KOHI-KULTURRAUM | ARCHIV DER VERANSTALTUNGEN SEIT JUNI 2007

ARCHIV der EVENTS bei KOHI


Rückschau

Mi 02.07.08 |  Sehenswertes 

HipHop, Rap & Revolte

Temporary Sanity: The Skerrit Bwoy Story. Der Film gibt einen tiefen Einblick in die gefährliche Welt der jamaikanischen "Dancehall" Kultur in New York. Der Regisseur - ein Student aus Manchester - begleitet den Tänzer und DJ Skerrit Bowoy und seine zwei Kinder beim Überlebenskampf in einer Gemeinschaft von der Gewalt und Armut ebenso ein Teil sind wie stark sexualisierte Tänze und Lebensfreude.

Regie: Dan Bruun, New York City 2007, 32', OmeU (englische Fassung)



Poesie einer Revolte. Oktober 2005: Frankreich erlebt eine Welle der Gewalt, ausgehend von Unruhen in den Pariser Vorstädten. Ein Kampf der Kulturen? Das Ergebnis einer verfehlten Integrationspolitik? Die Binnenperspektive zeigt: Die Ursachen gehen zurück auf eine Grundidee des französischen Staates: Die Gleichheit aller Bürger. Aber die durch die Globalisierung beschleunigte Veränderung des sozialen Raumes macht jede Vorstellung von gesellschaftlicher Solidarität zu einem bloßen Wunsch. Der Regisseur begleitet Augenzeugen - u.a. einen Fotographen und die Mitglieder einer HipHopp Band - und mögliche Täter auf der Suche nach den Ursachen durch ihren Alltag in den Vorstädten.

Regie: Michael Westrich, Schweiz 2006, 40' OmU (deutsche Fassung)

Der Regisseur Michael Westrich ist anwesend.



Sa 28.06.08 |  Musikalisches 

The Big J

"the Big J", das ist im weitesten Sinne Alternative Rock. Die vier Jungs aus dem Raum Karlsruhe haben das Grundprinzip: "Es muss rocken!", egal ob es schnellere Rocknummern, groovige Midtempostücke oder eingängige Balladen sind. Ein Stil der aus der 70er Jahre Rockmusik hervorgeht, aber auch Stilmittel wie Samples und moderne Sounds beinhaltet.



Di 24.06.08 |  Literarisches 

OLLA - Offener (Literatur-) Leseabend

Ob Lieblingsbuch, Zeitungsartikel, Selbstgeschriebenes oder Gebrauchsanweisung… gelesen wird, was gefällt. Wer sich einfach nur unterhalten lassen und nicht vorlesen möchte, der hört eben nur zu.



Sa 14.06.08 |  Literarisches 

Stefan Gaffory: Kreisklassenhölle

"Stefan Gaffory ist ein in Karlsruhe lebender Schriftsteller und Slam-Poet, der sein in Eigenregie veröffentlichtes Romandebüt "Kreisklassenhölle" vorstellt:

Darin geht es um einen jugendlichen Außenseiter aus einem Dorf, der der provinziellen Enge entfliehen will, indem er in eine Großstadt zieht und dort in einem Strudel aus Alkoholismus, Drogen, Einsamkeit und Gewalt versinkt. Das ist einerseits roh und sarkastisch, aber andererseits auch ziemlich humorvoll. Manche nennen das "literarischen Punkrock".

Zur offiziellen Veröffentlichung gibt es eine Lesung, und umrahmt wird das Ganze vom "Howlin' Baby Sound System" aka Manu und Basti von den Crackbrained Serenaders, die 60's- und Garagensound auflegen werden."



Fr 13.06.08 |  Party 

Gut Aufgelegt!

Gespielt wird was mitgebracht wird!

CD's, Vinyl, Kassetten, Minidisc - alles ist erlaubt!



Di 10.06.08 |  Literarisches 

OLLA - Offener (Literatur-) Leseabend

Ob Lieblingsbuch, Zeitungsartikel, Selbstgeschriebenes oder Gebrauchsanweisung… gelesen wird, was gefällt. Wer sich einfach nur unterhalten lassen und nicht vorlesen möchte, der hört eben nur zu.



Sa 07.06.08 |  Musikalisches 

At the Farewell Party

Das ist EmoPunk / Pop-Punk aus Frankfurt am Main! Eine weitere der zahllosen Emobands könnte man denken, aber Stopp! – At the Farewell Party sind nicht eine der typischen Emobands, sondern beeindrucken mit innovativen und authentischen Sounds und reißen ihre Zuhörer bei großartigen Liveshows mit.

2007 haben sie ihre erste CD namens „The Mechanism of Bad Taste“ produziert und auf dem Frankfurter Label „Ampire Records“ am 5.10. im ausverkauften Club "Nachtleben" released. Außerdem gewannen sie den Rockstar - Taste of Chaos Battle of the bands.com - Bandwettbewerb und teilten sich die Bühne mit Bands wie The Used, Rise Against, Aiden, The Gallows und The Blackout.



AT THE FAREWELL PARTY sind:



Daniel Clarkston (Vocals)

Benny Lampret (Guitar, Vocals)

Janos Vogt (Guitar)

Frank Ziegler (Bass)

Sebastian Neumann (Drums)



Fr 06.06.08 |  Musikalisches 

Song Slam

Das Schaufenster für neue Musik!

Hinter dem Song Slam verbirgt sich ein musikalischer Ringkampf - ein freundschaftlicher Wettstreit zwischen Musikern - begleitet von einem Moderator, der die Performances kommentiert, lobt oder bespöttelt. Das Publikum fiebert mit und bewertet.



Also macht euch auf zum illustren Liedermacher-Battle - einer Abendunterhaltung ganz besonderer Art - und votet für den besten Song Slamer.



Jeder kann dabei sein! Entweder Ihr meldet Euch per eMail an oder kommt einfach vorbei.

Erlaubt sind nur eigene Songs (Text und Musik). Cover-Versionen sind nicht gestattet.

Alle Instrumente sind erlaubt - auch Loop Stations!

Die Länge eines Liedes sollte 7 Minuten nicht überschreiten.

Den Sieger kürt das Publikum per Applaus.

Der Song Slam ist ein bunter Abend mit außergewöhnlichen Künstlern und jeder Menge Spass für die Zuschauer.

Ein Muss für alle Fans handgemachter Musik!

Wer teilnehmen möchte melde sich wenn möglich vorher bitte per email an!



Do 05.06.08 |  Organisatorisches 

Ordentliche Mitgliederversammlung 2008

Die Mitgliederversammlung ist das "oberste Organ" des KOHI Kulturraum e.V. Alle Mitglieder sind aufgefordert sich an den Entscheidungen zu beteiligen.



So 01.06.08 |  Musikalisches 

Schneller Autos Organisation

MATINEE-KONZERT!!!!! ab 16Uhr



Ein Poet schrieb über die schwarzen Fahnen der internationalen anarchis­tischen Brigaden während des Kampfes gegen die Franco-Faschisten, dass sie schwarz wären aus Trauer über die Hoffnung. Gemeint die Hoffnung auf andere Verhältnisse, ein anderes Leben, eben ein anderes Ganzes. Gemeint auch die Trauer ob des Wissens, dass der Weg dahin ein steiniger und alles andere als endlicher ist. Überhaupt Weg, wenn es so einfach wäre. Auf „This Is Good Party“ heißt es „...so viel Bewegung/so wenig Richtung“ und das trifft den Zustand auf die Zwölf. Zu merken, dass die Welt nicht so ist, wie sie sein sollte ist eine leichte Übung – das rausgehen und es ändern die schwerste. Gefühl und Härte hieß das mal auf Lederjacken, ein Spagat (mehr eine Blutgrätsche), zwischen stur und unsicher ist es immer noch. Gute Bands wandeln das in Musik und Text um.



Schneller Autos Organisation sind eine sture Kapelle. 2003 haben sie ihr „World“ betiteltes Debut Album als 180 Gramm Vinyl-only selbst veröffentlicht. Eine kräftige-fragile Platte Punk ohne Punk zu machen. 2007 folgt nun „Noch mehr Hoffnung für noch mehr Menschen“, wieder 11 Songs über Zustand und Wahrnehmung auf dem Weg zum Zaun. Geändert hat sich nicht viel, wozu auch? Pathetischer Breitwand Punk, wahlweise Indierock mit Haltungs­schaden? Vergiß es. “Gedanken reimt sich auf erkranken”, “Beim nächsten Lied wird alles besser”. Gute Laune klingt anders (und es gibt auch wenig Anlass dafür), trotzdem kein Grund die Hoffnung fahren zu lassen. Schneller Autos Organisation spielen dazu, damit, dafür, darüber.



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