KOHI-KULTURRAUM | ARCHIV DER VERANSTALTUNGEN SEIT JUNI 2007

ARCHIV der EVENTS bei KOHI


Rückschau

Mi 27.05.09 |  Sehenswertes 

Vernissage: Weiß nicht woher ich komm...

Steven Culta zeigt Fotokisten, ready mades, Botschaften... Vernissage zur Ausstellung!



So 24.05.09 |  Musikalisches 

ALIN COEN

Wenn man sie live erlebt, fallen die Sorgen von einem ab wie nutzloser Ballast. "Eine Stimme mit Suchtpotenzial." - "Davon will ich mehr, ständig auf repeat." - Begeistert sprechen Kritiker und Fans von Alin Coen. Ihre Lieder sind zart-melancholisch, zugleich aber auch selbstbewusst. Sie erzählen vom Hoffen und Scheitern, vom Lieben und Loslassen. Man hört sie nicht nur, man erlebt sie.

Wenn sie mit ihrer Gitarre den ersten Akkord anschlägt, ist plötzlich nichts mehr wie es war. Die Autodidaktin zieht ihr Publikum durch ihre warme Ausstrahlung schlagartig in den Bann. Ihre Musik entspringt dem Folk, streift sanft den Jazz, durchwandert den Pop- und trifft mitten ins Herz. Zwischen den Stücken erzählt sie Geschichten, selbstironisch lacht sie über sich, bringt das Publikum zum Lachen und scheint auf der Bühne zu Hause zu sein.

Alin Coen, die vier Sprachen spricht und es gewohnt ist, über Grenzen hinweg zu denken, ist die Tochter einer deutschen Ärztin und eines mexikanischen Kunstmalers; ihre Urgroßmutter war Opernsängerin. Schon früh reiste sie nach Indien, Osttimor und Kanada, lebte ein Jahr in Australien. Bei einer offenen Bühne in Schweden passierte es: Alin, damals 19 Jahre, entdeckte ihr Talent als Komponistin und Gitarristin. Zunächst orientierte sie sich an der großen Ani DiFranco, heute nennt sie als weitere Vorbilder den Amerikaner Jeff Buckley, die Norwegerin Sidsel Endresen sowie Grönlands Superstar Björk. Mit ihnen gemein hat Alin Coen die Leidenschaft für atmosphärisch dichte Musik, die stets unterwegs ist, Neues zu entdecken.

Ihre fast zerbrechlichen Songfragmente setzt die 26-jährige Musikerin am liebsten mit ihrer Band um. "Ich bin von meiner Band hin und weg, meine Jungs sind so wunderbar musikalisch", sagt sie. Mit ihren "drei Jungs" harmoniert sie auf der Bühne. Die Band unterstützt ihre Lieder, ihren Gesang; sie lässt die Lieder strahlen. Während eines Auftritts gibt es immer wieder neue Klang- und Gefühlswelten zu entdecken.

Und es sind vor allem Alin Coens Texte, die berühren, weil man sich darin wiederfinden kann. "Ist dein Wesen für alle so schwer zu lesen? Und wenn du dann gehst, schau ich dir nach, schau wie das Ende verdreht, was der Anfang versprach…", singt sie in ihrem Lied "Wolken" "…Das Wetter wird wieder, wolkig bis heiter. Die Wolken ziehen weiter."

"Schon vorbei?", fragt man sich nach dem Konzert und wünscht sich eine CD, die man ständig auf repeat hören kann. Darauf muss man nicht mehr lange warten. Das von den Fans heiß ersehnte Album wird gerade in Eigenregie produziert.



Sa 23.05.09 |  Musikalisches 

The Show is the Rainbow

The Show is the Rainbow is a one man band from Lincoln, NE, A.K.A Darren Keen, formerly of Musico. For much of 2006, The Show is the Rainbow toured as a three-piece, with Javid Dabestani and Jim Schroeder playing alongside Keen. Currently, Keen is touring as a one-man band. The Show is the Rainbow plays an eclectic mix of rock, electronica and hip-hop inspired by artists such as The Faint, Frank Zappa, Nina Hagen, Les Savy Fav, Squarepusher and Beck. The Show is the Rainbow has gained a national following by means of near constant touring and energetic live shows that focus on audience interaction.



Darren Keen has gained notoriety for his commentary on indie fashion and scene icons such as Conor Oberst and Saddle Creek. This is most notable in the song "Up a Creek without a Saddle." Darren Keen also produced his own version of the fake interview from Bright Eyes' own Fevers and Mirrors, where he discusses cocaine, trite symbolism and indie scene stereotypes. This was in response to being "called out" in a hidden track that appears on Criteria's En Garde. He has played alongside bands such as Yip-Yip, Broken Spindles, The Mae Shi, Gravy Train!!!!, Beep Beep, Cex, The Locust, Neil Hamburger, Girl Talk, Tay Zonday, Foxy Shazam, Tub Ring, Cursive, Dan Deacon, Mindless Self Indulgence, and The Faint.



Fr 22.05.09 |  Musikalisches 

Cargo City + Platonow

Hinter Cargo City steht Simon Konrad, der nach der Auflösung seiner Indie-Rock-Band "Siamese" solo weitermachte. Wie klingt Emotionalität ohne Pathos? Was wäre Melancholie ohne Lamento.

Cargo City setzt Kontraste wo es sinnvoll ist und bewahrt Homogenität, wo Brüche stören würden. Euphorisches steht im Wechsel mit Nachdenklichem, doch bei allen Titeln stehen das Gespür und die Verliebtheit in Emotionalität und Melodien im Vordergrund. Die Songs erzählen von alltäglichem, von zwischenmenschlichem, von Freundschaft oder Liebe. Die bittersüß-melancholischen Akustiksongs sind garniert mit elektronischen Elementen. Piano, Gitarre und Xylophon treffen auf Synthies und Elektro-Samples. Die Beats gehen in die Beine, die Gitarren gehen ins Ohr, während Stimme und Melodie ungebremst auf's Herz zurasen. Simon Konrad hat sich der einzig wahren Sache verschrieben, für die es sich lohnt weiterzumachen: Der Musik.

Die Bühne teilte sich Cargo City mit Bands und Künstlern wie Turin Brakes, Timid Tiger, Fehlfarben, Mediengruppe Telekommander und

Justin Nozuka.





Die Karlsruher Band „Platonow“ präsentiert sich mit einem Set handgemachter Songs. Ausdrucksvolle Melodien und poetische deutsche Texte zeichnen den vielschichtigen und ehrlichen Ton dieser Band aus. Mit scheinbar vertrauten Klängen und Themen eröffnet „Platonow“ doch unerhörte Perspektiven und jedem Zuhörer eigene Assoziationsräume. Zwei Gitarren und ein Piano tragen den flächigen, akustischen Sound. Anspruchsvolle deutschsprachige Popsongs wollten sie schreiben, und das ist ihnen gelungen mit diesem vielseitigen und emotionalen Programm.

http://www.platonow.de



Do 21.05.09 |  Musikalisches 

The Astronomical Unit

The Astronomical Unit formierte sich Ende 2007, nachdem Clayton Thomas von Australien nach Berlin gezogen war. Matthias Müller und Christian Marien blickten zu diesem Zeitpunkt schon auf eine langjährige Zusammenarbeit als Duo zurück. Ausgehend von der im Duo erarbeiteten Dichte und Clayton Thomas' charakteristischer Spielweise erarbeitete sich das Trio schnell eine eigenständige zeitgenössische Herangehensweise an improvisierte Musik: "The Astronomical Unit" spielen Musik, die beinahe klingt als wäre sie komponiert. Ihren freien Spielfluss lenken sie in Bahnen von formaler und struktureller Klarheit. Man hört ihnen ihr Bewusstsein für amerikanische Freejazz- und europäische Improvisations-Traditionen an, doch versuchen "The Astronomical Unit" sich unentwegt neu zu erfinden und gefundene musikalische Übereinkünfte zu hinterfragen.

Mitte 2008 nahmen sie ihre erste CD auf, die voraussichtlich im Herbst 2009 erscheinen wird.

Matthias Müller, *1971, zog im Jahr 2004 nach Berlin und spielte mit einigen herausragenden Improvisatoren wie Frank Gratkowski, Johannes Bauer, Matthias Schubert, Michael Zerang, Gebhard Ullmann, Jack Wright, Olaf Rupp, Christian Weber und Rudi Mahall sowie Albert Mangelsdorff. Seine CD "Bhavan", die 2004 auf dem Label "Jazzhausmusik" erschien, wurde von dem Chicagoer Musiker, Produzenten, Festivalmacher und Journalisten John Corbett produziert. Obwohl sein musikalischer Schwerpunkt auf der improvisierten Musik liegt, arbeitet er regelmäßig im Bereich der Neuen Musik und an Theatern. Konzertreisen führten ihn nach Indien, USA, Russland sowie in diverse europäische Staaten.

Clayton Thomas, *1976 in Tasmanien (Australien), begann 24jährig als Autodidakt in Sydney. Von Anfang an auf improvisierte Musik fixiert, nahm er später Unterricht bei Wilber Morris, Henry Grimes und Peter Kowald. Durch den Einsatz erweiterter Spieltechniken und seiner großen physischen Präsenz erreicht seine Musik unerwartete Dimensionen. Er spielt mit Musikern aller Generationen z.B. Alex v. Schlippenbach, Peter Brötzmann, Sonny Simmons, Marilyn Crispell, Jon Rose, Jim Denley, Newton Armstrong, Sabir Mateen, Daniel Carter, Mike Pride, Mary Halvorson, Makigami Koichi u.a. In Australien wurde er schnell zu einer der zentralen Persönlichkeiten der improvisierten Musik. Er ist Mitbegründer des nownow Festivals und der Konzertreihe "if you like improvised music, we like you". Clayton Thomas leitete das 30köpfige "The Splinter Orchestra". Seit Mai 2007 lebt er in Berlin.

Christian Marien, *1975, lebt seit 2000 in Berlin, studierte Schlagzeug in Amsterdam und Berlin. Als Mitglied zahlreicher Ensembles wie z.B. Müller/Marien-Duo, Momentum, Stereolisa, Olaf Ton spielt er zahlreiche Konzerte in Europa und den USA und veröffentlicht CDs auf Labels wie "leorecords" oder "Jazzwerkstatt". Aktuell liegt sein Augenmerk auf der Weiterentwicklung seines Solospiels ("sieben mal solo", erschienen bei schraum 2007) und einer intensiven Zusammenarbeit mit den Performance-Künstlern "Ritsche&Zast", an der Schnittstelle von Musik und urbaner Kalligraphie. Sein Schlagzeugspiel im Sinne einer (interdisziplinären) künstlerischen Ausdrucksweise begreifend, arbeitet er nicht nur mit Musikern wie Christian Weber, Michael Zerang, Johannes Bauer zusammen, sondern auch mit Künstlern wie dem Maler und bildenden Künstler Thomas Bratzke oder Tänzern wie Hans-Werner Klohe und Kadir "Amigo" Memis.

Präsentiert vom Forum Freie Musik.

http://www.myspace.com/doubleclayton

http://www.myspace.com/matthiasmuellermusic

http://www.myspace.com/christianmarien



Sa 16.05.09 |  Musikalisches 

ROCKRAINER

Es gibt nur noch drei Dinge: DANCE, DANCE, DANCE

Wenn radioaktive Supermutanten gegen Space-Ninjas mit Laserkanonen antanzen, dann kann RockRainer nicht weit sein! RockRainer, das sind sieben Musiker aus Lahr und Freiburg, die in variablen Zusammensetzungen (vom reinen HipHop Set mit 2 MCs plus DJ - bis hin zur kompletten Liveband) jede Bude in einen Actionfilm verwandeln.

Der Kern von RockRainer macht schon seit fast 10 Jahren zusammen Musik. Während dieser Zeit haben sie bereits 4 CDs unter verschiedenen Namen veröffentlicht und weit über 100 Konzerte quer durch den gesamten deutschsprachigen Raum gerockrainert. (u.a. zusammen mit Seeed, Turntablerockers, Saian Supa Crew, Deichkind, Samy Deluxe, RAG, Curse, Ferris MC, Nosliw, DJ Vadim, Black Twang, Blumentopf, sowie auf dem Frequency-Festival 2007 in Salzburg)



Fr 15.05.09 |  Musikalisches 

Roman Wreden + Frank Harper

Es gibt kein spannenderes und unterhaltsameres Kino als Kopffilme. Nur dort lassen sich die Ur-Wünsche der Menschen wie zum Beispiel Zeitreisen realisieren. Man kann als eigener Regisseur Zeit und Ort sowie die Handlung selbst bestimmen. Man muss nur über genug Phantasie verfügen. Doch oft brauchen solche Kopffilme eine Inspiration. Und sehr oft ist Musik eine eben solche. Eine Einladung, sich zurückzulehnen, sich zu entspannen, die Augen zu schließen und auf Reise zu gehen. In eine andere Zeit, zu einem entfernten Ort, zu anderen Menschen. Das Album „Willow Tree“ ist eine solche Einladung. Und der Titelsong solch eine Zeitreise. Und Induria solch ein Ort. Und ROMAN WREDEN solch ein Mensch.

Zeit, sich zu entspannen.

ROMAN WREDEN tourte mit seiner früheren Band Lost In Venice und solo bereits mit Größen wie Cardigans, Suzanne Vega, The Beautiful South, Stereophonics und Interpol.

Musikalisch beeinflusst und inspiriert sieht er sich von Wovenhand, Rufus Wainwright, Jeff Buckley, Kate Bush, PJ Harvey, Björk u.a.

http://www.myspace.com/romanwreden




Ist es wichtig zu wissen, dass Frank Harper....? Nein. Aber für die Wißbegierigen...

Mit 10 paralysiert von der Anti-Didaktik seiner Geigenlehrerin, mit 11 von Vivaldi's Winter, mit 15 an seinem Schlagzeug dann im Gegenzug die familiären Mitbewohner. Mit 16 der Klassenkameradin die Klampfe abgekauft. In den Folgejahren vor allem beschäftigt mit dem Progressive Rock der 70er, David Qualey's Fingerstyle und klassischer Gitarrenmusik, dies auch öffentlich in Gitarrenduos- und trios und einer Progrock-Coverband. Nach langer Pause (wieder) mit dem Songwriting begonnen und die kurzen Ausflüge an Tasteninstrumente wieder aufgenommen. Auf der Bühne präsentiert Frank Harper vor allem Folk-Balladen im Singer/Songwriter-Stil. Aber das Homerecording, bei dem (bisher) auch Elemente von Ambient, Rock und Electro Pop einfliessen, wirft auch das ein oder andere Halb-Playback ab, das bei Auftritten zum Einsatz kommt.

Wie gesagt: nicht wichtig.

Musik spricht - oder sie tut es nicht. Also einfach mal hinhören....

http://www.myspace.com/frankharper61



Do 14.05.09 |  Musikalisches 

Bondage Fairies

sind eine schwedische Nintendo-Death-Punk Gruppe.

Im Jahre 2006 erschien ihr erstes und bisher einziges Album "What you didn't know when you hired me"

Die Schweden schaffen es immer wieder! Erst verpassen sie dem Rock'n'Roll die bitter nötige Frischzellenkur, jetzt setzen sie an, die Tanzböden der hippen Indieclubs zu füllen. Aber das hier hat mit Rock'n'Roll nicht viel zu tun - zumindest soundmässig! Die beiden Stockholmer Elvis Creep und Deus Deceptor vermischen bis zum Anschlag verzerrte E-Gitarren mit absurden Lyrics und C64 Sounds. Dabei zaubern sie immer wieder simple, aber 100%ig eingängige Melodien aus dem Hut. "He Man" hat definitiv das Zeug zum absoluten Clubhit und hat bereits die schwedische Szene erobert.

Andere Songs wie "Debaser Boy", "Indie Girl" oder "Pink Eye Paranoia" erinnern immer wieder an die Pixies mit eimerweise Acid intus. Wenn die Welt gerecht ist, können Bondage Fairies die Welt erobern!

Am 16. Mai spielen sie gemeinsam mit sbach aus Sbach aus Nevada.

http://www.myspace.com/bondagefairiessweden http://www.myspace.com/sbachband



Di 12.05.09 |  Literarisches 

OLLA

Offener (Literatur-) Leseabend



Ob Lieblingsbuch, Zeitungsartikel, Selbstgeschriebenes oder Gebrauchsanweisung… gelesen wird, was gefällt. Wer sich einfach nur unterhalten lassen möchte, der hört eben nur zu.



So 10.05.09 |  Literarisches 

NATASCHA, Krankenschwester aus St. Helena von Nana Schwarzkopf

NATASCHA, Krankenschwester aus St. Helena

von Nana Schwarzkopf



In einer musikalisch-literarischen Performance wird der schlüpfrige Arztroman von der Autorin und Mitgliedern des Limbus[Club]s gelesen. Eine musikalische und optische Ausdeutung erfährt das Werk durch Jochen Seiterle (Gitarre), Karsten Kulinna (Bass), Tom Beisel (Schlagzeug) sowie die von Schwester Bärbel vorgeführte Fotoshow. Schwester Klara und Schwester Verena werden das anwesende Patientenkollektiv nach einem ganzheitlichen Ansatz betreuen. Werden Sie Zeuginnen und Zeugen klingender Doktorspiele.



. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .

. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .