KOHI-KULTURRAUM | ARCHIV DER VERANSTALTUNGEN SEIT JUNI 2007

ARCHIV der EVENTS bei KOHI


Rückschau

So 29.03.09 |  Musikalisches 

HOLMES + Winter J's

KAFFEE&KUCHEN-KONERT!! 16UHR!!!!



HOLMES (Folk-Pop aus Schweden) + (LOVESICK) WINTERJS (Lofi-Country/ KA)

Holmes: Mit ihrem feinem und unaufgeregten Alternative Country/Folk-Pop macht sich dieses schwedische Quintett nun auf, auch die Herzen der Hörer außerhalb Skandinaviens zu erobern.

Dieser Band liegt die musikalische Unberechenbarkeit und das Spektakel fern, vielmehr schafft sie mit schlichten wie geschmackssicheren Songstrukturen und absolut zauberhafter Instrumentierung eine unglaublich warme Atmosphäre, die diesen ausdrucksstarken Gesang voll zur Geltung bringt.

Holmes überzeugen mit einem homogenen und gemütlichem Werk, das die allgegenwärtige verträumte Melancholie watteweich bettet, ohne sich im Pathos, Kitsch oder der Beliebigkeit zu verlieren.



Support:

http://www.myspace.com/winterjs



Sa 28.03.09 |  Musikalisches 

MONTAG + Fire On Dawson

MONTAG

Es gibt viele Lieder über die Liebe. Die einen handeln vom Suchen, die anderen vom Finden. Manche von den Zweifeln, die jeden Liebenden heimsuchen. Andere von Verlust und Betrug. Vom Scheitern dagegen erzählen wenige. Zu scheitern bedeutet, sich selbst die eigenen Fehler eingestehen zu müssen – nichts, worüber man gerne spricht. Dass darin aber auch eine große Kraft liegt, wird leicht übersehen. Julian Friedrich hat mit dem dritten Album „Montag“ eine Ode an die Schönheit des Scheiterns geschrieben. Es handelt von Verlust, von Versagen und dem Mut, sich beides einzugestehen. Um daraus zu lernen, daran zu wachsen. Letztlich, erwachsen zu sein.

Julian Friedrich und Dominik Pobot sind Montag. Nach einer zweiten Stunde Null, flüchtet sich Pobot in ein Musikstudium, Friedrich ins Studio. Seine Karriere begann als Serien-Schauspieler im Vorabendprogramm. Er hat sie aufgegeben, um Musik zu machen. Seine Ausbildung als klassischer Musiker half ihm dabei: Friedrich komponiert, textet, singt und arrangiert in Eigenregie. Sich ganz auf seine Musik zu verlassen, ist eine mutige Entscheidung. Er riskiert, legt sein Können in die Waagschale und gewinnt. Die federleichten Streichersätze, die viele der Stücke auf „Montag“ tragen, die elektronischen Elemente („Heute ist Montag“) und die Backgroundvocals entstehen zu großen Teilen nicht im Studio, sondern zuhause, in seiner Wohnung. Dadurch bekommt das Album eine Räumlichkeit, die besonders im sanften Song „Morgens“ eine eigenwillige Wirkung entfaltet: das Klavier ist gedämpft (der Nachbarn wegen) und nahezu unhörbar nimmt im Hintergrund der Tag seinen Lauf – Kinder lachen auf der Straße, Vögel zwitschern, der Wasserhahn tropft und eine Tür fällt ins Schloss. Das ist Alltag, so banal und gleichzeitig wunderschön, wie ihn Friedrich auf diesem Album beschreibt. „Wir klettern über die Freibadschranken, die Liegewiese wird zum Tanzflur gemacht“ heißt es im sorglosen „Sommernacht“, einem Lied über den Moment, wenn die Liebe zwei Menschen am Schlafittchen packt. „Part 2“ greift diese Stimmung auf, rockt, ganz der Euphorie der Liebe ergeben. Doch selbst in diesen beiden Stücken lässt er einen nicht vergessen, dass nichts selbstverständlich ist: es ist der Zufall, der zwei Menschen einander in die Arme treibt. Ob sie als Einheit bestehen können, ungewiss.

Fast drei Jahre hat Julian Friedrich an diesem Album gearbeitet. Sechs Monate davon zurückgezogen in einem Haus in Italien, um nach Trennungen „wieder zu mir zu finden“, wie er sagt: „Nur ich, mein alter Benz und ein paar Instrumente im Kofferraum.“ Seine Gedanken über das Scheitern finden sich in den getragenen, anrührenden Songs „Was wir sagen“ und "Ruinen“. „Verwitterte Sprache, die nur wie Liebe klingt“ heißt es da und „es ist nur Hoffnung, die wir letztlich aufgeben.“ Die Versöhnung mit sich selbst beschreibt dann auch das letzte Stück auf der Platte, „Part 3“. Unter die Geigen von Julian mischt sich die Unbeschwertheit von Dominiks Banjo – wenn man sich aufgerafft hat, ist es plötzlich ganz einfach, weiterzugehen. Montag klingt erwachsener, Friedrich ist sich selbst mit diesem Album tatsächlich ein Stück näher gekommen. Pobot auch. Und deswegen haben sich die Beiden auch nach langem Zögern erlaubt, ein Cover einzuspielen: „Tausend Jahre sind ein Tag“ von Udo Jürgens. Ein Lied, das sie und so manchen von uns durch die Kindheit begleitet hat. Ein Lied über das Erwachsenwerden.





„The show is gonna be in english tonight…“ – mit diesen Worten startet die Karlsruhe Alternative Band Fire On Dawson bereits seit 2005 ihre Liveauftritte. Doch was verbirgt sich dahinter? Der indische Frontmann und die deutschen Instrumentalisten erschaffen eine mittelgraue, kraftvoll-melodischmelancholische Grundstimmung, die durch spannende Übergänge mit aggressiven Passagen überrascht. Eine voluminöse, facettenreiche Stimme und Texte mit Hintergrund, getragen von einem charakterstarken und kraftvollen Sound, zeichnen die Musik der Gruppe aus.



Fire On Dawson

„Das Quartett schreibt Musik mit viel Herz und Gefühl und weiß dabei durchaus zu berühren.“ So ein Auszug aus metal.de über das Erstlingswerk „7 Symptoms“. Fire on Dawson steht für Rhythmen und Riffs, die ins Ohr gehen, authentische Live-Performances und eine stets intelligent arrangierte Spannungskurve, die mit der Erwartungshaltung des Hörers spielt, diese reizt, aber nie enttäuscht.



Fr 27.03.09 |  Literarisches 

Poetry Slam

Postmoderne Literaturveranstaltung - Wortwitzwettbewerb für Profi-Poeten und Laien-Literaten -

Traust du Dich?

Ein Aufruf an alle Hobbyschriftsteller und Dichter!

Selbstgeschriebenes live vortragen. Von der konventionellen Kurzgeschichte bis zum avangardistischen DaDa-Gedicht - Alles ist möglich.

Der Poetry-Slam ist offen für jeden. Wer etwas vortragen möchte, sollte sich per email anmelden oder sich vor 20:30 in die Liste am Eingang eintragen! Der Slam fängt pünktlich um 21.00h an!



Sa 21.03.09 |  Party 

Drei Engel für KOHI bitten zum Tanz Episode II

Das breitgefächerte Kulturprogramm des charmanten Clubs im Herzen der Südstadt wurde von 3 weiblichen Mitgliedern mit einem einzigartigen Konzept erweitert. Und nun ist es endlich wieder soweit. Das KOHI verwandelt sich erneut zum Dancefloor! Auf Grund des großen Erfolges der ersten 3-Engel-Tanzparty und auf vielfachem Wunsch bitten die 3 Engel wieder zum Tanz. Die "3 Engel für KOHI" setzen dem Ganzen die Krone auf und geben der Tanznacht ein Motto. Das Ambiente des KOHI wird entsprechend umgestaltet und auch weitere Specials erwartet die Besucher.



Dieses Mal werden die KOHI-Mitglieder Nadine & Tina die musikalischen Pforten des Events mit ihrem spacigen Trance & Goa Mix eröffnen. Als Live-Act konnte die vielseitige Ein-Frau-Band und Alleinunterhalterin "Madame Casio" gewonnen werden. Dave Reutlinger (Moderator/Musikredakteur RMN-Radio) bringt die grasgrüne Tanzfläche des KOHI im Anschluss zum Kochen. Alle Akteure werden garantiert für eine unvergessliche Tanznacht abseits des Mainstreams sorgen.

Alles in allem erwartet uns mit diesem Event ein einmaliger Abend unter dem Motto "Spacenight"! Ein spaciges Outfit der Partygäste ist gerne willkommen! Was wir Tanzwütigen daraus machen, werden wir sehen. Die 3 Engel sind jedenfalls sehr gespannt!



Fr 20.03.09 |  Musikalisches 

FRIEDEMANN WEISE

Nach dem grossen Erfolg im letztem Jahr jetzt wieder im KOHI!



Friedemann Weise sieht so aus wie er heisst und kann nichts dafuer. Waehrend er beruflich zwischen Indie-Rock und Schrammel-Pop pendelt, gibt er privat den Blue Eyed Soul Singer Songwriter von Welt.



Seine Songs bestehen meistens aus drei Akkorden auf der Akustikgitarre und einer Boy meets Girl Story, denn "nicht die Klischees an sich sind schlecht, sondern der gewissenlose Umgang mit ihnen". Kein Satz aus der Spex, sondern aus Friedemanns Tagebuch aus seiner Zeit als Tellerwaescher. Tatsaechlich.

Friedemann wurde zuerst Funk-Schlagzeuger, dann Homerecorder, dann Soloperformer. Seit Anfang dieses Jahres hat er endlich eine Band am Arsch. Mit Pe Simon am glitzernden 73er Framus-Bass, Markus Hausmann am wohltemperiertem Minidrumset und Übergitarrist Chris Hölzel an seinem türkisen Edelbrett rockt die Kapelle wie die fruehen Violent Femmes. Kein Wunder, denn die drei Haudegen stammen alle aus einer alten Jazz-Zigeuner-Dynastie und sind alle Brueder und Cousins; und zwar beides! Die unterschiedlichen Namen erklaeren sich durch eine alte Familientradition, bei der jeder Bub den Namen seines ersten Messer-Opfers annimmt.



Di 17.03.09 |  Literarisches 

OLLA

Offener (Literatur-) Leseabend



Ob Lieblingsbuch, Zeitungsartikel, Selbstgeschriebenes oder Gebrauchsanweisung… gelesen wird, was gefällt. Wer sich einfach nur unterhalten lassen möchte, der hört eben nur zu.



Sa 14.03.09 |  Musikalisches 

M.O.M.I.

Elektropop mit Punkattitüde



Was darf es denn sein?

Einmal M.O.M.I. bitte.

Umhüllt mit sperrigen Elekrobeatz

und abstraktem Gesang serviert sich M.O.M.I. heute selbst.

Das seit 2005 bestehende Soloprojekt hat bereits mit Modedesignerin Petra Heberle,Videokünstler LIMAK, Bildhauerin Jana Jacob. Kameramann Max Penzel, Musikproduzent M.Donner, Architekt L.Lendzinski und Musiker The Ditcher kooperiert. Weiere Zusammenarbeiten mit Künstlern aus den Sparten Mode/Licht/Ton/Raum/Bewegung

sind in Planung.



Fr 13.03.09 |  Musikalisches 

NON + Dekadantz

NON - melodiöser, keyboardunterlegter Indie-Rock/Synthiepop aus Slowenien



The name NON is exactly what they were after. Something that would represent their music in the best and shortest way. A negate of everything the group despise in the world around them. Contradiction of love songs gone bad, poems of craving, lust, remorse, energy in vain all cleverly incorporated in rich sonic synthesis of guitar and electronics. The music is serious and the attitude has to be. To prove It, NON got a chance to play abroad and the first feedback from the audiences in Italy, Austria, Germany even UK, were the evidence that the band is stronger than ever Is mature enough to play their music to just about anyone on this planet.



Im Karlsruher Schlosspark begann die Geschichte von "decadantz". Dort lernten sich die Bandmitglieder Daniel und Carlo beim gemeinsamen Musik machen kennen und beschlossen eine Band zu gründen. Heute bezeichnet die inzwischen vierköpfige Band ihre Musik selbst als "mediteranen Rock". Vom napolitanischen Tango über Blues und

spanischen Funk bis hin zu italienischen Balladen ist alles im Repertoire enthalten. Ihre ausschließlich selbst geschriebenen Stücke singen sie auf englisch, deutsch, spanisch und italienisch. Und wer so langsam genug vom grauen Winter hat, kann sich jetzt schon mit "mediteranem Rock" auf den Frühling einstimmen.

http://www.myspace.com/decadantzmusic



Mi 11.03.09 |  Musikalisches 

LONELY GHOSTS (UK) + RADIO BURROUGHS

LONELY GHOSTS (UK) Hinter Lonely Ghost verbirgt sich Tom Denney, der sich noch bis vor kurzem als Gitarrist und Vokalist der britischen Postpunkband Help She Can't Swim verdingte.

Nach der Auslösung der Band im Mai letzten Jahres schien für Denney der Zeitpunkt gekommen sich auf Solopfade zu begeben. Mit Hilfe einiger Synthies, ein Paar Gitarren und einer CD mit Drum Samples schuf Denney in emsiger Heimarbeit das Minialbum Don't get lost or hurt. Herausgekommen ist ein durchaus liebreizendes Stück DIY-Indietronic, dass sich zwar deutlicher in Richtung Eingängigkeit orientiert, Denneys Background aber noch erahnen lässt.

Schliesslich unterwandert er seine zuckersüßen Popsongs mit rumpelnde Beats und mischt warme Synthieklänge mit verzerrtem bzw. akustischem Gitarrengeschrammel



Support: RADIO BURROUGHS (Indie aus Berlin)

http://www.myspace.com/radioburroughs



Sa 07.03.09 |  Musikalisches 

Die Zappler

Die Tübinger Zappelbuben alias "Die Zappler" haben es sich zur Aufgabe gemacht, den deutschen Chanson mit Witz und Ironie wieder massentauglich zu machen. Im Jahr 2007 entstand die bierschwangere Idee, sich nach etlichen Rock- und Alternativprojekten endlich wieder dem deutschen Liedgut zuzuwenden, sich dabei aber nicht auf alte Klassiker zu stützen, sondern den Schlager in eine neue Zeit zu führen. Nachdem die Tübinger Zappelbuben, damals noch zu sechst in folgender Besetzung: Anderleee Zappler (Gitarre, Gesang), Bappler-Zaschti (Bass), Joe Texas (Schlagzeug, Gesang), Peter Tight (Gitarre), René Royal (Saxophon, Querflöte, Gesang) und Roman Tisch (Gitarre, Gesang), ihr erstes Album "Bubenträume" aufnahmen, hatten sie bis dato noch nicht einmal zusammen im Proberaum gestanden, sondern aufgrund großer geographischer Entfernungen nur über das grenzenlose Internet ihre Songs ausgetauscht und weiter entwickelt. In dieser Zeit begab es sich, dass Bappler am Ufer des Neckars ein Binsenkörbchen fand, in dem ein kleiner Junge lag. Bapplers großes Herz ließ es nicht zu ihn dort zu lassen, er nannte ihn Fred und führte ihn in die Geheimnisse des Zappelns ein. So betätigte Fred Bapplerson bereits für die Studioaufnahmen die Tasten und wurde als 7. Zappler herzlich in die Familie aufgenommen. Auf ihrem Debut-Abum präsentiert die Band mit fetzigen Nummern wie "Rio" oder "Seniorita Margarita" ihren unverkennbaren Stil und beschränkte sich dabei ausschließlich auf Eigenkompositionen, vorgetragen mit viel Spaß und Elan, aber natürlich auch nicht ohne den ein oder anderen Herzschmerz-Song.



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