KOHI-KULTURRAUM | ARCHIV DER VERANSTALTUNGEN SEIT JUNI 2007

ARCHIV der EVENTS bei KOHI


Rückschau

So 13.02.11 |  Kunst: Fotografien 

Galerie ist offen

Christian Pfefferle und Matthias Dreisigacker, Photographien rund um

das Wildparkstadion

Die für heute, 17 Uhr geplante Gesprächsrunde "Groundworking - Jugendarbeit im

Fußball heute" mit Markus Kauczinsk, Trainer der U23 des KSC, muss

leider verschoben werden. Sie wird am kommenden Freitag, 19 Uhr, nachgeholt.

Ebenfalls teilnehmen wird dann u.a. KSC-Profi Matthias Zimmermann.

Galerie offen: Sonntag: 15h-19h

und natürlich während den Veranstaltungen.



Sa 12.02.11 |  Musikalisches 

Brainsheep + Plüderhausen (Karlsruhe)

Brainsheep ist weit mehr als ein kleiner Haufen Schafe, der inmitten einer saftigen Wiesenlandschaft Blumen und Kräuter wiederkäut. brainsheep hat sich die Nahrungskette hochgekämpft und steht heute über den schwarzen Schafen, Schafspelzträgern und anderen Massen. Kräftig grüner Rasenrock, der mit atmosphärischen Klängen jeden Zuhörer auf die Reise zwischen Wiesenidylle und Schlachterhaus nimmt. Alles was zählt sind echte Emotionen, der Wille und die Lust an handgemachter Musik. Heute hat brainsheep ihre Scheune in Karlsruhe stehen, wo sich die fünf Schafe regelmäßig zusammenfinden um neue Songs zu schreiben. Nichts für Vegetarier!

Plüderhausen improvisieren Postkraut, Noise, No Wave, Krautstep, Mini-Rock und Where's My Money.



Fr 11.02.11 |  Sehenswertes 

Feuer – Pfeffer – Regenwald

Ein Reisebericht für alle Sinne!

Gerda Weber und Joachim Scherer berichten über ihre 3-monatige Reise in Malysia, Borneo und Thailand. Sie bringen Bilder, Musik, Gewürze, Karten und Geschichten mit.

Spätsommer 2010, Frankfurt – Dubai – Singapur. Die Tropen. Das Band zwischen den beiden Wendekreisen.Vom arabischen Viertel in Singapur reisten sie nach Tioman, einer der 10 schönsten Inseln der Welt. Sie kletterten durch den Dschungel zu den Drachenhörnern und paddelten mit Seekayaks den Haien davon.

Als WWOOF-er lernten sie die Prinzipien der Permakultur kennen und arbeiteten drei Wochen im Schweiße nicht nur ihres Angesichts. Auf der Halbinsel Malaysias steht der vermutlich älteste Regenwald der Welt – Taman Negara – als Nationalpark geschützt. Blutegel, Ameisen und unsichtbareTiger! Pechschwarze Nächte am tosenden Fluß. Phantastisch große Bäume, ein Grün in allen Schattierungen, Warane, schreiende Affenhorden, Blasrohre und die Erkenntnis, das Blutegel keinen Tabak mögen. Gerda angekommen in ihrem Element. Am Ziel ihres Kindheitswunsches.

Eigentlich war's das ja schon, wenn Joachim nicht noch dahin gewollt hätte, wo der Pfeffer wächst. Und in Sarawak auf Borneo gibt’s eine der aromatischsten Sorten. Kleinbäuerlich angebaut. Von Menschen, die in Langhäusern wohnen und die Schädel ihrer Feinde aus den alten Tagen im Head House aufbewahren.

In Georgetown auf Penang vertieften sie das Thema Gewürze und stellten fest, daß Patchouli ein Busch ist, der nach Hippie duftet.

Die Beiden sind ja „Feuerpoesie“. Koh Pha Ngan, Thailand, ist die Insel der Full Moon Parties und der eleganten Poispieler am Strand. Es lag nahe dort ein wenig spielerische Leichtigkeit mitzunehmen und aus dem Monsun-Meer gefischte Kokosnüsse zu verspeisen.

Ayutthaya und Bangkok bildeten den Abschluß der Reise … der Übergang … das Tor zum Flug zurück ins frostgebannte Europa.



Mo 07.02.11 |  Literarisches 

Lesung Süd: Leda Forgo

Literarische Gesellschaft goes KOHI

LESUNG SÜD

Léda Forgó erzählt „Vom Ausbleiben der Schönheit“

„Ein radikaler Abgesang auf geläufige Vorstellungen vom sinnerfüllten Leben wie Liebe, Ehe, Mutterschaft, Familie.“ (Deutschlandradio Kultur)

Die Reihe LESUNG SÜD der Literarischen Gesellschaft und der Stephanus-Buchhandlung startet ins neue Jahr mit Ledá Forgó,  Adelbert-von-Chamisso-Förderpreisträgerin. Die junge Ungarin stellt im KOHI ihren Roman Vom Ausbleiben der Schönheit vor. Darin seziert Léda Forgó das Leben von Lále, die sich durch den Alltag boxt, Beziehungen sucht, Verhältnisse findet. Die große Liebe bleibt unerwidert. Um sich ihren Kinderwunsch zu erfüllen, macht Lále bittere Zugeständnisse: Sie zahlt den Preis der Abhängigkeit von einer in sich verschworenen kleinbürgerlichen Familie. Diese Familie entpuppt sich als egozentrische, intolerante, geizige und Besitz gierige „Mafia”, die Láles Kind entführt…

Im Anschluss an die Lesung gibt es Funk und Soul zum Hören und Tanzen.

Eine Veranstaltung der Literarischen Gesellschaft und der Stephanus-Buchhandlung



So 06.02.11 |  Kunst: Fotografien 

Vernissage: Stadtansichten: Im Wildpark - Fotoausstellung

Kommt man auf das Karlsruher Wildparkstadion zu sprechen, so sind die vernichtenden Urteile schnell zur Hand: zu alt, zu ungemütlich, zu weit weg vom Spielfeld, keine gescheite Verkehrsanbindung, ja überhaupt schrottreif sei die gesamte Anlage. Dabei galt sie bei ihrer Errichtung Mitte der fünfziger Jahre noch als das modernste Stadionareal Deutschlands und ist sie noch immer die sportliche Heimat des KSC, der seit Jahrzehnten zum festen Inventar der beiden höchsten Bundesligen zählt.

Erinnerungen, Geschichten und Mythen

Aber nicht nur für Christian Pfefferle und Matthias Dreisigacker, die gemeinsam mit Jens Fischer im Herbst 2009 bereits den Bildband „im Wildpark“ herausgaben, geht die Bedeutung des Stadions sogar noch über einen rein der Funktion dienenden Ort hinaus. Denn für sie ist das weite Rund vor allem auch sozialer Fixpunkt und Heimat für die Menschen in Stadt und Region, eine von Geschichten und Mythen umrankte Stätte, die auch zu den verschiedensten Tages-, Nacht- und Jahreszeiten Raum für Emotionen, Geschichten und Erinnerungen bietet.

Über den Event hinaus

Ab 6. Februar sind nun zahlreiche Fotos von Pfefferle und Dreisigacker – die auch das KSC-Geschichtsmagazin „AUF, IHR HELDEN!“ gestalten, zu sehen. Die Arbeiten aus den vergangenen fünf Jahren zeigen nur auf den ersten Blick unbekannte Szenen rund um diesen multimedial doch eigentlich schon längst bekannten Ort. Denn man hat sie vielleicht noch nicht gesehen, aber bestimmt bereits gespürt, wenn man sich auch nur einmal auf das Gelände draußen im Hardtwald gewagt hat. Und sie dokumentieren eindringlich, dass das Wildparkstadion über den flüchtigen Event hinaus tief in die Lebens- und Gefühlswelten der Menschen eingreift.

Ein einzigartiger Ort

Die beiden Photographen wechseln zwischen digitaler und analoger Aufnahmetechnik und unterscheiden sich in ihren Herangehensweisen. Während sich Dreisigacker dem Blick und den Mitteln der klassischen Sportfotografie verpflichtet fühlt, sieht sich Pfefferle eher als Dokumentarist der Berliner Schule. Er sucht die Tiefe der Ereignisse und legt hierbei Ungewöhnliches frei. Hierdurch gelingen den beiden Aufnahmen, die den bunt-spektakulären Glamourfaktor des heutigen Fußballs etwas zurücknehmen, aber gerade auch photographisch extrem überhöhen. Und somit Sport und Treiben im Karlsruher Wildparkstadion wieder auf das reduzieren, was es eigentlich ist – ein oft archaisches, aber auch stets faszinierendes Spiel an einem einzigartigen Ort, der ohne seine Gesichter und Geschichten allenfalls tote Architektur mit einer grünen Wiese wäre. Das so oft verwunschene Wildparkstadion als magisches Zentrum des gesellschaftlichen und sportlichen Lebens am Oberrhein von gestern und heute. Und eben auch von morgen.

Vernissage: Sonntag, 6. Februar, 16 bis 22 Uhr, es spielen "Krusty Moors" (Irish Folk)

KSC-Hertha: Sonntag, 13. Februar,15 bis 19 Uhr (Programm)

Finissage: Sonntag, 27. Februar, 16 bis 22 Uhr (Programm)

Geöffnet sonntags 15 bis 19 Uhr und während der Veranstaltungen

Christian Pfefferle – Jahrgang 1972 – geboren in Freiburg im Breisgau – Kommunikationsdesigner und freier Fotograf – lebt und arbeitet in München

Matthias Dreisigacker, Jahrgang 1968, geboren in Karlsruhe – Journalist und Publizist in Karlsruhe



Sa 05.02.11 |  Musikalisches 

Open Stage

IMMER JEDEN ERSTEN SAMSTAG IM MONAT



Offene Bühne im kleinem Rahmen mit Minimalverstärkung. Jeder kann etwas zum Besten geben. Für Musikbeiträge stehen Verstärker, Gitarre, Bass, Mikro und Minimalschlagzeug vor Ort zur Verfügung - bitte auch eigene Instrumente mitbringen.



Fr 04.02.11 |  Musikalisches 

Song Slam

...und der Song Slam rollt weiter im Wettbewerb um die "bestbesuchteste" Veranstaltung!



Hinter dem Song Slam verbirgt sich ein musikalischer Ringkampf - ein freundschaftlicher Wettstreit zwischen Musikern - begleitet von einem Moderator, der die Performances kommentiert, lobt oder bespöttelt. Das Publikum fiebert mit und bewertet.



Also macht euch auf zum illustren Liedermacher-Battle - einer Abendunterhaltung ganz besonderer Art - und votet für den besten Song Slamer. Jeder kann dabei sein! Entweder Ihr meldet Euch per eMail an oder kommt einfach vorbei. Erlaubt sind nur eigene Songs (Text und Musik). Cover-Versionen sind nicht gestattet. Alle Instrumente sind erlaubt - auch Loop Stations und Halbplaybacks.Den Sieger kürt das Publikum per Applaus.

Der Song Slam ist ein bunter Abend mit außergewöhnlichen Künstlern und jeder Menge Spass für die Zuschauer. Ein Muss für alle Fans handgemachter Musik!

Wer teilnehmen möchte melde sich wenn möglich vorher bitte per email an! info@kohi.de BITTE EIFRIG BEWERBEN, TRAUT EUCH !



So 30.01.11 |  Musikalisches 

K.C. McKanzie

support: Arthur Gepting

Auch diese Dame, mit ihrem charmanten, Stehbass spielenden, Begleiter, darf bei uns nicht im Regelwerk fehlen. Darum heißt es diesen Sonntag endlich wieder: Willkommen K.C. !

Abtauchen in die Stille, ungeschönte pure Sehnsucht, unheilvolle Melancholie…K.C. McKanzie hat einen Sinn für das Makabre, das Anstößige und Außergewöhnliche. Kein Held ihrer Songs kommt ohne dunkle Geheimnisse aus, kein Akkord, der sich nicht in leichte Dissonanzen ziehen ließe. Es geht hart aber ehrlich zu in K.C.s Kompositionen. Sehnsüchtig-folkig schwebt ihre klare, sanfte Stimme über der Musik, zeigt den Weg durch die musikalischen Landschaften, die K.C. (Gitarre, Gesang) mit ihrem Partner Joe "Budi" Budinsky (Kontrabass, Banjo) kreiert. Dabei verzichten die beiden auf Schönmalerei, reduzieren die Songs auf das Wesentliche: Rhythmus, Melodie, Story. Die Presse ordnet K.C. unter "Neo-Traditional", tief verwurzelt in Folk, "Roots-Music" ein, betont zugleich, daß es Musik ist, die sich von der Masse abhebt. K.C. selbst sieht sich irgendwo zwischen englischem Folk der 60er und 70er und dem Americana/Acoustic-Sound der Neuzeit. Namen wie Sandy Denny, Joni Mitchell und Gillian Welch kommen einem in den Sinn, wenn K.C. spielt. Live fesselt das Duo auf charmante Art mit trockenem Humor und einem sichtlichen Spaß an der Musik. K.C. macht ihren Folk-Heroen alle Ehre, wenn sie auf der Bühne den ewiglichen Nagel des John Henry ins spröde Holz treibt.

Eröffnen wird diesen Abend der Song-Slam Gewinner Arthur Gepting aus Karlsruhe.Dass das möglich ist, dass ein einzelner Mann auf einer Bühne allein mit Stimme, Gitarre und einem Säcklein voll Gefühle bewaffnet einen Raum voll Menschen zum Vibrieren bringen und zuletzt vielleicht auch dem einem oder anderen empfänglichen Gemüt ein Tränchen entlocken kann, das ist zwar einerseits kein Geheimnis – jedoch zu erleben immer noch etwas besonderes. Arthur Gepting als unverbrauchtes Talent sei dem geneigten Liebhaber ans Herz gelegt.



So 30.01.11 |  Sehenswertes 

Finissage der Gruppenausstellung

mit Brunch, Kleinkunst und Versteigerung

von Kunstwerke (1 pro Künstler)


Programm:

- Lesung von Paul Blau ab 14:30

- Lieder von Tom Boller ab 15:30

- Versteigerung von einzelnen Werken ab 16:00

- Poetry Slam von Maurice als Abschluß



Sa 29.01.11 |  Sehenswertes 

Poetry Slam

Zugunsten eines fantastischen Slam-Samstages sowie eines fröhlichen Angelika-Freitages gibts den Poetry Slam im Januar ausserplanmässig am Samstag ! Sonst bleibt alles wie es war, nämlich so:

Postmoderne Literaturveranstaltung - Wortwitzwettbewerb für Profi-Poeten und Laien-Literaten -

Traust du Dich?

Ein Aufruf an alle Hobbyschriftsteller und Dichter!

Selbstgeschriebenes live vortragen. Von der konventionellen Kurzgeschichte bis zum avangardistischen DaDa-Gedicht - Alles ist möglich.

Der Poetry-Slam ist offen für jeden. Wer etwas vortragen möchte, sollte sich per email anmelden oder sich vor 20:30 in die Liste am Eingang eintragen! Der Slam fängt pünktlich um 21.00h an



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