KOHI-KULTURRAUM | ARCHIV DER VERANSTALTUNGEN SEIT JUNI 2007

ARCHIV der EVENTS bei KOHI


Rückschau

Sa 13.10.12 |  Musikalisches 

Bartendes Eve (Pop, Darmstadt)

Mit der Band „Bartender‘s Eve“ verbindet der vertraute Zuhörer nicht nur handgemachte Musik mit Leidenschaft, sondern auch ausgelassene Stimmung und Spielfreude. Bartender's Eve sind in einer Welt aufgewachsen, in der es normal ist, dass sich verschiedene Musikgenres kreuzen. „Singer-Pop/Songwriter-Rock“ möchte man sagen und schafft es doch nicht, diese außergewöhnlichen Musiker einzuordnen. Sängerin mit Akustikgitarre am Piano trifft auf klassischen Bluesgitarristen und Jazzschlagzeuger? Wer weiß... doch eines steht fest: ob Rockriff oder Popbalade – „Bartender's Eve“ möchten das Gewöhnliche besonders machen: handgemachte Musik fernab glattgebügelter Top-Ten-Hits, vorgetragen mit Leidenschaft, Spaß und hohem Qualitätsanspruch. Die selbst geschriebenen Lieder erzählen dabei Geschichten, die das ganz und gar imperfekte Leben schreibt: zum Zuhören, Mitfühlen und Mitsingen. CD - Veröffentlichungen:

„The Barefoot Sessions“ - LP (2011)

http://www.bartenderseve.de



Fr 12.10.12 |  Musikalisches 

Power Solo (RocknRoll, Dänemark) + Norma Tengelmann (Punk,KA)

Sehet und staunet: http://www.youtube.com/watch?v=P5A-hRehbYo

PowerSolo, das sind Kim "Kix" und Bo Hjorth "Atomic Child" Jeppesen. Die Dänen von Power­Solo wer­den gern in die Psychobilly-Schublade gesteckt, doch das greift nicht weit genug. Ihre Musik ver­leibt sich so ziem­lich jede Spaß­mu­sik ein, die sich auf dem Pla­ne­ten so fin­den lässt. Ver­mi­schen sie in einem Moment noch die Cramps mit den Trash­men, schim­mern an ande­rer Stelle die B52s durch und die Beas­tie Boys kom­men zum Tequi­las­au­fen vor­bei. Dabei wird schwar­zer Humor und Zwei­deu­tig­keit groß geschrie­ben. Ernst sein dür­fen andere, hier wird gerockt.  Gleichzeitig zum 10-jährigen Bandjubiläum erschien im letzten Jahr ihr 5tes Album "Buzz Human" auf Crunchy Frog. Ein weiterer Meilenstein ihrer Bandgeschichte, neben großartigen Songs wie "Knucklehead", "Oak Tree Girl", "Kat Nazer" und "Juanito". Ihre Mischung aus Rockabilly, Country, Blues, Surf und Punk, die sie dem Publikum mit glühender Energie und beißendem Humor servieren ist wieder da und wartet auf neue Abenteuer.



Support machen NORMA TENGELMANN aus der Südstadt - ist das nicht einfach wunderbar ?



Mo 08.10.12 |  Literarisches 

Lesung mit: "Der kleine Buchverlag"

Martina Bilke: ERBEN

Die Karlsruher Autorin Martina Bilke hat schon in einigen Anthologien veröffentlicht. Heute präsentiert sie ihr Debüt.

Die Lesung wird musikalisch begleitet von Volker Schäfer (Gitarre).

„Das Wort Familienbande hat einen Beigeschmack von Wahrheit.“ (Karl Kraus)

Kurz vor Weihnachten stirbt überraschend Tante Leni in Leipzig. Die Aussicht auf das stattliche Erbe der alten Dame weckt Begehrlichkeiten bei Angehörigen und Freunden. Als aus der Wohnung der Toten wertvolle Gegenstände spurlos verschwinden, misstraut jeder jedem. Vermeintlich stabile Familienstrukturen bröckeln. Nach der Testamentseröffnung spitzt sich die Lage weiter zu und der Kampf der Erben beginnt. Lange schwelende Konflikte entzünden sich an dieser Erbschaftsangelegenheit, bei der Bäume unvermutet eine wichtige Rolle spielen.

Die Autorin

Nach Oberfranken, Freiburg, Mainz, Wien und Caracas bekennende Karlsruherin mit immerwährendem Hang zum Schreiben tragikomischer Texte.



So 07.10.12 |  Sehenswertes 

Tell Tell – 2te Premiere

Das Kultusministerium Baden-Württemberg empfiehlt „Willhelm Tell“ von Friedrich Schiller (*1759 in Marbach/Neckar, † 1805 in Weimar) als Lektüre an Gymnasien in der 8. oder 9. Klasse. Diese Empfehlung wird im Deutschunterricht meist umgesetzt. Eine kleine stichprobenartige Umfrage mit Jugendlichen ergab, dass alle Befragten das Drama lesen mussten, aber auch, dass die Schülerinnen und Schüler zu fast 100 Prozent keine angenehmen Erinnerungen an diesen höchst prominenten Klassiker haben. Der literarische Wert des Stücks und seine damit verbundene Botschaft konnte den befragten Jugendlichen an der Schule nicht vermittelt werden.

Studiert man das Werk und dessen Rezeptionsgeschichte, kann man jedoch schnell nachvollziehen, warum es im Bildungsplan dennoch keinesfalls fehlen sollte: Es kann unserer Jugend in Bezug auf Freiheit und Verantwortung ein Wegweiser sein. Zumindest hat das Stück das Potential , sich mit diesen Begriffen auseinander zu setzen.

Klassische „Theaterstück-Giganten“ wie Wilhelm Tell lesend zu erfahren und dabei nicht äußerst rasch zu ermüden, ist nicht einfach - sie theatralisch umzusetzen noch viel weniger.

Wie kann solch ein Drama also dennoch die Herzen unserer Jugend erreichen?

Die Theater-Jugendgruppe Kohibris, hervorgegangen aus dem ehemaligen Kinderclub des Badischen Staatstheaters Karlsruhe, möchte darauf eine Antwort geben. Die jungen Schauspieler haben ihr Talent bei Aufführungen von Stücken wie „Das Gespenst von Canterville“ (2011), „Ronja Räubertocher“ (2010) und vielen mehr gezeigt.



Sa 06.10.12 |  Musikalisches 

Open Stage

Offene Bühne im kleinen Rahmen mit Minimalverstärkung. Man weiß nie genau, was passieren wird. Jeder, der gerade Lust hat oder neue Nummern ausprobieren möchte, kann etwas vortragen. Und vielleicht entwickelt sich eine Jamsession? Anmelden? Nein, anmelden muss man sich nicht!

Beginn 20 Uhr



Fr 05.10.12 |  Musikalisches 

Song Slam

Ein akustischer Ringkampf der Extraklasse! Erlaubt sind nur eigene Songs (Text und Musik), keine Cover! Alle Instrumente sind zugelassen - auch Loop Stations! Die Länge eines Liedes sollte 7 Minuten nicht überschreiten. Der KOHI-Moderator - im tiefsten Inneren seines Herzens Schutzpatron aller nervösen Teilnehmer (denn er macht selbst auch Musik) - kommentiert, lobt oder bespöttelt die Performances. Und er lässt das Publikum abstimmen. Kannst Du es überzeugen? Der Sieg will verdient sein - schaffst Du es ins Finale, ist Deine besondere Kreativität gefragt... Spannung und Unterhaltung sind garantiert!

Du möchtest auch bei uns auftreten? Melde Dich im KOHI an! Komm vorbei oder nimm mit uns Kontakt auf: songslam@kohi.de.



Mi 03.10.12 |  Sehenswertes 

Vernissage: Christine Geesing

„AND THE WINNER IS:“, vom 3. Oktober bis 30 November 2012, Eine Ausstellung von Christine Geesing, Eröffnung 3. Oktober 2012, 19,30 Uhr.

Ein riesengroßer Platz – irgendwo auf der Welt. Menschen jeglicher Coleur, jeglicher Religion, jeglicher Profession, jung und alt, Freunde, Opa und Enkel, Liebespaare, junge Eltern, Kinder usw. schlendern, fahren und laufen darüber. PLÖTZLICH EXPLODIERT EINE BOMBE. Jedem dieser Menschen fehlt jemand. Mit einem Schlag. Andere sind schwer verletzt. Andere wiederum traumatisiert für den Rest ihres Lebens.

Wie kann sowas geschehen? Spätestens jetzt wird man sich beschäftigen mit der Entstehung von so genanntem Terror und Kriegen. Je mehr man dem nachgeht, desto mehr fällt einem auf, dass Industrienationen daran beteiligt sind, zumindest indirekt, mit Waffen, die in ihren Ländern produziert wurden. Beschäftigt man sich nun weiter mit dem Handel dieser Waffen, wird es finster. Korruption auf allen Ebenen, Schattenwelten mitten in Saubermann-Demokratien, Kriegsschürereien durch Angstmachen, Kriegsverlängerungen, sinnlose Waffenlieferungen in Länder wo eigentlich Ernährung und Bildung notwendig wären, und viel Scheußliches mehr begegnen einem. Christine Geesing thematisiert dies’ in ihrer Ausstellung, mit einer Methode, sich ausschließlich Zeitungsartikel als Grundlage für ihre Collagen, Zeichnung und der Street-Art angelehnten Stilisierungen zu bedienen. Sie stellt mit dieser Ausstellung die Frage und ruft damit zur Teilnahme an einem Mail-Art-Kunstprojekt auf:

“Was aber können wir tun? Gibt es überhaupt eine Chance etwas dagegen zu unternehmen? Ich selbst habe keine fertige Lösung. Allerdings glaube ich, dass es sowas wie eine kollektive Weisheit, eine kollektive Intelligenz und Klugheit gibt. An diese appelliere ich.“

Christine Geesing möchte Sie einladen, ein Kunstprojekt zu dieser Frage mit zu gestalten. Sie bittet, sich in der Ausstellung eine der ausgelegten Postkarten zu nehmen und ihr zu schreiben und zu gestalten, was Ihre Ideen, Ihre Gedanken, Ihre Lösungsansätze dazu sind. Je mehr Menschen an diesem Projekt teilnehmen, desto mehr Klugheit kann zusammen getragen werden.Sie wird alle Zusendungen in weiteren Ausstellungen zu diesem Thema zeigen und im Jahre 2014 eine Dokumentation darüber herausgeben. Mit herzlichem Dank für Ihre Teilnahme und Ihr Mitdenken, Ihre Christine Geesing



Di 02.10.12 |  Musikalisches 

Too Tangled (Garage, Belgien) + Sunday chocolate club (Indie/Post)

sounds like the kills ? Yes !

doch seht selbst:http://www.youtube.com/watch?v=8YNaNNrbWgE

Mit dem IndieGarageTrashRockDuo aus Belgien wird man sehr schnell und auf angenehmste Weise intim. Wenige Musiker, viele Instrumente und das Charisma des Pärchens (partner in crime and love) um Roeland Vandemoortele und Eva Buytaert bieten allen einen Moment echter musikalischer Größe.

TOO TANGLED is a self-willed Rock-duo, existing of Roeland Vandemoortele (vocals,guitar, basedrum) and his partner in crime Eva Buytaert (vocals, violin, percussion, guitar, sample). They are bold and full of energy. The sound of Too Tangled is crude, violent still sexy and catchy. Being born in the 80ʼs, they are influenced by some of the coolest bands from those days. Their textual and sexual combined action brings along the necessary rock & roll-sparks endangering the stage…Tangled as they are, they wanted to make something that only they could create with the two of them, like a dialogue, like a story of two people, direct and cutting straight through the bone. In man-woman conversations, face-to-face, they make music as if it were letters written to one another. As it all disturbs their inner worlds, their sound clashes right into the face of the listener.

Sunday Chocolate Club sind 2011 mit ihrer aktuellen EP 'Cassandra' direkt auf den Indie-Tanzflächen der hiesigen Clubs gelandet, um die Menschen mit schokoladigem Indie zu verwöhnen. Nach der erfolgreichen Tour und euphorischen Konzerten im vergangenen Jahr werden die Jungs vom SCC auch 2012 ihren Mix aus New Wave und Postpunk wieder zum Besten geben. Dabei schwelgt die Musik der Drei in tiefer Verneigung der 80er und Bands wie The Cure, The Smith oder Joy Division.

Mit rhythmisch-vertrackten Drums, packend-melodiösen Bassläufen und zuweilen mitreißenden und dann wieder nervös-verspielten Gitarren gehen sie direkt in Kopf und Beine und erschaffen zu dritt wahre Soundmonster. Mit einer Priese analoger Synthies und dem alles umarmenden Gesang infizieren sie in Bruchteilen von Sekunden und lassen die Sinne nicht mehr los. Der mal melodiöse mal hektische - aber immer raumgreifende Sound lässt die Tanzbeine schnell zum zucken bringen, bis nichts mehr geht. Dringlich und tanzgefährlich - nicht verpassen.

http://www.facebook.com/sundaychocolateclub



So 30.09.12 |  Sehenswertes 

BW-Literaturtage tell Tell – Premiere

Das Kultusministerium Baden-Württemberg empfiehlt „Willhelm Tell“ von Friedrich Schiller (*1759 in Marbach/Neckar, † 1805 in Weimar) als Lektüre an Gymnasien in der 8. oder 9. Klasse. Diese Empfehlung wird im Deutschunterricht meist umgesetzt. Eine kleine stichprobenartige Umfrage mit Jugendlichen ergab, dass alle Befragten das Drama lesen mussten, aber auch, dass die Schülerinnen und Schüler zu fast 100 Prozent keine angenehmen Erinnerungen an diesen höchst prominenten Klassiker haben. Der literarische Wert des Stücks und seine damit verbundene Botschaft konnte den befragten Jugendlichen an der Schule nicht vermittelt werden.

Studiert man das Werk und dessen Rezeptionsgeschichte, kann man jedoch schnell nachvollziehen, warum es im Bildungsplan dennoch keinesfalls fehlen sollte: Es kann unserer Jugend in Bezug auf Freiheit und Verantwortung ein Wegweiser sein. Zumindest hat das Stück das Potential , sich mit diesen Begriffen auseinander zu setzen.

Klassische „Theaterstück-Giganten“ wie Wilhelm Tell lesend zu erfahren und dabei nicht äußerst rasch zu ermüden, ist nicht einfach - sie theatralisch umzusetzen noch viel weniger.

Wie kann solch ein Drama also dennoch die Herzen unserer Jugend erreichen?

Die Theater-Jugendgruppe Kohibris, hervorgegangen aus dem ehemaligen Kinderclub des Badischen Staatstheaters Karlsruhe, möchte darauf eine Antwort geben. Die jungen Schauspieler haben ihr Talent bei Aufführungen von Stücken wie „Das Gespenst von Canterville“ (2011), „Ronja Räubertocher“ (2010) und vielen mehr gezeigt.



Fr 28.09.12 |  Literarisches 

BW-Literaturtage Poetry Slam - im Tollhaus

DIESES MAL IM EXIL - LIVE IM TOLLHAUS - WOW WOW WOW –- http://www.tollhaus.de/

Der KOHI -Poetry-Slam ist Wortkunst

– gereimt und ungereimt – gelebt und erlebt.

Diesmal mit geladenen Slammern aus Baden-Württemberg zum Thema Baden-Württemberg – im weitesten Sinne. Menschen treten mit selbstgeschriebener Prosa oder Lyrik in einen Wettstreit. Den Teilnehmern der poetischen Kissenschlacht bleiben maximal 7 Minuten, um ohne Verkleidung und ohne Requisiten ihre Texte vorzutragen und sich in die Herzen der Zuhörer zu spielen.



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