KOHI-KULTURRAUM | ARCHIV DER VERANSTALTUNGEN SEIT JUNI 2007

ARCHIV der EVENTS bei KOHI


Rückschau

Fr 16.03.12 |  Musikalisches 

Torsten Knoll (Chanson)

Torsten Knoll, Theatermusiker, Filmkomponist, Chansonnier und KOHI-Song-Slam-Gewinner (Juni 2011), macht sich so seine eigenen Gedanken. Über seine Generation, über Seltsames, über Götter und Welten, und natürlich, aber ja, über die Liebe. Ungewohnte Energie in Spiel und Gesang bei einem, der doch eigentlich auch nur so einer ist, der am Klavier sitzt und weint... Eben nicht!

Torsten Knoll, Jahrgang 1981, erhielt bereits im Alter von fünf Jahren seinen ersten Klavierunterricht und gab mit 14 seine ersten solistischen Konzerte. Von 2004 bis 2007 studierte er Jazzklavier und -gesang bei Martin Sasse und Alexander Gelhausen an der Hochschule für Musik Rheinland-Pfalz in Mainz. Parallel erhielt er bis 2009 eine weiterführende klassische Klavierausbildung bei Stefan Mehlig. Von 2007-2010 studierte er zudem Filmmusik-Komposition an der Filmakademie Baden-Württemberg in Ludwigsburg (u.a. bei Frank Sikora, Matthias Raue und Andreas Kersting). Er ist in zahlreichen Projekten als Live-Musiker engagiert; solo, als Pianist des Elektro-Jazz-Live-Projekts "phongemeinschaft" des DJs Rick Dangerous (http://www.phongemeinschaft.com), als Musiker der Impro-Theater-Gruppe "Für Garderobe keine Haftung" (http://www.fgkh.de) u.v.m.. Als Komponist zeichnet Torsten Knoll für diverse Film- und Theaterproduktionen verantwortlich, z.B. für den Dokumentarfilm "Wir sind schon mittendrin" von Elmar Szücs (Berlinale 2009, nominiert für den deutschen Dokumentarfilmpreis) sowie für mehrere Filme der Regisseurin Kristin Franke ("Artfremd 109", "Am Sonnenberg", u.v.m.) und in seiner Tätigkeit als Hauskomponist an den Mainzer Kammerspielen für alle dortigen Produktionen des Regisseurs Gerrit Meier (teatro libre). Seit Oktober 2009 lehrt Torsten Knoll als Dozent für Musik an der Akademie für Darstellende Kunst Ludwigsburg und seit 2010 als Dozent für audio-visuelle Kunst am musikwissenschaftlichen Institut der Johannes Gutenberg- Universität in Mainz.



Mi 14.03.12 |  Musikalisches 

Jazzreihe: ZOS

Auf dem Programm stehen groovebetonte Eigenkompositionen und Jazzstandards. Zusammen mit Überraschungsgästen wird das Trio sich die Freiheit nehmen, ungewöhnliche Ideen auch bei der Instrumentierung auszuprobieren und neue Klang- und Groovewelten zu erkunden. Wir dürfen wieder gespannt sein auf einen wunderbaren Jazzabend.

Gernot Ziegler – Keyboards,

Zeca de Oliveira – 7-String Bass,

Sebastian Säuberlich - Drums



Di 13.03.12 |  Organisatorisches 

MITGLIEDERTREFFEN

Das Treffen bietet die Möglichkeit, Vorschläge einzubringen, Veranstaltungen zu organisieren, sich über Vergangenes und Zukünftiges auszutauschen, einfach zu quatschen und die anderen Mitglieder mit all ihren Interessen und Fähigkeiten (noch näher) kennenzulernen und sich selbst vorzustellen.



Mo 12.03.12 |  Literarisches 

Cihan Aydin (DE-Wuppertal)

Das im Oktober 2010 erschienene Erstlingswerk des Nachwuchsautors trägt den Titel „Fünf Puzzlestücke – Füge alles zusammen & Der Wanderer -– Novelle (Vorgeschichte zu Fünf Puzzlestücke)“. Dahinter verbirgt sich eine kafkaeske Erzählung. Der Autor selbst schreibt sich keiner Nationalität, Religion bzw. Kultur zu und ist ein Sympathisant des Existentialismus. Eine Kooperation von Der kleine Buch Verlag und KOHI



Sa 10.03.12 |  Sehenswertes 

Alf Ator: Das Geheimnis meiner Schönheit

Man kennt ihn als Pianisten, Komponisten und Gott von Knorkator, sowie als Maler und Buchautor. Außerdem wirkt Alf Ator ehrenamtlich als freischaffender Philosoph. Seine neue Show entzieht sich wieder allen Klassifizierungsversuchen. Es ist ein atemberaubender Abend voll Musik, Poesie, Witz und Dramatik. Es gibt virtuose Einlagen auf selbst erfundenen Instrumenten, schrullige Puppenspiele, durchschaubare Zauberei und interaktive Vollplayback-Theaterstücke.

Biographie:

(1)ALF ATOR wurde am 31. Juli oder am 1. August 1966 in Schwerin geboren. Schon sehr früh fiel allen auf, was für ein hübsches Kind er war. Im Jahre 1972 wurde ein Ganzkörperportrait von ihm auf eine Goldplatte graviert und mit der Raumsonde Pioneer 10 in den interstellaren Raum geschickt. Mit dem Erreichen der Volljährigkeit rasierte er aus Protest seine vordere Kopfhälfte kahl. Doch anstatt – wie er gehofft hatte – von nun an nicht mehr auf seine Schönheit reduziert zu werden, feierte man ihn fortan als Prototypen des Menschen, den nichts (aber auch gar nichts) entstellen kann. Erst als er mit der Band Knorkator die Hässlichkeit und alles Abartige zum Kunstgegenstand machte, konzentrierte sich der Blick der Öffentlichkeit mehr und mehr auf sein Privatleben. Seit 2001 wohnt er zurückgezogen auf der Spitze des Berliner Fernsehturms.

[2) ALF ATOR wurde vor sehr langer Zeit im hohen Norden geboren. Als Sohn eines Bildhauers und einer Musiklehrerin wuchs er in einem idyllischen Dörfchen an einem See auf. Abgeschirmt von den Einflüssen des weltlichen Tagesgeschehens gab er sich den schönen Künsten hin. Er besuchte die Malschule “Juri Gagarin”, lernte am Konservatorium “Ernst Thälmann” Klavier und Tonsatz, war Mitglied im Jugendtheater “Erich Honecker” und im Poetenclub “Walter Ulbricht”. Mit 20 Jahren siedelte er nach Berlin über, wo er infolge der gnadenlosen Konfrontation mit der Realität zusammenbrach. Es dauerte 10 Jahre, bis er wieder begann, seine Umwelt künstlerisch zu reflektieren. Seitdem kennt man ihn als Pianisten, Komponisten und Gott von Knorkator, sowie als Maler und Buchautor. Außerdem wirkt er ehrenamtlich als freischaffender Philosoph.

[3)ALF ATOR wurde im 20. Jahrhundert auf der Erde geboren. Er wuchs irgenwie auf, wurschtelte sich mit allem möglichen durchs Leben und begann erst vor wenigen Augenblicken, seine Memoiren zu schreiben.

(4)ALF ATOR wurde am 11. September 2001 in einem New Yorker Büro geboren.



Mi 07.03.12 |  Diskussion 

Gesprächsreihe: Stroh im Kopf

Am mittwoch, den 7. März beginnt eine Vortrags/Gesprächs Reihe unter dem Motto:

gemeinsam gut und günstig bauen und wohnen;

" lieber ein Gemeinschafts-Wohnhaus (auch selbst mit-) bauen und einen bezahlbaren Kredit abzahlen, anstatt auf immer Miete zu zahlen."

jeweils am 2. Mittwoch eines Monats wollen wir dann im KOHI diese Treffen veranstalten, um mögliche Wohnformen und Wohngemeinschaften zu besprechen und Baugruppen zu bilden.

informationen:

über Strohbau (Stroh, ein natürlicher, gesunder, hochdämmender Baustoff, hilft, auch bei einfacher Bauweise, die Heizkosten drastisch zu reduzieren), über Wohnraum aus Übersee-Containern, über Kfw-geförderte und genossenschaftliche Finanzierung.

dazu laden wir sie/euch und ihre Freunde herzlich ein,

hier der link zum beitrag von lena schöneberger: http://www.freie-radios.net/42371



Mo 05.03.12 |  Literarisches 

Lesung Süd: Jan Böttcher

Literarische Gesellschaft goes KOHI: LESUNG SÜD



„Das Lied vom Tun und von Lassen“ ist dreistimmig komponiert: Drei Generationen erzählen von Freundschaft, Verlust und Neubeginn - welthaltig und voll untergründiger Spannung. Jan Böttchers, der als Sänger der Band „Herr Nilsson“ und als Solokünstler bereits weitreichende Erfolge verbuchen kann, zeigt hier sein literarisches Können. Zudem hat er eigens zum Roman komponierte Lieder im Gepäck! Eine Kooperation der Literarischen Gesellschaft und der Stephanus-Buchhandlung mit KOHI.



Sa 03.03.12 |  Musikalisches 

Open Stage

Offene Bühne im kleinen Rahmen mit Minimalverstärkung. Man weiß nie genau, was passieren wird. Jeder, der gerade Lust hat oder neue Nummern ausprobieren möchte, kann etwas vortragen. Und vielleicht entwickelt sich eine Jamsession? Anmelden? Nein, anmelden muss man sich nicht!

Beginn 20 Uhr!



Fr 02.03.12 |  Literarisches 

Anders Morgenstern liest aus "Katharsis"

“Katharsis“ ist die Geschichte von Alex Arnold, einem jungen Mann, der sich – ausgelöst durch eine zufällige Begegnung mit einer eigenartigen Galeristin und einem darauf folgenden, verwirrenden Traum voller bizarrer sexueller Bilder um die Dunkle Frau – unversehens auf eine Reise begibt, auf der er sich seinen sexuellen BDSM-Fantasien und Obsessionen stellen muss. Die Arbeit ist eine sehr persönliche Spurensuche und Reflexion mit autobiographischen Zügen, wenngleich die Begebenheiten und die Personen darin weitgehend fiktiv sind.

Für ein musikalisches Rahmenprogramm zur Lesung von Anders Morgenstern wird Caroline Grossa sorgen. Die Sängerin begann ihre künstlerische Karriere in Schulchören, es folgten einige Jahre im Koblenzer Jugendtheater (u.a. Cats, Les Misérables) sowie diverse Bandprojekte. Nach einem Ausflug in die Schauspielerei am Mannheimer Oststadttheater entschied sie sich wieder für die Musik und trat als Sängerin verschiedener Cover-Tanzbands auf. Seit knapp 10 Jahren gibt ihre Stimme dem Duo Walter Paul & Caroline sinnliches Volumen. Im letzten Winter nahm sie ihre erste eigene Solo-CD „Songs about Love“ mit Cover-Versionen bekannter Liebeslieder auf. Sie lebt seit zwei Jahren mit ihrem Liebsten und ihren fünf Katzen in einem großen Haus am Fuße des Donnersberges in der Pfalz.



Sa 25.02.12 |  Sehenswertes 

Play - Pause - Reject

Szenische Lesung mit Band von Katrin Fischer. Was passiert mit Menschen, die in einer Stadt wohnen, aber nicht wissen, wie man als Stadtmensch funktioniert? Die sich deshalb entschlossen haben, von Moment zu Moment zu existieren und der Zukunft fürs Erste abzuschwören? Die so unerfolgreich ticken wie Lucie, Carlos und Ina, drei Freunde Ende 20. Beschreibung: Keine großen Macken und keine ausgeprägten Talente vorhanden. Ihr einziges Problem besteht darin, sich extrem un-urban zu fühlen. Und dann diese ausgeprägte Sehnsucht nach den analogen 80er Jahren. Was kann man hier noch erwarten? Die drei schlagen sich durch unspektakuläre und doch nervenzerreissende Tage im Kampf mit Museumswächtern, Speed-Datern, QVC-Puppenverkäuferinnen und den Menschen, die sie zu lieben glauben. Dabei verletzen sie sich, verpassen viele Chancen und lassen kein Fettnäpfchen aus. Play.Pause.Reject. ist keine weitere Zustandsbeschreibung einer ganzen Generation. Es kennt nur drei Leute und beschreibt nichts als die Normalität. Und das beängstigend vertraut und mit viel Musik. Es ist Zeit für die Feststellung: Normal kann recht schmerzhaft sein. Mit Katrin Fischer, Sonja Weis, Marc Becker und Jürgen Burg.



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