KOHI-KULTURRAUM | ARCHIV DER VERANSTALTUNGEN SEIT JUNI 2007

ARCHIV der EVENTS bei KOHI


Rückschau

Fr 25.09.09 |  Literarisches 

Poetry Slam

Diese Veranstaltung wurde vorverlegt auf 12.09.09!

Postmoderne Literaturveranstaltung - Wortwitzwettbewerb für Profi-Poeten und Laien-Literaten -



Fr 25.09.09 |  Musikalisches 

Lustiger Lach Club + DJ Philippe

Der Lustige Lach Club wurde 1977 von Till Geiger und Michael Seliger gegründet. Von Aufnahmen im privaten Umfeld, die als akustische Briefe verschickt wurden, entstanden die ersten Sammlungen von realsatirischen Hörstücken. Anfang der 80er Jahre begann man Musik einzuflechten. Im Laufe der Zeit entwickelten sich die Produktionen zu experimentellen Klanggebilden durchwoben von sprachlichen Tondokumenten. Mitte der 90er Jahre wurde LLC 1977 von Till Geiger als Soloprojekt weitergeführt und es verstärkte sich der Einfluß von elektronischen Klangeffekten und Einspielungen von Textversatzstücken über verschiedene Tonträger. In der Performance-Reihe "Elektrogeräte" des LLC 1977 wurde improvisierte elektronische Musik mit analoger Musik verschiedener Künstler ergänzt und Straßengeräusche über ein Aussenmikrofon eingebunden. Seit 1995 sendet der LLC 1977 im freien Radio Karlsruhe "Querfunk" experimentelle Musik und Hörstücke. Till Geiger ist während dieser Zeit Musiker und Sänger zahlreicher Bands mit unterschiedlichen Stilrichtungen gewesen



DJ Phiippe kredenzt euch die Greates Hits aus den letzten 40 Jahren, von Spät-Rock'n'Roll bis Nirvana, von 70er Disco bis Seeed, von New Wave bis Rage against the Machine, usw. usw...

Elektro, Hip Hop und R&B wird's nicht geben - ansonsten int alles erlaubt, was ordentlich groovt. Wem dabei nicht der Zeh zuckt, der hat noch nie getanzt. Generationen von Party Animals können nicht irren... Also nix wie hin und das Parkett gebohnert, bis der Hamster pfeifft !



Do 24.09.09 |  Musikalisches 

Fridge People

Funk/Rock/Jazz

Fridge People über sich selbst:

In  den 10 Jahren, die wir jetzt zusammen spielen haben wir gelernt uns zu lieben  und zu hassen. Aber vor allem haben wir gelernt aufeinander zu hören und beim  Spielen oft „blind“ aufeinander zu reagieren. Daher haben wir versucht diese  CD mit einem ganz anderen Konzept anzugehen als unsere Debut-CD: Statt  monatelang an „dem einen“ perfekten Fusion-Arrangement herumzufeilen, gingen  wir einfach ins Studio, ließen das „tape“ laufen und begannen zu spielen.  Statt stundenlanger Diskussionen hieß die Devise nun:„Ohren auf und durch“.  Und wir waren selbst überrascht, was sich in diesem Freiraum plötzlich  entwickelte – ein Freiraum, den wir nicht mehr missen wollten. Ein Freiraum,  von dem wir uns mitnehmen ließen zu unbekannten Orten, in dem wir uns  spielerisch treiben ließen ohne festgelegte Richtung. „Der Weg ist das Ziel“ –  wie in einem „road movie“ eben.

Auf diese Weise entstand „Schtzn“  und mehrere andere „jams“. Bei jedem Livekonzert spielten wir nun mindestens  ein freies Stück ohne Absprachen: „Julius Jam“ ist ein Beispiel von einem  Konzert in Stuttgarts legendärem Laden „Buch Julius“.

Der neu  gewonnene Freiraum drängte sich nun auch in die Kompositionen. Einem Minimum  an kompositorisch festgelegten Themen folgen bei „Tranesworld“, und  „Refridged“ lange Passagen offener Improvisation und von Sound-Experimenten.  Die Ballade „on the edge“, die wir bereits auf unserer ersten CD aufgenommen  hatten drängte sich viel lockerer interpretiert als „Rubato-Duo“ abermals ins  Programm.

Daneben steht der eher „klassische“ Weather  Report-angehauchte Jazz-Rock Ansatz, der Stücken wie „Wow“ oder auch „At  Night“ zu Grunde liegt und das einzige durchkomponierte Stück der CD: Das Gitarre/Bass-Duo „Raindrops“ eine Hommage an Chick Corea’s „Children Songs“.  „The Unwilling Philosopher“ und „Wintersun“ zeigen die jazzigere Seite der  Band. Der CD-Opener „Celevibration“ schlägt schließlich den Bogen zur letzten  CD „Smiling In The Dark“ und greift die traditionelle melodische Fusion Seite  von Fridge People auf.



Di 22.09.09 |  Literarisches 

OLLA - Offener (Literatur-) Leseabend

Ob Lieblingsbuch, Zeitungsartikel, Selbstgeschriebenes oder Gebrauchsanweisung… gelesen wird, was gefällt. Wer sich einfach nur unterhalten lassen und nicht vorlesen möchte, der hört eben nur zu.



Sa 19.09.09 |  KUNST: Malerei 

Vernisage Ina Zeuch

Ina Zeuch: "We are all King-Kong" - Fotos/Malerei

Das Filmskript von King-Kong – umgedeutet von der Bonner Künstlerin Ina Zeuch in eine Erfolgsstory: King-Kong als erfolgreicher Migrant, angekommen im bürgerlichen Leben. Dazu 48 Menschen, die für die Künstlerin mit Affenmaske posierten, die zeigen wie fremd und gleich wir uns sind. Mehr dazu im Künstlergespräch mit Marcel Vangermain. Nach der Vernissage gibt es eine Disco mit mostly african rap and world reggae - aufgelegt von djane rythmuShe und djane joko4, sowie special guests. Der Abend würdigt die Tatsache, dass die meiste moderne Musik ohne die afrikanischen Einflüsse nicht denkbar wäre.



Fr 18.09.09 |  Musikalisches 

The Horst Müller Experience (TÜ)



Rock'n'Roll/Indie



The Horst Müller Experience sind ein energisches Rock Trio aus Tübingen. Fabian Simon (der übrigens schon mit seiner Soloband sehr erfolgreich bei uns zu Gast war -voc./guit./wurli.), Stefan Dautel (bs.) und Manu Vogel (dr.) spielten Jahre lang in der von den Kritikern stets verschmähten, vom Publikum geliebten Underground Band Subcore, welche sich jedoch aufgrund diverser Ortswechsel zwangsweise, unter großen Tränen der Band selbst und ihrer Fans, auflöste. Doch nach einem traurigen Jahr der Einsamkeit sowie musikalischer Durststrecke, beschloss man sich wieder zusammen zu tun um diesmal besser, intelligenter und kreativer denn je zu rocken. Davon kann man sich in Bälde auf ihrem ersten Album "Goggo" selbst überzeugen.

Die Musikrichtung wurde von verschiedenen Seiten sowohl als "Hippierock" als auch "Akademikerrock" bezeichnet. Die Band mischt Beat, Funk und Psychedelic mit einer Prise Witz und nennt es selbst schlicht und ergreifend "Goggo". Der Begriff "Goggo" hat in diesem Zusammenhang nichts mit dem Goggomobil, einem Oldtimer Kleinwagen der 50er Jahre, zutun, sondern ist vielmehr Nick Hornby..s Bestseller "31 Songs" entliehen. In "31 Songs" schreibt Hornby über die unendliche Schönheit von Musik und erzählt in einem Kapitel von seinem autistischen Sohn Danny, der eigentlich nicht sprechen kann, allerdings für die wirklich wichtigen Dinge im Leben seine eigenen Worte erfindet; Goggo ist sein Wort für Musik.



www.myspace.com/thme



Di 15.09.09 |  Literarisches 

Textwerkstatt Rainer Würth

Textwerkstatt mit Rainer Würth,

ab September einmal im Monat im KOHI!

Schreibworkshops, Textcoaching, Manuskript-Gutachten



„Das Bücherschreiben ist eine langsame und durchdachte Tätigkeit, als ob man für einen Ballsaal die ganze Blumentapete von Hand malt.“

Kurt Vonnegut



Nun auch im KOHI Kulturraum. Seit 2003 bietet Rainer Würth die von ihm entwickelte Kursreihe "Literarisches Schreiben" an Volkshochschulen, in Kulturzentren, bei Literaturtagen und für Autorengruppen an. Im Mittelpunkt der Kursreihe steht das Handwerk des Erzählens – Figuren, Plot, Perspektive, Dialog, Monolog, Konflikt, Subtext, Suspense, Tempo, Rhythmus, Ästhetik, Metaphern. Die literarischen Techniken werden anhand von Texten aus der Weltliteratur und durch Schreibübungen vertieft.

Einmal im Monat, immer dienstags, im KOHI ab 20 Uhr. Bei Interesse einfach an info@kohi.de schreiben. Für den fortlaufenden Kurs wird eine Kursgebühr von 10 Euro pro Abend erhoben.





Sa 12.09.09 |  Musikalisches 

Stahlband (Nordpfalz/Südwest)

Kraut/Ethno



Spielfreude und Spass an der Kommunikation sind die Markenzeichen der STAHLBAND. Schlagwerker LOTHAR STAHL bereist seit 30 Jahren die Bühnen Europas .In den 70er Jahren schockierte er mit "CHECKPOINT CHARLIE" das bürgerliche Publikum .Auf seinen ausgedehnten Reisen mit CHRISTIAN BURCHARDS "EMBRYO" hatte er reichlich Gelegenheit mit wunderbaren Musikern aus der ganzen Welt zu musizieren.

Mit dem Multinstrumentalisten ROLAND SCHAEFFER gesellt sich ein anderes "Urgestein" des deutschen "Undergrounds" zur STALHBAND - echter "GURU" ist er und hat bei seinen langen Indienaufenthalten insbesondere die Musik Südindiens studiert und beherrscht wohl wie kein zweiter Europäer das Spiel der "NADASWARAM".

CHIHA, die Stimme der band ist in Süd- Tunesien aufgewachsen und hat in Tunis die hohe Schule des "NUBATGESANGES" studiert. Diese Gesangstechnik ist besonders zum improvisieren geeignet und ermöglicht es der Sängerin auf mystische Weise Einfluss auf das musikalische Geschehen zu nehmen.

DIETER SCHULT (kontra-bass e-bass) ist ein erfahrener Musiker aus der Karlsruher Szene. Er beschäftigt sich schon lange mit der Weltmusik und bringt auch die "krummsten" Takte zum grooven.

DOROTHEE KRÄMER ergänzt mit ihrem farbenreichen Percussionsspiel auf kongeniale Weise das rhythmische Geflecht.

MANFRED "MÄC" GEYER (ud,e-git.) hat mit seiner Band SHRUTI im südwestdeutschen Raum schon für Aufsehen gesorgt und verbringt seine Nächte im hauseigenen Studio, wo er ständig an neuen Sounds feilt.

Der "Tastenmagier" JÖRG SCHÖLLHORN hat auf der Münchener Haiderschule den Jazz studiert und hat schon immer ein offenes Ohr für neue Möglichkeiten in der Musik.

Die STAHLBAND also auch ein zweites Mal schon zu Gast im KOHI !

http://www.myspace.com/stahlband



Sa 12.09.09 |  Literarisches 

POETRY SLAM. [KOHI goes Fleischmarkthallte]

MitternachtsSlam in der Fleischmarkthalle des Alten Schlachthofs Karlsruhe, im Rahmen von DIONYSIEN MMX. Vorher spielt die Band "le Grand Uff Zaque". Der Eintritt ist frei.



Präsentiert von ARTS IN DIALOG, finden vom 11.09. bis 13.09.2009 in der Fleischmarkthalle des Alten Schlachthofs die ersten DIONYSIEN statt. Malerei, Fotografie, Skulptur, Film-, Licht- und Klangkunst flankieren diesen "Rausch der Künste". Erstmals wird man in Karlsruhe alle künstlerischen Bildungseinrichtungen (HfG KA, Musikhochschule Gottesaue, Akademie der Künste, HfG Pforzheim) mit nationalen und internationalen Künstlern und miteinander im performativen Austausch erleben.

KOHIs Poetry Slam mal in etwas anderem Ambiente ...



Fr 11.09.09 |  Musikalisches 

Kai Olaf Stehrenberg (Peine) + Alexander Entzminger (KA)

Kai Olaf, geboren 1980 in Marburg, hat sich in den letzten Jahren vor allem in dem Dreieck Hannover - Hildesheim - Braunschweig einen Namen als Songwriter und Entertainer gemacht. Schon als Neunjähriger stand er mit Rolf Zuckowski auf der Bühne und begann, Gitarre zu lernen und eigene Lieder zu schreiben, die er zunächst im schulischen Umfeld präsentierte. Nach seinem Abi traute er sich mit einem Lied von Sasha als Morningstar in das SAT.1-Frühstücksfernsehen, schaffte die drei Minuten und fragte sich nicht erst dann, warum er es nicht mit einem eigenen Titel versucht hatte. So fing er an, noch eifriger zu schreiben und textete 2005 sogar für Nino de Angelo. Zu diesen Zeiten dachte er fast schon daran, generell nur noch zu schreiben und das Singen Anderen zu überlassen. Zu groß die Selbstzweifel und der Respekt vor fremdem Publikum. Doch die Bühne war so gemein und wollte Kai nicht gehen lassen. Und zu allem Überfluss saß Kai immer öfter der Schalk im Nacken, und er begann, auch witziges Liedgut zu schreiben. Wusste er anfangs selbst nicht, was er von seinem Humor halten sollte: Die Leute lachten. Und sie tun es mehr und mehr. Und sie geben ihm dennoch die Chance, auch seine emotionaleren Lieder zu präsentieren. Und nun hat Kai endgültig Feuer gefangen. Inzwischen hat er über 200 Lieder geschrieben, und er erspielt sich ein immer größeres Publikum, so dass er in letzter Zeit auch überregional immer bekannter und beliebter wird. So wurde er sogar beim Kohi-Songslam Zweiter im Jahresfinale. Klar, dass da der Schrei nach einer CD immer lauter wurde. Die CD, die Kai gerade aufnimmt, wird eine Mischung aus viel Spaß und leiser Melancholie. Es wird rockig und balladesk. Seine Vorab-Download-Single "Bevor es anfängt" ist bereits unter www.uli-kretschmer.de zu erwerben. Ein überraschend opulentes Werk, mit dem Kai Olaf seiner Eigenbezeichnung "Independent-Schlager mit Herz und Humor" wieder einmal gerecht wird und beweist, dass er sich in keine Schublade stecken lässt. Bis die CD aber fertig ist, freut sich Kai Olaf vor allem auf eines: Auf die Bühne. Und wer will, der darf sich auch gern auf ihn freuen.

http://www.myspace.com/kaiolaf



„Kosmopfälzisches Musikkabarett“ so bezeichnet Entzminger seine doppelbödigen Lieder und Texte. Mit feinem Wortwitz in derbem Pfälzisch oder badisch gefärbtem Hochdeutsch erzählt er Geschichten über nur scheinbar Unscheinbares. Er besingt beispielsweise Frauen, die wie Gegenstände heißen oder erzählt vom Eugen, der zum Trinken immer den nötigen Ernst braucht. Publikum, das gerne mit- und um die Ecke denkt ist bei „entzuendlich“ Feuer und Flamme.

Anstatt Gleichklingendes in Einklang zu bringen, lässt der Silbenjongleur mit „Pälzischem Gefühl im Mund“ Straßenbahnen und EU-Osterweiterung genauso unvermittelt aufeinander treffen wie Rotkäppchen auf „Grimm-Sekt“ oder Volljährige auf Volieren. Immer wieder überraschende Wendungen gibt es nicht nur in textlicher Hinsicht. Entzminger setzt neben Gitarre und Mundharmonika auch „schrill-exotische“ Instrumente, wie z.B. ein Kinderkeyboard oder eine Nasenflöte, ein. Ein Leckerbissen für alle, die ein offenes Ohr für „Verbal-Hornungen“ haben. Alexander Entzminger wuchs in der Pfalz auf und wohnt seit 2000 in Karlsruhe. Seit frühester Jugend spielt er Klavier und Gitarre. Später war er Sänger und Keyboarder in mehreren Bands. Bei seiner Ausbildung zum Kunstlehrer wurde sein Talent als Entertainer offensichtlich. Auf dem Weg dahin arbeitete er als Webdesigner, Freizeitpädagoge und als Coach für Arbeitssuchende, bis er sich endlich seine eigene Empfehlung zu Herzen nahm: „Mach das, was Du am besten kannst“. In seinem Falle ist das … Quatsch. Seither ist er mit seinem Programm auf süddeutschen Kleinkunstbühnen sowie öffentlichen und privaten Veranstaltungen unterwegs.

http://www.entzuendlich.de



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