KOHI-KULTURRAUM | ARCHIV DER VERANSTALTUNGEN SEIT JUNI 2007

ARCHIV der EVENTS bei KOHI


Rückschau

Sa 23.10.10 |  Party 

Drei Engel für Kohi + FIJI

3 Engel für KOHI bitten zum Tanz - Episode V  VOLLMOND

Das breitgefächerte Kulturprogramm des charmanten Clubs im Herzen der Südstadt wurde von 3 weiblichen Mitgliedern mit einem einzigartigen Konzept erweitert. Und nun ist es endlich wieder soweit. Das KOHI verwandelt sich erneut zum Dancefloor! Auf Grund des großen Erfolges der vergangenen 3 Engel Parties und auf vielfachem Wunsch bitten die 3 Engel nun zum fünften Mal zum Tanz. Die "3 Engel für KOHI" geben der Tanznacht wieder ein Motto. Das Ambiente des KOHI wird komplett nach dem Motto "VOLLMOND" umgestaltet und auch weitere Specials erwarten die Besucher.

Zur Eröffnung der aktuellen Veranstaltung präsentieren die 3 Engel diesmal den DiscoGlamRock-Knaller Fiji aus Bern. Fiji steht für ungekämmten, lasziven und retrovertierten Synthie-Pop der 80er, ausnahmslos tolle Songs, reizende Melodien und famose Klänge, zielgenau ins Herz treffend und hochgradig tanzbar. Dreh- und Angelpunkt von Fiji ist die bezaubernde Simone De-Lorenzi, betörende Vokalistin, exzentrische Discoqueen und volksaufwiegelnde Sexbombe. Die Gebrüder Simon und Menk Schüttel sind für Beats und Bässe verantwortlich, die das Kunststück fertig bringen, Tanzbarkeit, Soul und doppelschneidigen Witz zu einem grossartigen Ganzen zu verdrahten. Direkt im Anschluss heizen dann die beiden KOHI-Mitglieder und Zwillings-DJanes Nadine & Tina mit Ihrem extravaganten ElectroRockTrance-Mix ein. Zum krönenden Abschluss gibt uns KOHI-Häuptling Thilo die Ehre. Wir dürfen uns freuen auf super tanzbare Dj-Sets mit jeder Menge überzeugender Musik, die einfach Laune macht...

Alles in allem erwartet uns mit diesem Event ein einmaliger Abend unter dem Motto "VOLLMOND"! Ein leuchtendes Outfit der Partygäste ist gerne willkommen! Was wir Tanzwütigen daraus machen, werden wir sehen. Die 3 Engel sind jedenfalls sehr gespannt!



Fr 22.10.10 |  Musikalisches 

FIJI + FREAKATRONIC

Seit Fiji Ende 2006 ihr zweites Album „Le Loup“ zur Welt gebracht haben, überschlagen sich die Erfolgsmeldungen: Am Montreux Jazzfestival wurde das Berner Trio zum besten Live-Act erkoren, ihre Musik arrivierte zum Soundtrack der Berliner Funkausstellung, und die Gruppe Vive La Fête buchte die Berner als Support-Band für ihre Schweizer Clubauftritte.

Meriten, die nicht von Ungefähr kommen. Fiji steht für ungekämmte und doch laszive frankophone Popmusik, jeder Song ist aus der Hüfte abgefeuert und doch zielgenau ins Herz treffend. Durch ihre Musik weht die zügellose Aufbruchsstimmung des französischen Synthie-Pops der 80ies, und doch sind Fiji unüberhörbar und eigenständig im Heute verhaftet, ist die linde Nostalgie nur eine von vielen Nebenwirkungen, die diese vorlauten Taschenrechner-Hits auslösen. Dreh- und Angelpunkt von Fiji ist die staunenswerte Sängerin Simone De-Lorenzi, eine Frau, die mal die exzentrische Discoqueen, mal die betörende Vokalistin oder die volksaufwiegelnde Sexbombe gibt. Eine Sängerin und eine Gruppe (die Gebrüder

Simon und Menk Schüttel zeichnen für Beats und Bässe verantwortlich), die das Kunststück fertig bringen, so unvereinbar scheinende Komponenten wie Tanzbarkeit, Aberwitz, Soul und doppelschneidigen Witz zu einem grossartigen Ganzen zu verdrahten. Ein harter Hund, wer dieser Band zu widerstehen vermag.

Wir widmen ihnen natürlich, genau wie letztes Jahr, wieder ein gesamtes Wochenende, um den heftigen Andrang, wieder auf zwei Tage verteilen zu können. Das bringt uns auch schon zum nächsten unglaublichen Highlight: und zwar nur am Freitag:

Freakatronic - ursprünglich vom Planeten XLR, wohnhaft in Essen Katernberg.

Die Band besteht aus dem Musikerduo Kata L. & Southern Strotzky und den mechanischen Tänzern Teaserlisa & Tobiwan.

2005 haben sie die Band zusammen mit der Entstehung des Songs "Voll der Hit" gegründet, als sie ein Hilfeschrei vom Planeten Erde erreichte. Als die Nachricht sie erreichte war ihnen sofort klar: Böse Menschen haben konkrete Pläne die Erde mittels schlechter Popmusik in die Luft zu jagen und Freakatronic muss das verhindern! Dazu ist ein natürlich ein grosser Roboter besser als ein kleiner !!

http://www.myspace.com/freakatronic



Do 21.10.10 |  Musikalisches 

Harry Merry (OneManBand, Rotterdam/NL)

Ziemlich kurzfristig und schräg von der Seite reingekommen, sozusagen ein echtes Highlight, ist HARRY MERRY nach eigenen Angaben beeinflußt von Beat, Glam-Rock, Rock'n'Roll, Chansons und Moderner Musik. Das Alles vermischt er zu einem aberwitzigen Brei, den er uns bei sehr eigenwilliger Bühnenperformance in Matrosenuniform und RAMONES-Frisur vor den Latz knallt. Mit einem Riesenkeyboard aus Silber und einer Kehle aus Gold zaubert er bombastisch-überdrehte Pop-Songs während er außergewöhnliche Tanzschritte und Gesichtsausdrücke präsentiert. Live ist HARRY MERRY ein nicht zu vergleichendes Vergnügungsspektakel, wie man im Juli schon in der Alten Hackerei feststellen durfte. Alle die da waren wissen was gemeint ist und darum erscheinen Sie bitte reichlich und seien sie kein Frosch !



http://www.myspace.com/harry9merry

http://www.harrymerry.com



Mi 20.10.10 |  Musikalisches 

Jazzreihe: Sambebop

Zeca de Oliveira – 7str E-bass,

Ricardo Fiuza – Keyboards,

Mauro Martins – Drums.

Sambebop fusionieren in eigenen Kompositionen brasilianische Musik mit dem Jazz. „Zeca de Oliveira zelebriert mit seinem 7-Saiter-Bass das magische Dreieck aus Groove, Melodie und Harmonie. In seiner manchmal fast introvertiert anmutenden Interpretation offenbart sich eine Musikalität, die keine Effekthascherei nötig hat, sondern nur einem Ziel dient – der Tiefe der Musik Gehör zu verschaffen.“

Thomas Otto

Musikkritiker und Journalist



Di 19.10.10 |  Musikalisches 

The alma church choir

"Manche Leute mögen immer noch der Ansicht sein, dass aus Deutschland nur Musik kommt, die nicht annähernd die Klasse von Bands aus der UK hat. Vom Gegenteil überzeugen uns die aus Düsseldorf stammenden The Alma Church Choir. Cat 10 Years ist die erste EP-Veröffentlichung des Songwriter Duos Laudwein und Seiler. Gekonnt verbinden sie ihre musikalischen Einflüsse der 1960er und 1970er Jahre, und kreieren ihren ganz individuellen Sound."

"Sie stehen rum und setzen Staub an. Die alten Platten. Die rauschenden Langrillen, von denen man sich einfach nicht trennen kann. Irgendwann kramt man sie dann wieder hervor, befreit sie vom dicken Fusselfilm und lässt sie langsam auf dem Plattenteller rotieren. "Cat 10 Years" könnte auch so eine Langrille sein. Melancholisch zurückgelehnter Songwritingpop. Ein wenig Beatles, eine Prise Folk und das allgegenwärtige Mellotron lassen die EP zu einem kurzweiligen Hörvergnügen werden."

"The Alma Church Choir färben jeden Ton mit mindestens dunkelrotem Herzblut - fast ein bisschen Woodstock ohne Regen. Gitarren, Glockenspiel, Keyboard, Bluesharp und Effektgeräte sorgten für zuverlässige instrumentale Abwechslung zum schlichten, aber expressiven zweistimmigen Gesang. Kitschfrei und doch sehr gefühlvoll, eine runde Sache"

http://www.myspace.com/thealmachurchchoir



So 17.10.10 |  KUNST: Malerei 

Galerie ist offen

Stadtansichten: Eici Sonoda - Bilder aus Karlsruhe, Berlin und Tokyo



geöffnet sonntags 16 bis 21 Uhr, donnerstags 19 bis 21 Uhr und während der Veranstaltungen; letzter Tag: 5. November



Sa 16.10.10 |  Musikalisches 

Fuo Fuo

"Das Quartett aus Hamburg spielt Post-Pop mit viel Vibraphon. [...] Unberechenbar wird hier durch Stile und Rhythmen gekurvt, mitten im Stück die Richtung gewechselt, quer durch Jazz- und Bluesversatzstücke, vorbei an Breakbeats, weiter zu emocorigen, schwermütigen Gitarrenläufen. Am Ende eines Stücks weiß man oft nicht mehr, wie es angefangen hat, und findet wahrscheinlich trotzdem alles schlüssig, was auf dem Weg dorthin passiert ist. Das erinnert im Ansatz stellenweise an die früheren TORTOISE, ist aber weniger verkopft, klingt eher verspielt als vertrackt."

"Für FUO würde die Bezeichnung Post-Hardcore eigentlich wirklich mal zutreffen, da Dreiviertel der Band [...] in diversen Hardcore-, Noisecore- oder Metal-Bands (ZEROID, KOCHENMITGLAS, CONFUSED, LOWBOT…) gespielt hat. Allerdings klingen FUO eher nach einer leicht aktualisierten Version diverser Post-Rock-Bands der 1990er Jahre. Das mag an vorschnellen Assoziationen zu dem recht dominanten Vibraphon liegen, doch auch vom Tempo und vom am Jazz angelegten Schlagzeug her bleiben Verweise zu Bands wie TORTOISE, RAIN LIKE THE SOUND OF TRAINS oder HOOVER hängen. Zu hören ist also schöne Instrumentalmusik für kalte Oktoberabende."

http://www.myspace.com/fuofuo



Fr 15.10.10 |  Literarisches 

Ode an Eva - Eine Poesielesung

Darko Erletic ist nicht nur ein einfühlsamer Gitarrist,er lässt die Melodien auch in der Sprache erklingen.So sind lyrische Gedichte über das Leben,die Liebe,den Schmerz entstanden.Der Hörer kann sich vom Klang der Worte, gelesen von Gitta Ziegler,verzaubern und behutsam wegtragen lassen...hinein in die Klänge des Balkan mit Iris Singrün an der Geige und Darko Erletic an der Gitarre.

Ein Abend voller Poesie!

http://www.darkerl.de



Do 14.10.10 |  KUNST: Malerei 

Galerie ist offen

Eici Sonoda (De-Berlin)

Stadtansichten: Bilder aus Karlsruhe, Berlin und Tokyo

geöffnet sonntags 16 bis 21 Uhr, donnerstags 19 bis 21 Uhr und während der Veranstaltungen; letzter Tag: 5. November



So 10.10.10 |  KUNST: Malerei 

Vernissage: Eici Sonoda (De-Berlin)

Stadtansichten: Eici Sonoda - Bilder aus Karlsruhe, Berlin und Tokyo

Für Eici Sonoda ist das Malen ein tägliches Wagnis. Seine Bilder entstehen "Plein air", also im Freien. Der Verzicht auf das geschützte Atelier zwingt Sonoda zu einer intensiven Auseinandersetzung mit seinem Motiv - und zwar bevor er den ersten Pinselstrich auf die Leinwand setzt. Denn Tageszeit und Lichtverhältnisse müssen stimmen, das Wetter kann selbst im Sommer eine auch körperliche Herausforderung sein. Und dann sind da immer die Menschen, die der Maler beobachtet, die aber auch ihrerseits den Maler beobachten. Das Ergebnis dieser vielfältigen Interaktionen sind intensive Bilder, die über Ort und Zeit ihrer Entstehung weit hinausreichen.

Sonoda wurde in Tokyo geboren, lebte in Baden-Baden, Karlsruhe und Berlin. Er ist Schüler der japanischen Plein-Air Maler Kasube, Kouge und Yamashita. 2001 begründete er die Berliner Produzentengalerie Kraftwerk mit, zur der auch das Café Kohi gehört.

Vernissage: Sonntag, 10. Oktober, 16 bis 22 Uhr, geöffnet sonntags 16 bis 21 Uhr, donnerstags 19 bis 21 Uhr und während der Veranstaltungen; letzter Tag: 5. November

http://www.galerie-kraftwerk.de



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