelegt. Es ist nicht beim Grundstein geblieben und man darf gespannt sein, in welcher Form sich dieses musikalische Bauwerk weiterentwickeln wird.

Externe Infos unter http://www.florianweiss.ch/


Do 23.01.20 | 20:00 bis 22:00 Musikalisches 

WOLF MOUNTAINS

Garage-Noise-Rock (De-Stuttgart) Einlass 19h
http://www.youtube.com/watch?v=EV-7sQNSnb0
An die Zitzen, Kinder! Wolf Mountains kommen heim zu Muttern (Wolf Bräu) und den geneigten KOHI-GängerInnen nützt hier etwas Namedropping, denn Kevin Kuhn (Die Nerven, Scharping u.v.a.) und Thomas Zehnle (All Diese Gewalt, Levin Goes Lightly) sind ja fast schon Dauermitglieder. Eine Show von Reinhold Emerson's Mosquito Ego steht noch aus. Als Wolf Mountains reißen diese drei 'Stuttgart natives' die Tür zum Rock'n'Roll-Hinterzimmer auf und reiten durch die gute Stube der frühen 60ies, die natürlich in den späten Twentyteens ein wenig mehr oingoboingo macht. (k)

Externe Infos unter http://wolfmountainsmusic.bandcamp.com/


Fr 24.01.20 | 21:00 bis 23:00 Musikalisches 

Die Kerzen - Die Tour d`Amour Tour + DC Schneider

Elektropop (De-Ludwigslust) + Antifolk De-München Einlass 20h
präsentiert von kulturnews, SPEX - Magazin für Popkultur, MusikBlog, thepostie.de und ByteFM
http://www.youtube.com/watch?v=kM33XmNZR1Q
Die Kerzen haben das goldene Pop-Jahrzehnt der ausladenden Schulterpolster und Haarlack-Toupierfrisuren zwar nicht live miterlebt – Gnade der späten Geburt – aber zum Glück gibt's ja auch heute noch jede Menge Second-Hand-Shops und Vintage-Plattenläden, in denen man hemmungslos in den 80ern schwelgen kann. Und das haben Fizzy Blizz, Die Katze, Jelly Del Monaco und Super Luci ausgiebig getan. Dorfdisco trifft auf urbane Clubkultur und aus gar nicht weiter Ferne winken Spandau Ballet. Ein Abend voller schwulstig-schöner Knutschpop-Perlen im Stil der New Romantics, die sich tief in den Gehörgang wühlen und dort dauerhaft Spuren hinterlassen. Drama, Baby! (a)
Support kommt vom neuen Staatsakt Trio DC Schneider. In Den Haag ist seit dem Impressionismus der Haager Schule nix mehr passiert. Außer DC Schneider eben. Am Nordseestrand fanden die drei DCs nicht nur ein ideales Umfeld für ihren Kunsthochschul-Abschluss, sondern konnten auch ungestört vom Großstadttrubel kreative Projekte reifen lassen. Die Schneider-Schwestern klingen ein bisschen wie ein schräges, minimalistisches Double der Humpe-Sisters. Das stellten sie schon in ihrer Heimatstadt München unter Beweis, wo sie nach eigener Aussage zunächst die "Bar- und Restaurant-Szene" ergründeten. Sie sind der Beweis, dass das die Kreativität fördern kann. Musik für FreundInnen von International Music und Slowdive. (b)
http://dcschneider.bandcamp.com/

Externe Infos unter http://www.facebook.com/DieKerzen/


Sa 25.01.20 | 21:00 bis 23:00 Musikalisches 

FREUNDE DER ITALIENISCHEN OPER

New-Wave/Gothic-Rock De-Dresden Einlass 20h
http://www.youtube.com/watch?v=eF8F_UWYxzE
http://de.wikipedia.org/wiki/Freunde_der_italienischen_Oper
"Aufgewachsen in der Diktatur, geschunden, gedemütigt, bestohlen und geknechtet, sind sie das Produkt der gleichzeitig existierenden Tragödie und Komödie. Subkultur und Kunst werden durch Neuinterpretation der „opera in musica“ zur Kultur einer geschändeten Generation.“
Gesang/Rezitation: Ray Van Zeschau
Gitarre: Tex Morton (Sunny Domestozs, Mad Sin)
Gitarre: Joey A. Vaising (((TAM)), The Sonic Boom Foundation)
Bass: Rajko Gohlke (Knorkator, Think About Mutation)
Schlagzeug: Boris Israel Fernandez (Messer Chups)
Die FDIO wurden 1987 in Dresden gegründet und traten erstmals am 7. Oktober 1988, zu diesem Zeitpunkt noch illegal, im „Klub Südstadt“ (Cottbus) auf. Schon kurz darauf wurde Regisseur Wolfgang Engel auf sie aufmerksam und engagierte sie für seine Faust-Inszenierung am Staatsschauspiel Dresden mit Sänger Ray van Zeschau in der Rolle des „Euphorion“.
1991 brachte die Band am Staatsschauspiel Dresden eine eigene, einmalige Revue zur Aufführung und waren in der Geschichte des Schauspielhauses die erste Musikgruppe, die dort ein Konzert gaben. Anfang der 1990er Jahre galten FDIO unter vielen Musikkritikern und Journalisten als beste und innovativste Band der neuen Länder.

Externe Infos unter http://www.freunde-der-italienischen-oper.de/


Mi 05.02.20 | 19:00 bis 20:00 Musikalisches 

KOHI meets Querfunk - Radiosendung

Auf 104,8 MHz servieren wir jeden ersten Sonntag im Monat ab 19 Uhr unsere hauseigene Radiosendung über den Äther und somit auf euren Abspielgeräten. Querfunk is the place to hear. Eine glänzende Möglichkeit, kommende und vergangene Live-Musik-Aktivitäten unserer heiligen Hallen akustisch zu genießen. Hier gibt sich freier Ausdrucksjazz mit WaveRockRomantik die Klinke in die Hand, und selbst der Pop-Olymp wird regelmäßig erklommen. Ach Ihr wart schon mal bei uns? Dann ist ja alles klar ... Ohren auf! (t)


Mi 05.02.20 | 20:00 bis 22:00 Musikalisches 

Maik Krahl Quartett

Jazz (DE-Köln) Einlass 19:30h
http://www.youtube.com/watch?v=j2bAR3HaR04
Maik Krahl (t)
Oliver Lutz (b)
Hendrik Smock (dr)
Bruno Müller (g)
Constantin Krahmer (p)
Hier kommen Freunde von traditionellem Jazz genauso auf ihre Kosten wie all jene, die es etwas experimenteller mögen. Stets bleibt Maik Krahls an Chet Baker erinnernder weicher Trompetensound der rote Faden. Den Spagat in die Moderne schafft er auch durch den Einsatz von Effekten wie Delay, Phaser oder Distortion. Bass und Drums bilden die Klammer zu einem klassischen Jazz-Sound, um neben Maik Krahls Trompete abwechselnd mal Gitarre, mal Rhodes hervorzuheben. Und so kann ein Quartett durchaus fünf Mitglieder haben ... (b)

Externe Infos unter http://maikkrahl.com/projekte


Do 06.02.20 | 20:00 bis 22:00 Musikalisches 

SOFIA HÄRDIG

Rock/Synthrock (SE-Stockholm)
http://www.youtube.com/watch?v=XTXyTSfs6V0
http://www.youtube.com/watch?v=_1vhbcNDWR8
Alles fließt in dieser Musik, alles schwebt, kommt und geht. Gitarren, Synthies, Loops, Chöre, Halle. Ein Spaziergang im akustischen Schneetreiben. Mittendrin steht Sofia Härdig und hüllt ihre volle, reife Stimme in Klangschichten als wären es Schals. Das kann zwischendurch richtig wummern, abheben und abgehen, aber immer bleibt die Schwedin auf der Seite des Pop. Eine Songschreiberin mit Gitarrenwand und diesem fließenden U2-Rhythmus ... Fast zu schön für Indie und viel zu gut für Mainstream. Desolé! You're radiant! (k)
Foto: Mimi Svanberg

Externe Infos unter http://www.sofiahardig.net/


Fr 07.02.20 | 21:00 bis 23:00 Musikalisches 

SONG SLAM

Ein freundschaftlicher Wettstreit zwischen Musikern – begleitet von einem Moderator. Jede/r kann dabei sein! Einfach vorbeikommen und die eigenen Songs (Text und Musik) vortragen, oder sich im Publikum von den Darbietungen mitreißen lassen! Während Cover-Versionen nicht gestattet sind, dürfen alle Instrumente verwendet werden – auch Loop Stations! Das Publikum entscheidet.
Teilnehmer sollten sich vorab anmelden unter songslam@kohi.de
Einlass ab 20 Uhr
letzte Anmeldung vor 20:30 Uhr
Beginn 21 Uhr


Sa 08.02.20 | 20:00 bis 23:00 Musikalisches 

Schrottgrenze - Alles zerpflücken! Tour 2020 + Transporter

Indie-Pop-Punk (DE-Hamburg) + Punk-Zen (DE-Karlsruhe)
Einlass 20h
präsentiert von OX, ByteFm, livegigs, Diffus und Taz
http://www.youtube.com/watch?v=5QUWxNiTnDI
Zwischen Rockfestival und Dragshow. Zwischen Punkrock und Pop. Zwischen kleinen Alltagsgeschichten und unmissverständlichen Statements. Überall bewegt sich die Hamburger Band Schrottgrenze, auch mit dem neuen Album "Alles zerpflücken". Aber was wird hier zerpflückt? In erster Linie die verdammte Heteronormativität –- ganz in "Glitzer auf Beton"-Tradition! Musikalisch gelingt Schrottgrenze der Spagat, den kaum jemand hinbekommt: Die Lieder auf dem neuen Album funktionieren gleichsam in der queeren Bar, auf der Antifa-Demo oder bei der Erstsemster-Party. Man kann zu ihnen die Faust recken, dazu knutschen oder einfach nur feiern. (s)
Drei Freunde. Gitarre, Bass und Schlagzeug. Mal wütend, mal nachdenklich, spielen Transporter ihr eigenes Ding. Die Richtung: emotional direkt aufs Ohr. Musik ist Musik. Leben ist Vielfalt und tot sind wir später. Die deutschen Texte sind wie Beipackzettel zum Alltag – punkige Gesellschaftskritik, grüblerische Poesie. Und dass das Trio nicht erst seit gestern zusammen Musik macht, kann man hören. Die Stücke sind frisch, aber das Fundament besteht aus Jahrzehnten gelebter Musik. Independent. Kennt das noch jemand? (s)
http://www.transporterband.de

Externe Infos unter https://www.schrottgrenze.de/


Mo 10.02.20 | 20:00 bis 22:00 Musikalisches 

Hibou (Ex-Craft Spells)

Dreampop (Us-Seattle) Einlass 19.30h
http://www.youtube.com/watch?v=8V1g-lDc6_E
Peter Michel, den viele als Gitarrist der Dreampop Ikone Craft Spells kennen, hat sein Leben mit Songwriting und touren verbracht. In seinem persönlichen Projekt Hibou, legt der aus Seattle stammende Musiker, eine grundlegend melancholische Atmosphäre an. In "Halve", seinem drittem Longplayer, schafft Michel ein charakteristisches Werk, das die Dichotomien zwischen Kindheit, Erwachsenenalter, seiner Selbst und der Gesellschaft, thematisiert. Das Ergebnis ist eine Arbeit, die mit verschwommenen Bildern zu Verlust, Liebe, Nostalgie und Freude hantiert. Seine Stimme reicht von halligem Flüstern bis zur punkigen Agitation und sein Gitarrensound dehnt sich über schwindelerregende Surf-Hooks bis zum wall-of-sound artigen 80er Riff. Glänzend!

Externe Infos unter http://facebook.com/hibouband


Fr 14.02.20 | 21:00 bis 23:30 Musikalisches 

DIE STERNE + DIE REALITÄT

Gitarrenpop (De-Hamburg) + Psychedelic-Pop (De-Köln) Einlass 20h
http://www.youtube.com/watch?v=SDKp8WvYpRY
"Manchmal sagt man vertraute Sachen vor sich hin / weil man nicht sicher ist – ob sie noch stimmen" sangen Die Sterne 1999. Sicher sind wir, dass die Kult-Band der Hamburger Schule mit neuem Studioalbum zu uns kommt! Wer sie nicht kennt, kann sich einen netten Abend machen mit Videos wie "Nichts wie wir's kennen" oder "Ich will nichts mehr von dir hören". Oder gespannt sein auf die neuen Produktionen, zu denen unter anderem Philipp Janzen, Schlagzeuger bei Von Spar und Urlaub in Polen, Dyan Valdes, Live-Keyboarderin bei den Sternen, Phillip Tielsch, Gitarrist und Bassist bei Von Spar, Carsten Erobique Meyer, das Kaiser Quartett und die Düsseldorf Düsterboys beigetragen haben. (b)
Was wir hier erleben, ist das Aufschlagen einer Band zum sofortigen Schockverlieben. Großenknetener Grünkohl trifft Kölner Kraut. Die Realität heißt natürlich nicht umsonst Die Realität: Es geht hier um die ganz großen Themen. Schon auf ihrer Debütsingle "Nur die Realität", einem irrwitzigen Kraut-Pop-Monster, legten sich die drei Schülerpraktikantinnen des Dark Rock mit dem größten aller Gegner, der Realität höchstselbst, an: "Hier am Ende der Schönheit, am Anfang der Welt / Stehn wir mit leeren Koffern und mit Herzen voller Geld", singen sie. Dazu heult und dröhnt es, als tanzte Dario Argento mit den 39 Clocks in der Dark-Folk-Disco. (t)
http://dierealität.de

Externe Infos unter http://www.diesterne.de


Sa 15.02.20 | 21:00 bis 23:30 Musikalisches 

Blind Butcher + Catalyst

Wave-Disko-Rock (Ch-Luzern) + Garage-Rock (Ch-St.Gallen) Einlass 20h
http://www.neolyd.com/audio-video/blind-butcher-shooting-star/
http://www.youtube.com/watch?v=4ldKhJEP3L4
http://www.youtube.com/watch?v=rpBXBkCq7Ok
Stilpolizei, schweig stille! Alles ist legitim, wenn man nur locker bleibt. Was Blind Butcher, mal in hautengen Glitzerleggins und puscheligen Phantasieuniformen, mal in neonfarbenen Skioveralls auf die Bühne bringen, ist purer Irrsinn und macht süchtig. Das dritte Album der beiden Luzerner, "Piss me a Rainbow", bietet den gewohnt betörenden Stilmix aus Rock'n'Roll, Disco, New Wave, Punk, Country und elektronischen Elementen und ist von nicht weniger inspiriert als den Themen, die die Menschheit bewegen: Liebe, Science Fiction, die Augenbraue oder Neurodermitis. Man muss nicht vollkommen schmerzfrei sein, um die wahnsinnige Show zu lieben, aber es hilft. (a)
http://blindbutcher.ch/
Herzlich willkommen also beim KOHI-Themenabend "Zwei Männer machen Lärm für vier". Zur Einstimmung: Catalyst. Mit minimalen Mitteln – einem Schlagzeug, einer elektrischen Gitarre, Gesang und einer enormen Verstärker-Dichte – erzeugen die beiden St. Gallener eine melodische Wucht, die den Großen in Sachen Alternative-Rock in nichts nachsteht. Die aktuelle EP "Beware of the Volcano" handelt von Wut und Verwirrung und versteht sich als Warnung. Wenn Ramon Wehrle mit fliegenden Haaren auf die Drums drischt und Dominic Curseri mit zuckendem Oberkörper die Gitarre schüttelt, kann man gar nicht anders, als selig an Curt Cobain zurückzudenken. (a)
http://www.catalyst-official.com/


Sa 22.02.20 | 21:00 bis 23:30 Musikalisches 

ATLAS BIRD + JIM KROFT mit Band

Artpop/Postrock (De-Leipzig) + Folkrock (De-Berlin) Einlass 20h
http://www.youtube.com/watch?v=eSO6zQDlN0U
"Ein Wesen zwischen den Welten mit Flügeln, die viel zu lang verharrten und Beinen, die schwer geworden waren": das sind Atlas Bird. Und jetzt setzt das Trio seine Reise fort, denn nach der Debüt-EP "Escapia" von 2017 folgt nun die Schwesterplatte "Dua Lux" -– und damit auch ein weiterer Auftritt im KOHI. Atlas Bird hauen aus rohen Brocken euphorische Songs, die sie in gleichermaßen massive und immer wieder verträumte Arrangements gießen. Ihre Songs umweht dabei eine schwebende Melancholie, die vor allem vom stets präsenten Gesang getragen wird. Und so arbeiten sie sich durch steiniges Terrain hoch zu versöhnlichen Refrains. (s)
http://www.atlasbird.com
http://www.youtube.com/watch?v=VnzgC37rlmo
Jim Kroft ist Musiker, Kameramann, Regisseur und Fotograf in Personalunion. Mit "The March of Hope" lief im letzten Jahr auf mehr als 25 Filmfestivals weltweit ein beeindruckender Dokumentarfilm über Krofts Reise auf der Balkanroute und die Flüchtlingshilfe auf Lesbos und Idomeni. Im November erscheint mit "Love in the Face of Fear" das Album, mit dem er seine Erlebnisse dort weiter verarbeitet und in diesen finsteren Zeiten der Verwirrung der Gesamtsituation und Stimmung etwas Bewegendes entgegensetzt. Mit Musik geht so was ja bekanntlich am besten. (s)
http://www.jimkroft.com


Sa 29.02.20 | 21:00 bis 23:00 Musikalisches 

REMBETIKO mit LEFTA & ALé – analogue light

Rembetiko/griechische Vagabundenfolklore
(De-Stuttgart) Einlass 20h
Der Bossanova-Musiker Klaus Pfeiffer, geboren in São Paulo und der Stuttgarter Autor und Punkexperte Simon "Sid" Steiner ("Wie der Punk nach Stuttgart kam ...") spielen griechischen Underground, Rembetiko aus Athen aus den 30er Jahren und verpassen dieser Bouzouki-Musik einen elektronischen und experimentellen Touch.
Sie spielen auf Bouzouki, Baglamas, Tsouras, Gitarre, Klarinette, Loops und Percussions griechische Undergroundmusik. Die Rembetika sind Lieder aus dem Piräus der 1930er-Jahre, "griechischer Blues". In verrufenen Hafentavernen zelebriert und vom Regime als subversive Kraft gefürchtet und rigoros bekämpft, war er für das Publikum allabendlich Erlösung von Elend und Repression. Lefta singen die Rembetika von damals und –- das ist neu –- improvisieren ausgelassen im 9/8-Zeimbekiko-Rhythmus, den sie mit Loops, Beats und Effekten versehen. Tipp zur Einstimmung: "Rembetiko" (Graphic Novel) von David Prudhomme (b)
ALé –analogue light zeigt derbe Dias und Steiner/Pfeiffer erzählen die Historie des Rembetiko per Foto-show.
Dieser Abend ist sehr empfehlenswert.

Externe Infos unter http://www.lefta.eu/


So 01.03.20 | 19:00 bis 20:00 Musikalisches 

KOHI meets Querfunk - Radiosendung

Auf 104,8 MHz servieren wir jeden ersten Sonntag im Monat ab 19 Uhr unsere hauseigene Radiosendung über den Äther und somit auf euren Abspielgeräten. Querfunk is the place to hear. Eine glänzende Möglichkeit, kommende und vergangene Live-Musik-Aktivitäten unserer heiligen Hallen akustisch zu genießen. Hier gibt sich freier Ausdrucksjazz mit WaveRockRomantik die Klinke in die Hand, und selbst der Pop-Olymp wird regelmäßig erklommen. Ach Ihr wart schon mal bei uns? Dann ist ja alles klar ... Ohren auf! (t)

Externe Infos unter https://www.querfunk.de/


Mi 04.03.20 | 20:00 bis 22:00 Musikalisches 

BLAER

Insrumental Jazz (Ch-Bern) Einlass 19:30h
http://www.youtube.com/watch?v=PPdDajyXLZ8
Nils Fischer (as, bcl)
Claudio von Arx (ts)
Maja Nydegger (p)
Simon Iten (kb)
Philippe Ducommun (dr)
Blaer ist das Quintett der Pianistin und Komponistin Maja Nydegger. Mit ihrer Band kombiniert sie gekonnt Einflüsse aus leisem, reduziertem Jazz und sphärischem Pop. Schlichte Melodien verweben sich mit repetitiven Klavierpatterns zu weiten Klangflächen, leise Sounds entwickeln sich zu treibenden Beats und geben der Musik eine dringliche Kraft. Für die Produktion des zweiten Albums "Out Of Silence" zog sich Maja Nydegger nach Dänemark zurück. Die im kalten nordischen Winter entstandenen Songs betören durch Poesie und neckische Zwischenklänge. (b)

Externe Infos unter http://www.blaer.ch


Do 05.03.20 | 20:00 bis 22:00 Musikalisches 

L'ECLAIR

Exofunk/Protogroove (Ch-Genf) Einlass 19h
Wenn man sie lässt, spielen L'Eclair problemlos auch mal ein Dreistunden-Set am Stück durch. Und man lässt sie gerne. Denn der lässige Mix aus Funk, Disco, Elektronik, Prog und Ambient, den das Sextett mit beeindruckender Instrumentenvielfalt und ohne Gesang auf die Bühne bringt, groovt wie verrückt und macht glücklich wie Brandteig-Gebäck mit Unmengen süßer Creme. Bei ihren Liveshows geschieht vieles spontan, Genres werden wild zusammengewürfelt und Songs je nach Vorliebe des Publikums gedehnt. Auch das neue Album "Sauropoda" entstand eher durch Zufall, aufgenommen während einer zweitägigen Jamsession in einer Ferienwohnung in den Alpen. (a)

Externe Infos unter https://leclairbbib.bandcamp.com/


Mi 11.03.20 | 20:00 bis 22:00 Musikalisches 

Clemens Kuratle: Murmullo

Indiependent Jazz (CH-Bern)
http://www.youtube.com/watch?v=dESfL-d9cTA
Clemens Kuratle (dr, comp)
Jonathan Maag (ts)
Flo Weiss (pos)
Franz Hellmüller (g)
Rafael Jerjen (b)
Der junge Drummer und Komponist Clemens Kuratle hat sich mit Murmullo seine Traumband zusammengestellt. Hier trifft Neue Musik auf Bach und Rock auf afrikanische Rhythmen. Die Palette reicht von sphärischen, hymnischen Klängen bis zu unkonventionellen, treibenden Grooves. Die Melodien geben eine motivische und emotionale Richtung vor, ohne dabei bloße Improvisations-Vehikel zu sein. Roh und hochaktuell resultiert die Musik von Murmullo aus der Auseinandersetzung mit dem Zeitgeschehen, der Literatur und der Kunst aus dem Jetzt. (b)

Externe Infos unter http://www.clemenskuratle.com/


Fr 13.03.20 | 21:00 bis 23:30 Musikalisches 

POSTCARDS + Kira Sheppard and Jake Nicoll

Indie Dream Pop / Shoegaze (Beirut, Lebanon) + Harpefolk (St.Johns, Kanada)
http://www.youtube.com/watch?v=vkoEUpCXuPA
Eine Postkarte aus Beirut bekommt man nicht alle Tage, denn obwohl die Stadt lange als das Paris des Nahen Ostens galt, ist sie heute nicht unbedingt ein gängiges Touristenziel. Beirut ist eher als Thema der Abendnachrichten in unserem Bewusstsein, mehr Krisenherd denn Kulturzentrum. Kein Wunder also, dass eine Gruppe aus Beirut , Libanon, erstmal neugierig macht. Den Postcards ist mit ihrem Debut Album Dream-Pop in Vollendung geglückt! Im Falle der aufstrebenden Band liegt es auf der Hand, den Reiz des Exotischen zu beschwören, doch würde man damit den Postcards keinesfalls gerecht. Der markante Dream-Pop der Band verrät seine Provenienz nie, tönt vielmehr so, als ware er vom Campus eines US-College ausgebüxt. Genau daran muss man ihn messen. Würden die Postcards auch aufhorchen lassen, wenn sie einem der musikalischen Hotspots der USA entsprungen waren? Aber ja! Denn in ihrer Musik trifft melodischer Feinklang auf den genretypischen Gitarrensound und einen Gesang, der im Ausdruck seinesgleichen sucht. Julia Sabra verfügt über einen Vortrag, der alle Verlorenheit und Sehnsucht fast beilaufig ins Mikro haucht. Im Januar 2020 wird das zweite Album „The Good Soldier“ veröffentlicht.
Foto: Rachel Tabet
Das Duo Kira Sheppard and Jake Nicoll wird den Abend eröffnen. Jake Nicoll ist Berufsmusiker und Produzent, aus St. Johnes, Neufundland, mit eigenem Studio im Herzen der Stadt. Bisher erschienen zehn Alben unter seinem eigenen Namen und viele weitere in Zusammenarbeit mit Musikern aus Kanada und dem Ausland. Wir kennen den Mann auf Tour mit unserem Lieblingen von „the burning hell“. Kira Sheppard ist eine klassisch ausgebildete Harfenistin und Songwriterin, ebenfalls aus St.Johns. Sie spielt eine keltische Nebelharfe, die sie um die ganze Welt bringt. Oft findet man sie auf Indie-Festivals mit einem gefesselten Publikum. Sie singt über Transzendenz, aber auch von Gewöhnlichem und ist beeinflusst von Kammerpop, Folkrock, Anti-Folk, klassischer Musik und Ambient.
http://kirasheppard.bandcamp.com/

Externe Infos unter http://www.postcardsmusic.com


Sa 14.03.20 | 21:00 bis 23:30 Musikalisches 

KUF

Live-Electronica (De-Berlin) Einlass 19h
http://www.youtube.com/watch?v=tsvXlZN3dPQ
http://www.youtube.com/watch?v=B9I-gyznk9w
KUF bauen ihre Musik um Vocals herum auf, aber weit und breit ist kein Sänger zu sehen. Alle Stimmelemente basieren auf selbst aufgenommenen Samples, die Keyboarder Tom Schneider wie ein Instrument spielt und virtuos verbiegt, als wäre es die selbstverständlichste Sache der Welt. Man könnte fast meinen, das Potential eines Samplers würde erstmals voll ausgeschöpft. Bassist Valentin Link und Drummer Hendrik Havekost rücken die körperlosen Stimmen in eine hyperintegrierte Einheit aus rauem Soul, eingängigen Songs ohne eigentliche Texte und improvisierten Ausbrüchen. All dies kommt in der ungehobelten Ästhetik von MPC-basiertem Cut-up-Techno à la Akufen daher. (b)

Externe Infos unter http://www.listen-to-kuf.com


Fr 20.03.20 | 21:00 bis 23:45 Musikalisches 

Razzia, TOT, Kawenzmänner - live im P8

Punk (De-Hamburg) + HC/Punk (De-Ostfriesland) + Punk (De-Karlsruhe) Einlass 20h
Eine Kooperation von K-Gruppe, Panorama e.V. und KOHI
Veranstaltungsort: P8, Pennsylvaniastr. 8, Karlsruhe
Einlass 20h
Weitere Infos folgen....
Nach der Reunion stellt die Band, wieder mit Original-Sänger Rajas Thiele, ihr aktuelles Album "Am Rande von Berlin" vor. Fernab des Zeitgeistes und jeglicher Ideologie, erinnern die Texte an deutsche Expressionisten. In den 80er-Jahren setzten Razzia mit den Alben "Tag ohne Schatten" und "Ausflug mit Franziska" Meilensteine der deutschen Musikerzählung. "Spuren" oder "Relativ sicher am Strand" sind Platten für die Ewigkeit. Immer noch "Top of the art", spielen Razzia ihre ganze Erfahrung aus und nutzen musikalisch, textlich und technisch konsequent alle Möglichkeiten. (t)
http://razzia.info/blog
Nach Klaus & Klaus und Otto Waalkes nun die nächste hemmungslose Connection von der Nordseeküste. Vorhang auf für TOT. Glück wird in den Songs der notorisch mies gelaunten Punks zur kleinen Zwischenmahlzeit ohne Nährwert, sozusagen zu Milchschnitte der Lebensinhalte. Es erweist sich ebenso als Illusion wie die Mär vom richtigen Leben im falschen. In einem Noise-Konglomerat aus ruppigen Dead Kennedys, Human Abfall in stumpf, Ton Steine Scherben in Dada und Val Sinestra in Punk wird hier gegen alles gebolzt: Unechte Paradiese, Konsumzwang, Arbeitswelt -– und letztendlich gegen sich selbst als Teil des ganzen Irrsinns namens Gesellschaft. (t, b)
http://spasticfantastic.bandcamp.com/
1995 ging es los. Was ursprünglich als Partyprojekt begann, entwickelte sich schnell zu einer echten Band. Kawenzmänner traten auf beim Unifest, Easy am Hang oder Bauwagenfest, bevor eine erste CD und eine Tour durch Südamerika folgten. Viel Spaß trotz fragwürdigem Equipment – shit happens, na und? Anfang des neuen Jahrtausends und noch mal am Ende der 00er-Jahre erschien jeweils eine weitere Scheibe. Wo einst gestrandete Herzen besungen wurden, ist man mittlerweile unter der Haube. Logisch, dass man das den Songs anhört? Reifeprozess oder die Folgen des Älterwerdens? Dies zu entscheiden, bleibt euch überlassen. (t, b)
http://kawenzmaenner.de/


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