KOHI-KULTURRAUM | ARCHIV DER VERANSTALTUNGEN SEIT JUNI 2007

ARCHIV der EVENTS bei KOHI


Rückschau

So 26.04.15 |  Sehenswertes 

Improtheater Magic Marshmallows

Nach der tollen Show im Januar gibt es weitere Improtheater-Abende im April und Juni mit den Magic Marshmallows im KOHI. Das bedeutet: magische Momente, lustige, leise und laute Geschichten, abstruse und fantastische Geschehnisse; und ganz sicher „einmalig“ gespielt.

Natürlich werden auch die Fortsetzungen der Soap „in einem ehrenwerten Haus“ gezeigt. Denn alle fragen sich wie es wohl weiter geht mit Cora und Kiki oder was aus Gundula und Paul wird. Was machen die Mutter und der Chefarzt?

Es erwartet uns also wieder Sonntagabende voller Überraschungen und hochamüsanter Geschichten.



So 26.04.15 |  Sehenswertes 

Die Kohibris spielen "Na dann Nathan"

Die Leitung des "Dramenterzetts" hat nun Andrea inne, da der ehemalige Intendant André wegen eines Burnout-Syndroms behandelt wird. Andrea will den Nathan klassisch auf die Bühne bringen. Dazu engagiert sie zwei neue Schauspieler. Mit großem Einsatz spielen sie Nathan fast ganz so, wie er im Buche steht. Das klappt auch hervorragend, bis etwas sehr Ungewöhnliches passiert...



Sa 25.04.15 |  Musikalisches 

Delilahs (Indiepunk, CH)

http://www.youtube.com/watch?v=X9SjMAbQ-9s

http://www.youtube.com/watch?v=m_ueK_TlTA8

Mehr als 400 Konzerte in neun Ländern (seit 2006); Auftritte bei den grossen Festivals, zwei internationale Veröffentlichungen, Airplays in den wichtigsten Radiostationen, Auftritte in bekannten TV-Shows und, und, und…die Liste ließe sich beliebig verlängern, doch die DELILAHS sind nicht aufgebrochen um Rekorde zu knacken und sich in der gleißenden Sonne der People & Lifestyle-Magazine zu räkeln oder zum YouTube-One-Hit-Wonder zu mutieren.

“Das ist nicht meine Welt”, stellt Frontfrau, Sängerin und Texterin Muriel Rhyner von Anfang an klar. “Wir sind Freaks, Getriebene, die gar nicht anders können als unsere Musik live zu spielen. Kompromisse, die auf Kosten unserer Integrität gehen, sind nicht unser Ding. Lieber verzichten wir auf einiges, ziehen dafür aber unser Ding durch.”

Die DELILAHS haben sich somit für den steinigen, schweißgetränkten Weg entschieden und begeistern mit einer Mixtur aus knackigem Punkrock mit 77er-Attitüde und schmissigem Power Pop-Appeal.

In Zeiten, in denen man Frauen fast nur noch in zahllosen zahmen Singer-Songwriter-Kombos hört oder ihnen radiotaugliche Songs vorsetzt, setzen die DELILAHS ein Zeichen. Hier treten zwei energiegetriebene Frontfrauen an, um ein eindeutiges Statement abzugeben: Girls know exactly to how to 'rawk and roll´ and will kick your asses'



Fr 24.04.15 |  Literarisches 

Poetry Slam

KOHI Slam, das ist postmoderne Sprachkultur und Kult im KOHI, seit Juni 2007 an jedem letzten Freitag im Monat.

8-12 Poetinnen und Poeten treten mit selbstgeschriebenen Texten gegeneinander an. Ob Rap, Lyrik, Prosa, Dada-Gedicht oder Mundart - geschrien, geflüstert oder einfach nur vorgelesen. Beim Bühnenwettkampf um die Gunst des Publikums, das den Sieger des Abend bestimmt, ist alles erlaubt, was sich mit Wort und Sprache performen lässt.

Mitmachen kann jeder, der sich traut und rechtzeitig anmeldet: poetryslam@kohi.de

Am Veranstaltungsabend gibt es noch die Möglichkeit einen der 2 Startplätze für Kurzentschlossene zu ergattern.



Do 23.04.15 |  Literarisches 

Von Poltikern und anderen Fabelwesen

Eine Lesung mit Andreas Schulz

Andreas Schulz hat das ultimative Buch zum Karlsruher Wahlkampf geschrieben! Dabei verfolgt er den Weg der "Spaßtruppe" Die PARTEI vom Wahlkampf mit Babyeinhörnern bis zur Fraktionsbildung im Karlsruher Gemeinderat. An diesem Abend kann jeder Zuhörer glücklich werden: Dem Publikum werden dabei historische Abrisse der Karlsruher Geschichte ebenso zu Gemüte geführt, wie wissenschaftliche Thesen über die Auswirkung von Eierlikör auf Wählerstimmen. Dieser Abend ist natürlich ein Muss für alle Politikinteressierten. Aber vor allem auch für diejenigen, die glauben, Politik sei eine trockene und langeweilige Angelegenheit!



Mi 22.04.15 |  Musikalisches 

JAZZREIHE: Elizabeth Shepherd

Man muss kein Jazz-Kenner sein, um sich in die Musik der Kanadierin Elizabeth Shepherd zu verlieben. Ihre neue Platte "The Signal" ist mit seinen warmen, schillernden Kompositionen und Sounds eines der spannendsten Songwriter-Alben in diesem Herbst.

"In der elektronischen Musik geht es oft darum, eine Welt zu erschaffen. Eine Welt, in die man hineingezogen wird: Das Techno-Set oder Electronic Music Set, bei dem man vier Stunden tanzt und nicht merkt, wie die Zeit vergeht. Weil in der Musik kein Sinn fürs Zeitvergehen vorgegeben ist."

Elizabeth Shepherd lebt mit ihrem Mann und zweijähriger Tochter in Montreal. 2006 kam ihr Debütalbum "Start To Move" heraus, das vom britischen Jazz-Kritikerpapst Gilles Peterson zu einem der drei besten des Jahres erklärt wurde. Fünf Alben später ist die wandlungsfreudige Kanadierin in einer sehr modernen, fließenden Variante von Songwriter-Jazz angekommen. Es geht um betörende Grooves, die niemals enden wollen, um Songs, die ineinanderfließen und um eine Kopfhörer-Erfahrung, die einen schweben lässt.

"Ich wollte ein Album ohne sichtbare Nähte aufnehmen. Es gibt den Anfang und das Ende, alles dazwischen ist eine Reise, ein Song fließt in den anderen. Das war ein Element, das mir wichtig war. Das andere war die Räumlichkeit der Instrumente. Sie wandern umher, der Hörer soll sich nicht sicher sein, wo diese Instrumente und Sounds herkommen. Selbst wenn man über so etwas nicht nachdenkt oder es hört, gibt es auf dem Album dieses Gefühl des bodenlosen Schwebens. Meine Idee ist es, dass Musik uns an einen anderen Ort führt."

Groovy und meditativ


Elizabeth Shepherds Jazz-Ansatz ist durchaus ungewöhnlich. Für Puristen des Genres ist er zu groovy, der Gesang zu meditativ. Die Lieder und Spoken Word-Passagen auf "The Signal" erzählen von politischen Demonstrationen oder einer futuristischen Liebesgeschichte, die sie aus Podcast-Lyrik eines kanadischen Radiosenders zusammengeschnipselt hat, so wie im Titelstück "The Signal."



Mo 20.04.15 |  Literarisches 

Die kleine Montagslesung

Hans-Peter Kipfmüller

"Die „Karlsruher Befindlichkeiten“, eine Sammlung satirischer Kurzgeschichten, manchmal ernst, meist aber heiter. Sie reichen vom realen Vorkommnis bis zur versponnenen Erzählung, vom Kurzkrimi bis zur Glosse. Was sie verbindet, ist der Bezug zu Karlsruhe und die Karlsruher. Aus verschieden-artigen Mosaiksteinen entsteht so ein liebevoll gestaltetes Bild zum dreihundertjährigen Stadtjubiläum – und darüber hinaus. Skurille Überfälle in der „Karlsruher Sauhatz“. Groteske Rechtspflege in „Residenz des Rechts“. Ein Loblied auf den „Südstadt-Indianer“. Jede Geschichte nimmt eine Facette Karlsruhes aufs Korn. Von einem Karlsruher für Karlsruher über Karlsruher."



Sa 18.04.15 |  Literarisches 

Frauenperspektiven - Poetry Slam

Das KOHI präsentiert eine feminine Spezialausgabe seines Klassikers. Beim Poetry Slam, dem erfolgreichsten Literaturformat der Gegenwart, treten diesmal ausschließlich Teilnehmerinnen mit selbstgeschriebenen Texten gegeneinander an und stellen sich dem Urteil des Publikums, das mit Applauslautstärke die Siegerin bestimmt. Nirgendwo werden Alltagsthemen und Gesellschaftskritik lebendiger, mitreißender und pointierter erlebbar als hier. Ob Lyrik, Prosa oder Rap, laut oder leise, geschrien oder geflüstert - in Form und Stil gibt es keine Einschränkungen. Lediglich Requisiten und Verkleidung sind verboten. Sechs erfahrene Spoken-Word-Poetinnen der deutschsprachigen Slam-Szene werden im literarischen Bühnenwettkampf mit Kreativität, Phantasie und Wortwitz Texte rund um das Thema Leben und Arbeit aus Frauenperspektive performen.



Fr 17.04.15 |  Musikalisches 

Candelilla (Noise,Punk,Indie München)

http://www.youtube.com/watch?v=GmGkxJV2sOg

Intitmät und Pose - die Gruppe Candelilla im Zwischenraum

Zwei Jahre nach "Heart Mutter" nähern sich candelilla (und ihr Produzent Tobias Levin) der Fertigstellung ihres neuen Album, Schicht um Schicht haben sie aus Gefühlen und Gedanken und Musik und Text entstehen lassen. Dafür haben sie sich - völlig unökonomisch - die Zeit genommen, die das braucht. "Eine andere Losung finden. Die Möglichkeiten aufzählen die wir haben. Sich verorten." Denn die immerwährende Überpfrüfung, das In-Frage-stellen, das sich Ekeln vor dem eigenen Gefühl, der unaufhörliche neue Versuch, das Nicht-Abschließen sind grundlegend für die Arbeitsweise von candelilla. In der feuchten Enge des Probenkellers, in der Küche oder in der Bar, auf der Straße, der Bühne, im Pool - überall ist das zu finden, was mit der Zeit zu Anlagerungen wird, deren Verbindung ein künstlerischer Akt ist. Weil das Verbinden des Unverbundenen immer die Möglichkeit des Scheiterns beiinhaltet.

candelilla wagen sich raus aus der Komfortzone der etablierten Formen in den ungesicherten Zwischenraum, setzen sich aus, ringen um die Intensität des Moments. Sie durchbrechen die gefunden Oberflächen, um neue zu schaffen. Und sie dann wieder zu zerbrechen. Gewaltsam, verletzend. Denn was ist intensiver, als die Begegnung von Menschen die sich verletzlich machen und den Anderen die eigene Hülle zerstören lassen ? "Berühre mich, die Welt erzittert." Begegnung erfordert die Verletzung der individuellen Abgeschlossenheit. candelilla haben das längst verstanden, die Ära des männlichen Individualgenies ist für sie nur noch eine blasse Erinnerung auf dem Weg in eine andere Ordnung. "Three breatst, three bodies, I am nature, I am more."

candelilla gibt es nur als Gruppe und das Experiment der gemeinschaftlichen Arbei ohne Hierarchie verfolgen sie als einzige Möglichkeit der Weltbegegnung. Keine Angst vor großen Worten, Pathos ja, Romantik nein. Denn wenn sich candelilla nackt zeigen, dann verwandeln sie Intimität zur Pose. Und dieser Verwandlung beizuwohnen ist ein Ereignis. Ein Ringen im Dazwischen, ein Bewegen im Raim des Ungesagten, nie abngeschlossen: "Die Müdigkeit macht nichts. Ich mach weg was noch übrig ist. Das soll alles kaputtgehen."



Do 16.04.15 |  Musikalisches 

The Noise + Zach Mathieu - (Punk - USA)

http://www.youtube.com/watch?v=RhzNLTxlI-M

THE NOISE ziehen ihre musikalischen Einflüsse aus den überfüllten und extrem lauten Straßen New Yorks. Ihren Post Punk / Noise / Cut Throat Hard Rock - Sound haben sie nicht irgendwo begonnen. Sänger und Frontmann von THE NOISE ist Arthur King, früher Schlagzeuger bei den legendären Misfits (Walk Among Us, Evilive and 3 Hits From Hell). Gitarrist Brian Goss (Gitarre) war Kopf der legendären CBGB's Records - Band Dropping Goss und der Hardcore Helden Warzone. Bassist George Musa ist ein Urgestein der New Yorker Musikszene

und der Lower East Side, und spielte u.a bei Hell ́s Kitchen, Larva und Aluminum Babe. Drummer Dave Blackshire gilt als Multitalent, er war Sänger und Gitarrist von Joker 5 Speed und nebenbei über 10 Jahre Manager des East Village Kultclubs Lit Lounge. THE NOISE wecken Erinnerungen an viele Ikonen der Punkszene wie The Ramones, The MC5, The Clash, Iggy Pop und Suicide. THE NOISE sind vielfältig, einzigartig und kraftvoll. Mit Songs wie „East Of First“ und „Leave My City“ (beides wahre Punkhymnen) bringen sie das Lower East Side Feeling vergangener Tage wieder zum Leben, und tauchen mit Songs wie „Climb out“ auch mal eben in die NYC Psychedelic - Noise - Rock Unterwelt ab. Garage - Rock Songs wie „Talk with your hands“ und „Ego“ sind ansteckend und erinnern ein wenig an Iggy & The Stooges, The Jam oder The Who. Textlich führen uns THE NOISE aus dem Alltag voller Ungerechtigkeiten und vom System vorgegebenen und aufgezwungenen Schubladendenken heraus, und regen die Hörerschaft zum freien Denken und Leben an.

Attention, Attention! Die bayrischen Franzosen kommen! Zach Mathieu - eigentlich der doppelte Nachname einer unvorsichtigen Freundin, nun auch eine brandneue Band aus dem bayrischen Schrobenhausen, gegründet in den ersten Momentaufnahmen von 2013. Und diese Band kracht, schmettert, tritt in den Allerwertsten und schreit sich das Gefühlschaos von der Seele. Zach Mathieu schwimmen zwischen Post Hardcore, Emocore und Indie Rock, was auch an der musikalischen Vorbelastung der vier Herrschaften liegt. http://www.reverbnation.com/zachmathieu



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