KOHI-KULTURRAUM | ARCHIV DER VERANSTALTUNGEN SEIT JUNI 2007

ARCHIV der EVENTS bei KOHI


Rückschau

Sa 03.11.12 |  Musikalisches 

Open Stage

Offene Bühne im kleinen Rahmen mit Minimalverstärkung. Man weiß nie genau, was passieren wird. Jeder, der gerade Lust hat oder neue Nummern ausprobieren möchte, kann etwas vortragen. Und vielleicht entwickelt sich eine Jamsession? Anmelden? Nein, anmelden muss man sich nicht!



Beginn 20 Uhr



Fr 02.11.12 |  Musikalisches 

Lukas Weber & Daniel Lübke

Unsere Musik ist eine ehrliche, träumerische, schöne und akustische Musik, in der neben Westerngitarre und Mundharmonika auch Glockenspiel, Blockflöte und Weingläser Verwendung finden. Wir machen Musik, um Geschichten zu erzählen, die auf Deutsch geschrieben sind und um eine Botschaft, die mehr oder weniger im Auge des Betrachters liegt, zu übermitteln.

Auf unseren Alben kann man auf Reisen gehen, Trips, Träume und Gesellschaftsbilder entdecken und sich in Märchen verlieren.

Bemüht dabei nicht zu sehr ins Spirituelle abzutauchen spielen wir eine textorientierte, träumerische Musik, die ihre Heimat vielleicht besser in den späten 1960er Jahren gefunden hätte.



Mi 31.10.12 |  Musikalisches 

Jazzreihe: The great Harry Hillman (CH)

Ein Hürdenläufer hat es nicht leicht, aber…

Die Musik von „The Great Harry Hillman“ lebt von sich wandelnden Repetitionen, ausgeklügelten Relationen und kantigen Wendungen. So mancher Faden, den man als Zuhörer aufgreift, führt durch ein komplex verwobenes Textil aus klanglichen Strukturen, in dem man sich genussvoll verliert. Das Repertoire klingt rhythmisch und melodisch anspruchsvoll und bleibt doch irgendwie süffig; denn egal ob man sich als Analytiker ihrer Musik zuwendet, oder sich als Geniesser einfach berieseln lässt: Es macht Spass! „The Great Harry Hillman“ würzt die musikalischen Naturalien mit einer Prise Humor und lotet Mögliches und Unmögliches aus: Ein schwungvoller, holpriger Hürdenlauf, der sich trotz ausgereifter Technik manchmal nur mit ungeheurer Energie meistern lässt.

Ein Hürdenläufer hat es nicht leicht, aber echte Kerle wollen keine Sprinter sein.

http://thegreatharryhillman.ch/band/



Mo 29.10.12 |  Literarisches 

Lesung mit: " Der kleine Buchverlag

Essen ist gefährlich! Kochen auch.

Wenn Oma Friede zu Tisch bittet, die rassige Weinhändlerin zur Verkostung lädt und ein ehemaliger Chirurg zum Küchenmesser greift, ist Vorsicht angesagt. Der Schauplatz Küche entpuppt sich als ein weites Feld für Emotionen, Konflikte und „unkonventionelle Lösungen“... Kurz: nichts für Zartbesaitete.

Prickelnde, packende Unterhaltung

Ob anrührend, gruselig oder verwegen – die mörderischen (Kurz-) Geschichten rund um’s Essen, Trinken und Kochen lassen niemanden kalt. Mit dem Blick für das Besondere zusammengestellt, zeigen sie die ganze Bandbreite spannender Krimi-Unterhaltung.

Wer dieses Buch gelesen hat, wird eine Einladung zum Essen mit ganz anderen Augen sehen...

Lesen werden voraussichtlich:

Iris Otto, Birgit Jennerjahn-Hakenes, Heidrun Böhm, Uschi Gassler, Silke Wiest, Stefanie Uhrig, Bärbel Sirrenberg, Marion Lichti.



So 28.10.12 |  Sehenswertes 

Suppe und Kleinkunst

Lange vermisst und nun auf vielfachen Wunsch wieder da! "Suppe" steht für Leckerbissen aus der Eintopfküche, bei denen auch Vegetarier nicht zu kurz kommen werden. "Kleinkunst" steht für ein Mosaik von Showbeiträgen, die Euch ohne Materialschlacht, aber dafür mit viel Phantasie ein Lächeln aufs Gesicht zaubern wollen. Lasst Euch überraschen! Und wenn Ihr uns mit einem eigenen Kleinkunst-Beitrag überraschen möchtet, schreibt vorab eine kurze Email an stefan.holzmeier@gmail.com.

Kleinkunst



Sa 27.10.12 |  Musikalisches 

Kestekop II (Garage, Toulouse) + Astrokraut (Stonerrock, KA)

Wegen des unglaublichen Konzertes vor wenigen Monaten und zahlreichen Rufen nach baldiger Wiederholung jetzt endlich zum zweiten Mal:

Kestekop II, die Zwei-Mann-Band aus dem Hinterland von Toulouse, hat den Urban Blues. Bei den ersten Kairo-Auftritten hat Kestekop - damals noch als «One-Man-Motherfolker» - das Publikum damit umgehauen. Glatzköpfig und von eindrücklicher Postur schafft es dieser Mann, zwischen zärtlichen Liebeserklärungen und Blues-Explosionen zu wechseln und einen damit mitten ins Herz zu treffen. KESTEKOP II ernährt sich von rauem Rock'n'Roll, schmutzigem Blues, Bruitismus und lautem Jazz. Er kreiert damit eine Atmosphäre, die weder der Teufel noch dessen Schwester verschmähen würden.

Einige denken an die Jon Spencer Blues Explosion, die unter dem Vollmond Istanbuls mit Alain Bashung um die Wette schreien, begleitet von dem schrillen Saxophon John Zorns, sowie des dissonanten Klaviers von Nick Cave.

http://www.myspace.com/bnazmusic

Astrokraut. A psychedelic stoner band from germany, also very influenced by krautrock, doom and a lot of old 60s stuff. They were formed in 2009, and now ready to kick your ass! http://www.facebook.com/Astrokraut



Fr 26.10.12 |  Literarisches 

Poetry Slam

Du schreibst? Und die Welt soll aus Deinem Munde davon erfahren? Dann mach mit beim „poetischen Ringkampf“ im KOHI. Wenn Du ganz sicher sein willst, dass Du drankommst, melde Dich schon im Vorfeld an.

poetryslam@kohi.de

Du kannst dich auch direkt abends in der offenen Liste eintragen und auf Auslosung hoffen ! Einlass ab 20 Uhr

letzte Anmeldung vor 20:30 Uhr

Beginn 21 Uhr



Sa 20.10.12 |  Musikalisches 

Stadt im Glück (Rock/Alternative, KA) + Nico Mono (Trier)

In der musikalischen Metropole ist alles möglich... ... verschiedenste Bezirke tragen zur Geräuschkulisse bei: an einer Ecke stinkt es nach punkigen Gitarren, über einen großen Platz fegt eine Brise treibendes Schlagwerk und in den kleinen Bars hört man tiefe Bässe sonor singen. Draußen auf der Straße rattern Räder an grellen Neonleuchten vorbei, während Daniel Torz (Gesang), Achim Bergemann (Gitarre), Michy Muuf (Schlagwerk), Manuel Benz (Bass) und Jan Velten Otten (Gitarre) seit Anfang Oktober 2011 sämtliche Gemäuer der Stadt rocken, dass Lichterketten vibrieren und jeder Schwarztee zu spät ist. Auf diesen Straßen herrscht kein Plastik! STADT IM GLÜCK asphaltieren ihre Träume mit treibendem Rock'n'Roll, eingängigen Melodien und griffigen, deutschen Texten. Wann kommst Du in die Stadt im Glück?

http://stadtimglueck.blogspot.de/

“Ein leeres Zimmer, das sagt so wenig aus” (Zimmer), singt Nico Mono und beschwört somit augenscheinlich die Freiheit.

Viele suchen diese in den entlegensten Ecken, er hat sie und sich in der Musik gefunden. In seinen Texten geht es oft um vertrackte Kommunikation, die Asymetrie der Liebe oder einfach um die perfekten Augenblicke zwischen all dem. Stilistisch lassen Oasis, Madsen oder Clueso beste Grüße ausrichten.

Der Wahl-Trierer ist hin und wieder alleine als klassischer Singer/Songwriter mit Gitarre unterwegs, liebt aber noch mehr die Dynamik und das Miteinander seiner Band.



Fr 19.10.12 |  Musikalisches 

Keine Zähne im Maul aber La Paloma pfeiffen (Punk - Kiel) + Karmacopter (Slackercore - Mannheim)

http://www.youtube.com/watch?v=nHrWg4dNeLk

“Keine Zähne im Maul aber La Paloma pfeifen” sind ein illustres, leicht in die Jahre gekommenes Trüppchen aus Kiel. Kollege Knarf Rellöm nennt es Northern Punk, der Traurige Oli sagt Old Wave Punk, die Chose einfach Elektro-Punk zu nennen würde nicht hinhauen und die gute alte Pop-Musik ist natürlich auch noch im Boot, wenn auch nicht am Ruder....Egal...Hauptsache Musik, sagt meine Mutter. Onkel Depression trifft die gute alte Tante Humor an der Bar „Zum Suff auf hohem Niveau“. Lars Stuhlmacher spielt Bass, hat schon immer Bass gespielt und wird immer Bass spielen...immer wieder Bum Bum...Rumms da fällt der König.Jochen Gäde singt meißtens, macht aber auch oft Gitarre. Steffen Frahm spielt Schlagzeug und wenn’s an der Gitarre etwas kniffliger wird, dann packt er die Klöppel beiseite, kommt nach vorn und zeigt Herrn Gäde an seinem Feuervogel, was alles so möglich ist (Dieses Instrument, die Gitarre, hat er nämlich an der „Academy of Boredom“ von der Pieke auf gelernt). Den Beat-Job übernehmen währenddessen Maschinen, die sich Monacor Minipops 35 oder einfach nur 505 nennen. Letztere spielt nebenbei auch noch gerne mal Synthesizer...Enorm diese Dinger...

Kennenlernphase: Lars und Jochen kennen sich noch aus Dithmarschen. Jochen feiert seine ersten Erfolge mit dem allseits beliebten Teenage-Schlumpf-Punk Trio 1000 PATRONEN....Lars residiert derweil in einer Land-Punk-WG und bringt sich Bass spielen bei..Sie verlassen die Provinz und ziehen zusammen nach Kiel...Da geht die Luzi so richtig ab.....All die bunten Lichter und die Kaschemmen....Jochen driftet in die Beartschlagerszene ab und trommelt bei DISCO MAXIM...Lars lernt Steffen kennen, zusammen spielen sie bei TRANSPORTER... Ausser den STONES geht jede Band irgendwann in die Binsen und Lars und Jochen entwickeln neue Ideen auf Jochens ollen 8-Spur Rekorder....Steffen kriegt Wind davon und will mitmischen...Er bewirbt sich per Post, muß diverse Mutproben machen und sitzt jetzt zusammen mit Lars und Jochen in dem Boot, das sich KEINE ZÄHNE IM MAUL ABER LA PALOMA PFEIFEN nennt....

POSTSEXUELL: Am 3.08.2012 erscheint das erste Album von KEINE ZÄHNE IM MAUL ABER LA PALOMA PFEIFEN auf einem Label (Broken Silence). Endlich was Neues, was man sich auf den Plattenteller legen, in den Kompakt-Disc Spieler schieben oder in die Sammlung einsortieren kann, nach welchem System auch immer. Davor gab’s noch eine 7-inch Split Single mit MISSES NEXT MATCH (ebenfalls auf Broken Silence). Und davor 2 CD’s in Eigenregie...Einmal das Debut-Album und die 6-Träck EP ANGESCHOSSENES WOLF....Wie immer wurden alle Lieder unter der Regie von Herrn Frahm aufgenommen, gemischt und produziert... Thematisch geht es auf POSTSEXUELL im Groben um Leben umkrempeln, kein Sex, Leb so dass es alle wissen wollen, Spiesser-Pärchen, Selbstmord, Tiere, Abstinenz, modrigen Liebeskummer, die Farbe Schwarz und Geister...Und irgendwann am Ende des Machwerks erfahren wir noch wer die Orgel Bei BLACK FLAG spielt...

Eine beliebte Frage, wenn man was neues hört lautet denn immer: „Und, wie klingen die denn so, die Boys aus dem Norden?“ Vielleicht wie ne Mischung aus GAZEBO und NOMEANSNO ??? Keine Ahnung...Find’s raus!!!

KEINE ZÄHNE IM MAUL ABER LA PALOMA PFEIFEN haben viel Musik gehört und im Oberstübchen gespeichert. Und ab und zu hört man irgendwas, was einem vertraut vorkommt.... Irgendwelche Fetzen, Akkorde, Beats, Töne und Sounds....Immer dieselben Zutaten...es kommt drauf an wie man sie zusammenklöppelt und präsentiert...So läuft der Hase....

Support kommt aus Mannheim mit Karmacopter Underdog Fanzine schreibt:

Was haben es Kaczynski, Both und Vandante denn eilig? Kein Stück über 2 Minuten. Das können KARMACOPTER also auch! Der Bass hämmert, die Gitarre zerfleischt den Rhythmus, das Schlagzeug hämmert an der Schläfe wie ein Migräneanfall und die dissonante Strukturen wabern auf der Haut wie ein Geschwür. KARMACOPTER haben sich entwickelt und entledigen sich den raumausfüllenden Experimenten im Mittelteil, konzentrieren sich dennoch auf die Eigenarten, auf die Metaphernspiele und Stilmittel (Anapher/Epipher und Kombination aus Beiden), überraschen sogar mit eingängigen Sequenzen, die kurz aufblitzen und dann wieder in ein Sperrgebiet eindringen wie die Vornamen, die man nicht laut aussprechen möchte und verglühen wie "Alkohol und glücklich sein". KARMACOPTER nähern sich mit ihrem Slacker Core dem Trend zur Informatisierung des Alltags: "Und im Land der kranken Zombies ist nur Armageddon noch die Lösung des Problems!" Das ist ein guter Anfang, lässt noch Raum für mehr!

http://www.karmacopter.de/



Mi 17.10.12 |  Literarisches 

Lesung Süd: Finn-Ole Heinrich

Lesung Süd feiert Geburtstag: Drei Jahre und 30 Lesungen!

Jubiläumsveranstaltung: Finn-Ole Heinrich und seine „Räuberhände“

Jubiläumskonzert: Laura Oyewale (Le grand uff zaque)


„… knallhart und ein Kleinverlagsstar: Mit seinen abgefeimten Dramaturgien muss sich Finn-Ole Heinrich vor keinem verstecken." (taz)

Janik, gutbehütetes Lehrerkind eines liberalen Haushaltes und Samuel, Sohn einer alkoholkranken Pennerin, machen sich im Sommer nach dem Abitur auf eine Reise nach Istanbul, um Samuels Vater zu finden, von dem sie nicht mehr als den Vornamen kennen. Kurz vor der Abreise macht Janik einen verhängnisvollen Fehler und stellt die intensive Freundschaft auf eine harte Probe. Die beiden fahren trotzdem los und erkunden vorsichtig, aber mit Neugierde und Abenteuerlust die fremde Stadt. So gegensätzlich ihr gesellschaftlicher Hintergrund ist, so unterschiedlich reagieren sie auf die exotische Stadt, in der sie das Leben, die Liebe und die Schuld entdecken.

Finn-Ole Heinrich, 1982 geboren, studierte Filmregie in Hannover. „Räuberhände“ ist sein erster Roman und wird ab 2013 Abitur-Pflichtthema in allen Hamburger Schulen. 2009 legte er den Erzählband „Gestern war auch schon ein Tag“ sowie das Hörbuch „Auf meine Kappe“ vor. 2010 folgte die Tour und CD-Veröffentlichung „Du drehst den Kopf, ich dreh den Kopf“ mit dem Musiker Spaceman Spiff. Heinrichs erstes Kinderbuch „Frerk, du Zwerg! (2011) wurde 2012 für den Deutschen Jugendliteraturpreis in der Kategorie Kinderbuch nominiert. Finn-Ole Heinrich lebt seit 2009 als freier Autor in Hamburg und ist auch als Drehbuchautor und Filmemacher aktiv. Für das Karlsruher Publikum hat er wieder einen Film mit im Gepäck!

Dargeboten in charmant akustischer Manier präsentieren Euch Laura Oyewale am Gesang und Antonios Moutafidis an der Gitarre, eine Melange aus populären Melodien und eigenen Songs.

Eine Veranstaltung der Literarischen Gesellschaft Karlsruhe und der Stephanus Buchhandlung.

Copyright Foto Finn-Ole Heinrich: Dylan Thompson



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