KOHI-KULTURRAUM | ARCHIV DER VERANSTALTUNGEN SEIT JUNI 2007

ARCHIV der EVENTS bei KOHI


Rückschau

Do 06.07.17 |  Musikalisches 

OUM SHATT

Psychedelic Pop (De, Berlin) Einlass 19:30h

http://www.youtube.com/watch?v=tcRG2ICI3PY

http://www.youtube.com/watch?v=-STeVVon-4w

http://www.youtube.com/watch?v=cuGI_HjiesM

Oum Shatt, das 2013 gegründete lose Kollektiv um Jonas Poppe, veröffentlicht mehr als ein Jahr nach ihrer Single 'Power to the Women of the Morning Shift', die ihnen bereits internationale Aufmerksamkeit und Festival-Auftritte (Electric Picnic, Transmusicales, Fusion, Electron etc.) beschert hatte, ihr erstes, gleichnamiges Album. Mitgewirkt haben, unter einigen anderen, Kreuzberger Tausendsassa Chris Imler (u.a. Golden Showers, Die Türen, Jens Friebe) sowie Hannes Lehmann (früher Mina, Contriva) und Jörg Wolschina. Das Album wurde aufgenommen von Norman Nitzsche (im Butterama Recording Center) und zum Teil gemischt von Tad Klimp (Fenster).

Wie die Single enthebt sich auch das Album gängigen Kategorien und findet ihre eigene Form aus entschlacktem Rock'n'Roll, arabischen Harmonien und hypnotischer Rhythmik von unterschiedlichsten, zum Teil selbstgebastelten perkussiven Elementen. Oum Shatts Debüt ist ein analoges, geometrisches Tanz-Konstrukt; im Arrangement modern und transparent, aber eine Vergangenheit heraufbeschwörend, die es so nie gegeben hat. Es finden sich Referenzen an türkische psychedelische Musik der 70er ('Gold to Straw', 'Ya Ya Ya') amerikanischen Surf ('Bangladesh'), aber auch Anleihen an New Wave ('Trains, Trains'), frühe elektronische Musik oder Film-Soundtracks.



Mo 03.07.17 |  Literarisches 

Lesung Süd - Junge Autoren preisgekrönt

Julia Willmann, Christian Schulteisz und Kathrin Jira

Die Symbiose von Lesung Süd und Kohi Kulturraum geht in die nächste Runde – der sympathisch unkomplizierte Kulturort beherbergt dieses Mal drei Stipendiaten der Kunststiftung Baden-Württemberg.

Julia Willmann, geboren 1973 in Freiburg, studierte Germanistik, Romanistik und Medienwissenschaften in Aix-en-Provence und Düsseldorf sowie Filmregie an der Deutschen Film-und Fernsehakademie Berlin, wo sie als Dozentin arbeitet. Jüngst erschien ihr Debütroman Was es ist (2017), in dem die Protagonistin aus dem Karrierealltag herausgerissen wird, als ihre Mutter ins Koma fällt. Foto: © Christine Frenzel

Christian Schulteisz, geboren 1985, lebt in Stuttgart. Er studierte am Deutschen Literaturinstitut in Leipzig und erhielt 2016 das Literaturstipendium der Ponto-Stiftung. Er liest aus dem Romanmanuskript Wense.

Kathrin Jira, geboren 1986 in Ludwigsburg, stellt ihr Romanprojekt Die zahlreichen Tode meiner Mutter vor, welches zugleich ihre Abschlussarbeit am Deutschen Literaturinstitut wird. Kathrin Jira ist Redakteurin der Literaturzeitschrift Edit.



So 02.07.17 |  Musikalisches 

KOHI meets Querfunk

Auf 104,8 ab 19h wieder unsere hauseigene Radiosendung im Äther und somit auf euren Abspielgeräten. Querfunk is the place to go. Eine glänzende Möglichkeit in phonetischen Preview-Genuss kommender Liveaktivitäten in unseren heiligen Hallen gelangen zu können. Hier gibt sich freier Ausdrucksjazz mit Death-Metal die Klinke in die Hand doch auch der Pop-Olymp wird regelmäßig erklommen. Ach ihr ward schonmal bei uns ? Dann ist ja alles klar... Ohren auf !



Sa 01.07.17 |  Sehenswertes 

OPEN MIC - offene Bühne für Kleinkunst

Vertraut und doch neu: Unsere Bühne öffnet sich ab April für jegliche Art von Kleinkunstbeiträgen. Ob Musik, Text, Theater, Comedy oder auch Jonglage – soweit es unsere Räumlichkeiten zulassen, darfst Du außer Cover-Versionen alles vortragen, was Dir und dem Publikum Spaß macht. Nach 15 Minuten kündigt der Gong den nächsten Beitrag an. Die richtige Adresse für alle, die Anschluss an die lokale Musik- & Kulturszene suchen oder einfach Lust haben, in entspannter Atmosphäre ihre Beiträge auszuprobieren und die der anderen zu genießen. Bühne, Mikros, Schlagzeug und Verstärker stellen wir zur Verfügung – ihr bringt eigene Instrumente und natürlich gute Laune mit. Anmelden? Nein, anmelden muss man sich nicht!



Fr 30.06.17 |  Literarisches 

Poetry Slam #120

KOHI-Slam, das ist postmoderne Sprachkultur und Kult, seit Juni 2007 an jedem letzten Freitag im Monat. 8-12 Poetinnen und Poeten treten mit selbstgeschriebenen Texten gegeneinander an. Ob Rap, Lyrik, Prosa, Dada-Gedicht oder Mundart – geschrien, geflüstert oder einfach nur vorgelesen. Beim Bühnenwettkampf um die Gunst des Publikums, das den Sieger des Abends bestimmt, ist alles erlaubt, was sich mit Wort und Sprache performen lässt.

Mitmachen kann jeder, der sich traut und rechtzeitig anmeldet: poetryslam@kohi.de

Am Veranstaltungsabend gibt es noch die Möglichkeit, einen der 2 Startplätze für Kurzentschlossene zu ergattern.

Einlass ab 20 Uhr - letzte Anmeldung vor 20:30 Uhr



Mo 26.06.17 |  Literarisches 

Montagslesung: Marianne Paschkewitz-Kloß

Einlass 19:30h

Juli 2010. Die Gentlemen-Räuber haben wieder zugeschlagen. Seit 15 Jahren läuft die Fahndung ins Leere. Der Druck auf die Ermittler steigt. Die Oberrheinische Tageszeitung setzt die "Back-in-Job"-Journalistin Wiebke Wolant auf das Thema an. Sie schnüffelt, recherchiert und ahnt nicht, wie nahe sie an den Tätern dran ist. Ein fesselnder Kriminalroman über ein Stück deutscher Kriminalgeschichte, das unerzählt unter Aktendeckeln zu verstauben drohte. Und: Die Geschichte einer Frau, die sich zurück ins Berufsleben kämpft.

Eine Kooperation von Lauinger Verlag und KOHI



So 25.06.17 |  Musikalisches 

Peter Götzmanns Jazz Hop Rhythm

Jazz-Beat-Hiphop (De-Karlsruhe)

Wer die sieben Musiker von Jazz Hop Rhythm einmal live gesehen hat, ahnt es: Hier sind echte Profis am Werk. Seit Anfang 2000 mischt die Allstar-Band um Schlagzeuger Peter Götzmann die Clubs im Südwesten auf. Ihre Wurzeln liegen irgendwo zwischen Funk, Rock, Jazz, Swing und Latin. Mit spielender Leichtigkeit, Improvisationsfreude und Liebe zum Detail peppen sie alte Jazzklassiker mit modernen Grooves auf. Und das tun sie bei aller Perfektion so leidenschaftlich, dass selbst ausgemachte Jazzmuffel hingerissen mitwippen. Peter Götzmann hat einmal gesagt: "Der beste Applaus ist, wenn alle tanzen". Ihr wisst also, was ihr zu tun habt.



So 25.06.17 |  Sehenswertes 

Vernissage "Zusammenspiel" - Konzertfotos

Kein Hochglanz, aber hoch spannend: Nur selten bietet sich die Gelegenheit, künstlerische Konzertfotografie und die Band, die in ihrem Fokus steht, live am selben Tag zu erleben. Die Ausstellung zeigt Bilder eines Konzerts der Peter Götzmanns Jazz Hop Rhythm Band im Mai 2016. Damals fotografierten acht Fotografen den Auftritt der famosen Liveband – aus spontaner Begeisterung.

Heute kommen sie alle wieder zusammen: Nach der Vernissage spielt die Jazz Hop Rhythm Band mit Peter Lehel als Gast im KOHI. Die musikalischen Wurzeln der Band liegen irgendwo zwischen Funk, Rock, Jazz, Swing und Latin. Sie spielen eigene Songs voller Dynamik und peppen Jazzklassiker mit modernen Grooves und mit spielerischer Leichtigkeit, Improvisationsfreude und Liebe zum Detail auf. Und zusammen tun sie das so leidenschaftlich, dass selbst ausgemachte Jazzmuffel nicht nur wegen der Präsenz des Frontmans Mario Götz hingerissen mitwippen.

Die ausgestellten Konzertfotos zeigen all das und verwandeln flüchtige Momente in Greifbares und Bleibendes. Sie sind keine Promotion-Bandfotos. Sie sind künstlerisch-dokumentarische Aufnahmen, die vielfältige Blickwinkel und individuelle Sichtweisen auf das Konzert ermöglichen – ein besonderes Zusammenspiel von Kirsten Bohlig, Gerd Bonse, Ralf J. Diemb, Wilfried Gebhard, Astrid Hansen, Jörg Reimann, Ulrike Schaller-Scholz-Koenen und Jürgen Schurr – unter sich und mit der Jazz Hop Rhythm Band.

Und auch das Publikum spielt mit: Die Besucher sind eingeladen, während des Konzerts am Vernissagenabend selbst Fotos zu machen. Sie werden vor Ort ausgedruckt und ergänzen die bis August laufende Ausstellung mit aktuellen Bildern.



Fr 23.06.17 |  Musikalisches 

NICOLAS STURM BAND

Neopop (De-Freiburg) Einlass 20h

http://www.youtube.com/watch?v=jABIyGCnIeI

http://www.youtube.com/watch?v=_ULF1Ogy-PQ

Wohin mit all dem Hass, und treffen wir uns heute Abend?! Dass Nicolas Sturm auch keine Antwort auf die zentralen Fragen an die Zukunft geben kann, versteht sich von selbst. Aber Sturm weiß das große Unbehagen in seiner Musik aufzuheben. Dabei hat er die Liebe für den britischen Sound der 80er Jahre wiederentdeckt: Wave-Bässe, Twang-Gitarren und Synth-Flächen. Aber auch eine 50er-Jahre Vorstadt-Romantik liegt in diesen Liedern. Im melancholischen Wohlklang mit seiner Band schafft Sturm etwas, was in diesen Zeiten wichtiger scheint als je zuvor: Ein zärtliches, solidarisches Gefühl von Gemeinschaft.

Nach dem gigantischen Konzert mit Isolation Berlin im Tollhaus, freuen wir uns auf einen kompletten Abend mit Nicolas und Band bei uns.



Do 22.06.17 |  Musikalisches 

SASCHA LANGE LIEST AUS MONUMENTS - DIE DEPECHE MODE LESUNG

Multimedia Lesung (De-Leipzig) Einlass 19:30h

Nur wenige Post-Punk-Bands haben Jugendliche in den 1980er Jahren so nachhaltig beeinflusst: Depeche Mode kommen 2017 zurück mit neuer Platte „Spirit“ und Konzerten. Parallel dazu erscheint Mitte Mai die überarbeitete, erweiterte und limitierte Neuauflage des Bestsellers „Depeche Mode MONUMENT“. Die ganze Bandgeschichte auf 450 Seiten mit über 2.000 Abbildungen inkl. dem neuen Album „Spirit“. Die Welt-Online titelt: „Depeche Mode sind göttlich und Monument ist ihre Bibel“.

Autor Sascha Lange präsentiert zu „Depeche Mode MONUMENT“ einen Abend voller Geschichten über die Band und ihrer Fankultur in Ost und West mit jeder Menge Fotos und Objekten.

Videoausschnitt zur Lesung: http://www.youtube.com/watch?v=p0fZs23f10Q

Zusammen mit Dennis Burmeister veröffentlichte Sascha Lange „Depeche Mode MONUMENT“ 2013 im Berliner Blumenbar Verlag; das bislang größte, bunteste und schwerste Werk über die Band. Es zeigt die seit mehr als drei Jahrzehnten andauernde Erfolgsgeschichte, die popkulturelle Bedeutung von Depeche Mode und die vielfältige Fanszene. Mittlerweile gibt es MONUMENT auch in englischer, polnischer, italienischer und tschechischer Lizenzausgabe, die Veröffentlichungen in den USA und Russland sind in diesem Jahr in Vorbereitung.

Sascha Lange forscht seit 15 Jahren zu Jugendkulturen im 20. Jahrhundert und hat dazu bereits diverse Bücher veröffentlicht.



. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .

. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .