KOHI-KULTURRAUM | ARCHIV DER VERANSTALTUNGEN SEIT JUNI 2007

ARCHIV der EVENTS bei KOHI


Rückschau

Mi 11.03.09 |  Musikalisches 

LONELY GHOSTS (UK) + RADIO BURROUGHS

LONELY GHOSTS (UK) Hinter Lonely Ghost verbirgt sich Tom Denney, der sich noch bis vor kurzem als Gitarrist und Vokalist der britischen Postpunkband Help She Can't Swim verdingte.

Nach der Auslösung der Band im Mai letzten Jahres schien für Denney der Zeitpunkt gekommen sich auf Solopfade zu begeben. Mit Hilfe einiger Synthies, ein Paar Gitarren und einer CD mit Drum Samples schuf Denney in emsiger Heimarbeit das Minialbum Don't get lost or hurt. Herausgekommen ist ein durchaus liebreizendes Stück DIY-Indietronic, dass sich zwar deutlicher in Richtung Eingängigkeit orientiert, Denneys Background aber noch erahnen lässt.

Schliesslich unterwandert er seine zuckersüßen Popsongs mit rumpelnde Beats und mischt warme Synthieklänge mit verzerrtem bzw. akustischem Gitarrengeschrammel



Support: RADIO BURROUGHS (Indie aus Berlin)

http://www.myspace.com/radioburroughs



Sa 07.03.09 |  Musikalisches 

Die Zappler

Die Tübinger Zappelbuben alias "Die Zappler" haben es sich zur Aufgabe gemacht, den deutschen Chanson mit Witz und Ironie wieder massentauglich zu machen. Im Jahr 2007 entstand die bierschwangere Idee, sich nach etlichen Rock- und Alternativprojekten endlich wieder dem deutschen Liedgut zuzuwenden, sich dabei aber nicht auf alte Klassiker zu stützen, sondern den Schlager in eine neue Zeit zu führen. Nachdem die Tübinger Zappelbuben, damals noch zu sechst in folgender Besetzung: Anderleee Zappler (Gitarre, Gesang), Bappler-Zaschti (Bass), Joe Texas (Schlagzeug, Gesang), Peter Tight (Gitarre), René Royal (Saxophon, Querflöte, Gesang) und Roman Tisch (Gitarre, Gesang), ihr erstes Album "Bubenträume" aufnahmen, hatten sie bis dato noch nicht einmal zusammen im Proberaum gestanden, sondern aufgrund großer geographischer Entfernungen nur über das grenzenlose Internet ihre Songs ausgetauscht und weiter entwickelt. In dieser Zeit begab es sich, dass Bappler am Ufer des Neckars ein Binsenkörbchen fand, in dem ein kleiner Junge lag. Bapplers großes Herz ließ es nicht zu ihn dort zu lassen, er nannte ihn Fred und führte ihn in die Geheimnisse des Zappelns ein. So betätigte Fred Bapplerson bereits für die Studioaufnahmen die Tasten und wurde als 7. Zappler herzlich in die Familie aufgenommen. Auf ihrem Debut-Abum präsentiert die Band mit fetzigen Nummern wie "Rio" oder "Seniorita Margarita" ihren unverkennbaren Stil und beschränkte sich dabei ausschließlich auf Eigenkompositionen, vorgetragen mit viel Spaß und Elan, aber natürlich auch nicht ohne den ein oder anderen Herzschmerz-Song.



Fr 06.03.09 |  Musikalisches 

Feverdog

Fällt wegen Krankheit aus!



Di 03.03.09 |  Literarisches 

OLLA

Offener (Literatur-) Leseabend



Ob Lieblingsbuch, Zeitungsartikel, Selbstgeschriebenes oder Gebrauchsanweisung… gelesen wird, was gefällt. Wer sich einfach nur unterhalten lassen möchte, der hört eben nur zu.



Sa 28.02.09 |  Musikalisches 

Future Islands

Wie klangen eigentlich die 80er? Ich meine, in dem Maße, wie mit dieser Referenz um sich geworfen wird, sollte es doch wohl eine klare Antwort geben. Irgendwelche Vorschläge? Ich mache mal einen: Ein wenig blechern, ja, leicht schrottig muss der Sound schon sein, wenn man sich das beliebte Markenzeichen verdienen will. Der Synthie-Garagerock der Future Islands aus Baltimore (erst Spank Rock und dann das hier, was ist in dieser Stadt nur los?!) erfüllt diese Bedingung mit Bravour. Wer sagt, dass es keine Zeitmaschinen gibt? Die Synthesizer-Hooks auf "Wave Like Home" sind definitiv welche. Auch der nackt vorpreschende Bass katapultiert einen direkt um 25 Jahre in die Vergangenheit. Als Krönung kommt natürlich noch Samuel Herrings atemloser Gesang hinzu, der immer wieder an Billy Idol, Sisters Of Mercys Andrew Eldritch und andere verzweifelte Elvis-Epigonen erinnert, ohne dabei auch nur ein einziges Mal wie eine Kopie zu klingen. Die eigentliche Qualität der Band liegt nämlich darin, an allen Referenzen haarscharf vorbeizurasen und gleichzeitig einen herrlich mitreißenden Eskapismus-Sound zu kreieren, in dem man jeglichen Halt verlieren darf. Auch das eine Komponente des letzten Jahrzehnts, in dem man stylemäßig noch komplett unterinformiert sein konnte. (Intro)



Fr 27.02.09 |  Literarisches 

Poetry Slam

Postmoderne Literaturveranstaltung - Wortwitzwettbewerb für Profi-Poeten und Laien-Literaten -

Traust du Dich?

Ein Aufruf an alle Hobbyschriftsteller und Dichter!

Selbstgeschriebenes live vortragen. Von der konventionellen Kurzgeschichte bis zum avangardistischen DaDa-Gedicht - Alles ist möglich.

Der Poetry-Slam ist offen für jeden. Wer etwas vortragen möchte, sollte sich per email anmelden oder sich vor 20:30 in die Liste am Eingang eintragen! Der Slam fängt pünktlich um 21.00h an!



Do 26.02.09 |  Sehenswertes 

COMIX aus Carlsruhe - Finissage

Ausstellung: Comix aus Carlsruhe



Comics im Kino, Comics im Fernsehen, Comics im ZKM.

Noch in den Sechzigern als dümmliche Kinderliteratur verpönt, in den Siebzigern als jugendverderbend angeprangert und in den Achtzigern als Lektüre für geistig Zurückgebliebene verachtet, haben sich Comics mit all ihren Unter-Genres im Laufe der Neunzigerjahre schließlich mit Recht als neunte Kunst etablieren können.

Doch dass man nicht nach Frankreich, Belgien oder in die USA reisen muss, um innovativen Bildergeschichten zu begegnen, sondern diese quasi auch vis-a-vis hergestellt werden, beweißt nun die im KOHI Kulturraum stattfindende Ausstellung „Comix aus Carlsruhe“.

Die Karlsruher Zeichner Edith Baerwolff, Herbie Erb, Wolfgang Höhne, Hugi Hugel, Oliver Klein, Marco Monsta, die Künstlergruppe r.J.b., Ingo Schimazek, Jost Schneider, Andreas Schnelle, Ritchie Stravinski, Tillmister und Marcel Vangermain stellen am Karlsruher Werderplatz vom 01.02. bis zum 27.02. sowohl ältere als auch eigens für diese Ausstellung hergestellte Comic-Seiten aus, deren Bandbreite von Funnys bis Fantasy, von Underground über Art bis hin zu den unvermeidlichen Superhelden reicht.



Klangerzeugung und Hörstücke zur Finissage mit dem LLC 1977

Der Lustige Lach Club wurde 1977 von Till Geiger und Michael Seliger gegründet.

Von Aufnahmen im privaten Umfeld, die als akustische Briefe verschickt wurden, entstanden die ersten Sammlungen von realsatirischen Hörstücken. Anfang der 80er Jahre begann man Musik einzuflechten. Im Laufe der Zeit entwickelten sich die Produktionen zu experimentellen Klanggebilden, durchwoben von sprachlichen Tondokumenten. Ab Mitte der 90er Jahre wurde LLC 1977 von Till Geiger als Soloprojekt weitergeführt und es verstärkte sich der Einfluss von elektronischen Klangeffekten und Einspielungen von Textversatzstücken über verschiedene Tonträger. In der Performance-Reihe "Elektrogeräte" des LLC 1977 wurde improvisierte elektronische Musik mit analoger Musik verschiedener Künstler ergänzt und Straßengeräusche über ein Außenmikrofon eingebunden. Der heutige Abend wird mit der Bezeichnung "Das bessere Minus" eine improvisierte Klangbilderzeugung in mehreren Teilen unter Mitwirkung des Schlagzeugers Bernd Rastetter, des Bassisten Jürgen Graßl, des Keyboarders und Sängers Till Geiger, des Gitarristen Janis Geiger, des Sängers und Percussionisten Casanova Frankenstein, des Didgeridoo-Musikers Gero Ley und des Soundkreateurs rue-.

Zum 60. Geburtstag der konkreten Musik bitten wir von Verkopfung abzusehen.





Di 24.02.09 |  Literarisches 

Die Slammerei

Willst Du Deinen Text vorstellen und diskutieren, suchst Du die ultimative Formulierung oder die beste Performance, oder brauchst Du eine komplett neue Idee? Dann bist Du richtig in der Slammerei.



Slam - Werkstatt | pointiert texten, szenisch vortragen, zusammen-schreiben



Sa 21.02.09 |  Musikalisches 

Railcars + Trouble vs. Glue

Railcars

is the solo work of Los Angeles native multi-instrumentalist Aria C Jalali, however often involves many of his friends on stage. railcars is an attempt to explore the reoccurring dreams that have haunted his imagination, armed only with loop pedals, drum boxes, noise pedals, feedback loops, a guitar, synths, and old nintendo consoles. railcars has performed all over in settings ranging from sold out shows supporting montreal's Handsome Furs to 3 A.M. performances in college cafeteria's for an audience of about six people. railcars is currently based in San Francisco and most recently worked with Xiu Xiu's Jamie Stewart to produce an album titled "cities vs submarines."



Support: Trouble vs. Glue (Rom)

punkriffs meets electropop



Fr 20.02.09 |  Musikalisches 

EL'AN

"einen Augenblick an einer Hand geführt, dorthin, wo Musik berührt"

El'an, die sechsköpfige Band aus Karlsruhe, entführt den Zuhörer mit ihrer Weltmusik auf

eine musikalische Reise rund um den Globus. Die Bandmitglieder kommen aus vier verschiedenen Kulturen mit unterschiedlichen Musikrichtungen und singen in fünf Sprachen (türkisch, arabisch, afrikanisch, englisch und deutsch). Inspiriert durch diese multi-kulturelle Energie stellte El'an in kurzer Zeit ein vielseitiges Repertoire auf die Beine und präsentierte ihre selbstgeschriebenen Lieder u.a. bei den europäischen Kulturtagen und bei der Kamuna im Verkehrsmuseum (damals unter dem Bandnamen Drums & Dance). Die Texte sind poetisch und melancholisch, aber auch kritisch und energisch. Ihre Musik verbindet traditionell-folkloristische Klänge und Rhythmen mit Rock, Funk und Rap. Dieses ungewöhnliche und spannende Klanggeflecht lädt die Zuhörer zum Chillen, Grooven, Mitsingen und Tanzen ein.

Bei so viel Multi-Kulti ist es nicht verwunderlich, dass auch das Wort „El'an“ im arabischen, im türkischen und im deutschen Wörterbuch zu finden ist.

Die Bandmitglieder:

Nesrin Goldbeck (Gesang, Blockflöte, Percussion)

Claudia Seeber (Klavier, Keyboard, Akkordeon)

Dost Matur (Saz, Gesang)

Tshidiso Sehlogo (Gesang, Djembé, Didgeridoo)

Gunther Bossert (Djembé, Cajon)

Peter Ruth (E-Bass, Kontrabass, Akkordeon)



Übersetzt bedeutet das türkisch/arabische und deutsche Wort *

el'an= jetzt, noch immer

el = die Hand

an = der Augenblick

Elan = der Schwung



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