KOHI-KULTURRAUM | ARCHIV DER VERANSTALTUNGEN SEIT JUNI 2007

ARCHIV der EVENTS bei KOHI


Rückschau

So 02.10.11 |  Musikalisches 

K.C. McKanzie

K.C. McKanzie's Werk entspringt der alternativen Rock und Songwriter Szene , und wird durch ihre liebe zum englischen Folk und Americana zu einer einzigartigen Mischung.Mit Kontrabass, Gitarre, Banjo,Hammer und Stein, Maultrommel, Schlagzeug und einer angezerrten 50er Sperrholz Gitarre bauen Mitmusiker Budi und K.C. ein minimalistisches aber kraftvolles, rhytmusverliebtes Grundgerüst über welches K.C. mit ihrer hypnotischen Stimme verspielt und eigensinnig ihre vertrackten Texte und eingängige Meldodien legt.



Vom Model "Mädchen mit Gitarre" ist bei den Konzerten von K.C. McKanzie nicht viel zu spüren. Zu kraftvoll die Interpretation des abwechslungsreichen Materials, zu spröde der Humor und zu leidenschaftlich das Zusammenspiel der beiden Musiker um es in die Songwriterschublade zu quetschen.



So 02.10.11 |  Sehenswertes 

KOHI-Sommergewitter: "50 Grad - Khartoum is Calling"

Der Kohi-Kulturraum zeigt Arbeiten, die in Khartoum und in Karlsruhe entstanden sind: großformatige Ölbilder und Aquarelle, die Menschen des ländlichen Sudan zeigen (Nusreldin Eldouma), getuschte, flirrende Netzstrukturen von Isaam Hafiez und die in ihrer Dunkelheit prachtvollen Batikarbeiten der Stoffdesignerin Taissir Salim. Nisren Abasher wurde von der deutschen Botschaft in Khartoum mit einer fadenscheinigen Begründung das Visum verweigert: Im Kohi ist sie dennoch mit Aquarellen vertreten.



Öffnungszeiten: bis 7. Oktober, Sonntags 16 bis 19.30 Uhr, während der Veranstaltungen und auf Anfrage (kunst@kohi.de)



Sa 01.10.11 |  Musikalisches 

Open Stage

Offene Bühne im kleinen Rahmen mit Minimalverstärkung.

Man weiß nie genau, was passieren wird. Jeder, der gerade Lust hat oder neue Nummern ausprobieren möchte, kann etwas vortragen. Und vielleicht entwickelt sich eine Jamsession? Für Musikbeiträge stehen Verstärker, Gitarre, Bass, Mikro und Minischlagzeug vor Ort zur Verfügung - bitte auch eigene Instrumente mitbringen. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Ihr sprecht Euch untereinander ab, wer drankommt, und lasst dann der Musik freien Lauf. Orientalische Klänge, Jazz, Rock - der stilistischen Vielfalt sind keine Grenzen gesetzt. Du kannst das Publikum aber auch mit Beiträgen überraschen, deren Schwerpunkt nicht im Bereich der Musik liegt.



Fr 30.09.11 |  Literarisches 

Poetry Slam

Literarischer Wettbewerb

Wir präsentieren das kultige KOHI-Original: Menschen treten mit selbstgeschriebener Prosa oder Poesie in einen Wettstreit um die Gunst des Publikums. Der KOHI-Moderator sorgt dafür, dass alles seine Ordnung hat - und natürlich für Stimmung. Zugelassen ist alles außer Requisiten und Hilfsmitteln.

6 Startplätze werden schon im Vorfeld an diejenigen vergeben, die sich per eMail an poetryslam@kohi.de anmelden (entscheidend ist nicht der Zeitpunkt des Eingangs!). Wurdest Du ausgewählt, wirst Du per eMail benachrichtigt. Wer es auf gut Glück versuchen und einen der 2 unmittelbar vor Veranstaltungsbeginn verlosten Startplätze ergattern will, trägt sich vor 20:30 Uhr in die Liste am Eingang ein. Der Slam fängt pünktlich um 21:00 Uhr an!



So 25.09.11 |  Sehenswertes 

KOHI-Sommergewitter: "50 Grad - Khartoum is Calling"

Der Kohi-Kulturraum zeigt Arbeiten, die in Khartoum und in Karlsruhe entstanden sind: großformatige Ölbilder und Aquarelle, die Menschen des ländlichen Sudan zeigen (Nusreldin Eldouma), getuschte, flirrende Netzstrukturen von Isaam Hafiez und die in ihrer Dunkelheit prachtvollen Batikarbeiten der Stoffdesignerin Taissir Salim. Nisren Abasher wurde von der deutschen Botschaft in Khartoum mit einer fadenscheinigen Begründung das Visum verweigert: Im Kohi ist sie dennoch mit Aquarellen vertreten.



Öffnungszeiten: bis 7. Oktober, Sonntags 16 bis 19.30 Uhr, während der Veranstaltungen und auf Anfrage (kunst@kohi.de)



Sa 24.09.11 |  Musikalisches 

Duo im Quardrat

mit WESTENTASCHEN-SALONORCHESTER Cello: Regina Wilke, Akkordeon: Leonhard Schneider und STRINGTIME Violine: Herbert Gärtner, Gitarre: Matthias Hettel

Zwei Duos aus Karlsruhe spielen derzeit unter dem Motto „DUO IM QUADRAT“ akustische Musik in den Cafe's der Stadt.

Das WESTENTASCHEN-SALONORCHESTER mit Regina Wilke am Violoncello und Leonhard Schneider am Akkordeon bietet ein breit gefächertes Programm von folkloristischen Walzern und Tangos bis hin zu Chansons und Klezmer. Ein zwar kleines, dafür aber feines Orchesterchen.

STRINGTIME mit Herbert Gärtner an der Violine und Matthias Hettel an der Gitarre spielt Jazzstandards, Gypsy-Swing und New Acoustic Music. Das kleinste Trio der Welt macht aber auch nicht davor halt eigenwillig interpretierte Popklassiker einzustreuen.

Das Doppelkonzert verspricht eine abwechslungsreiche Mischung für alle Liebhaber handgemachter Instrumentalmusik.



Fr 23.09.11 |  Musikalisches 

Rachael Dadd (Bristol,UK) +Ichi (Japan) + Anica

Rachael Dadd kann so profan klingen, als träfest du die Nachbarin beim Bäcker und sie erzählt dir mit belegter Stimme vom vorvergangenen Abend. Und dann schwingt sie sich auf und tippt die Höhen an wie keine Zweite. Und dein Herz beginnt sich zu regen und der Bewegung liegen Liebe und tiefste Zuneigung inne. Lediglich begleitet von Gitarre oder Banjo breitet Rachael Dadd vor uns aus, was sie bewegt. Phantastisch oder gemein, auf den Grund gegangen wird allem. Es ist ein Zauber, ihren Melodienfäden zu folgen, den kleinen Verdrehern, den versponnenen Ideen. Die Dame aus Bristol hat bereits einige kleine Scheibchen auf dem Kerbholz vermerken können. Folgt ihr! Folgt ihr! Direkter Support kommt von ihrem Ehemann Ichi aus Japan... aber hört selbst: http://www.myspace.com/ichijapan

Die junge Musikerin Anica setzt auf Minimalismus: Ihre weiche Stimme, ihre Westerngitarre und dezente Percussions (Diana Bee am Cajon) - das ist alles, was sie braucht, um ihre melancholisch-lebendigen Akustikpopsongs live in Szene zu setzen. Ihre Songs tragen Titel wie „Thank you“, „Separate lives“ oder „Another lovesong“ und handeln von tiefen Gefühlen, für jeden bekannt klingende Situationen oder der Frage, ob sie nicht einmal über etwas anderes als die Liebe schreiben soll. Mit diesen Songs ist es ihr sogar im April gelungen, den Karlsruher SongSlam im KOHI für sich zu entscheiden. Mal poppig, mal folkig... Mit ihrer Musik begeistert Anica ganz unterschiedliche Menschen, die jedoch alle eines gemeinsam haben: Sie mögen die Klänge der Akustikgitarre gepaart mit einer klaren Frauenstimme, verpackt in eingängigen Popsongs! http://www.myspace.com/anicatheo



Do 22.09.11 |  Musikalisches 

Rockrainer + Wurzelzapp und Rainhard Maybach

Wenn RockRainer mit ihrer abgefahrenen Mischung aus Synthiepop, HipHop und Elektro auf die Bühne steigen, wird der Kohi-Dancefloor wieder mal zum Elektrorummelplatz und alles blinkt. Häkelstirnbänder und Trainingsjacken aus den 80ern gehören ebenso zu ihrer sagenumwobenen Live-Show wie Discokugel-Fahrradhelme, Leuchtstoffröhren, Synthesizer, Rap von Outer Space und Neon-Knicklichter.

http://www.myspace.com/wwwrockrainerde

Jungs aus dem Schönen Baden. Wurzlzapp und Reinhard Meybach. Wurzlzapp ist mit den Schwarzwald Huzzlahzz mit dem Lied „Countree Boyz“ bekannt gewroden. Er will gegen die allgegenwärtige „Verghettorisierung“ der deutschen Rapszene rebellieren und all den Leuten eine Stimme geben, die eben nicht in der Grossstadt leben wollen, sich nicht mit Kriminalität, Drogenkonsum und alltäglicher Gewalt brüsten wollen, wie es einschlägige Rapper wie „Fler“, „Bushido“ und viele andere einem versuchen aufzuzwängen.

Sie sind Stolz, dass sie in einer beschaulichen Umgebung wohnen, meinetwegen im Dorf leben und es dort eben alles besinnlicher vorangeht. Sie sprechen unzähligen Leuten aus der Seele die es satt haben, dass man als „Nichtgrossstädter“ anscheinend nichts zu sagen hat, und die Medien nur noch ein Auge oder besser gesagt ein Ohr für die Grossstädte haben und die Leute die nicht aus solchen Ballungsgebieten kommen außen vor lassen.

Wir sind froh, halbwegs ohne Gewalt aufgewachsen zu sein. Wir sind froh, dass es hier noch eine Menge Natur gibt und es nicht so isoliert und hektisch zugeht, wie in der Stadt.

Natürlich beinhalten die Texte auch eine Menge Wortwitz und Selbstironie, zu welcher sich ja sonst keiner der heute auf Image bedachten „Ghetto-Rapper“ herablassen würden...

Sie sehen aus wie 2 dicke Bauerntrampel?! - Ja und das mit Stolz! Sie rappen nicht auf hochdeutsch!? - Ja und wir sind stolz auf unseren Dialekt! Sie nehmen ihre Sache ernst, haben aber dabei einen Riesenspass und wollen auch alle ihre Anhänger daran Teil haben lassen.

Seid stolz, dass Ihr von hier kommt! Schämt Euch nicht für euren Dialekt und dass Ihr nicht aus der supermodernen, megatrendigen Grossstadt kommt. Seid so wie Ihr seid, und das mit Stolz! Wir sind Countree Boyz!! Alle zusammen!



So 18.09.11 |  Sehenswertes 

KOHI-Sommergewitter:

Der Kohi-Kulturraum zeigt Arbeiten, die in Khartoum und in Karlsruhe entstanden sind: großformatige Ölbilder und Aquarelle, die Menschen des ländlichen Sudan zeigen (Nusreldin Eldouma), getuschte, flirrende Netzstrukturen von Isaam Hafiez und die in ihrer Dunkelheit prachtvollen Batikarbeiten der Stoffdesignerin Taissir Salim. Nisren Abasher wurde von der deutschen Botschaft in Khartoum mit einer fadenscheinigen Begründung das Visum verweigert: Im Kohi ist sie dennoch mit Aquarellen vertreten.



Öffnungszeiten: bis 7. Oktober, Sonntags 16 bis 19.30 Uhr, während der Veranstaltungen und auf Anfrage (kunst@kohi.de)



Sa 17.09.11 |  Musikalisches 

The Razorblades + Hawaii 2.0

Wir schreiben das Jahr 2002….Surfmusik wird nur noch von ein paar unverbesserlichen Nostalgikern gespielt. Der Rest der Welt denkt, die Beach Boys und Quentin Tarantino hätten sie erfunden. Für genauere Nachforschungen ist keine Zeit, schließlich muss man mit dem neuen Jahrtausend klar kommen und sich von der letzten Technoparty erholen… Ein paar jungen Männern genügt das nicht. Fernab von Sonne, Ozean und Strand, im hessischen Wiesbaden, entschließen sie sich, dem von Dick Dale und Konsorten geschriebenem Buch, ihr eigenes Kapitel hinzuzufügen und mixen aus Twanggitarren, Punk Power, glühenden Röhrenverstärkern und Melodien groß wie der Ozean einen instrumentalen Cocktail, dem selbst der tanzmuffeligste Tanzmuffel nicht standhalten kann. Nach sechs Monaten ist die erste Platte im Kasten und THE RAZORBLADES gehen erstmals auf Tour… Fast Forward ins Jahr 2011….THE RAZORBLADES sind Deutschlands führende Surfband, haben fast 300 Konzerte in zehn europäischen Ländern gespielt, 3 Alben und eine EP veröffentlicht, sind auf zahlreichen Samplern vertreten und zeigen keinerlei Anzeichen von Müdigkeit… Am 02.04. erscheint ihr viertes Album „Gimme Some Noise!“, das die Band in bestechender Form zeigt. Rob RAZORBLADE (guitar), Ray RAZORBLADE (bass) und Regina RAZORBLADE (drums) sind viel gereist in den letzten Jahren. Die drei Jungs haben auf unzähligen Fußböden geschlafen, mit Bands wie den Peacocks, Loaded, Los Straitjackets und Turbo ACs gerockt und die Scheuklappen des Surf-Genres irgendwo liegengelassen. Stattdessen blasen sie auf „Gimme Some Noise!“ den stilistischen Luftballon auf, bis das Gummi zu ächzen beginnt. Aber kann man Surf mit Punk, New Wave, Ska, Reggae, Modsound, und Rockabilly mischen? THE RAZORBLADES rufen laut ja! Natürlich schwebt auch über „Gimme Some Noise!“ der Geist von Dick Dale, aber das Wiesbadener Trio würzt den Sixties Sound mit rasierklingenscharfem Tempo, wilden Feedbackorgien und einer bunten Palette von Einflüssen. Man hört amerikanischen Powerpop im Stil der Cute Lepers genauso wie den West Coast Punk von Agent Orange, streift im Vorbeigehen den Ska der Specials, den Punky Reggae von The Ruts und den Modsound von The Jam und schreckt selbst vor Noise Eskapaden a la Sonic Youth nicht zurück.

Hawaii 2.0

Nach einem wilden Sturm versagte das gesamte Stromnetz am Sunny Beach von Freiburg/California. Dennoch musste das Quartett eine aufgebrachte und wildgewordene Meute in der kleinen Strandbar bei Laune halten. Mutig legten sie daher ihre nutzlos gewordenen Gitarren ab, griffen sich Posaune und Cello von der Wand, und ab ging der neu erfundene Kammersurf. Mit wildem Schlagzeug und feurigem Bass unterlegt wurde daraus eine überraschend wilde und gefährlich tanzbare Kreation von Surfmusik. Und für hüftsteife Cineasten gibt es noch ein paar Film-Klassiker-Themen. Auch wild.



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