KOHI-KULTURRAUM | ARCHIV DER VERANSTALTUNGEN SEIT JUNI 2007

ARCHIV der EVENTS bei KOHI


Rückschau

Sa 12.09.09 |  Literarisches 

POETRY SLAM. [KOHI goes Fleischmarkthallte]

MitternachtsSlam in der Fleischmarkthalle des Alten Schlachthofs Karlsruhe, im Rahmen von DIONYSIEN MMX. Vorher spielt die Band "le Grand Uff Zaque". Der Eintritt ist frei.



Präsentiert von ARTS IN DIALOG, finden vom 11.09. bis 13.09.2009 in der Fleischmarkthalle des Alten Schlachthofs die ersten DIONYSIEN statt. Malerei, Fotografie, Skulptur, Film-, Licht- und Klangkunst flankieren diesen "Rausch der Künste". Erstmals wird man in Karlsruhe alle künstlerischen Bildungseinrichtungen (HfG KA, Musikhochschule Gottesaue, Akademie der Künste, HfG Pforzheim) mit nationalen und internationalen Künstlern und miteinander im performativen Austausch erleben.

KOHIs Poetry Slam mal in etwas anderem Ambiente ...



Fr 11.09.09 |  Musikalisches 

Kai Olaf Stehrenberg (Peine) + Alexander Entzminger (KA)

Kai Olaf, geboren 1980 in Marburg, hat sich in den letzten Jahren vor allem in dem Dreieck Hannover - Hildesheim - Braunschweig einen Namen als Songwriter und Entertainer gemacht. Schon als Neunjähriger stand er mit Rolf Zuckowski auf der Bühne und begann, Gitarre zu lernen und eigene Lieder zu schreiben, die er zunächst im schulischen Umfeld präsentierte. Nach seinem Abi traute er sich mit einem Lied von Sasha als Morningstar in das SAT.1-Frühstücksfernsehen, schaffte die drei Minuten und fragte sich nicht erst dann, warum er es nicht mit einem eigenen Titel versucht hatte. So fing er an, noch eifriger zu schreiben und textete 2005 sogar für Nino de Angelo. Zu diesen Zeiten dachte er fast schon daran, generell nur noch zu schreiben und das Singen Anderen zu überlassen. Zu groß die Selbstzweifel und der Respekt vor fremdem Publikum. Doch die Bühne war so gemein und wollte Kai nicht gehen lassen. Und zu allem Überfluss saß Kai immer öfter der Schalk im Nacken, und er begann, auch witziges Liedgut zu schreiben. Wusste er anfangs selbst nicht, was er von seinem Humor halten sollte: Die Leute lachten. Und sie tun es mehr und mehr. Und sie geben ihm dennoch die Chance, auch seine emotionaleren Lieder zu präsentieren. Und nun hat Kai endgültig Feuer gefangen. Inzwischen hat er über 200 Lieder geschrieben, und er erspielt sich ein immer größeres Publikum, so dass er in letzter Zeit auch überregional immer bekannter und beliebter wird. So wurde er sogar beim Kohi-Songslam Zweiter im Jahresfinale. Klar, dass da der Schrei nach einer CD immer lauter wurde. Die CD, die Kai gerade aufnimmt, wird eine Mischung aus viel Spaß und leiser Melancholie. Es wird rockig und balladesk. Seine Vorab-Download-Single "Bevor es anfängt" ist bereits unter www.uli-kretschmer.de zu erwerben. Ein überraschend opulentes Werk, mit dem Kai Olaf seiner Eigenbezeichnung "Independent-Schlager mit Herz und Humor" wieder einmal gerecht wird und beweist, dass er sich in keine Schublade stecken lässt. Bis die CD aber fertig ist, freut sich Kai Olaf vor allem auf eines: Auf die Bühne. Und wer will, der darf sich auch gern auf ihn freuen.

http://www.myspace.com/kaiolaf



„Kosmopfälzisches Musikkabarett“ so bezeichnet Entzminger seine doppelbödigen Lieder und Texte. Mit feinem Wortwitz in derbem Pfälzisch oder badisch gefärbtem Hochdeutsch erzählt er Geschichten über nur scheinbar Unscheinbares. Er besingt beispielsweise Frauen, die wie Gegenstände heißen oder erzählt vom Eugen, der zum Trinken immer den nötigen Ernst braucht. Publikum, das gerne mit- und um die Ecke denkt ist bei „entzuendlich“ Feuer und Flamme.

Anstatt Gleichklingendes in Einklang zu bringen, lässt der Silbenjongleur mit „Pälzischem Gefühl im Mund“ Straßenbahnen und EU-Osterweiterung genauso unvermittelt aufeinander treffen wie Rotkäppchen auf „Grimm-Sekt“ oder Volljährige auf Volieren. Immer wieder überraschende Wendungen gibt es nicht nur in textlicher Hinsicht. Entzminger setzt neben Gitarre und Mundharmonika auch „schrill-exotische“ Instrumente, wie z.B. ein Kinderkeyboard oder eine Nasenflöte, ein. Ein Leckerbissen für alle, die ein offenes Ohr für „Verbal-Hornungen“ haben. Alexander Entzminger wuchs in der Pfalz auf und wohnt seit 2000 in Karlsruhe. Seit frühester Jugend spielt er Klavier und Gitarre. Später war er Sänger und Keyboarder in mehreren Bands. Bei seiner Ausbildung zum Kunstlehrer wurde sein Talent als Entertainer offensichtlich. Auf dem Weg dahin arbeitete er als Webdesigner, Freizeitpädagoge und als Coach für Arbeitssuchende, bis er sich endlich seine eigene Empfehlung zu Herzen nahm: „Mach das, was Du am besten kannst“. In seinem Falle ist das … Quatsch. Seither ist er mit seinem Programm auf süddeutschen Kleinkunstbühnen sowie öffentlichen und privaten Veranstaltungen unterwegs.

http://www.entzuendlich.de



Do 10.09.09 |  Musikalisches 

RockRainer Sound System

Es gibt nur noch drei Dinge: DANCE, DANCE, DANCE! RockRainer sind 7 Musiker aus Freiburg im Breisgau, die in variablen Zusammensetzungen (vom klassischen HipHop-Set mit 2 MCs und 1 DJ bis zur kompletten Liveband) jede Bude in einen Actionfilm verwandeln. 2005 gegründet, haben RockRainer bereits über 100 Konzerte im gesamten deutschsprachigen Raum gerockrainert (u.a. zusammen mit Deichkind, Seeed, Turntablerockers, Grace Jones, Saian Supa Crew, Samy Deluxe, RAG, Curse, Ferris

MC, Nosliw, DJ Vadim, Black Twang, Blumentopf, sowie auf dem Frequency Festival 2007 und auf dem Jazz Open Festival 2009). Ganz großes Kino!

Wahnsinn !

Noch nie ist eine Band nach so kurzer Zeit ein zweites Mal bei uns zu Gast ! Doch diejenigen (und es waren wahrlich nicht wenige) die sie beim letzten Mal schon gesehen haben und viele die sie verpasst haben, setzten uns dermaßen unter Druck, das wir dem nicht länger standhalten konnten und wollten.





Di 08.09.09 |  Literarisches 

OLLA - Offener (Literatur-) Leseabend

Ob Lieblingsbuch, Zeitungsartikel, Selbstgeschriebenes oder Gebrauchsanweisung… gelesen wird, was gefällt. Wer sich einfach nur unterhalten lassen und nicht vorlesen möchte, der hört eben nur zu.



Mo 07.09.09 |  Literarisches 

Die Poetifizierung des Fußballs. Stan Lafleur liest.

Erste Veranstaltung der neuen Reihe im KOHI:

"Lesung Süd - Literarische Gesellschaft goes KOHI".

LESUNG SÜD präsentiert das Spannendste, was junge Autoren derzeit mit Sprache anstellen. Im entspannten Ambiente des KOHI bietet LESUNG SÜD Raum für Neuentdeckungen und bereits arrivierte Stimmen. Kein Text ohne Ton: Ist das letzte Wort verhallt, werden die Verstärker aufgedreht. Nach den Lesungen packt DJ Aleks seine Lieblingsplatten aus. Zum Hören und Tanzen gibt es Funk und Soul.

Stan Lafleur macht den Anfang: Ein echter Knaller!



So 06.09.09 |  Musikalisches 

Jack Beauregard (Amsterdam, B, HH, K)

Amsterdam, Berlin, Hamburg, Köln – handelt es sich bei Jack Beauregard etwa um ein europaweit agierendes Designerlabel? Nein, hier haben wir es mit einem Musik-Duo zu tun! Daniel Schaub (Gesang, Gitarre) kommt aus Köln, Pär Lammers (Keyboards, Elektronika) aus Hamburg, wohnt aber in Berlin. Getroffen haben sich die Beiden in Amsterdam an der Musikhochschule. Wo sie schnell merkten, dass das Interesse weniger in Richtung graue Musiktheorie, sondern in Richtung Popmusik geht. Und die lernt man ja bekanntlich am besten, wenn man nicht in Vorlesungen, sondern ausführlich im Leben rumhängt. Fünf Jahre in Amsterdam eignen sich dafür natürlich bestens.

Warum sich die zwei dann ausgerechnet nach einem altersmüden Italo-Western-Helden benannt haben? Ein Rätsel, denn Jack Beauregard sind genau das Gegenteil von Macho. Und sie schießen nicht scharf, sie schießen weich. Mit einer Lässigkeit allerdings, die dann doch jedem Revolverhelden gut zu Gesicht stehen würde.

Natürlich, die Verquickung von Folk und Indietronics ist im Zeitalter des Laptops keine brandneue Angelegenheit mehr. So geschmeidig wie bei Jack Beauregard hat man das aber selten gehört: Die akustischen und elektronischen Teilchen fügen sich ineinander, als hätten sie schon im Sandkasten miteinander gespielt. Und trotz komplexer Baupläne klingt alles so unglaublich mühelos und unangestrengt.

Wenn man die schlaksigen Buben auf der Bühne sieht, erkennt man sofort die musikalische Souveränität, mit der sie ans Werk gehen – trotz niedlichem Schlafzimmerblick und charmanter Slackerattitüde. Jack Beauregard sind der Beweis, dass man als technisch versierter Musiker nicht zwangsweise bei Freejazz und Progressive Rock landen muss. Das Duo lässt alle offensichtlichen Angebereien weg und konzentriert sich ganz auf den Song.

Demzufolge besteht das Debütalbum „Everyone Is Having Fun“ aus zwölf fein konfektionierten Zuckerstückchen. Überzogen mit einer edelherben Glasur, versteht sich. Denn bei aller balladesken Süßlichkeit hält doch nahezu jeder Song einen kleine Twist in petto, eine sarkastisch-ironische Note, die eine zweite Dimension ins Spiel bringt. „I have to admit sadly: Everybody's happy“ – diese eine Zeile bringt die Weltsicht von Jack Beauregard auf den Punkt.

Wer jetzt noch Referenzen braucht: Jack Beauregard klingen in etwa so, als habe Jose Gonzales nach seinem Ausstieg bei Take That! gemeinsame Sache mit Kraftwerk gemacht. Das passt nicht? Das passt.



Sa 05.09.09 |  Musikalisches 

Open Stage

Offene Bühne im kleinen Rahmen mit Minimalverstärkung.



Jeder kann etwas zum Besten geben. Für Musikbeiträge stehen Verstärker, Gitarren, Bass, Mikro und Percussion vor Ort zur Verfügung - bitte auch eigene Instrumente mitbringen. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Ihr sprecht Euch untereinander ab, wer drankommt, und lasst dann der Musik freien Lauf. Orientalische Klänge, Jazz, Rock - der stilistischen Vielfalt sind keine Grenzen gesetzt. Du kannst das Publikum aber auch mit Beiträgen überraschen, deren Schwerpunkt nicht im Bereich der Musik liegt.



Fr 04.09.09 |  Musikalisches 

Sex - Die Band

Kunst im Rock'n'Roll ist wie Liebe im Puff!

Hübsch sind sie nicht, aber laut – die Prachtpuppen von Sex. Stilistisch irgendwo inmitten dem Rhythm & Blues der frühen Stones, dem Rock'n'Roll eines Jerry Lee Lewis, dem Mörtel zwischen Ton Steine Scherben und der Kompromisslosigkeit von

Motörhead atmen Peavey Johnson (Gesang/Saiten), Underpaid Ike Brown (Gesang/Tieftöner) und P. Icus (Gesang/Schiessbude) den coolsten Rock'n'Roll seit dem Ende des Whisky-a-GoGo. Hart und herzlich, abgeklärt und direkt, handgemacht und schwer elektrisch!



Mi 02.09.09 |  Musikalisches 

Terrordactyls - Mongolians Revival Band

Die Terrordactyls bestehen aus Michael Cadiz und Tyrel Stendahl. Auf ihrem ersten Album „The Terrordactyls“ finden sich aufmüpfig-verschnörkelte, leicht und luftig daherkommende und dennoch ausgesprochen melancholische Pop- und Anti-Folk-Songs, eingespielt u.a. mit Hilfe von Spielzeugklavier und Kazoo. Bereichert wird das Ganze durch die Stimme von Kimya Dawson. Doch die vielen süßen Extras trügen nicht: Hier ist eine Band mit vielen Ecken und Kanten, die sich alles Schöne und Schlimme des Lebens aus dem Leib kotzt.



Garage No-Fi R'n'B mit der Mongolians Revival Band aus Karlsruhe, das bedeutet Musik jenseits konventioneller technischer Standards, "on the edge of losing control or collapsing into non-music".



Sa 08.08.09 |  Musikalisches 

Song Slam

Das Schaufenster für neue Musik!

Hinter dem Song Slam verbirgt sich ein musikalischer Ringkampf - ein freundschaftlicher Wettstreit zwischen Musikern - begleitet von einem Moderator, der die Performances kommentiert, lobt oder bespöttelt. Das Publikum fiebert mit und bewertet.

Also macht euch auf zum illustren Liedermacher-Battle - einer Abendunterhaltung ganz besonderer Art - und votet für den besten Song Slamer.

Jeder kann dabei sein! Entweder Ihr meldet Euch per eMail an oder kommt einfach vorbei.

Erlaubt sind nur eigene Songs (Text und Musik). Cover-Versionen sind nicht gestattet.

Alle Instrumente sind erlaubt - auch Loop Stations!

Die Länge eines Liedes sollte 7 Minuten nicht überschreiten.

Den Sieger kürt das Publikum per Applaus.

Der Song Slam ist ein bunter Abend mit außergewöhnlichen Künstlern und jeder Menge Spass für die Zuschauer.

Ein Muss für alle Fans handgemachter Musik!

Wer teilnehmen möchte melde sich wenn möglich vorher bitte per email an!



. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .

. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .