KOHI-KULTURRAUM | ARCHIV DER VERANSTALTUNGEN SEIT JUNI 2007

ARCHIV der EVENTS bei KOHI


Rückschau

Sa 12.11.11 |  Musikalisches 

Die Zappler (Punk/Schlager)

Sieben Jungs im schrillen Outfit zwischen Punk, Party und Extase. Parodie oder Wahn? Witz oder Wirklichkeit? Fest steht: Die Zappler auf der Bühne bedeuten ‚Randale und Liebe‘ ohne Tabu! Spaß-Punk, Party-Irrsinn, Heavy-Polka, Trullalla-Polonaise mit textlichen Grenzgängern. Mit Liebe gemacht – von Trieben zersetzt. Rasant und schweißtreibend eingetütet, mit jeder Menge Spielfreude und Spaß präsentiert.





Fr 11.11.11 |  Sehenswertes 

Jokeslam

JOKE-SLAM

…und es soll noch witziger werden im KOHI.

Wer das System der Slams kennt, wird an diesem Abend seine wahre Freude haben. Joke-slammer treten, zeitlich begrenzt, gegeneinander an - das Publikum bewertet und entscheidet. Die Show wird vom KOHI-Bollerator moderiert.

Beispielwitz:“Von wann ist denn das Brot?”“Von gestern…”“Ich hätte aber gerne welches von heute!”“Da müssen Se morgen wiederkommen…”



Do 10.11.11 |  Organisatorisches 

MITGLIEDERTREFFEN

Das Treffen bietet die Möglichkeit, Vorschläge einzubringen, Veranstaltungen zu organisieren, sich über Vergangenes und Zukünftiges auszutauschen, einfach zu quatschen und die anderen Mitglieder mit all ihren Interessen und Fähigkeiten (noch näher) kennenzulernen und sich selbst vorzustellen.



Di 08.11.11 |  Sehenswertes 

Dj Tulpe und der fette Mann (Live-Hörspiel)

Seit Ende 2008 produzieren die beiden Berliner Horror Hörspiele, die dem Zuhörer eine Gänsehaut und gleichzeitig ein Lächeln verpassen. Der Fette Mann und DJ Tulpe führen ihre zwischen 7 und 30 Minuten langen Stücke live mit Geräuschkulissen auf. Sie erfreuen sie sich bereits einer wachsenden Fangemeinde.

Dj Tulpe und der fette MannDer Fette Mann & DJ Tulpe fingen 2002 an gemeinsam Hörspiele aufzunehmen. Zum Glück kommen sie dabei ohne Sätze wie “…noch konnte sie nicht ahnen, dass sie damit ihr Schicksal besiegelt hatten…” aus. Ein vorher konzipiertes Handlungsgerüst verwandelt sich durch improvisierte Dialoge in eine Geschichte, die erst beim Enstehungsprozess ihre endgültige Gestalt annimmt. Vampire kommen in ihren Stories ebenso vor wie manch anderes schauriges Gesindel.

Doch lassen sich DJ Tulpe & der fette Mann nicht nur von den tausend schlechten Filmen die sie gesehen haben inspirieren, sondern auch von den Banalitäten des Alltags da draussen.

Im Jahre 2008 gingen sie mit ihren “Unheimlichen Geschichten” in Serie: Aberwitzige Hörspiele, von der klassischen Vampirstory, über Wohlstandsmärchen bis hin zur dezenten Kritik am Rationalisierungswahn von Telekommunikations-unternehmen.

Die drei bisher entstandenen CD´s “Unheimliche Geschichten” (Megapeng Records) sind witzig und furchteinflössend, romantisch und brutal, appetitanregend und abführend, geistreich und stumpf, aber nie langweilig und etepetete (ausser vielleicht eins). Ende 2008 performten Der Fette Mann & DJ Tulpe ihre 7 bis 30 minütigen Stücke auf Einladung von Megapeng Records erstmalig live. Die Dialoge werden von den beiden live eingesprochen, wenn nötig auch mit unterschiedlichen Stimmlagen und fast vollem Körpereinsatz. Für die passenden Geräusche an den richtigen Stellen sorgt dabei Tobi Homeworkerphobie. Er verwandelt den Zuschauerraum in eine Bushaltestelle, ein einsames Haus in mitten eines Waldes oder eine lärmende Baustelle.

Seit 2008 pfeffern sie diese Perlen der Hörspielkunst vor die fetten Füsse des wachsendem Publikums, welche unweigerlich zum erschaudern, lachen und weinen gebracht werden. Ab jetzt werden ihre Hörspielkreationen in deinem Wohnzimmer oder im Olympiastadion vorgebracht. Egal. Denen ist alles recht.

2010 haben sie übrigens den 2. Platz beim HÖRNIXE HÖRSPIELWETTBEWERB GEWONNEN.



Mo 07.11.11 |  Sehenswertes 

Vernissage - Esteban Fekete -- Druckfolgen.

Dem jahrhundertealten Druckverfahren Holzschnitt hat der Deutsch-Ungar Fekete (1924 bis 2009) eine neue Facette abgewonnen: Für sein Werk gilt nicht die Regel "Form vor Farbe", sondern "Form aus Farbe". Weil er die Büttenbögen mit fünf bis sieben Schichten Ölfarbe bedruckte, haben seine Holzschnitte eine geradzu malerische Qualität. Dementsprechend sind Feketes Arbeiten in der Regel Handabzüge in kleinen Auflagen. Ihre Herstellung war auch eine körperliche Leistung. Dass es dennoch einige Blätter von Fekete in erschwinglichen Großauflagen gibt, ist dem kongenialen Drucker Ralf Dettling in Pforzheim zu verdanken. Ihm gelang es, die farbliche Brillanz der Fekete-Holzschnitte im Maschinendruck zu erhalten. Dettling verwendete die Originalplatten – damit sind seine Maschinendrucke Originale, die Fekete in Teilauflagen auch signierte. Als Vorlage dienten Dettling Druckfolgen, die Fekete mit der Hand abgezogen und mit Hinweisen für den Drucker versehen hat. Da es in der Regel für jede Farbe eine Platte gibt, wird für eine solche Druckfolge zunächst jede Platte für sich gedruckt. Dann werden Zustandsdrucke hergestellt, die zeigen, wie das Bild wächst: Platte für Platte, Farbschicht für Farbschicht.

Der KOHI-Kulturraum zeigt drei Druckfolgen von Fekete, darunter den großformatigen "Wasserfall von Ormond". Vom Blatt "Hochsee" sind auch die Druckstöcke zu sehen. Ein kleiner Einblick in das große Werk Feketes rundet die Ausstellung ab. Von einem Teil der ausgestellten Holzschnitte sind mehrere Exemplare vorhanden.

Geöffnet sonntags, 16 bis 19.30 Uhr, und während der Veranstaltungen bis Freitag, 2. Dezember. Führung auf Anfrage unter kunst@kohi.de



Sa 05.11.11 |  Musikalisches 

Open Stage

Offene Bühne im kleinen Rahmen mit Minimalverstärkung.

Man weiß nie genau, was passieren wird. Jeder, der gerade Lust hat oder neue Nummern ausprobieren möchte, kann etwas vortragen. Und vielleicht entwickelt sich eine Jamsession? Für Musikbeiträge stehen Verstärker, Gitarre, Bass, Mikro und Minischlagzeug vor Ort zur Verfügung - bitte auch eigene Instrumente mitbringen. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Ihr sprecht Euch untereinander ab, wer drankommt, und lasst dann der Musik freien Lauf. Orientalische Klänge, Jazz, Rock - der stilistischen Vielfalt sind keine Grenzen gesetzt. Du kannst das Publikum aber auch mit Beiträgen überraschen, deren Schwerpunkt nicht im Bereich der Musik liegt.



Fr 04.11.11 |  Musikalisches 

Aber das Leben lebt (Pop, Wien)

Aber das Leben lebt melden sich zwei Jahre nach ihrem gefeierten Album »Hospital Years« mit »New Musketeers« zurück. Eine ungewöhnlich kurze Zeit für diese Gruppe, deren Arbeitsweise insgesamt als eher gründlich zu beschreiben ist. Und doch, es hat sich einiges getan. Florian Emerstorfer, Martin Wiesbauer und Wolfgang Wiesbauer haben ihre angestammte Trioformation um Schlagzeuger Ralph Wakolbinger, der auch noch bei den Lärmbrüdern Mord – ausgerechnet – an der brachialen Batterie sitzt, erweitert. Und der die in der Vergangenheit spärlich eingesetzten Maschinenrhythmen um deutliche Beats ergänzt. Neben »analogen Drums«, wie Aber das Leben lebt selbst das nennen, hat auch ein neu gewonnener Sinn für Zugänglichkeit und Verdichtung, für sanftes Aufschichten statt kontrollierter Dekonstruktion Einzug gehalten bei »Wiens bester Erwachsenenpopband« (Der Falter). Ihre Popsongs dürfen jetzt nämlich, anders als das früher der gewollte Fall war, auch wirklich als solche dastehen, ohne sich erklären zu müssen. Und sie dürfen den Blues tanzen. Den nächsten musikalischen Bruch freilich immer im Hinterkopf habend.

Der Blick auf die Band ließ in der Vergangenheit zuweilen den Eindruck entstehen, hier seien Schwerenöter am Werk, die man vor sich selbst und ihrer offenbar schlimmen Stimmung schützen müsse. Vielleicht zurecht. Ihr todestrockener Sound, ein schwer an und mit seiner tiefen Stimme arbeitender Sänger, wolkenverhangene Arrangements, das konnte nichts Gutes heißen. Mit »New Musketeers« wird sich auch diese Wahrnehmung etwas verschieben dürfen. Aber das Leben lebt sind zwar nicht zur Partyband mutiert; sie bewegen sich nach wie vor mit großer Freude innerhalb ihres selbst gesteckten Rahmens der kontrollierten Ernsthaftigkeit und der sinnvollen Reduktion. Doch sind sie, sanft die Stimmung – und mit Mut zum Gestus auch die Stimme – (er)hebend, die definitive Feel-good-Kapelle in ihrem ganz eigenen Tower of Song. In den sie sich die Beach Boys, Talk Talk und John Cale zum gemeinsamen Sangriatrinken (mit Strohhalm) einladen. Und Elvis kocht Paella.



Do 03.11.11 |  Musikalisches 

The Skankaroos (Ska, Köln)

Wir befinden uns im Jahr 2005 n.Chr. - Ganz Deutschland ist von Superstars und Popwürsten besetzt...

Ganz Deutschland? Nein! Ein paar unbeugsame Kölner Musiker gründen eine Band, die sich seither dem Einheitsbrei der Konservenmusik tapfer entgegenstellt. Pick it up!

In einer energiegeladenen Live-Show präsentiert die Formation ein gelungenes Offbeat-Gebräu aus 2-Tone-, Uptempo- und Traditional-Ska, Gerne mit einer Prise Early Reggae verfeinert. Dabei wird schnell klar: Die Songs der Skankaroos haben nur ein Ziel: Auf direktem Weg vom Ohr ins Tanzbein!



So 30.10.11 |  KUNST: Malerei 

Galerie ist offen

Laura Viviana Teichmann: "Meine Philosophie: Authentizität"

Ihre Philosophie lautet "Authentizität", ihren künstlerischen Ausdruck kann man durchaus als vielschichtig bezeichnen. So möchte Laura Viviana Teichmann alias "lavite-machine" durch Fotografie, Malerei, Texte und Filme "eins im Zusammenhang veranschaulichen". Während ihre surrealen, fließenden Bilder die bewegte Welt ihrer Gefühle widerspiegeln, zeigt sich in den Texten das Ergebnis eingehender Beobachtung von gesellschaftlichen und sozialen Vorgängen sowie eine scharfsinnige und persönliche Analyse der selben. Diese präsentiert sie in ihrer ganz speziellen, manchmal etwas verklausulierten Form, und regt somit gleichermaßen eindringlich wie kurzweilig zum Nachdenken an.

Diese Ausstellung fokussiert sich auf eben diese Bilder und Texte und wird bei der Vernissage von Aktionskunst eingerahmt, die den Besucher einlädt, sich an dem Kunstwerk von "lavite-machine" zu beteiligen - um so die Grenzen zwischen Künstler, Kunstwerk und Betrachter aufzulösen.



Sa 29.10.11 |  Sehenswertes 

Backgammon Tournier

Hurra !

Endlich wieder das beliebte Backgammon Tournier. Gastgeber Tom Boller freut sich auf zahlreiche Spielteilnehmer.

Also erscheint reichlich.



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