KOHI-KULTURRAUM | ARCHIV DER VERANSTALTUNGEN SEIT JUNI 2007

ARCHIV der EVENTS bei KOHI


Rückschau

So 22.05.11 |  Sehenswertes 

Frank Harper / Naturvideos & entspannende Musik

Nachdem Frank sich im April zusammen mit dem Duo Youkali mit Klezmer und traditioneller Musik im KOHI präsentiert hat, hier nun eine andere seiner vielen musikalischen Seiten...

Im Sommer 2009 registriert sich Frank bei Jamendo, der größten Online-Plattform für freie Musik... nicht ganz zwei Jahre später sind seine mittlerweile mehr als 30 dort verfügbaren Tracks 70.000 mal gestreamt und über 400 mal rezensiert worden, und immer mehr Videofilmer nutzen seine Musik, um sie ihren Werken zu hinterlegen.

Eine von Ihnen ist Daniela Strähle. Ihre Spezialität sind kurze, stimmungsvolle, meist romantische und meditative Clips mit Motiven aus der Natur (insbesondere die Auf- und Untergangsszenarien der Sonne haben es ihr angetan), die sie in Ihrer Freizeit und im Urlaub erstellt und in denen Sie den Betrachter einlädt, diese friedlichen Momente der Ruhe richtig auszukosten. Auf der Suche nach geeigneter Hintergrundmusik stieß sie auf Franks Ambient- und Newage-Kompositionen. Beide waren sich einig, dass ihre Videos und seine Musik wunderbar harmonieren würden und begannen eine Zusammenarbeit, in deren Rahmen er ihr auch spezielle Mixes seiner Veröffentlichungen bei Jamendo zur Verfügung stellte.

Frank wird heute in 1,5 Stunden einige dieser Videos vorstellen und ein bisschen erzählen von seiner Art, Musik zu machen, von seinen Erlebnissen mit und bei Jamendo, von den Menschen, die er dort kennengelernt und einige auch in Strassburg und Paris getroffen hat. Das ein oder andere Stück Fingerstyle-Gitarre oder Singer/Songwriter wird es dabei sicher auch live geben...

Genau das Richtige für alle, die das Wochenende entspannt ausklingen lassen möchten und dabei etwas über Homerecording und die Creative Commons-Musikszene erfahren wollen.

http://www.frankharper.de

http://www.jamendo.com/de/artist/Frank_Harper

http://www.oase-der-natur.com/



Sa 21.05.11 |  Musikalisches 

Kreisky (PostRock, Wien) + Alte neue Tricks

Universalkünstler André Heller bezeichnete den ehemaligen österreichischen Bundeskanzler Bruno Kreisky einmal als „österreichischen Irrtum“, als „Fehler im System“. Ähnliches könnte man auch über die Band Kreisky sagen. In ihrer gesamten Art nämlich sind die vier Wiener Musiker ebenfalls ein österreichischer Irrtum - unfassbar ungut, laut und ungemütlich in ihrer Musik und in ihren Texten. Und damit in diesem traditionsgefrorenen Land und einer kaffeehäuslerischen Stadt wie Wien eigentlich schon wieder am richtigen Platz. Kreisky stehen für „Sperrigsein, Maulaufmachen, Gegenhalten, auch wenn die Gegner nicht mehr so klar und sichtbar sind“, wie De:Bug das einmal beschrieb: „Das tut not und gut“. Mit ihrem dritten Album „Trouble“ perfektionieren und verdichten Kreisky ihre Kunst der schroffen Töne und vehementen Aussagen. Sänger Franz Adrian Wenzl lässt hier aufgekratzte Charaktere zu Wort kommen, die ihr Glück nicht selten im weinerlichen Unglücklichsein finden. Gestalten, die am Zurandekommen und Funktionieren in einem längst demolierten Mainstream-Fantasia-Land erbärmlich scheitern. Wer nicht dabei sein darf, ist in dieser Welt eben dagegen. Manifest bleibt der wahnsinnige Plan, einer eigenen und irgendwie ersponnenen Fiktion des Besseren gerecht zu werden. Was außer Trouble sollte das bitte bringen? Zum dringlichen Gezeter des grantigen Erzählonkels Wenzl nervöselt der durchgeknallte Sound der Vorzukunft, Glasschneidegitarren, ein Walking Bass, der das Gehen nie so recht gelernt hat und ziemlich rüpelhafte Drums. Insgesamt: ein gelungener Blechschaden – Mark E. Smith knallt Udo Jürgens von hinten ungebremst in den dunkelblauen Bentley rein –, das Ergebnis vieler lauter und leiser, großer und kleiner Kollisionen. 2005 gegründet, erspielten sich Kreisky in ihrer Heimat Österreich innerhalb kurzer Zeit den Status der definitiven band to watch. Ihr selbstbetiteltes Debüt (2007) und ihr Zweitling „Meine Schuld, meine Schuld, meine große Schuld“ (2009) sorgten mit ihren schonungslosen Noise-Exkursionen in „die dunkle Seite der österreichischen Seele“ (Der Standard) für einigen Wirbel. Die Konzerte der Band werden regelmäßig zur hemmungslosen Grant-Messe und einer Lektion in Lautstärke. Kreisky sind Klaus Mitter (dr), Martin Max Offenhuber (g), Gregor Tischberger (b) und Franz Adrian Wenzl (voc & keys). Hier ist ihr neuestes Video: http://www.youtube.com/watch?v=m1cNWgCyB5M

Alte neue Tricks

„In Blockbuchstaben mit der Hoffnung, dass es ankommt“:

„2x Gitarre, Bass, Schlagzeug und Gesang. Rock&Roll mit deutschen Texten, lyrisch & lebhaft. Perfekt!“ (Webzine „Piratenburg“, Dez. 10) ALTE NEUE TRICKS hauen auf die Pauke und tun dies ziemlich hervorragend. Das Indie-Quartet aus Freiburg, musikalisch irgendwo zwischen Tocotronic und Turbostaat angesiedelt, haben bereits diverse Bühnen der Republik bespielt, mit ihrer ersten EP (Alte Neue Tricks, 2009) für Furore gesorgt, nur um dann alles über den Haufen zu werfen und sich für über ein Jahr mit ihren Instrumenten einzuschließen. Das Ergebnis dieser Klausur ist ihr neuestes Werk, „Postkarte aus der Stadt“ (EP), welches Ende Oktober veröffentlicht wird. Auch live eine Bank, begeben sich die Jungs im Herbst auf Deutschland-Tour um ihr neues Material zu präsentieren. Sänger Nicolas Sturm wandelt auch erfolgreich auf Solopfaden und ist Teil des Künstlernetzwerks OMAHA Records (u.a. Gisbert zu Knyphausen).

http://www.myspace.com/alteneuetricks

Einlass ab 20h



Fr 20.05.11 |  Musikalisches 

Findus (Post/Indiepunk,Hamburg) + The Zampanos (Karlsruhe)

Kleine Neuigkeit: FINDUS kommen mit ihrem zweiten Album ums Eck. Weiter frisch zu vermelden: Mittlerweile sitzt und steht die ganze Band in Hamburg, um ebendort ihr Unwesen zu treiben und pure Energie zu verbreiten. Sie machen mit dem Zweitwerk "Mrugalla" da weiter, wo sie mit "Sansibar" aufgehört haben. Nur bringen sie alles nochmals den entscheidenden Tick tighter. Dynamische Gitarren im eleganten Wechselspiel treffen auf eine ausgesprochen durchtrainierte, weil endlos treibende Rhythmusfraktion. Über allem thront der markante Findus-Gesang: Gebrochen und kratzig, gleichzeitig warm und vertraut, immer direkt und oft auf den Punk(t). FINDUS verbinden die guten Elemente des Pop mit den schmutzigen Wurzeln des Punk. Man hört ihnen Hamburg an. Und "ihr" Hamburg, das steht nicht für einen bestimmten oder typischen "Hamburger Sound", von dem man meinen könnte, ihn bereits einmal zu oft gehört zu haben. Findus repräsentieren die Wut, das Glück, aber auch die Einsamkeit dieser Stadt. Der sympathische Fünfer klingt in 2011 sehr urban, rotzig und doch zu jeder Zeit irgendwie herzallerliebst. Ihre Songs entfalten sich wie gute Slogans: Immer irgendwie zu smart, um stumpf zu sein. Und zu sehr Punk, um zahm zu sein. "Mrugalla" ist wie ein liebenswürdiger Elefant, der mit der Energie eines Tigers und der Eleganz eines Eiskunstläufers den Indischen Dschungel unsicher macht. Nach anderthalb Jahren auf nimmermüden, von so etwas wie jugendlicher Neugier geprägten Entdeckungsreisen, während derer FINDUS u.a. mit verrückten Briten leichtsinnig um die Wette tranken, mit wahnwitzigen Bayern durch die Isar ruderten und sich bemühten, norddeutsch-kühn die Haltung zu bewahren oder mit einäugigen Busfahrern einmal quer durch die Republik fuhren, bis sie sich sogar vorstellen konnten, eines Tages die Schweizer Alpen zu besteigen. Bitte, was war los? Okay, nochmals in kurz: FINDUS sind laut, durchaus lustige Zeitgenossen, stets liebenswürdig- harmant und genauso wütend wie elegant. FINDUS klingen wie eine gesunde Mischung aus den Strokes und Oma Hans. Findus sind die Guten von Gestern, Heute und Morgen. Zu allererst vielleicht die Guten von Morgen. Denn wer einmal übt... "Mrugalla" beinhaltet 14 neue Songs, die FINDUS wieder mit Björn "Hellhammer" Seiz in Kiel aufgenommen und von Guido Lucas und Björn Seiz in der Blubox in Troisdorf mischen lassen haben. Frisch gestrichen hat schlussendlich Michael Schwabe in seinem Monoposto Mastering-Studio in Düsseldorf. Die Tournee von FINDUS wird präsentiert von: VISIONS, OX & Livegigs.de, GUITAR, allschools.de, ByteFM

Hier gibts ihr neues Video:http://vimeo.com/delikatess/findus-hafencity

Support kommt von den Zampanos aus Karlsruhe. „The Zampanos“ gibt es seit 2009. In klassischer Rockbesetzung präsentiert das Quartett Songs aus eigener Feder die Einflüsse aus Blues, Grunge und Punk sowohl gewöhnlich als auch ungewöhnlich vereinen. Auf jeden Fall sind auf den Punkt gebrachte Rocksongs zu erwarten. Nicht mehr und ganz bestimmt nicht weniger http://www.reverbnation.com/thezampanos



Mi 18.05.11 |  Musikalisches 

Jazzreihe: Gernot Zieglers Mobile home

Das Mobile Home Gernot Ziegler´s kreuzt quer durch die Jazzwelt und macht halt, wo es dem Bandleader und seinen beiden Copiloten gefällt, denn das Trio fühlt sich in den verschiedensten Musikwelten zuhause. Mal swingen sie filigran akustisch, dann geht es wieder zupackend funky zur Sache. Den Treibstoff des Vehikels bilden die Kompositionen Gernot Ziegler´s, die trotz stilistischer Vielfalt einen unverkennbaren eigenen Bandsound schaffen. Die drei Musiker spielen seit vielen Jahren in den unterschiedlichsten Projekten zusammen, was bei jedem Live-Gig unüberhörbar bleibt.



Gernot Ziegler – Piano

Gernot Kögel – Bass

Matthias Füchsle - Drums

Einlass ab 19h



Sa 14.05.11 |  Sehenswertes 

Jet Set Comedy

Jet Set Comedy sind der Beweis: deutsches Kabarett ist nicht tot – nur hirntot. Die drei Anzugträger (Freiburg/Stuttgart/München, 90/60/90) setzen auf das vegetative Nervensystem des Humors statt auf protzige Synapsen. Sie nutzen reflexartige Lacher bei Wörtern wie „Pimmel“ und klopfen die Zuschauer mit dem groben Pointenhammer so lange unter der Gürtellinie ab, bis einer schreit. Bei jeder Show platzieren Jet Set Comedy einen lobotomisierten Kontrollzuschauer im Publikum. Nur Gags, die auch bei totaler Trennung von Thalamus, Großhirn und grauen Zellen noch im Zwerchfell zünden, sind den Performern „gut“ genug. Gleichwohl werden Jet Set Comedy als Avantgarde im Unterhaltungssektor gefeiert. Das können sie nicht verstehen. Weil sie das Wort „Avantgarde“ nicht verstehen.

Einlass ab 20h



Fr 13.05.11 |  Musikalisches 

Joe Astray Record Release Party

„Energetisch“ und „Direkt“ ! Das sind zwei Begriffe die einem einfallen wenn man ihn auf der Bühne performen sieht.Der 1986 in Australien geborene und aufgewachsene Joe Astray, zur Zeit wohnhaft in Freibug, ist vielen sicher schon ein Begriff. Als Frontmann der Punkrock Band „Lucky Ginger“, hat er neben unzähigen Konzerten in Europa , mittlerweile auch schon zwei komplette Alben hinter sich. In engagierter Singer/Songwriter Manier kann man jetzt eine andere Seite des Joe Astray kennen lernen, denn er ist nun auch auf Solopfaden unterwegs.Sein Ziel ist klar gesteckt, es geht hinauf auf die Bühnen der Welt und direkt in die Herzen der ZuschauerInnen. Dabei wird nichts dem Zufall überlassen, denn seine Songs sind kompromissloser als vieles was man in diesem Bereich sonst geboten bekommt. Es stimmt schon das hier mit Akkustikgitarre zu Werke gegangen wird, doch da wo andere Musiker ihren Liebeskummer verarbeiten in schwülstig gehauchten Schnulzen, greift Joe Astray an. Seine Songs, manchmal traurig, oft tragsich, dabei nie weinerlich oder kitschig sind nämlich vor allem Eins: Volle Kanne ROCK ! Das Debutalbum, des Kohi erprobten Veterans und Freund wollen wir bei uns gerne vorstellen und feiern.

Support Artur Gepting

Dass das möglich ist, dass ein einzelner Mann auf einer Bühne allein mit Stimme, Gitarre und einem Säcklein voll Gefühle bewaffnet einen Raum voll Menschen zum Vibrieren bringen und zuletzt vielleicht auch dem einem oder anderen empfänglichen Gemüt ein Tränchen entlocken kann, das ist zwar einerseits kein Geheimnis – jedoch zu erleben immer noch etwas besonderes. Arthur Gepting als unverbrauchtes Talent sei dem geneigten Liebhaber ans Herz gelegt.

Einlass ab 20h



Mo 09.05.11 |  Literarisches 

Thomas Sabottka liest Rock n Roll Stories

Wenn er die Bühne betritt und seine absurd komischen, kitschig bitterbösen, manchmal beklemmend ehrlichen Geschichten vorträgt, dann ist das einfach "Rock'n'Roll": Direkt aus dem Leben, mitten ins Herz. Mit derbem Humor und entwaffnendem Charme präsentiert Sabottka den Alltagswahn und seine gescheiterten Helden. Das Spannende an seinen Geschichten ist, dass man am Anfang nie weiß, ob man am Ende lachen, weinen oder einfach nur schockiert gucken wird. Langweilig wird's jedenfalls nie!"

"Auf diese Realitätsklatsche darf man sich zurecht freuen." (PRINZ)

"Sabottka liest seine Geschichten nicht nur vor, er lebt sie förmlich mit!" (WAZ)

"Eigen, schräg - toll!" (RADIO BOB)

Der in Frankfurt am Main wohnende Autor und Lesereisende (geboren 1968 in Ostberlin) spielte Theater, schrieb für Musikmagazine, veröffentlichte drei Romane (u.a. Tremendista" 2006) und diverse Kurzgeschichtenbände. Er tat dies in verschiedenen Verlagen und als Einzelkämpfer. Aber auch als Performer folgt Thomas Sabottka nicht mehr den Regeln des konventionellen Literaturmarktes. Er macht Literatur, die durch die Klubs zieht, "Lit'n'Roll" sozusagen. Diese Maxime führte ihn auf mehrere Tourneen und Programme mit verschiedenen Musikern, u.a. mit dem Gitarristen Ralph Müller, ASP, Lâme Immortelle und der grandiosen Üebermutter Luci van Org.

Und Thomas Sabottka ist Teil einer sonntäglichen Radiosendung auf www.ur-radio.de.

Am 06.04.2011 erscheinen beim Berliner Verlag Periplaneta endlich die „Rock’n’Roll Stories – Sendung 2“ außerdem sind diverse Neuauflagen bereits vergriffener Bücher des Autors geplant.

Exklusive Liveaufnahme einer Rock'n'Roll Story, hier ein Duett zwischen Luci van Org und Thomas Sabottka

http://www.sabottka.de/audio/roylichtenstein.mp3

Einlass ab 20h



Sa 07.05.11 |  Party 

Ausstellungseröffnung + Geburtstagsparty

Joachim Scherer feiert seinen 50sten und stellt eine Retrospektive seiner Arbeiten im KoHi vor. Ein visueller Rückblick in Schmerz und Glück. Die Leckerbissen aus dem Archiv eines Menschen der schwer wegwerfen kann, gerne Augenblicke festhält und Schätze sammelt. 50 Jahre vor und hinter der Kamera. Wie schon bei der Ausstellung „Die weiße Badewanne“ vor drei Jahren, wird der Künstler und Fotograf wieder als Artist in Residence seinen Arbeitsplatz in’s KoHi verlegen und dort die Ausstellung entstehen lassen. Neben Fotos in Schwarz-weiß und Color, werden die bezaubernd systemkritischen „magpie“ Fundkunst-Objekte zu sehen sein.Die Ausstellung ist selbstverständlich während den Veranstaltungen geöffnet.

Dazu gibts heute auch live-Musik von der Mini-Men-Band- Gute Cover, erdiger Sound, Leidenschaft und Energie. Die Mini-Men-Band schafft den Spagat zwischen Genie und Wahnsinn ohne mit der Wimper zu zucken.

Mini-Men-Band!

Das ist wahre Größe!

OPEN STAGE fällt diesen Monat aus.



Di 03.05.11 |  Musikalisches 

WAITRESS FOR THE BEES (Bath, UK)

“SONGS & WHISPERS” – PRESENTS

WAITRESS FOR THE BEES (Bath, UK)

http://www.myspace.com/waitressforthebees

Mit ihrer Band THE CEDAR (Bristol, UK) hat sie in den letzten Jahren Tourneen und Konzerte auf vielen Bühnen der Welt gespielt. Ungezählte Auftrittte, darunter das Glastonbury Festival in Großbritannien und Tourneen in anderen europäischen Staaten wie Frankreich, den Niederlanden, Deutschland haben zu einer stetig wachsenden Fangemeinde geführt. Sie arbeitet als Lyrikerin und ist eine im Studio gefragte Violaspielerin, die auf Arbeiten mit Peter Gabriel zurückblicken kann. Mit ihrem in Finnland aufgenommenen Soloalbum ALBERTOSAURUS führt uns Emma Hooper in die Welt der Dinosaurier. Das bewusst reduziert, mit Viola, Glockenspiel, Loopstation und Gesang instrumentierte Album führt uns in Form von einfühlsamen musikalischen Miniaturen den Alltag von Albertosaurus, Diplocadus und Co. vor Augen

Einlass ab 20h



Mo 02.05.11 |  Literarisches 

Lesung Süd: Jana Scheerer + Preslisa

Literarische Gesellschaft goes KOHI

Jana Scheerer liest aus „Mein innerer Elvis“. Preslisa spielt Elvis-Songs dazu

„Ein Roadtrip, der beinahe alles auf die Schippe nimmt, was ihm vor die Stoßstange kommt.“ (Westdeutsche Allgemeine Zeitung).

Antje Schröder ist 15, zu dick und totaler Evis-Fan, obwohl es doch „fetzigere“ Musik gibt. Das finden jedenfalls ihre Eltern. Vater Wolfgang stopft Unmengen Doughnuts in sich hinein, Antjes Mutter, Familien- und Paartherapeutin, analysiert unablässig das Verhalten der Familienmitglieder und die kleine Schwester Klara sammelt ihren Urin in Marmeladegläsern... Höchste Zeit für die unsichere Antje, ihren eigenen Weg zu finden! Als die Familie zu einem Roadtrip in den USA aufbricht, kann sich Antje mit der hochnäsigen Schulfreundin Nelly nach Graceland absetzen, um dem „King“ ganz nahe zu sein. Vielleicht lebt Elvis ja tatsächlich noch, wie so viele Fans beschwören?! Ein unglaublich witziges und brillant konstruiertes Buch über die USA, über Familienquerelen und Erwachsenwerden. Für LESUNG SÜD reist Jana Scheerer mit Musikerin Preslisa und jeder Menge Elvissongs im Gepäck an.

Jana Scheerer, geboren 1978, lebt in Berlin. Nach ihrem Studium der Germanistik, Amerikanistik und Medienwissenschaft arbeitet sie als akademische Mitarbeiterin am Institut für Germanistik der Uni Potsdam. 2004 wurde sie für ihr erstes Buch Mein Vater, sein Schwein und ich mit dem Literaturpreis Prenzlauer Berg ausgezeichnet.

Im Anschluss an die Lesung gibt es Elvis-Songs zum Hören und Tanzen.

Eine Veranstaltung der Literarischen Gesellschaft und der Stephanus-Buchhandlung.

copyrights:Preslisa mit Elvis auf dem Dach: © Alexander Fichert



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