KOHI-KULTURRAUM | ARCHIV DER VERANSTALTUNGEN SEIT JUNI 2007

ARCHIV der EVENTS bei KOHI


Rückschau

Fr 26.04.19 |  Literarisches 

Poetry Slam #142

KOHI-Slam, das ist postmoderne Sprachkultur und Kult, seit Juni 2007 an jedem letzten Freitag im Monat. Acht bis zwölf Poetinnen und Poeten treten mit selbstgeschriebenen Texten gegeneinander an. Ob Rap, Lyrik, Prosa, Dada-Gedicht oder Mundart – geschrien, geflüstert oder einfach nur vorgelesen. Beim Bühnenwettkampf um die Gunst des Publikums, das den Sieger des Abends bestimmt, ist alles erlaubt, was sich mit Wort und Sprache performen lässt.

Mitmachen kann jeder, der sich traut und rechtzeitig anmeldet: poetryslam@kohi.de

Am Veranstaltungsabend gibt es noch die Möglichkeit, einen der zwei Startplätze für Kurzentschlossene zu ergattern.

Einlass ab 20 Uhr

letzte Anmeldung vor 20:30 Uhr



Do 25.04.19 |  Musikalisches 

SHOB

Bass-Fusion (FR-Bordeux) Einlass 19:30h

http://www.youtube.com/watch?v=SwTg2D3qU0k

http://www.youtube.com/watch?v=EAfmLwMKHP8

Groove. Groove. Groove. Fehlerlos und präzise. Der französische Bassist Shob veröffentlicht dieses Jahr sein drittes Album, gemeinsam mit einigen der großartigsten Musiker ihres Fachs: Morgan Berthet (Myrath, Eths, Klone, Kadinja) an den Drums, Denis Cornardeau an der Gitarre und Tony Lavaud (Charles X, Santa Machete) am Keyboard. Das Quartett nimmt sich großzügig Freiraum für Improvisation und Interaktion, in der jeder Musiker die Möglichkeit hat, sich individuell auszudrücken, was jede Show tatsächlich einzigartig macht. Nicht nur Liebhaber technischer Virtuosität sollten sich bei diesem funky Fusion-Sound zum Absteppen bereit machen. (bm)



So 21.04.19 |  Musikalisches 

JOHNNY DOWD - Live im KOHI

Alternative-Country (NY-Ithaca) Einlass 19.30h

http://de.wikipedia.org/wiki/Johnny_Dowd

http://www.youtube.com/watch?v=_9UDBLlJnvQ

http://www.youtube.com/watch?v=drMSPgPR1ZA

Foto: Kat Dalton

Johnny Dowd trinkt gerne Whisky, ist Vietnamveteran und ehemaliger Möbelspediteur, war immerhin mal zwei Wochen verheiratet und singt, so schrieb ein Rezensent, "wie ein Serienkiller, der in einem Staubsauger gefangen ist". Seine Songs sind skurrile Gesamtkunstwerke, zusammengebastelt aus Versatzstücken von Country, Blues und allem anderen. Dazu scheppert das Schlagzeug, Texte über unerwiderte Liebe, Mord und andere Fiesheiten stellen einem die Nackenhaare, und verzerrte Gitarren krachen, als würde es kein Morgen geben. Gibt es vielleicht auch nicht, denn wie Dowd selbst sagt: "Ich bin mir nicht sicher, wie viele Melodien ich noch in mir habe. Tick tock." (a)



Do 18.04.19 |  Musikalisches 

SWIRLPOOL + YEAHRS

Shoegaze/Dreampop (De-Regensburg + De-Berlin) Einlass 20h

http://www.youtube.com/watch?v=7wMKrPrtCJ

Wer sich an das Konzert mit THE FOREIGN RESORT im KOHI erinnert, muss verzückt fest stellen, diese Band schon mal bei uns gesehen zu haben. Wer das entwaffnende Gefühl kennt, jemand hätte die Pause-Taste im Leben gedrückt, obwohl Hindernisse im Weg liegen, das Herz schwer wiegt und Gedanken im Kopf schwirren, versteht diese Band. Für all die täglichen und nächtlichen Bangemacher, Bedrängnisse und schwarzen Punkte. Rezeptorisch verschreibt man sich fast ausschließlich den atmosphärischen Klängen und bleibt dem Motto „sounds better with reverb“ treu, wie es Bands wie Slowdive oder Ride in den 90ern vorgemacht haben. Der Soundtrack für einen späten Abend.

Ebenso mitreißend erscheint die Dreierformation Yeahrs aus Berlin. Ein Trip zwischen nebelwaberndem Shoegaze und catchy-treibendem Postpunk, und wir alle immer irgendwo mittendrin. Wir wollen nicht zu viel vorwegnehmen, und Namedropping ist auch immer so eine Sache, dennoch darf und soll behauptet werden, dass dieser wunderschöne und anregende musikalische Trip durchaus an den Geist von Nothing oder Pity Sex erinnert. Gut zusammengestellt ist dieses Tourpaket also, und bevor es für beide Bands weiter in Richtung Frankreich geht, machen sie im KOHI halt, und das steht uns allen doch ziemlich gut. Schwarz bekleidet oder nicht. (t)

http://yeahrs.bandcamp.com



Do 18.04.19 |  Sehenswertes 

Vernissage: Daniel Gjoka aka .orange.

Persons of Interest – Stencils, Schablonen, StreetArt, Graffiti (De-Freiburg)

Daniel Gjoka aka .orange. erzählt und präsentiert mit seinen Arbeiten kuriose Geschichten, normale Geschichten, ganz kurze Geschichen, mal etwas längere. Sie sind kaum erfunden, oft real und meist erlebt. Nicht-alltägliche Menschen aus dem Alltag mit Schablonen auf Leinwand gesprüht – ein Widerspruch, der bei Gjoka keiner ist. Denn jedes Bild hat seine eigene Geschichte und Gjoka erzählt sie uns. Gerne auch nochmal. (l)

Geöffnet bis 15.05.19 während der Veranstaltungen und auf Anfrage: kunst@kohi.de



Sa 13.04.19 |  Musikalisches 

Cobra Express - live im KOHI

Surf-Rock'n'Roll (DE-Karlsruhe)

Ben Wood hatte heute einen Unfall und sich eine Rippe angebrochen, die Tour haben sie abgebrochen! Das tut uns leid.

Die wunderbaren COBRA EXPRESS spielen aber! Und zwar länger! Kommt tanzen, wir freuen uns!


COBRA EXPRESS haben ihren ersten Longplayer am Start und alles richtig gemacht. Nach ihrer ersten eigenen Single-Veröffentlichung hat nun Andy Widder von Part Records sie unter seine Fittiche genommen. Der Titel „Surf Experience“ trifft den Nagel dann auch voll auf den Kopf, denn er steht für die Weiterentwicklung der Band…und das nicht nur in musikalischer Hinsicht: Das Album wurde komplett in Eigenregie eingespielt, gemixt und produziert. Es knallt an allen Ecken und Enden. Dort wo es etwas ruhiger und beschaulicher wird, schnappt man sich einen Cocktail und träumt sich in südliche Gefilde. http://www.cobraexpress.de/



Fr 12.04.19 |  Musikalisches 

LOCUST FUDGE + ANNE

Ur-Indie (De-Berlin) + Psychopop (De-München)

http://www.youtube.com/watch?v=g9Q0uDGprdA&t=125s

http://www.youtube.com /watch?v=pQ1nIJ3mieM

Die Jüngeren werden das vielleicht gar nicht mehr wissen, aber schmutzig-schöner Schrammelrock war mal eine ostwestfälische Spezialität. Vor einem guten Vierteljahrhundert werkelte an Orten wie Detmold und Bielefeld eine äußerst vitale Indie-Szene – die Bands hießen Hip Young Things, Speed Niggs, Sharon Stoned und Locust Fudge. Letztere kehren dieser Tage überraschend mit einem neuen Album zurück: „Oscillation“ heißt das jetzt veröffentlichte Werk von Locust Fudge, damals eine Art All-Star-Combo dieses Zirkels. Immer noch an Bord sind Dirk Dresselhaus, den man inzwischen unter seinem Elektronik-Alias als Schneider TM kennt, und Christopher „Krite“ Uhe, der zuletzt als Produzent und Komponist von Theatermusik reüssierte. Ostwestfalen haben die beiden längst gen Berlin verlassen, aus den Augen verloren haben sie sich nie. Vor gut drei Jahren wurden die beiden alten Locust-Fudge-Alben („Flush“ , 1993, und „Royal Flush“, 1995) wiederveröffentlicht, seither trat man gelegentlich wieder live auf – und mit dem Japaner Chikara Aoshima fand sich ein neuer Schlagzeuger. (TAZ)

ANNE ist ein wichtiges Verfahren. Die beteiligen Musizierenden Sandra Hilpold (Schlagzeug), Johannes Lotz (Gesang, Bass, Baritonegitarre) und Dr. Tosh (Flug- und Flutgitarre) feiern Einschränkungen logistischer, technischer, zeitlicher, finanzieller und nervöser Art mit den Mitteln der Liebe, der Verzweiflung und der schlauen Dummheit. Ein zerzauster Clown stolpert pfeifend um die Gullideckel. http://www.anneband.bandcamp.com/



Mi 10.04.19 |  Musikalisches 

KUHN FU

Paranoid-Prog-Punk-Jazz-Performance (NL-Groningen) Einlass 19:30h

http://www.youtube.com/watch?v=e-Ozl7Q6X0g

Dass willkürlich gezogene Grenzen in der Musik keine Rolle spielen, demonstriert die im niederländischen Groningen gegründete Band KUHN FU auf sehr erfrischende Weise. Die Musiker rund um den deutschen Gitarristen und Komponisten Christian Kühn stammen aus England und der Türkei. Ursprünglich als Quartett gegründet, bestreitet KUHN FU mittlerweile viele Tourneen auch als Trio und lotet so die Möglichkeiten ihrer Kompositionen neu aus. Die Musik bezeichnen sie als "paranoide Prog- Punk - Jazz-Performance", was zäh wie Lava klingen kann, sich aber genauso ins Manische auswächst und hartes Aufprallen nicht ausschließt. Es wartet ein emotionaler Soundtrip zwischen aberwitzigen Melodien und dem schweren Brummen der frühen Jahre der Rockmusik.



So 07.04.19 |  Musikalisches 

Markus Eichenberger + Daniel Studer: Suspended

Jazz/Experimental - Einlass 19:30h

Präsentiert vom Forum Freie Musik

http://www.youtube.com/watch?v=B5goQiXI1ZI

Markus Eichenberger: Klarinete & BassKlarinette;

Daniel Studer: Bass.

Für Freunde der experimentellen, neuen Musik, haben wir hier einen wahren Leckerbissen. Das Duo Eichenberger/Studer legt mit SUSPENDED eine wirklich außergewöhnliche Platte vor. Hier bringen zwei erfahrene Improvisatoren, Markus Eichenberger (Klarinette) und Daniel Studer (Kontrabass), ihre Fantasien in Einklang, indem sie minimalistische und mikrotonale Spuren erkunden und dabei den Raum zu Hilfe nehmen. Sie beweisen ihre Fähigkeit, den jeweils nächsten Schritt des anderen zu erahnen, ungeachtet des Tempos oder der Dynamik. Dezente Dialoge mit gelegentlichen Nadelstichen der Panik, wenn beispielsweise Studer Eichenberger nachahmt mit knarrenden Lines. Suggestiv wird der Zuhörer in Trance gelullt oder in intime Selbsterforschung einbezogen. (b)



So 07.04.19 |  Musikalisches 

KOHI MEETS QUERFUNK

Auf 104,8 MHz servieren wir jeden ersten Sonntag im Monat ab 19 Uhr unsere hauseigene Radiosendung über den Äther und somit auf euren Abspielgeräten. Querfunk is the place to hear. Eine glänzende Möglichkeit, kommende und vergangene Live-Musik-Aktivitäten unserer heiligen Hallen akustisch zu genießen. Hier gibt sich freier Ausdrucksjazz mit WaveRockRomantik die Klinke in die Hand, und selbst der Pop-Olymp wird regelmäßig erklommen. Ach Ihr wart schon mal bei uns? Dann ist ja alles klar ... Ohren auf! (t)



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