KOHI-KULTURRAUM | ARCHIV DER VERANSTALTUNGEN SEIT JUNI 2007

ARCHIV der EVENTS bei KOHI


Rückschau

Sa 11.11.17 |  Musikalisches 

ANGELIKA EXPRESS + JUNIIQUE eine kohi10 Party

Poppunk (De-Köln) + Poprock (De-Reutlingen) Einlass 20h

http://www.youtube.com/user/AngelikaExpress

Präsentiert von Musikblog, Pretty In Noise, Schall Magazine

Alle Menschen mit dem Namen "Angelika" dürfen heute GRATIS rein.

Angelika Express sind zu fünft und lieben den Krach, das Soundgewitter und die schönsten Melodien. Sie schrammeln mit ihren Gitarren für Euch das Blaue vom Himmel. Gefangene werden dabei grundsätzlich keine gemacht. Gnadenlos predigen sie den Angelika-Way-of-Live, geben dafür alles und haben keine Hemmungen, Lieblingsclubs in Schutt und Asche zu legen. Ein guter Angelika-Song ist wie ein freundschaftlicher Schlag ins Gesicht. Die Band ist ein riesiger Zeigefinger aus purer Rockenergie und präsentiert mit dem Konzeptalbum "Alkohol" hochverdichtete Powerpop-Songs über Cocktails, Kurze, Kater, Euphorie und Untergang. Privat sind sie aber sehr nett und vor allem jetzt mit ganz neuem Album unterwegs. „Letzte Kraft voraus“ schlägt auch ernste Töne an und kommt ziemlich wuchtig daher. Wir freuen uns auf viele neue Knallersongs.

"Kannst du mir sagen, wo wir war'n?" Diese Frage stellt sich tatsächlich, wenn man Juniique live erlebt hat. Mit energiegeladener Frontfrau, satten Gitarren, tiefem Bass und treibenden Drums verstehen sie es, ihr Publikum mitzureißen. Ihre Songs treffen dich an Stellen, an denen es weh tut, bringen dich aus dem Gleichgewicht und schubsen dich dann wieder mit Wucht in die richtige Bahn. Packende deutsche Texte ohne Kitsch, ohne Glitzer, gepaart mit dreckigen Gitarrenriffs und einem schlagenden Herzen. Sie machen süchtig – süchtig nach echter Musik. Im Reutlinger Raum sind Juniique längst über den Status eines Geheimtipps hinaus. Zeit, auch den Rest der Republik zu erobern. http://www.juniique.de



Mo 06.11.17 |  Literarisches 

Lesung Süd: Theresia Enzensberger

Einlass 19h

Zwischen Damals und Jetzt: Theresia Enzensberger stellt ihren Debüt- und Campusroman „Blaupause“ vor

„Eine gelungene Mischung aus historischer Campus Novel und weiblichem Künstlerroman“ (Die Welt)


Luise Schilling ist eine junge Frau, die wissbegierig und voller Verve in die Zukunft blickt. Gegen den Willen ihres patriarchischen Vaters studiert sie am Weimarer Bauhaus. Bei Professoren wie Gropius, Klee oder Kandinsky lässt sie sich inspirieren von der Epoche ihrer Zeit. Der Roman changiert zwischen Technik und Kunst, Kommunismus und Avantgarde, Populismus und Jugendbewegung.

Theresia Enzensberger, 1986 geboren in München, studierte Film und Filmwissenschaft am Bard College in New York. Sie ist freie Journalistin unter anderem für die FAZ, FAS und ZEIT Online, und Gründerin des unabhängigen Magazins Block.

Bild Copyright: Rosanna Graf



So 05.11.17 |  Musikalisches 

KOHI meets Querfunk

Auf 104,8 servieren wir jeden ersten Sonntag ab 19h wieder unsere hauseigene Radiosendung über den Äther und somit auf euren Abspielgeräten. Querfunk is the place to hear. Eine glänzende Möglichkeit in phonetischen Preview-Genuss kommender und vergangener Livemusikaktivitäten in unseren heiligen Hallen gelangen zu können. Hier gibt sich freier Ausdrucksjazz mit WaveRockRomantik die Klinke in die Hand und selbst der Pop-Olymp wird regelmäßig erklommen. Ach ihr ward schon mal bei uns? dann ist ja alles klar... Ohren auf!



Sa 04.11.17 |  Sehenswertes 

OPEN MIC - offene Bühne für Kleinkunst

Vertraut und doch neu: Unsere Bühne öffnet sich ab April für jegliche Art von Kleinkunstbeiträgen. Ob Musik, Text, Theater, Comedy oder auch Jonglage – soweit es unsere Räumlichkeiten zulassen, darfst Du außer Cover-Versionen alles vortragen, was Dir und dem Publikum Spaß macht. Nach 15 Minuten kündigt der Gong den nächsten Beitrag an. Die richtige Adresse für alle, die Anschluss an die lokale Musik- & Kulturszene suchen oder einfach Lust haben, in entspannter Atmosphäre ihre Beiträge auszuprobieren und die der anderen zu genießen. Bühne, Mikros, Schlagzeug und Verstärker stellen wir zur Verfügung – ihr bringt eigene Instrumente und natürlich gute Laune mit. Anmelden? Nein, anmelden muss man sich nicht!



Fr 03.11.17 |  Musikalisches 

KAUFMANN FRUST

Postpunk (De-Stuttgart) Einlass ab 19h zur Vernissage

„Die Bilder, die Bilder bewegen sich weiter, fühlen sich nie zu Haus. 10 Jahre des Schweigens - endlich schreit er: Bitte, Bitte lasst mich raus.“

http://www.youtube.com/watch?v=0x4wqMPTT2g http://www.youtube.com/watch?v=9N5jTC-7IPw

Nach der hochgelobten Single Hinter den Fenstern und der fünf Lieder umfassenden EP Unter den Augen, die im Frühjahr 2016 auf dem von Anne und Ralv Milberg gegründeten Label Chicos Records erschienen ist, haben Kaufmann Frust im dritten Jahr seit der Gründung ihr Debut-Album Aus Wachs aufgenommen. Im Mittelpunkt des Albums steht die erzählerische Auseinandersetzung mit den Dimensionen von Aufbrechen, Zurücklassen und Innehalten. Der erzwungene Aufbruch in die Ferne, die Flucht in Exzess und in die Irrwege der eigenen Psyche, als auch der Abstieg hinab in die eigene Geschichte. Aus Wachs ist ein Album mit vielschichtigen Lesarten geworden. Die liebevolle und aufwändige Produktion von Ralv Milberg darf als subtile Hommage an Talk Talks Laughing Stock gesehen werden.

Angefangen mit einer Band und Produzenten an den Rande des Wahnsinns treibenden Live-Aufnahme Session, wuchs zwischen den ersten Frühlingstagen und dem letzten Sommertag 2017 ein Album in Erzählform heran, das für alle Beteiligten zu einem Wagnis wurde. Ein oft verzweifelter Blick in vier Köpfe, durch acht Augen und eine Niederschrift von Fragmenten, die über die letzten drei Jahre und während über 50 gespielter Konzerte in vier verschiedenen Ländern langsam eine Form annahmen. Bei allen Slow-Core, Post-Punk und Krautrock Elementen ist Aus Wachs aber letztendlich auch nicht mehr und nicht weniger als ein schwermütiges und aufreibendes modernes Pop-Album.



Fr 03.11.17 |  Musikalisches 

Achtung, wird verlegt: FAI BABA

Leider müssen wir das Konzert mit FAI BABA heute auf einen späteren Termin verlegen. Die Band verweilt bereits schon in Island, wo sie ein Festival spielen. Ersatztermin ist Fr, 08.12.2017

Einen tollen Ersatz haben wir aber dennoch: Kaufmann Frust aus Stuttgart. Checkt das aus...



Fr 03.11.17 |  Sehenswertes 

Vernissage: Evelyn Taylor-Kopp "Andromeda de Mola"

Zuckerwatte duftet den Besuchern des KOHI am Abend der Eröffnung entgegen. Wolkig-fluffig schwebt die Installation „CANDY LuFtschLOSS“ unter der Decke des Schaufensterraums. Die zuckrige Wolkenkonstruktion in Form der libyschen Landkarte, die an ein gekipptes Herz erinnert, verdichtet sich und wird den „Verlauf“ des Abends im wörtlichen Sinn ausmachen, indem die Zuckermasse anfängt zu reißen und auf den Boden zu tropfen.

Mit ihrer Malerei spricht Evelyn Taylor-Kopp unsere Wahrnehmung ebenfalls über den bloßen Sehsinn hinausgehend an. Die Karlsruher Künstlerin arbeitet mit Wachs, das sie auf Rohspanplatten gießt und spachtelt, um dann in die Farbmasse hineinzuritzen, die Oberfläche zu verletzen und mit Einlegearbeiten aus Knete zu füllen. In den Hintergründen entdecken wir Collageelemente, Buntstiftzeichnungen und Lack-, Öl- oder Acrylfarbe, Stempel und ins Holz eingebrannte Linien.

Kunsthistorikerin Britta Borger beschreibt das folgendermaßen: „Indem sie das traditionelle Verfahren der Enkaustik und die aufwändige Arbeit der Intarsie mit Zitaten der Kunstgeschichte verbindet, erschafft Taylor-Kopp eine Art „progressiven Historismus“ fernab der bloßen Dokumentation."

So wird Andromeda im KOHI befreit von einem Perseus, der auf einer Art überdimensionierten Ente herbeireitet, einem gezügelten Schnabeltier adaptiert aus einem Werk von Hieronymus Bosch. Eine Reihe der ausgestellten Grafiken wiederum zeigt Spuren von Motiven Goyas gemischt mit Popelementen. Die vordergründige Leichtigkeit und Verspieltheit machen es den KOHIbesuchern leicht, mit Spaß in die Bilder einzutauchen ohne dafür die inhaltlichen Hintergründe kennen zu müssen. Alle Arbeiten sind direkt für diese Ausstellung entstanden, begleitend erscheint eine Broschüre.

Finissage mit Performance „ZuckerWattVerWunderung“ von Robert Freitag: SO, 26.11.2017, 17 Uhr



Do 02.11.17 |  Musikalisches 

FRIEDRICH SUNLIGHT

Sunshine-Pop (De-Augsburg) Einlass 19.30h Beginn 20:30h

http://www.youtube.com/watch?v=Ln_7EmHq5Jg

http://www.youtube.com/watch?v=5v5IVY02y5M

„Stell Dir vor es ist Sommer und keiner geht hin“ („Hiddensee“)

Gestern am Pool. Sommer. Es wird Zeit für eine neue Liebe. Friedrich Sunlight schauen spontan vorbei. Stellen die leeren Martinigläser aufs Tablett. Stecken deine zu Ende gespielte Roger-Nichols-Platte zurück in die Hülle. Bauen ihre Instrumente auf: Bass, Gitarre, Klavier, Schlagzeug. Oh, es klingelt – das muss das Streichquartett sein. Die Streicher kamen dann doch nicht. Grund: kein Bedarf. Und mal ehrlich: Wer braucht bei solch tollen Songs schon Streicher?

Friedrich Sunlight gibt es in dieser Besetzung seit ca. zwei Jahren. Bernd am Piano und Sänger Kenji Kitahama komplettierten die fünfköpfige Popband, die ihre Musik als Gegenentwurf zur lyriklastigen deutschen Diskurspop-Szene versteht: „Wir binden unsere Texte in Melodien ein, statt Gedichte zu vertonen“, heißt es dazu aus Augsburg. Entwaffnende Arrangement und Ohrwurm-taugliche Melodien treffen auf vielschichtige Harmoniegesänge. Wir haben 100 zufällig ausgewählte Pop-Musik- Aficionados und Pop-Musik-Aficionadorettes befragt: 50 % fühlten sich an eine 2.0 Version der früh 66er Beach Boys erinnert, weitere 42 % an die Zombies (keine Angabe, bzw. uneindeutig: 8 %)

Kenji stammt aus Kalifornien und zog vor acht Jahren der Liebe wegen nach Bayern. Nichts gegen Bayern, aber vom Sunshine State in den Freistaat zu ziehen? Schon a bisserl überspannt. Nicht, dass wir was gegen Exzentriker hätten. Das ist im Gegenteil quasi Einstellungsvoraussetzung. Und als Bonus: Elegante, gewitzte Texte einer Verneigung vor allen Vorstadt-Stenzen dieser Welt.



Mo 30.10.17 |  Musikalisches 

DIRK DARMSTAEDTER

Singer Songwriter, Pop, Beat (De-Hamburg) Einlass 20h

http://www.dirkdarmstaedter.com/videos/

Es gab einmal eine Zeit in der deutschen Musik, wo der Begriff 'Pop' kein Schimpfwort, sondern eine Bezeichnung für etwas war, das von hoher Qualität und besonderer Güte ist – Dirk Darmstaedter war zu dieser Zeit einer der führenden Protagonisten innerhalb dieser Ausgestaltung einer niveauvollen Pop-Idee.

Der Begriff und seine Subtexte mögen sich seither – wir sprechen von einer Zeit, die zwei bis drei Jahrzehnte zurück liegt – radikal verändert haben; Dirk Darmstaedter nur insofern, als dass er als „Jäger des verlorenen Pop-Juwels“ bis heute nicht müde wird, nach ebendiesen Diamanten zu suchen und sie, hat er erst einmal einen gefunden, bis zur schillernden Perfektion zu schleifen.

„Ich war und bin ein großer Verfechter der Popmusik im Sinne von populär“, erzählte der 50-Jährige in einem Interview im vergangenen Jahr. „Wir wollten die nächsten Beatles sein, es ging uns immer darum, tolle Songs zu schreiben, die die Welt dann teilt.“ Das ist Dirk Darmstaedter gleich zu Beginn seiner mittlerweile drei Jahrzehnte umfassenden Karriere gelungen, damals als Frontmann der Jeremy Days. An dem selbstbetitelten Debüt der 1986 in Hamburg gegründeten Formation gab es damals kein Vorbeikommen, und das nicht nur dank der selbst heute noch für jedes Radio unverzichtbaren Überhits wie „Brand New Toy“ oder „Are You Inventive?“.



Fr 27.10.17 |  Literarisches 

POETRY SLAM #124

KOHI-Slam, das ist postmoderne Sprachkultur und Kult, seit Juni 2007 an jedem letzten Freitag im Monat. 8-12 Poetinnen und Poeten treten mit selbstgeschriebenen Texten gegeneinander an. Ob Rap, Lyrik, Prosa, Dada-Gedicht oder Mundart – geschrien, geflüstert oder einfach nur vorgelesen. Beim Bühnenwettkampf um die Gunst des Publikums, das den Sieger des Abends bestimmt, ist alles erlaubt, was sich mit Wort und Sprache performen lässt. Mitmachen kann jeder, der sich traut und rechtzeitig anmeldet: poetryslam@kohi.de

Am Veranstaltungsabend gibt es noch die Möglichkeit, einen der 2 Startplätze für Kurzentschlossene zu ergattern.

Einlass ab 20 Uhr und letzte Anmeldung vor 20:30 Uhr



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