KOHI-KULTURRAUM | ARCHIV DER VERANSTALTUNGEN SEIT JUNI 2007

ARCHIV der EVENTS bei KOHI


Rückschau

So 20.06.10 |  Sehenswertes 

Vernissage Jane Baur, Marco Monsta, Marcel Vangermain

Jane Baur, freischaffende Künstlerin, Illustratorin und Schmuckdesignerin zeigt die im Jahr 2009 - 2010 entstandene Bilderreihe zu ihrem Lieblingsthema Pferde. Diese Tiere gehören schon seit ihrer Kindheit zu den auserkorenen Lieblingen. Deren Kraft und Schönheit und die daraus resultierende Faszination sowie auch schlichtweg ihre Liebe zu diesem besonderen Wesen will sie in den Bildern darstellen und ausdrücken. Außerdem werden auch einige Werke mit mythologischen und spirituellen Inhalten von ihr zu sehen sein, ebenfalls Themen, die sie schon seit Langem auf ihrem Lebensweg beeinflußt und inspiriert haben. Ihre Arbeiten entstehen überwiegend in Acryl auf unterschiedlichen Malgründen.

Marcel Vangermain zeigt vor der Ausstellung entstandene Arbeiten, die vom Motto der Ausstellung inspiriert, nun verfeinert und auf dem neuesten Stand, hoffentlich nicht nur er lustig findet. Dabei werden manche Erwartungen übrigens nicht erfüllt.

Marco Monsta, Sportgrunzer der "Bronson Brothers" und einer der Sprecher der Comedygruppe "Ze Synchronizers" rundet das Trio mit seinen morbid wirkenden und provokanten Gemälden ab, und stellt dieses Jahr zum ersten Mal überhaupt mehrere seiner Werke der Öffentlichkeit vor, die sich aus graphischen Finelinearbeiten, Acryl- und allen erdenklichen Mischtechniken zusammensetzen. Hier mischen sich Illustration und Malerei in einem Meer aus Farben auf unterschiedlichen Untergründen. Reisen, Sex und Religionen inspirieren den angehenden Tätowierer tiefgründig seit eh und je, und wird sich am Tage der Vernissage (20.06.2010) jeglicher Kritik mit großer Freude stellen.



Sa 19.06.10 |  Sehenswertes 

Jet Set Comedy

Nun also wieder diese Comedy-Show - wegen des übergrossen Erfolgs nun zum zweiten Mal im KOHI! Drei Insider der Spaß-Schickeria brechen jetzt das Schweigen über die exklusive Travel&Laugh-Szene. Sind Sie schon mal den berüchtigten Wandernazis begegnet? Haben Sie kürzlich ein Porno-Telegramm bekommen oder gesehen, wie Caesar mit Zungenküssen ermordet wird? Reich & Schön in St. Tropez, Rio de Janeiro und Kitzbühel war gestern – das Comedy-Jet-Set bereist Kabul, Pjöng-Jang und Gießen. Überall, wo Wahnsinnige das tägliche Leben gestalten, gastiert die Spaß-Schickeria.

http://www.myspace.com/jetsetcomedy

Beginn 21h



Fr 18.06.10 |  Musikalisches 

Beispielwelt - fällt leider aus ... ABER...

....Stefan Ebert spielt SOLO !



Wer ist dieser Typ - der "Normal-Wirken wird sowieso überschätzt" zum Rockslogan erhebt? Der "Fick dich" auf "blickdicht" reimt und "Carpe Diem" auf "schwer zu kapier'n"? Der in einem Song kurz mal die Misere der Partykultur zusammenfasst, danach eine rührende Liebesballade über das Erwachsenwerden singt, um sich dann in "Nicht vor 12" zum Sprachrohr aller Spätaufsteher aufzuschwingen.

Stefan Ebert hat mit "Beispielwelt" eine Band zusammengestellt, die bereit und in der Lage ist, seine detailreichen Ideen zwischen 00er-Indie, 70er-Disko, 80er-Videogames und 60er-Britpop mitzutragen. Eine laute und funky Rhythmusgruppe, zwei sorgsam ineinander verzahnte Gitarren, drei himmelfüllende Geigen, Lofi-Synthies direkt aus dem Kinderzimmer, Backinggesang und Mandoline.

Das liest sich abgefahren, passt aber alles zusammen - wie verschiedene Aspekte einer Persönlichkeit. Und plötzlich bekommt man dieses warme Gefühl im Bauch, diesen wohligen Schmerz in der Brust, ein Lächeln auf den Lippen und die Füße laufen ganz von selbst in Richtung Tanzfläche.







http://www.myspace.com/derstefanebert

Beginn 21h



Mi 16.06.10 |  Musikalisches 

Gernot Zieglers Mobile home Teil 2

Der Zweite Teil unserer neuen Jazzreihe mit Gernot Ziegler. Heute mit dem Trompeter Volker Degelmann, aus Karlsruhe stammen, lebt inzwischen in Köln.

Mobile Home ist nicht nur ein weiteres Piano Trio. Gernot Zieglers Kompositionen sind von den verschiedensten Genres inspiriert und doch fügen sie sich vor allem durch die Zusammenarbeit mit seinden kongenialen Wanderbrüdern in den Welten der Musik immer zu einem authentischen Sound zusammen. In ihrem jazzigen Mobile Home kreuzen sie quer durch die Musikwelt und bleiben wo's ihnen gefällt, immer Zuhause und doch immer wieder bereit zum Aufbruch in ein neues Abenteuer. Momentan nimmt er grade mit diesem Trio seine erste CD unter eigenem Namen auf.

http://www.gernot-ziegler.de/mobile_home.html



Mo 14.06.10 |  Organisatorisches 

Mitgliedertreffen

Jeden zweiten Montag im Monat. Ein offenes Treffen für Mitglieder und Interessierte.



Sa 12.06.10 |  Musikalisches 

Erstes Wiener Heimorgelorchester

Das erste Mal wahrgenommen, richtig wahrgenommen, habe ich das Heimorgelorchester - Sie gestatten die légere Abkürzung des üppig geratenen Bandnamens - beim „Protestsongcontest“ im Wiener Rabenhof Theater. Und zwar im Januar 2009. Das ist, zugegeben, reichlich spät für den Umstand, dass dieses Orchester seit über fünfzehn Jahren existiert, bereits drei CDs veröffentlicht hat und auf diversen Live- und Theater-Bühnen omnipräsent ist. Und „Widerstand ist Ohm“ brachte und bringt die Formel des Ersten Wiener Heimorgel Orchesters auf den Punkt: Witz, Wärme und Wunderlichkeit, gepaart mit kühler Analytik, punktgenauer Zeitkritik und hinterhältigem Charme. Und das alles versehen mit einer billig-beiläufigen Tonspur, deren Präzision, Originalität und kompositorische Exzellenz sich erst nach und nach erschliesst. Heimorgeln? Nein danke. Das ist der erste Reflex. Heimorgeln, das klingt doch arg nach achtziger Jahre, nach Klavierübungsstunden und Familienfeier-Untermalung. Aber die Orgeln, die die Herren Wisser, Plank und Pfeffer da exklusiv - in jedem Sinn des Wortes - malträtieren, kommen direkt aus dem Klangmuseum: kleine, kuriose, billige „consumer keyboards“ der Marken Casio, Bontempi, Yamaha & Co. Ausschließlich. Und unsere Herren beherrschen sie virtuos - so virtuos, dass man sie auf die Bühne des Burgtheaters gebeten hat („Untertagblues“ nach Peter Handke), Stummfilme bei den Wiener Festwochen untermalen ließ oder zu Workshops beim Steirischen Herbst einlud.

Man sollte also nicht den Fehler machen, dieses - sich vordergründig so harmlos gebende - Taschenorchester gedanklich in den Hobbykeller, das Wirtshaus-Hinterzimmer und die Amateur-Bastelwerkstatt zu stecken. Florian Wisser, Daniel Wisser, Jürgen Plank und Thomas Pfeffer haben es faustdick hinter den Ohren. Und das musikalische Können im kleinen Finger. Das neue Album ist ein Anstoß mehr, dieses Quartett als das zu werten, was es immer sein wollte. Und mehr denn je ist: Österreichs Antwort und Kommentar zur elektrifizierten, verlöteten, analog-digitalen Pop-Historie jenseits des Alpenrandes, von Jean-Michel Jarre bis Orchestral Manouvres In The Dark, von Hot Butter bis New Order, von Trio bis zum Jeans Team aus Berlin. Schlimmstenfalls packen die Jungs auch noch die Stalinorgel aus, um uns auf Betriebstemperatur zu bringen. Es wird sein. Und es wird schön gewesen sein.

(Walter Gröbchen)

http://www.myspace.com/heimorgelorchester

http://www.youtube.com/watch?v=7zLXHZR5EUQ

Beginn: 21h



Fr 11.06.10 |  Musikalisches 

Guts pie earshot + strings intemporal

Ursprünglich aus der Punkszene stammend, wurdeGUTS PIE EARSHOT in den 90er Jahren schon – damals mit mehr Mitgliedern - als Avantgarde des undogmatischen Hardcore auf unzähligen Festivals und Konzerten gefeiert. Mittlerweile sprengen Rizio (Patrick Cybinski) an Cello & Effects und Scheng (Jean Jacobi) an den Drums alle Konventionen in einer atemberaubenden Mixtur aus höchst tanzbarem Techno, Breakbeats, Punk, Jazz und World Music mit jener rohen Energie aus ihren Anfangstagen. GUTS PIE EARSHOT erschafft damit eine Musik, die spielend die Grenzen zwischen Punk, Elektronik, Drum’n Bass und Rock aufhebt ohne damit auch nur in die Nähe peinlicher „Rock meets Classic“-Acts zu kommen.

Dass der musikalische Coctail nicht beliebig erscheint, sondern grenzsprengend und in allen Bereichen authentisch und homogen wirkt, ist das vielleicht Faszinierendste an diesem Konzept. Und so trifft man Guts Pie Earshot gleichermassen auf DIYPunk-, Metal-, Techno-, Jazz-, und Wagenburg-Festivals an.

Das Konzept ihrer Konzerte und der Aufbau ihrer Stücke hebt die klassischen Grenzen zwischen Live-Konzert und Party aus den Angeln und bezieht sich vom Set eher auf die DJ Party- Kultur. Und so ist die grösste Leistung, die das Duo an seinen schweisstreibenden Konzerten vollbringt, die sein, Hardcore-und Metal-Fans ebenso begeistern zu können wie Drum´n Bass- oder Techno-Anhänger. Man lässt sich treiben wie auf einer Techno Party, Bogt, wie auf einem Punk-Konzert oder sieht fasziniert zu, wie der Cellist seinem Instrument gleichermassen diese luftigen wie dröhnigen Klangfarben zu entlocken weiss, während der Schlagzeuger am Rande des Menschenmöglichen explodierende Breakbeats in rasenden Geschwindigkeiten herbeiprügelt. Trotz der minimalistischer Besetzung kommen keine elektronischen Stützen wie Sampler oder Laptops zum Einsatz - kaum zu glauben, hört man die dichten, hypnotischen Sounds der Band. Ungestüm sind sie geblieben: Guts Pie Earshot hat sich ihre politischen PunkRoots und ihre EmoPower aus den alten Tagen bewahrt. Und die Kraft, mit der das Duo seinem Publikum Soundwände um die Ohren und in die Tanzbeine schmettert.

Nach weit über 700 (!) Konzerten in ganz Europa sind GPE mit ihrer Generations- und Szeneübergreifenden Integrationskraft aus dem undogmatischen Underground und der alternativen Partyszene nicht mehr wegzudenken. Seit 2006 sind sie wieder vermehrt live aktiv, (ca. 100 Konzerte allein 2007) u.a. in Frankreich, Griechenland, Litauen, Tschechien, Slowakei, Kroatien, Slowenien, der Schweiz und Österreich. Stammgäste auf der "Fusion", beliebt auf dem Sziget Festival in Budapest, zum 20-Jährigen der "Tambours du Bronx" im Zénith in Paris, gemeinsam mit " Coco Rosie", "Jingo de Lunch" oder mit den Avantgardisten "The Ex" zusammen, Anti-G8-Konzerten, Goa, Electro und Drum´n´Bass-Partys, Worldmusic-Festivals, wie auf Partys besetzter Häuser und Plätze...

http://www.myspace.com/gutspieearshot

strings intemporal (über sich selbst)

Wir (Daniel und Matze) haben uns im Alter von 16 Jahren kennen gelernt und gründeten schon damals mit 3 Freunden eine Band. Unsere Gruppe bestehend aus, Cello, E-Gitarre, E-Bass, Schlagzeug und Gesang, ... wir versuchten dann zumindest in unserem muffeligen Keller einer "Altpunker-WG" in Lörrach natürlich auch Punk zu spielen... leider löste sich die Band nach knapp zwei Jahren wieder auf. Da wir (Daniel und Matze) immer Freunde geblieben sind, sahen wir uns häufig und versuchten ab und an wieder musikalisch etwas auf die Beine zu stellen. Im Sommer 2004 fuhren wir dann in den Urlaub nach Spanien, wobei erwähnt werden muss, dass Matze nicht mitgekommen wäre wenn wir die Instrumente zuhause gelassen hätten. "Nee Nee ich weiger mich wenn das Cello nich mitkommt!" Als wir dann gemütlich am Strand sassn und vor uns hin musizierten, merkten wir, dass wir gerade unser erstes Lied entwickelten....Auf jeden Fall komponierten wir in diesen weiteren zwei Wochen Urlaub unsere ersten sechs Lieder. Was angefangen war wurde fortgesetzt und was Ihr nun auf unserem ersten Album "vacances acoustiques" hören könnt, sind die meisten Stücke aus den ersten zweieinhalb Jahren von "strings intemporal". Ein Großteil dieser Stücke entstanden während unserer gemeinsamen Urlaubsreisen in Korsika und zwei mal Spanien, aber auch bei uns daheim im Südschwarzwald. Inspiriert durch schöne Landschaften, leckerem Essen, guten Weinen und bester Gesellschaft während diesen Zeiten kam dieses erste "Urlaubs-Album" zustande. Mittlerweile können wir auf fast viereineinhalb Jahre "strings intemporal " und dank unserer ersten CD auch schon auf einige nette Konzerte zurückschauen! Ja und seit Ende 2008 unterstützt uns Laura mit Gesang, juhuu! ..Mit ihr werden wir auch unser zweites Album im Frühjahr aufnehmen und hoffentlich noch viele Konzerte, Feste und Touren erleben!

http://www.stringsintemporal.de



Do 10.06.10 |  Sehenswertes 

Ausstellung Josua Reichert

Die Ausstellung ist heute von 19h-22h geöffnet.



Di 08.06.10 |  Sehenswertes 

Die Interkulturzone im Kulturraum

Diesmal „Interkulturelle Zusammenarbeit im Stadtteil“ um 20 Uhr im KOHI-Kulturraum e.V.

Eine Infoveranstaltung zum Südstadtfestival:

Wohl kaum eine andere Veranstaltung wie das Südstadtfestival zeigt, dass interkulturelle, interreligiöse und interdisziplinäre Zusammenarbeit zu einem großartigen Ganzen und nicht nur zu einer Summe seiner Teile werden kann. Die Infoveranstaltung möchte zusammenführen und aufzeigen wie ein Festival auf Basis ausschließlich ehrenamtlichen Engagements und freiwilliger Sponsoren möglich ist. Dabei soll aufgezeigt werden wie wichtig diesbezüglich die verschiedenen Kulturen der Südstadt zu nehmen sind und wie diese dem Südstadtfestival ihr eigenes Gesicht geben.

Gezeigt werden Bilder vergangener 15 Jahre Südstadtfestival.



Mo 07.06.10 |  Literarisches 

Lesung Süd: Lena Gorelik

Lena Gorelik: „Verliebt in Sankt Petersburg“. Meine russische Reise

Als exotisch und neuerdings sexy hat sich das Reiseziel St. Petersburg etabliert. Mit diesem Klischee räumt die gebürtige Petersburgerin Lena Gorelik nun ordentlich auf! Das witzige und sehr persönliche Reisetagebuch ihrer jährlichen Familienbesuche in der russischen Millionenstadt gibt augenzwinkernd Aufschluss über die wahre russische Seele. Sie wissen noch nicht, wie Sie gucken, grüßen, fordern, flirten müssen, wenn Sie in St. Petersburg ans Ziel gelangen wollen? Der Leseabend der Reihe LESUNG SÜD mit Lena Goreliks preisgekrönten Geschichten gibt darüber Aufschluss!



"...wahrscheinlich ist es genau diese trockene Sicht auf die Dinge, die ihr und um sie herum passieren, die Lena Goreliks Art zu schreiben so eingängig und ihre Bücher so gut machen." (Süddeutsche Zeitung)



Im Anschluss an die Lesung gibt es Funk und Soul zum Hören und Tanzen.

Eine Veranstaltung der Literarischen Gesellschaft und der Stephanus-Buchhandlung



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