KOHI-KULTURRAUM | ARCHIV DER VERANSTALTUNGEN SEIT JUNI 2007

ARCHIV der EVENTS bei KOHI


Rückschau

Sa 28.01.12 |  Musikalisches 

Steaming Satellites (Spacerock/AU)

Was? Ne Band aus Österreich? Schnell weghören? Auf keinen Fall!!!! Die STEAMING SATELLITES sind das leuchtende Beispiel dafür, dass es auch außerhalb der Metropolen New York, London, Berlin etc. Künstler gibt die es mit ihrer Musik zu ungeahnten Höhen bringen. Das Geniale daran: Die Satelliten schaffen diese Höhen bereits mit ihrem Debüt „The Mustache Mozart Affaire“ . Wofür andere Bands 2-3 Alben benötigen wird hier aus dem Stand bzw. Proberaum auf’s Aufnahmeband befördert. Im Geiste tief verwurzelt in der Musik der 70er haben STEAMING SATELLITES das bleierne Gewicht Led Zeppelins, die spherische Reichweite Pink Floyds und die Aussagekraft Bob Dylans; Durch all das, kombiniert mit elektronischen Parts und exzessiven Synthy Sounds sind sie, was sie eben sind: eine moderne Alternative Rockband, die weiß sich der Vergangenheit zu erinnern, ihr den gebührenden Respekt zu erweisen und sie zu ehren. Versehen mit einer aussagekräftigen und markanten Stimme vermischen sie ihre Referenzen mit Elementen des aktuellen amerikanischen Indie-Rocks. Dieses musikalisch explosive Gemisch zaubern sie auch live problemlos auf die Bühne,! was ihnen zu diversen Supporttouren durch halb Europa verholfen hat. Die Satelliten haben schon etwas Spezielles in ihrer Live Performance, eine einzigartige Energie zwischen der Band und dem Publikum, die ständig zunimmt und sich am Ende jedes Konzerts in Jam Eskapaden entlädt. Es ist ihre erklärte Ambition, ihre Leidenschaft und Hingabe zur Musik, mit all den Menschen da draußen zu teilen. Daraus kam sicherlich auch die Bekanntschaft mit „Portugal. The Man“ zu Stande, die STEAMING SATELLITES nach einer gemeinsamen Show, auf ihre anschließende Europatour mitnahmen. Die darauffolgenden Jahre tourten sie mit Bands wie The Builders and the Butchers, Eagle Seagull und spielten Support Shows für Thin Lizzy, Monster Magnet, International Noise Conspiracy, Therapy?, Oceansize, The Ravonettes, Kashmir, White Lies und vielen mehr. Auch auf Grund des dadurch entstandenen musikalischen Respekt anderer Künstler führte der Weg sie zuletzt sogar in die USA, wo sie zusammen mit ihren Freunden von Hello Electric tourten. Für ihre Art Musik wurde vor einiger Zeit der Ausdruck Spacerock erfunden. Wie wir sehen , erfreut er sich bester Gesundheit- der Spacerock von STEAMING SATELLITES, er blüht! The Instrument Village, Oktober 2011

Referenzen: Flaming Lips, Portugal. The Man, Led Zeppelin, Kings of Leon

Aktuelle Ausstellung im KOHI: Ora-Lux: Kohlezeichungen



Fr 27.01.12 |  Sehenswertes 

Poetry Slam

Literarischer Wettbewerb

Wir präsentieren das kultige KOHI-Original: Menschen treten mit selbstgeschriebener Prosa oder Poesie in einen Wettstreit um die Gunst des Publikums. Der KOHI-Moderator sorgt dafür, dass alles seine Ordnung hat - und natürlich für Stimmung. Zugelassen ist alles außer Requisiten und Hilfsmitteln.

6 Startplätze werden schon im Vorfeld an diejenigen vergeben, die sich per eMail an poetryslam@kohi.de anmelden (entscheidend ist nicht der Zeitpunkt des Eingangs!). Wurdest Du ausgewählt, wirst Du per eMail benachrichtigt. Wer es auf gut Glück versuchen und einen der 2 unmittelbar vor Veranstaltungsbeginn verlosten Startplätze ergattern will, trägt sich vor 20:30 Uhr in die Liste am Eingang ein. Der Slam fängt pünktlich um 21:00 Uhr an!

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Do 26.01.12 |  Musikalisches 

Laish (Folk/UK) - FÄLLT AUS !!!

Laish hat ihre Tour canceln müssen, das tut nicht nur uns ganz furchtbar leid - heute abend also kein Konzert ---



Mi 25.01.12 |  Musikalisches 

Jazzreihe: Punkt 3

punkt 3 ist jazz. ist minimal. ist frei. ist seriell. unter anderem: cut and paste.

strenge und leidenschaft skizzieren die wegmarken des deutsch-schweizer trios um komponisten und bassisten noah punkt. eine einfache musik, die trotz ausschweifend plakativer simplizität aus dem vollen (zwölf)tonumfang schöpft und stilistiken der popularmusik nicht ausspart: eine brücke zwischen improvisierter, kammermusikalisch auskomponierter und patternbasierter musik.

tobias pfister - saxophon

noah punkt - bass /// komposition

paul amereller - schlagzeug

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Sa 21.01.12 |  Musikalisches 

FAQ (Wave-Akkustik/CH) + ZILL (Pop)

F.A.Q. - Wer auf synthetische Wavesounds steht, dem ist die Schweizer Formation F.A.Q. (oder Carpe Diem, wie sie sich bis 2002 nannten) mit Sicherheit ein Begriff. Kein Wunder, denn seit seiner Gründung 1994 hat sich das Trio eine stetig wachsende Fangemeinde erspielt. Auftritte im Vorprogramm von Apoptygma Berzerk, De/Vision oder Deine Lakeien machen F.A.Q. auch im angrenzenden Ausland bekannt, wo die melodischen Electro-Sounds auf offene Ohren stoßen. Carpe Diem oder "Genieße den Tag", wie die lateinische Maxime übersetzt lautet, darf also durchaus als ernst gemeintes Motto der Schweizer Electro-Waver gelten. 1994 von Dino Zizzari und Philip Noirjean gegründet sorgen Carpe Diem schnell für Furore, so dass bereits 1996 der erste Longplayer "Substitute" entsteht, der sich schon bald in der süddeutschen Szene zum Insidertip entwickelt. Anfang 1996 mutiert das bisherige Duo durch den Zugang von Geigerin Mary Santella zum Trio und setzt seinen Aufstieg unbeirrt fort. Spätestens die Einladung 1999 im Vorprogramm von Deine Lakeien zu spielen verhilft dem Schweizer Trio zum endgültigen Durchbruch in Deutschland. Ein Status, der durch Tourneen mit Apoptygma Berzerk und De/Vision eindrücklich untermauert wird. 2000 erscheint mit "Self-fulfilling Prophecy" das zweite Album, das dank einem Vertrag mit Synthetic Product Records erstmals auch eine größere Anhängerschar erreicht. Kurz vor dem Release ihres dritten Albums benennen sich Carpe Diem aufgrund rechtlicher Streitereien in F.A.Q. um. Damit die Fans nicht gänzlich verwirrt sind, avanciert der einstige Bandname kurzerhand zum Plattentitel. Auf "Carpe Diem" schauen F.A.Q. über den wavigen Electroteller hinaus und überraschen mit Referenzen an aktuelle Entwicklungen im Pop. Bei uns heute als Akkustikshow !!! http://faq-music.com/ Tourtrailer: http://www.youtube.com/watch?v=7On3Ui-phmg&feature=youtu.be

ZILL

Da ist etwas, das gefunden werden will. ZILL treibt die Suche nach der Erlösung hinter der Melancholie, nach der Schönheit unter dem Schmerz. Er ist ein Stimmungsfänger, der dem richtigen Klang hartnäckig auf der Spur bleibt, bis er ihn greifen kann. Das Ergebnis sind dichte Songs, die das Sehnen der großen Synthesizerbands mit der Schwerkraft des Rock’n’Roll erden.Da ist etwas, das raus muss. ZILL hat die Stimme dafür. Er findet die Worte. Und er kann eine Ahnung vermitteln von dem, was sich unter der Oberfläche bewegt. Das ist zu hören und zu spüren - im Studio und auf der Bühne.

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Fr 20.01.12 |  Musikalisches 

Christof Knüsel + Schneider und der Texter

In 80 Tagen um sich selbst

Ab einem gewissen Alter ist es egal, ob gerade die Beziehung oder der Kapitalismus zusammenbricht

Bild Plakat Vielleicht ein Geheimtipp für denjenigen Zeitgenossen, dem Comedy zu flach ist und der politisches Kabarett nicht mehr nüchtern ertragen kann: Der Münchner Kabarettist, Liedermacher und Lesebühnen-Autor, Christof Knüsel zündet weniger das klassische Pointenfeuerwerk mit kreuz und quer fliegenden Späßen, wo einem vor lauter Schenkelklopfen schon mal das Denken quer im Hirn steckenbleibt; vielmehr zieht sich eine rote Zündschnur durch das Programm, mit der er die nachhaltige Detonation bezweckt. Er möchte es zumindest versucht haben, bleibende Dellen am Himmel zu hinterlassen.

Und so dreht sich die Welt, unterstützt von einer E-Gitarre und 50 W Wechselstrom, um die alten Fragen, mit welcher Attitüde man als Sportreporter einen Banküberfall live kommentiert, wie lange es auf unserem lahmarschigen Planeten eigentlich noch 5 vor 12 ist, warum ein Auftragskiller in der Midlife-Crisis mit seinem Beruf unzufrieden ist, und wie weit ein hypothetisches Hungerkind, wenn es im Kabarett auch mal sein Fett abkriegt, wenigstens als Witz salonfähig ist.

Wer, wie Christof Knüsel, im Leben eine gewisse Anzahl an Wänden gestrichen hat, hört auf, Fassaden niederzureißen, sondern sucht das Hintergründige in den Abgründen, die sich von selber auftun. Dabei ist es ab einem bestimmten Alter egal, ob gerade die Beziehung oder der Kapitalismus zusammenbricht. Am Ende bleibt die Lebensfreude und glücklich, wer im grauen Alltag seinen schwarzen Humor nicht verliert.

"Mit Charme schlägt er hinter die Kulissen und wirft schon mal einen niveauvollen Blick unter die Gürtellinie - und das betont unverkrampft." (Jakob Nacken)

SM Schneider und sein Texter mögen sich nicht. Trotzdem treten sie gemeinsam auf: Schneider hat kein Auto und der Texter ist traumatisiert, weil er kürzlich selbst zur Gitarre gegriffen hat und dabei vom Publikum ausgelacht wurde.

http://www.smschneider.de/smschneider.

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Sa 14.01.12 |  Musikalisches 

Frau Schlüter (Karlsruhe)

Frau Schlüter wohnt in Milea - im Niemandsland zwischen Orient und Okzident. Genau dort, wo die jamaikanische Reggaekultur vor vielen Jahren ihren Anfang nahm. Frau Schlüter hat viele Gesichter: Sehr gerne funkt sie mit James Brown im Wohnzimmer - auch Bob Marley und King Tubbey sind hin und wieder bei ihr zu Besuch. Gelegentlich meditiert sie im Garten mit Nusrat Ali Khan und Ravi Shankar. Wild geht es her, wenn die Freundinnen vom Balkan zu Besuch kommen.

Frau Schlüter ist:

Daniel Topitsch am Bass,

Johannes Rachel an der E-Gitarre

Steffen Liede an den Drums,

sowie Johannes Borel als Gastmusiker am Sax.

Die Band spielt sowohl Eigenkompositionen als auch Covers von Bob Marley, Questlove, Maceo Parker, u.a.. Stilistisch bewegt sich Frau Schlüter zwischen Funk, Reggae, Latin, Balkan, Jazz, Dub und „orientalischer“ Musik.. Frau Schlüter ist eine alte Lady, existiert aber in dieser Form seit 2004 und hat seitdem einige Auftritte absolviert.

Aktuelle Ausstellung im KOHI: Ora-Lux: Kohlezeichungen



Fr 13.01.12 |  Musikalisches 

Whale vs. Elephant (Indietronic-Berlin) + Kreissäge (Elektrometal)

Ein Techno DJ, ein Chorsänger in einem Orchestra, eine Akustik-Folk Singer /Songwriterin und Andere waren bereits Teil des berliner Musikprojektes "Whale Vs. Elephant", welches Tobias Braun, aufgewachsen im Saarland, 2007 startete. Alle diese Menschen halfen, diese damals als Akustik Singer/ Songwreiter Projekt gedachte Musik in einen Mix aus akustischer und elektronischer Musik zu entwickeln, die momentan frei irgendwo zwischen der deutschen und isländischen Musikszene (Tobias verbrachte 2008 ein halbes Jahr in Reykjavik) schwebt. Verschiedene Instrumente wie Synthesizer, Keyboard, Gitarre, Glockenspiel und Geige, gemischt mit elektronischen Beats aus dem Computer, verwendet "Whale Vs. Elefant" bei Auftritten und wird dabei oft von befreundeten Musikern begleitet.

Kreissäge

KREISSÄGE machen treibenden, elektronischen, basslastigen, schreiend grauen Heavy-Elektro-Metal. KREISSÄGE singen von Fremdbestimmtheit,Selbstverlust und dem Wunsch, alles zu zersägen. KREISSÄGE sind ein letztes panisches Anschreien gegen selbst

auferlegte Zwänge und ein Versuch des Ausbrechens.KREISSÄGE machen Musik zum Rumschreien und Springen und sorgen für rücksichtslosen Abriss und Ausnahmezustand.KREISSÄGE machen den Soundtrack zum Selbstverlust –

für Clubs, Abrissparties, für Exzess und Aufbruch! ALLES WAS DA IST, MUSS KAPUTT GEHEN! http://www.kreissaege-musik.de/

Aktuelle Ausstellung im KOHI: Ora-Lux: Kohlezeichungen



Di 10.01.12 |  Organisatorisches 

MITGLIEDERTREFFEN

Das Treffen bietet die Möglichkeit, Vorschläge einzubringen, Veranstaltungen zu organisieren, sich über Vergangenes und Zukünftiges auszutauschen, einfach zu quatschen und die anderen Mitglieder mit all ihren Interessen und Fähigkeiten (noch näher) kennenzulernen und sich selbst vorzustellen.



So 08.01.12 |  Sehenswertes 

Vernissage: Olga Sora-Lux

Sora-Lux zeigt Kohlezeichnungen von Tieren - meist Kühe und Hunde - sowie Landschaften. Einfache und klassisch-strenge Arbeiten stehen im Dialog mit Zeichnungen, die locker mit Acrylfarbe überarbeitet wurden. Mit entschiedenen wenigen Strichen gelingt es der Künstlerin magische Momente eigener Erinnerungen wieder präsent werden zu lassen. Ohne einen Anflug von Sentimentalität sind konzentriert auf kleinem Format treffsicher Momente zu sehen, die inne halten lassen.



vernissage: sonntag, 8. januar, 16 uhr.

geöffnet während der veranstaltungen und auf anfrage: kunst@kohi.de



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