KOHI-KULTURRAUM | ARCHIV DER VERANSTALTUNGEN SEIT JUNI 2007

ARCHIV der EVENTS bei KOHI


Rückschau

Fr 19.11.10 |  Musikalisches 

Stahlband

Fusion/Experimental/Jam Band

Schlagwerker Lothar Stahl bereist seit 30 Jahren die Bühnen Europas und gehört zu den Mitbegündern der Umsonst&Draußen Festivals. Seit 2000 existiert sein Projekt Stahlband mit verschiedenen Mitgliedern. Spielfreude und Spaß an der Kommunikation sind ihre Markenzeichen. Auf dem Weg zu den Quellen, naturgemäß gegen den Strom, entdecken sie ständig neue faszinierende Musik und Musiker und wollen so zu interkulturellem Verständnis und friedlichem Zusammenleben beitragen.



Do 18.11.10 |  Musikalisches 

Emanuel and the fear (US-New York)

Indie/Klassik/Pop

Vollzählig werden sie wohl auch diesmal nicht anreisen, denn für eine 11-köpfige Band ist die KOHI-Bühne definitiv zu klein. Aber in welcher Besetzung auch immer - die Vollblutmusiker aus Brooklyn bieten großes Kino. Mit intelligenten und komplexen Kompositionen und einem Hang zu melodischem Pop erschaffen Emanual and the Fear extravagante orchestrale Arrangements rund um poetische Texte.





Di 16.11.10 |  Organisatorisches 

Mitgliedertreffen

Das Treffen bietet die Möglichkeit, Vorschläge einzubringen, Veranstaltungen zu organisieren, sich über Vergangenes und Zukünftiges auszutauschen, einfach zu quatschen und die anderen Mitglieder mit all ihren Interessen und Fähigkeiten (näher) kennenzulernen und sich selbst vorzustellen.



So 14.11.10 |  Musikalisches 

OBLIQ + Katla

Das ForumFreieMusikKarlsruhe präsentiert OBLIQ + Katla (Vorband)

OBLIQ

Pierre Borel - as

Derek Shirley - b

Hannes Lingens - dr

Klangnuancen - Strukturen - Abstraktionen

OBLIQ richtet die Aufmerksamkeit auf feine Nuancen, scheinbar nebensächlichen Details, die unter mikroskopischer Betrachtung lebendig werden. Dabei entsteht eine Musik, die gleichermassen abstrakt, weil klangorientiert und damit experimenteller elektronischer Musik ähnlich, wie organisch ist. OBLIQ spielten u.a. in Berlin (Umlaut Festival 2009), Paris (tokidoki) und in Dresden beim Festival Frei Improvisierter Musik (FFIM) 2008. Eine Live Aufnahme mit Christof Kurzmann (g3 & lloopp) erscheint als LP im Herbst auf Umlaut Records. Pierre Borel studierte Klassik und Jazz in Paris und Berlin. 2006 zog er nach Berlin und interressiert sich immer mehr für improvisierte Musik. Er spielt u.a. in den Bands "Hop Frog" (mit Joel Grip und Hannes Lingens), „Luc Tonnerre“ (mit Samuel Halscheidt und Toby Backhaus) und gründete sein eigenes Septett. Derek Shirley wurde in Ottawa, Kanada geboren, studierte Jazz Bass in Montreal und zog 2001 nach Berlin. Er ist hauptsächlich im Bereich der Improviserten Musik und Noise Musik aktiv, unter anderem in den Gruppen Monno, Hotelgäste und Michael Thieke‘s Ununinum. Veröffentlichungen auf Charhizma, Japan Improv und Schraum. Hannes Lingens stammt aus Hamburg und studierte Schlagzeug bei Michael Griener und Günter "Baby" Sommer in Dresden. Er bewegt sich im Spannungsfeld zwischen neuem Jazz und improvisierter Musik. Dieses Interesse führte ihn nach Berlin, wo er seit Sommer 2006 lebt. Er arbeitete mit Künstlern wie Matthias Schubert, Alexander Frangenheim und Ken Vandermark zusammen.

Katla

Free Jazz - impulsiv, intuitiv, harmonisch

Ute Reisner - Altsaxophon, Melodica, Percussion

Helmut Wetter - Tenorsaxophon, Stimme

Harald Kille - e-Gitarre

Dragan Ahmedovic - e-Bass, e-Gitarre

Rolf Schindler - Schlagzeug, e-Percussion, Stimme, Mundharmonika

KATLA wurde vor zwei Jahren von Ute Reisner und Dragan Ahmedovic mit Musikern aus dem Forum Freie Musik Karlsruhe für das Ausstellungsprojekt "Imagination und Klang" gegründet und ist nach einem isländischen Vulkan benannt. Das Quintett spielt assoziative, frei improvisierte Musik zwischen Chaos und Harmonie. Die MusikerInnen schöpfen aus den unterschiedlichsten musikalischen Quellen von Free Jazz, Art Rock und Ambient. Hymnische Bläsersätze begegnen den bluesigen Tönen von Stimme und Mundharmonika, atmosphärische Klangschichtungen von Melodica, Kalimba und E-Percussion treffen auf impulsive Gitarrenriffs und verbinden sich mit den intuitiv-groovenden Rhythmen von Bass und Schlagzeug.

Pressestimme zum Konzert in der Orgelfabrik (BNN 19.5.2009) "...zeigen ein feines, intuitives Gespür für den Moment und auch das Publikum zieht trotz der ungewohnten Eindrücke überwiegend mit... In Titeln wie "Gemeinsamer Nenner",...und "Contrasts" erreichen sie eine mitreißende Ausdehnung der Hör-und Spielgewohnheiten."



So 14.11.10 |  Sehenswertes 

Galerie ist offen

Eici Sonoda - Stadtansichten



Galerie bis Anfang Dezember immer Sonntags von 19h - 21h und natürlich während der Veranstaltungen



Sa 13.11.10 |  Musikalisches 

Das kleine Schwerkrafttrio

präsentiert vom Forum für freie Musik



Das kleine Schwerkrafttrio bewegt sich musikalisch im Gravitationsfeld zwischen schwerlastigen Rock- und leichtgewichtigen Pop-Anklängen, die oftmals eine nachhaltige Einfärbung an verschiedensten Jazz-Elementen vorweisen. Zwischendurch wird auch der freien Improvisation freien Lauf gelassen. Musikalische Spontanität gepaart mit Spielfreude und eigene Titel wie "Schunkelwalzer" oder "Leerseite" versprechen ein vielfältiges musikalisches Programm zum Hin- und sich Weghören.

Michael Elischer – Schlagzeug

Oliver Biella – E-Bass

Cornelius Veit – E-Gitarre



Fr 12.11.10 |  Musikalisches 

Christof Knüsel + Schneider und der Texter

In 80 Tagen um sich selbst

Ab einem gewissen Alter ist es egal, ob gerade die Beziehung oder der Kapitalismus zusammenbricht. Bild Plakat Vielleicht ein Geheimtipp für denjenigen Zeitgenossen, dem Comedy zu flach ist und der politisches Kabarett nicht mehr nüchtern ertragen kann: Der Lesebühnen-Autor, Kabarettist und Slampoet Christof Knüsel zündet weniger das klassische Pointenfeuerwerk mit kreuz und quer fliegenden Späßen, wo einem vor lauter Schenkelklopfen schon mal das Denken quer im Hirn steckenbleibt; vielmehr zieht sich eine rote Zündschnur durch das Programm, mit der er die nachhaltige Detonation bezweckt. Er möchte es zumindest versucht haben, bleibende Dellen am Himmel zu hinterlassen. Und so dreht sich die Welt, unterstützt von einer E-Gitarre und 200 W Wechselstrom, um die alten Fragen, mit welcher Attitüde man als Sportreporter einen Banküberfall live kommentiert, wie lange es auf unserem lahmarschigen Planeten eigentlich noch 5 vor 12 ist, warum ein nachdenklicher Auftragskiller mit seinem Beruf unzufrieden ist, und wie weit ein hypothetisches Hungerkind, wenn es im Kabarett auch mal sein Fett abkriegt, wenigstens als Witz salonfähig ist.Wer, wie Christof Knüsel, im Leben eine gewisse Anzahl an Wänden gestrichen hat, hört auf, Fassaden niederzureißen, sondern sucht das Hintergründige in den Abgründen, die sich von selber auftun. Dabei ist es ab einem bestimmten Alter egal, ob gerade die Beziehung oder der Kapitalismus zusammenbricht. Am Ende bleibt die Lebensfreude und glücklich, wer im grauen Alltag seinen schwarzen Humor nicht verliert.

"Mit Charme schlägt er hinter die Kulissen und wirft schon mal einen niveauvollen Blick unter die Gürtellinie - und das betont unverkrampft." (Jakob Nacken)

http://www.der-knuesel.de/

Schneider und der Texter- Neues deutsches Chanson-Kabarett -

Nein, sie mögen sich einfach nicht, der Karlsruher Komponist, Gitarrist und Sänger SM Schneider und sein namenloser Texter aus Heidelberg. Beide sind völlig ichbezogene, neurotische Künstlerseelchen, die dummerweise nicht nur für zwei traditionell verfeindete Fußballvereine schwärmen, sondern auch überhaupt nichts mit der Kunst des anderen anfangen können. Für Schneider ist jeder Text „ein Frontalangriff auf die Kunst der reinen Melodie“, und der Texter beharrt darauf, dass seine Texte musikalisch genug seien und „dieses ganze erbärmliche Gezupfe und Gefiedel“ überhaupt nicht bräuchten.

Dass SM Schneider ein vielfach ausgezeichneter junger Opern- und Ballettkomponist mit französischen Wurzeln ist, findet der Texter „einfach nur peinlich und degoutant“. Dass dem Texter, der auch als Romanautor hervorgetreten ist, von der FAZ bescheinigt wurde, sein Ton erinnere an den großen Nabokov, hält Schneider für „den ultimativen Tiefpunkt der deutschen Literaturkritik“.

Warum sie trotzdem zusammen arbeiten und neuerdings sogar gemeinsam auftreten? Ganz einfach: Schneider hat kein Auto und der Texter ist traumatisiert, weil er kürzlich selbst zu Gitarre gegriffen hat und dabei vom Publikum ausgelacht wurde. Was die Zuhörer erwartet, ist kein Auftritt, sondern ein durch und durch lächerliches Panoptikum der Neurosen. In den Songs dieser tragikomischen Zweckgemeinschaft werden so unbedeutende Fragen erörtert wie: Was haben italienische Frauen mit einem Espresso gemein? Warum bringen Glückskekse Unglück? Was haben Politiker eigentlich in der Hose? Und nicht zuletzt: Darf man angeheiratete Familienangehörige essen?

Wir empfehlen: Bleiben Sie um Gottes willen zuhause. Glauben Sie uns: Diesen neurotischen Blödsinn will wirklich kein Mensch hören.

SM Schneider: Gesang, Gitarre, Kompositionen, Conferencen

Der Texter: Texte, Lesung, Gegen-Conferencen

http://www.smschneider.de/smschneider.de/smschneider.html



Mi 10.11.10 |  Musikalisches 

Jazzreihe: Ohropack

Sechs Musiker interpretieren Jonas Herpichböhms Kompositionen durch spontanes und experimentelles Spiel, das von intensiver Kommunikation lebt, jedesmal neu. Das Pack, bestehend aus Niko Seibold (alt), Janis Hug (tp), Konrad Blasberg (b), Konrad „Kalle“ Hinsken (p), Tilman Herpichböhm (d) und Jonas Herpichböhm (comp/perc), sieht seine Mission darin, nicht nur das Publikum auf eine musikalische Reise voller neuer Erfahrungen zu schicken, sondern auch sich selbst bei jedem Auftritt aufs Neue herauszufordern.

http://www.myspace.com/ohropack



Di 09.11.10 |  Literarisches 

Textwerkstatt mit Rainer Würth

Textwerkstatt mit Rainer Würth



Schreibworkshops, Textcoaching, Manuskript-Gutachten

„Das Bücherschreiben ist eine langsame und durchdachte Tätigkeit, als ob man für einen Ballsaal die ganze Blumentapete von Hand malt.“ Kurt Vonnegut

Nun auch im KOHI Kulturraum. Seit 2003 bietet Rainer Würth die von ihm entwickelte Kursreihe "Literarisches Schreiben" an Volkshochschulen, in Kulturzentren, bei Literaturtagen und für Autorengruppen an. Im Mittelpunkt der Kursreihe steht das Handwerk des Erzählens – Figuren, Plot, Perspektive, Dialog, Monolog, Konflikt, Subtext, Suspense, Tempo, Rhythmus, Ästhetik, Metaphern. Die literarischen Techniken werden anhand von Texten aus der Weltliteratur und durch Schreibübungen vertieft.

Einmal im Monat, immer dienstags, im KOHI ab 20 Uhr. Bei Interesse einfach an info@kohi.de schreiben. Für den fortlaufenden Kurs wird eine Kursgebühr von 10 Euro pro Abend erhoben



Mo 08.11.10 |  Literarisches 

Lesung Süd: Annika Reich

Mo, 08.11.10 Lesung Süd: Annika Reich (De-Berlin)

Literarische Gesellschaft goes KOHI!

Vier Frauen, Mitte Dreißig, sind in Berlin auf der Suche nach der Liebe und nach dem richtigen Leben. Und alle vier hadern mit sich, weil sie Angst vor dem Scheitern haben. Annika Reich erzählt in "Durch den Wind" mit Witz und Melancholie, mit Intelligenz und Genauigkeit von einer Generation, die das Neue will und vor den alten Fragen steht. Leben lernen muss jede(r) für sich allein.

Eine Veranstaltung der Literarischen Gesellschaft und der Stephanus-Buchhandlung

Beginn: 20 Uhr

http://www.literaturmuseum.de

Lesung

Foto quer, © Sabine Lohmüller



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