KOHI-KULTURRAUM | ARCHIV DER VERANSTALTUNGEN SEIT JUNI 2007

ARCHIV der EVENTS bei KOHI


Rückschau

Fr 06.03.09 |  Musikalisches 

Feverdog

Fällt wegen Krankheit aus!



Di 03.03.09 |  Literarisches 

OLLA

Offener (Literatur-) Leseabend



Ob Lieblingsbuch, Zeitungsartikel, Selbstgeschriebenes oder Gebrauchsanweisung… gelesen wird, was gefällt. Wer sich einfach nur unterhalten lassen möchte, der hört eben nur zu.



Sa 28.02.09 |  Musikalisches 

Future Islands

Wie klangen eigentlich die 80er? Ich meine, in dem Maße, wie mit dieser Referenz um sich geworfen wird, sollte es doch wohl eine klare Antwort geben. Irgendwelche Vorschläge? Ich mache mal einen: Ein wenig blechern, ja, leicht schrottig muss der Sound schon sein, wenn man sich das beliebte Markenzeichen verdienen will. Der Synthie-Garagerock der Future Islands aus Baltimore (erst Spank Rock und dann das hier, was ist in dieser Stadt nur los?!) erfüllt diese Bedingung mit Bravour. Wer sagt, dass es keine Zeitmaschinen gibt? Die Synthesizer-Hooks auf "Wave Like Home" sind definitiv welche. Auch der nackt vorpreschende Bass katapultiert einen direkt um 25 Jahre in die Vergangenheit. Als Krönung kommt natürlich noch Samuel Herrings atemloser Gesang hinzu, der immer wieder an Billy Idol, Sisters Of Mercys Andrew Eldritch und andere verzweifelte Elvis-Epigonen erinnert, ohne dabei auch nur ein einziges Mal wie eine Kopie zu klingen. Die eigentliche Qualität der Band liegt nämlich darin, an allen Referenzen haarscharf vorbeizurasen und gleichzeitig einen herrlich mitreißenden Eskapismus-Sound zu kreieren, in dem man jeglichen Halt verlieren darf. Auch das eine Komponente des letzten Jahrzehnts, in dem man stylemäßig noch komplett unterinformiert sein konnte. (Intro)



Fr 27.02.09 |  Literarisches 

Poetry Slam

Postmoderne Literaturveranstaltung - Wortwitzwettbewerb für Profi-Poeten und Laien-Literaten -

Traust du Dich?

Ein Aufruf an alle Hobbyschriftsteller und Dichter!

Selbstgeschriebenes live vortragen. Von der konventionellen Kurzgeschichte bis zum avangardistischen DaDa-Gedicht - Alles ist möglich.

Der Poetry-Slam ist offen für jeden. Wer etwas vortragen möchte, sollte sich per email anmelden oder sich vor 20:30 in die Liste am Eingang eintragen! Der Slam fängt pünktlich um 21.00h an!



Do 26.02.09 |  Sehenswertes 

COMIX aus Carlsruhe - Finissage

Ausstellung: Comix aus Carlsruhe



Comics im Kino, Comics im Fernsehen, Comics im ZKM.

Noch in den Sechzigern als dümmliche Kinderliteratur verpönt, in den Siebzigern als jugendverderbend angeprangert und in den Achtzigern als Lektüre für geistig Zurückgebliebene verachtet, haben sich Comics mit all ihren Unter-Genres im Laufe der Neunzigerjahre schließlich mit Recht als neunte Kunst etablieren können.

Doch dass man nicht nach Frankreich, Belgien oder in die USA reisen muss, um innovativen Bildergeschichten zu begegnen, sondern diese quasi auch vis-a-vis hergestellt werden, beweißt nun die im KOHI Kulturraum stattfindende Ausstellung „Comix aus Carlsruhe“.

Die Karlsruher Zeichner Edith Baerwolff, Herbie Erb, Wolfgang Höhne, Hugi Hugel, Oliver Klein, Marco Monsta, die Künstlergruppe r.J.b., Ingo Schimazek, Jost Schneider, Andreas Schnelle, Ritchie Stravinski, Tillmister und Marcel Vangermain stellen am Karlsruher Werderplatz vom 01.02. bis zum 27.02. sowohl ältere als auch eigens für diese Ausstellung hergestellte Comic-Seiten aus, deren Bandbreite von Funnys bis Fantasy, von Underground über Art bis hin zu den unvermeidlichen Superhelden reicht.



Klangerzeugung und Hörstücke zur Finissage mit dem LLC 1977

Der Lustige Lach Club wurde 1977 von Till Geiger und Michael Seliger gegründet.

Von Aufnahmen im privaten Umfeld, die als akustische Briefe verschickt wurden, entstanden die ersten Sammlungen von realsatirischen Hörstücken. Anfang der 80er Jahre begann man Musik einzuflechten. Im Laufe der Zeit entwickelten sich die Produktionen zu experimentellen Klanggebilden, durchwoben von sprachlichen Tondokumenten. Ab Mitte der 90er Jahre wurde LLC 1977 von Till Geiger als Soloprojekt weitergeführt und es verstärkte sich der Einfluss von elektronischen Klangeffekten und Einspielungen von Textversatzstücken über verschiedene Tonträger. In der Performance-Reihe "Elektrogeräte" des LLC 1977 wurde improvisierte elektronische Musik mit analoger Musik verschiedener Künstler ergänzt und Straßengeräusche über ein Außenmikrofon eingebunden. Der heutige Abend wird mit der Bezeichnung "Das bessere Minus" eine improvisierte Klangbilderzeugung in mehreren Teilen unter Mitwirkung des Schlagzeugers Bernd Rastetter, des Bassisten Jürgen Graßl, des Keyboarders und Sängers Till Geiger, des Gitarristen Janis Geiger, des Sängers und Percussionisten Casanova Frankenstein, des Didgeridoo-Musikers Gero Ley und des Soundkreateurs rue-.

Zum 60. Geburtstag der konkreten Musik bitten wir von Verkopfung abzusehen.





Di 24.02.09 |  Literarisches 

Die Slammerei

Willst Du Deinen Text vorstellen und diskutieren, suchst Du die ultimative Formulierung oder die beste Performance, oder brauchst Du eine komplett neue Idee? Dann bist Du richtig in der Slammerei.



Slam - Werkstatt | pointiert texten, szenisch vortragen, zusammen-schreiben



Sa 21.02.09 |  Musikalisches 

Railcars + Trouble vs. Glue

Railcars

is the solo work of Los Angeles native multi-instrumentalist Aria C Jalali, however often involves many of his friends on stage. railcars is an attempt to explore the reoccurring dreams that have haunted his imagination, armed only with loop pedals, drum boxes, noise pedals, feedback loops, a guitar, synths, and old nintendo consoles. railcars has performed all over in settings ranging from sold out shows supporting montreal's Handsome Furs to 3 A.M. performances in college cafeteria's for an audience of about six people. railcars is currently based in San Francisco and most recently worked with Xiu Xiu's Jamie Stewart to produce an album titled "cities vs submarines."



Support: Trouble vs. Glue (Rom)

punkriffs meets electropop



Fr 20.02.09 |  Musikalisches 

EL'AN

"einen Augenblick an einer Hand geführt, dorthin, wo Musik berührt"

El'an, die sechsköpfige Band aus Karlsruhe, entführt den Zuhörer mit ihrer Weltmusik auf

eine musikalische Reise rund um den Globus. Die Bandmitglieder kommen aus vier verschiedenen Kulturen mit unterschiedlichen Musikrichtungen und singen in fünf Sprachen (türkisch, arabisch, afrikanisch, englisch und deutsch). Inspiriert durch diese multi-kulturelle Energie stellte El'an in kurzer Zeit ein vielseitiges Repertoire auf die Beine und präsentierte ihre selbstgeschriebenen Lieder u.a. bei den europäischen Kulturtagen und bei der Kamuna im Verkehrsmuseum (damals unter dem Bandnamen Drums & Dance). Die Texte sind poetisch und melancholisch, aber auch kritisch und energisch. Ihre Musik verbindet traditionell-folkloristische Klänge und Rhythmen mit Rock, Funk und Rap. Dieses ungewöhnliche und spannende Klanggeflecht lädt die Zuhörer zum Chillen, Grooven, Mitsingen und Tanzen ein.

Bei so viel Multi-Kulti ist es nicht verwunderlich, dass auch das Wort „El'an“ im arabischen, im türkischen und im deutschen Wörterbuch zu finden ist.

Die Bandmitglieder:

Nesrin Goldbeck (Gesang, Blockflöte, Percussion)

Claudia Seeber (Klavier, Keyboard, Akkordeon)

Dost Matur (Saz, Gesang)

Tshidiso Sehlogo (Gesang, Djembé, Didgeridoo)

Gunther Bossert (Djembé, Cajon)

Peter Ruth (E-Bass, Kontrabass, Akkordeon)



Übersetzt bedeutet das türkisch/arabische und deutsche Wort *

el'an= jetzt, noch immer

el = die Hand

an = der Augenblick

Elan = der Schwung



Di 17.02.09 |  Literarisches 

OLLA

Offener (Literatur-) Leseabend



Ob Lieblingsbuch, Zeitungsartikel, Selbstgeschriebenes oder Gebrauchsanweisung… gelesen wird, was gefällt. Wer sich einfach nur unterhalten lassen möchte, der hört eben nur zu.



So 15.02.09 |  Musikalisches 

Sprottenkoenig & Lilienschwer

Lieder von der Liebe, von der Unvernunft, von der Sehnsucht und Angst, vom Treibenlassen, vom Verlassen, vom Mut und vom Zorn. Wagen Sie sich in die Manege der Unvernunft, des Lasters, des Nebels, des Regens, der Sonne, der Rotation und der Verwandlung. Wohin man auch geht, man wird entführt und wieder fallen gelassen oder wenn ihnen das lieber ist verführt und allein gelassen. Es ist angerichtet. Der Aperitif ist geschenkt, ist der Raum. Das Chanson am Hoboholzkohlefeuer geschmort, dazu in der Sonne gedörrter Rock, scharf abgestimmt mit einer speziellen Soße aus Neoblues und Jazzschoten, abgelöscht mit Wodka und Tequila; hinterher einen verbrannten Kaffee.

Was hat diese Musik mit dem Hörer zu tun, außer von existentiellen und emotionalen Ausnahmezuständen zu sprechen, ohne das Wissen der Musiker, ob jener jemals dort war oder ob er durch diese Musik dort hin gelangt. Hören Sie selbst, wie ein Akkordeon und eine Gitarre Stücke und Sounds produzieren, eine Verschmelzung eingehen und dabei schlichte Worte in deutscher Sprache der beiden Singenden in eine ergreifende Atmosphäre tauchen. Ein Sammelsurium von Effektgeräten und Röhrenverstärkern lässt vergessen, dass hier zwei Menschen mit eigentlich akustischen Instrumenten spielen.

Die beiden Musiker Max Bender, Gitarre/Stimme und Agnès Wolters, Akkordeon/Stimme, haben beide jahrelang Erfahrungen mit verschiedenen Bands und Soloprojekten gesammelt und begeben sich nun auf einen gemeinsamen Kurs.



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