KOHI-KULTURRAUM | ARCHIV DER VERANSTALTUNGEN SEIT JUNI 2007

ARCHIV der EVENTS bei KOHI


Rückschau

Fr 30.01.15 |  Literarisches 

Poetry Slam

KOHI Slam, das ist postmoderne Sprachkultur und Kult im KOHI, seit Juni 2007 an jedem letzten Freitag im Monat.

8-12 Poetinnen und Poeten treten mit selbstgeschriebenen Texten gegeneinander an. Ob Rap, Lyrik, Prosa, Dada-Gedicht oder Mundart - geschrien, geflüstert oder einfach nur vorgelesen. Beim Bühnenwettkampf um die Gunst des Publikums, das den Sieger des Abend bestimmt, ist alles erlaubt, was sich mit Wort und Sprache performen lässt.

Mitmachen kann jeder, der sich traut und rechtzeitig anmeldet: poetryslam@kohi.de

Am Veranstaltungsabend gibt es noch die Möglichkeit einen der 2 Startplätze für Kurzentschlossene zu ergattern.



So 25.01.15 |  Sehenswertes 

Improtheater Magic Marshmallows

Aus der Südstadt in der Südstadt spielen die Magic Marshmallows Improvisationstheater.

Die fünfköpfige Gruppe probt schon seit geraumer Zeit in der Südstadt und hat sich bisher nur im „familiären“ Rahmen präsentiert. Somit ist es nur naheliegend, dass die Auftrittspremiere im KOHI gespielt wird. Für alle, die sich für das „Einmalige Schauspiel“ in einer Mischung aus kurzen und langen, großen und kleinen, lauten und leisen Geschichten interessieren oder auch für die, die am Sonntag-abend eine spannende und abwechslungsreiche Show sehen wollen, bei der alltägliche, abstruse und fantastische Geschehnisse eine magische Entwicklung auf der Bühne nehmen, genau die richtige Veranstaltung.



Sa 24.01.15 |  Musikalisches 

Tiefenrauschklangkombinat

Die Musik des Tiefenrausch Klangkombinates - entstanden aus Kompositionen von Thore Benz - ist groovig-urban, tanzbar, melodisch und voller Leidenschaft, inspiriert vom Funk und Hard Bop der 1960er Jahre sowie von Acid Jazz und Clubmusik der 90er. Offen für Erweiterungen treten jederzeit andere Stile und Klangfarben hinzu durch Einbeziehung teils internationaler Gastmusiker: so bereichern ein kubanischer Perkussionist, ein Koraspieler aus Gambia oder ein Jazztrompeter die Trio Arrangements und bringen mit ihrer Spielkunst und Kreativität eine vielseitige Performance auf die Bühne.

http://www.youtube.com/watch?v=bbe1O9sPciA

http://www.youtube.com/watch?v=Z5cemoio0ec



Sa 24.01.15 |  Literarisches 

Peter Michel liest aus "Ich nenn ihn mal Atze"

Astrozytom – was für ein hübscher Name für eine heimtückische Krankheit.

„Ich nenn ihn mal Atze“, war deshalb eine der ersten Aussagen, die Birgit tätigte, nachdem bei ihr der unheilbare Gehirntumor

diagnostiziert worden war. So gab sie dem Unfassbaren einen neuen Namen und entriss ihm sowohl den trügerisch hübschen Klang als auch den Schrecken des Unbekannten.

Als Atze konnte sie den Tumor ansprechen und ihm direkt den Kampf ankündigen, den sie letztendlich wie durch ein Wunder

nahezu fünf Jahre durchhielt und somit zum Vorbild für ihre Familie wurde.

Ihr Mann Peter schildert in seinem bewegenden, sehr offenen Bericht, wie der langsam wachsende Tumor sich in ihr gemeinsames Leben schlich und das Bewusstsein für die Geschwindigkeit im Leben dann rasend schnell und radikal

veränderte. Ein Buch, das Mut macht, sich

seinem persönlichen Kampf zu stellen, selbst wenn das Leben zu viele Widersprüchlichkeiten für uns parat zu haben scheint.



Fr 23.01.15 |  Musikalisches 

Gablonzky Beat (KA) + The Morning Pints (Frankfurt)

Das Leben spielt und Gablonzky Beat macht seinen Soundtrack dazu. Die fünf Beats aus Karlsruhe waren lange unterwegs, sie haben vieles gesehen und vieles gehört und spucken es jetzt als einmalige Mischung unterschiedlicher Stilrichtungen wieder aus. Wer sich also aufmacht und ihrem Ruf folgt, kann sicher sein nicht mit abgekauten Reisetagebüchern gelangweilt zu werden. GB lassen sich musikalisch nur schwer zwischen Rock, Punk und R&B verorten und sind garantiert nicht mainstreamgerecht. Soundmässig bleiben dagegen keine Fragen offen: fett, homogen und garantiert ohne künstliche Aromastoffe. Das klassische Rock-Line-Up liefert direkte, druckvolle Beats sowie handfeste Gitarren- und Tastenarbeit. Wer dann noch Wünsche offen hat, wird sich spätestens durch die ausdrucksstarken und ungeschliffenen Vocals von Frontfrau Coco bestens bedient fühlen. Je nach spontanem Impuls gehen die Songs von GB voll nach vorne oder lehnen sich entspannt zurück oder aus dem Fenster. So morpht ein als Singer-Song-Writer-Song angesetztes Stück unversehens zur Punknummer. Variieren, ohne Stilbruch zu begehen ist bei GB der Stil in sich. http://www.gablonzkybeat.de/

The Morning Pints - was erst mal nach einem entspannten Sonntagmorgen klingt, steht in Deutschland ab jetzt für 4x knallharten, leidenschaftlichen und emotionalen Indie-Rock aus dem Raum Frankfurt / Wiesbaden. Die vier Jungs, die sich im Frühjahr 2014 zusammen getan haben, um von einem kleinen Ort im Taunus aus die Rockherzen ihres Publikums höher schlagen zu lassen, wollen das auch noch so schnell wie möglich tun. Mit der klassischen Rockbandbesetzung um den singenden Rhythmusgitarristen (Konstantin), dem Leadgitarristen (Rolf), einem Bassisten (Tobi) sowie natürlich einem Schlagzeuger (Max) liegen sie zwar voll im Schnitt, doch was die 4 ausmacht ist mehr. Eine Bühnenpräsenz die von 4 ganz unterschiedlichen Charakteren geprägt wird und sich in perfekter Symbiose zu einem vielseitigen einzigartigen Teil zusammenfügen lässt. Zwischen dramatischen Rocksongs, klassischen Indie Rock Hymnen ist auch immer Zeit für eine anmutige Ballade, die von epischen Soli unterlegt nicht nur dem Publikum Gänsehaut beschert. Wer mehr davon will, für den haben wir nur eine Empfehlung. Ein Konzert mit den Morning Pints. http://www.themorningpints.com/

http://www.youtube.com/user/themorningpints



Mo 19.01.15 |  Literarisches 

Die kleine Montagslesung

Jérémie Kaiser liest aus „COR II: Das Wasserbuch“



Das Wasserbuch der COR-Reihe ist der zweite Band um die Abenteuer des jungen Prinzen Quent, der nach Pentra aufbrach. Quents Taten haben ihm bei Menschen, Gnomen und Zwergen Respekt verschafft. Aber Selas, sein Zwillingsbruder, ist vom Magier Faro gefangen genommen worden.

Auf der Suche nach Selas führt Quents Weg ihn in weite Fernen. Kann er seinen Bruder noch retten? Ist es schon zu spät? Quent begegnet Freunden und Feinden, und immer deutlicher wird ihm seine Mission. Es geht nicht mehr nur um ihn und sein Leben, viel Größeres steht auf dem Spiel. Die Karten werden neu gemischt. Und Faro ist nur einer seiner mächtigen Gegner.



So 18.01.15 |  Sehenswertes 

Die Kohbris spielen „Na dann… Nathan“

Die Leitung des "Dramenterzetts" hat nun Andrea inne, da der ehemalige Intendant André wegen eines Burnout-Syndroms behandelt wird. Andrea will den Nathan klassisch auf die Bühne bringen. Dazu engagiert sie zwei neue Schauspieler. Mit großem Einsatz spielen sie Nathan fast ganz so, wie er im Buche steht. Das klappt auch hervorragend, bis etwas sehr Ungewöhnliches passiert...



So 18.01.15 |  Sehenswertes 

Die Kohibris spielen "tell Tell"

"Das Dramenterzett" will "Wilhelm Tell" spielen. Doch ein Schauspieler ist eben auch nur ein Mensch, und in diesem Fall ein übernächtigter Vater oder eine Mutter –- die aktuellen Themen im wahren Leben spiegeln sich in Schillers Drama über den Schweizer Freiheitskampf wider.



Sa 17.01.15 |  Musikalisches 

The Fog Joggers (Krefeld)

http://www.youtube.com/watch?v=Gs3C5R9Mbbo

http://www.facebook.com/TheFogJoggers

Nichts gegen hoch gesteckte Ziele, aber man kann es auch übertreiben. Während manche Band versucht, den beschwerlichen Weg zum Erfolg über Contests, Castings oder Businesspläne abzukürzen, wählten die Fog Joggers lieber die steinige Route nach oben. Seit dem Debütalbum „Let‘s Call It A Day“ und im Windschatten von Hymnen wie „Tonite Tonite“ haben sich die Fog Joggers nicht zuletzt auf Grund mitreißender Konzerte eine loyale und leidenschaftliche Fanschar erspielt – schlaue, melodieverliebte Leute, denen der rustikale Charme und das bodenständige Flair der Fog Joggers-Kompositionen ähnlich viel bedeutet wie der Band selbst. Doch nicht nur das Publikum hat sich in die Stimme von Sänger Jan Büttner und Zeilen wie „And I hope you don’t mind to stand by my side? and to be taken away today“ vernarrt. Auch die Industrie hat das Hit-Potenzial der Band erkannt und sich den Fog Joggers-Hit „Waiting In The Wings“ vor den bierbeladenen Karren gespannt, sehr zum Vorteil des neuen Albums „From Heart To Toe“ übrigens.

Mit dem so gewonnenen Polster im Rücken gönnten sich die Fog Joggers den Luxus, ihr zweites Album mit der nötigen Akribie und zeitlichen Hingabe zu begegnen. Mit dem Ziel, zu den ungeschliffenen Klängen der frühen Jahre zurückzukehren, zum Blues, zum Rock, zum Reibeisen, begaben sich die Fog Joggers in die Hedgehog Studios in Düsseldorf, um ihre Songs dort live, analog und hektikbefreit aufnehmen zu können. Das Ergebnis ist nicht nur beeindruckend, sondern zeigt eine Band, die sich intensiv mit sich selbst und dem Anspruch an die eigene Musik auseinandergesetzt hat.

„From Heart To Toe“, vom Herz bis in die Zehenspitzen, sind die Fog Joggers sowohl beim Songwriting als auch bei den Aufnahmen motiviert. Der Kopf, und das bezeugt nicht zuletzt der Titel des Albums, bleibt diesmal ausgeschaltet. Was zählt, ist einzig und allein das, was die Band fühlt, allen voran natürlich Sänger und Texter Jan Büttner, der seine „Angste, Sorgen und Freuden“ unter dem Dach des neuen Albums versammelt, und dabei ziemlich deutliche Worte findet. Vom „Middlefinger“ über „Flying, Falling“ bis „Take Away“ zieht Büttner in den inneren Jihad mit sich und seinem Umfeld, macht reinen Tisch, packt seinen Kram und bricht auf in eine Zukunft, in der alles möglich ist. „From Heart To Toe“ ist der letzte Blick zurück, bevor Jan Büttner, Christian Peitz (Orgel), Stephan Selbach (Bass) und der neue Schlagzeuger Dominik Van Bebber zu neuen Abenteuern aufbrechen, mit der Faust in der Tasche dem Herz auf der Zunge.

Auch musikalisch haben sich die Fog Joggers auf ihre größte Stärke zurückbesonnen: die Live-Konzerte. So bauten die Fog Joggers im Gegensatz zum Debütalbum ihre Songs nicht über einen langen Zeitraum aus Versatzstücken der einzelnen Mitglieder zusammen, sondern komponierten gemeinsam, live, im Proberaum und damit komprimiert und „wie aus einem Guss“, wie Jan Büttner es nennt. „Wir haben wieder bei Null angefangen“, sagt er. „Wir haben keine Altlasten mitgeschleppt. Entsprechend klingt auch das Album: frisch, frei und nach Aufbruch“. Mit dem Ziel, den in ihren Augen oft zu sanften, zu Pop-lastigen Stücken des Debüts ein paar kratzbürstige und vor allem live-taugliche Brüder zu schenken, entstanden in Düsseldorf ein Dutzend neuer Hymnen, Songs mit Melodie und Seele, ein Schaulauf der Gefühle, wie gebaut für die Bühne und den Saal davor. Wer so emanzipiert, selbstsicher und mit klarem Fokus ans Werk geht wie die Fog Joggers, hat noch immer sein Ziel erreicht. Egal, wie hoch es gesteckt ist.



Fr 16.01.15 |  Musikalisches 

Sedlmeir (Berlin) + Schneider und das Mufforchester (Karlsruhe)

1 Mann Entertainment Gewitter aus RocknRoll

http://www.facebook.com/pages/Sedlmeir/314916202028?fref=ts http://www.youtube.com/watch?v=8wjv573R_Yo&feature=youtu.be http://www.youtube.com/watch?v=f6wZuN1kM7M

http://www.youtube.com/watch?v=-lsOOpqYdRY

SEDLMEIR - Melodien sind sein Leben

Der Antiheld des Rockenroll zögert sein Comeback immer weiter hinaus.Kein Wunder, denn er fühlt sich noch immer zu jung für eine feste Beziehung mit dem Showgeschäft.Denn offen soll diese Beziehung sein, so offen wie Sedlmeir selbst:Was als enges Minimal-Korsett mit Gitarre, Drumcomputer und Synthesizer-Häppchen daherkommt entpuppt sich beim zweiten hingucken als eigenständiger Kosmos mit schier unendlichen Möglichkeiten. Der schmutzige Punkrock-Stomper, die ölige Beat-Schnulze, bösartige Texte in wundervoller Melodie. Tja, Melodien sind sein Leben, zitierte einst der Hessische Rundfunk, nicht ah end wie unglaublich böse, ja geradezu evil das gemeint war...

Manchmal macht der Zufall die beste Musik …

… zum Beispiel diesen jazzigen und bisweilen auch trashigen Chanson-Pop: mitreißend unverbrauchte Melodien, brillant gesetzte und nicht selten gegen den Strich gebürstete Arrangements, die vor rauer Lebendigkeit nur so strotzen. Diese Musik, dieser Sound und vor allem diese Performance sind erfrischend anders. Gewachsen jenseits aller Vorbilder. Freigeistig, eigenständig, sperrig, witzig, muffig, unperfekt richtig und vor allem richtig unterhaltsam. Das alles ist schneider & das mufforchester aus Karlsruhe. Jedes Konzert ein Unikat des kreativen Wahnsinns. http://www.mufforchester.de/



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