KOHI-KULTURRAUM | ARCHIV DER VERANSTALTUNGEN SEIT JUNI 2007

ARCHIV der EVENTS bei KOHI


Rückschau

Sa 01.11.14 |  Musikalisches 

Open Stage - FÄLLT AUS !

Die offene Bühne muss leider heute ausfallen !



Fr 31.10.14 |  Literarisches 

Poetry Slam

Du schreibst? Und die Welt soll aus Deinem Munde davon erfahren? Dann mach mit beim „poetischen Ringkampf“ im KOHI. Wenn Du ganz sicher sein willst, dass Du drankommst, melde Dich schon im Vorfeld an.

poetryslam@kohi.de

Du kannst dich auch direkt abends in der offenen Liste eintragen und auf Auslosung hoffen ! Einlass ab 20 Uhr

letzte Anmeldung vor 20:30 Uhr



Do 30.10.14 |  Musikalisches 

Lukas Meister (Singer,Songwriter Freiburg)

http://www.facebook.com/lukasmeistermusik http://www.youtube.com/watch?v=x6IFJPBIFbM http://www.youtube.com/watch?v=xjVsIbPQUoI http://www.youtube.com/watch?v=64Cc6oT9Z9k

Lukas Meister ist unverkrampft, ehrlich, mit einem Blick für das Kuriose im Gewöhnlichen. Dahinter steht die Erkenntnis: Das Dasein ist eine Aneinanderreihung von verwirrenden Situationen, die oft nur mit Humor zu ertragen sind. Die Songs, dieaus dieser Einstellung heraus entstehen, sind keine Comedy. Vielmehr enthalten sie eine pointierte Darstellung menschlicher Abgründe, die mit einem Mindestmaß an Ironie versetzt sind. Lukas Meister verwandelt flüchtige Momentaufnahmen aus der Reise namens Leben in Musik – poetisch, aber niemals pathetisch. Im Januar 2013 machte er als Überraschungsgast bei TVnoir Furore, seit September ist das erste Album „Wanderjahre“ erhältlich. Nach der erfolgreichen Solo-Tour geht Lukas Meister 2014 mit Band auf Deutschland-Tour.



Mi 29.10.14 |  Musikalisches 

Jazzreihe: Das kleine Schwerkrafttrio

Die Band hat Eigenkompositionen im Gepäck, die durch kraftvolle und geradlinige Melodielinien wie auch kernig rhythmisierende Abschnitte bestechen. Dazwischen bleibt oft viel Luft für die Improvisation, derer sich alle drei Bandmitglieder annehmen und so eine gleichberechtigte Atmosphäre entstehen lassen - stets mit einem Bein im Jazz stehend, jedoch mit dem anderen durchaus auch stilistisch angrenzende Gebiete betretend. Ein vielfältiges musikalisches Miteinander also, das die Zuhörer mit auf die Reise nimmt.

Cornelius Veit - Gitarre

Oliver Biella - E-Bass

Michael Elischer - Schlagzeug



Sa 25.10.14 |  Musikalisches 

Die Sonne (Pop, Köln)

http://www.youtube.com/watch?v=eizjDk-c6EU http://www.youtube.com/watch?v=kUV4u2WePto http://www.youtube.com/watch?v=ASVZO5mDR7g http://www.youtube.com/watch?v=OchRW071k7I http://www.facebook.com/mehrsonne

kurz vorweg: Wolke, das verboten elegante Pop-Duo von Oliver Minck und Benedikt Filleböck, ist nicht weg vom Fenster, sondern muss nur mal ein Stück zur Seite treten für etwas Neues, Frisches, Großes, Gutes: Die Sonne! Ursprünglich taten sich Oli und Bene mit Boris Rogowski (E-Gitarre), Roland Münchow (Bass) und Claus Schulte (Schlagzeug) zusammen, weil sie ihre bewährte Kammerbesetzung – Piano/Synthie, Bass, Drum Machine – für ein neues Wolke-Album um einige Farben bereichern wollten. Doch recht schnell merkten sie, dass da etwas grundlegend anderes entstand, nämlich eine BAND mit völlig neuer Dynamik, erweitertem Spielspaß und expliziten Karriereambitionen. Kein Let's Dance-Sternchen, kein grauer Klumpen-Zwergplanet, sondern eben: DIE SONNE!

Und wie die Gaskugel, in deren Licht wir wandeln, beherrscht auch die Kölner Band die ganze meteorologische Palette der Erscheinungsbilder. Mal gleißend hell und grundlos zufrieden wie in „Neu erfunden“, der euphorisierenden Single: Hier kommt das Glücksversprechen auf dem Goldwagen geritten, gezogen von einer hybrischen Afrogitarre, und im Sauerstoffrausch ruft das lyrische Ich original 32 Mal "immer", bis es schließlich bei "froh" landet. Woanders scheint Die Sonne drückend, trübe, durch drei Lagen Pergament, wie in der wunderschönen Ballade „Der Nebel“. Das Bildnis des Künstlers als Fiebertraum. Oliver Minck klingt wie ein verwundeter Orpheus, frisch zurück aus der Unterwelt: „Jeder Moment ist ein Moment, den du ertragen musst. Jede Sekunde rückt dich näher Richtung Tod. Und wenn du rennst, dann rennst du nicht, weil du was wagen musst. Nein, wenn du rennst, dann rennst du nur vor etwas fort.“ Hier singen Klarheit und Ernüchterung ohne Angst. Aber die Band dahinter formuliert die große Geste, dehnt jeden Buchstaben von Pop ins Endlose. Sowieso klingt die Musik auf dieser Platte leicht und gleichwohl zwingend, wie selten etwas aus Kartoffelland. Feinste Melodiebögen schwingen über Hallfahnen und der Beat treibt und federt. Das alles wäre nicht so wahnsinnig interessant, schöne Songs gibt‘s in jedem Laden, gäbe es auf diesem Album nicht diese schillernden Brüche zwischen den Zeilen und Noten. Oliver singt einmal: „Als ich eine Taube war, war ich keine weiße und nicht für den Frieden.“ Dieses Bild kann für die ganze Platte stehen. Verzweiflung wird hier in Seide gewandet und Harmonie mit Rostfarbe übermalt. Beim Rocksong (oh ja, das ist er) „Wir sind wir“ folgt unmittelbar auf die Zeilen „Ich bin ich, du bist du und wir sind wir“ die Faust des Sängers mit „wir sind zwei Teile eines Ganzen, können allein nicht existieren, wir könnens' probieren, doch wir verlieren.“ Und die Gitarren zerren und achteln, bis es ein jeder verstanden hat. Im letzten Stück, „Ahnung von Dir“, singt Oliver „Du bist ein schlechter Mensch, du bist kein schlechter Mensch“ – und ich denke, genau darum geht es: die Widersprüche zu feiern! Nichts ist, wie es scheint. Jeder ist alles gleichzeitig. Und über allen strahlt Die Sonne. Was für eine Platte!



Fr 24.10.14 |  Musikalisches 

KREISKY (Postrock, Wien)

http://www.youtube.com/watch?v=nsP1rxBiC6M http://www.youtube.com/watch?v=5e-xreSZBP0 http://www.youtube.com/watch?v=VGMQB5_RGN4 http://www.youtube.com/watch?v=TxjZEJRPvww http://www.youtube.com/watch?v=m1cNWgCyB5M http://www.youtube.com/watch?v=R7zdYFgOgiI http://www.kreisky.net/

Ohne Umschweife: Mit ihrem vierten Album Blick auf die Alpen haben Kreisky ihre stärkste, ihre musikalischste, ihre einfallsreichste Platte gemacht. Ein gleißendes Wunderding, das sich bei jedem Mal hören anders gibt. Schlank, klirrend und energetisch. Aber auch drall, smart, fast zärtlich. Und wir reden hier immerhin von einer Band, deren Alben Kreisky (2007) Meine Schuld, meine Schuld, meine große Schuld (2009) und Trouble (2011) zahlreiche Jahres- und sogar Jahrzehnte-Bestenlisten geziert haben. Hatte man die ersten drei Alben der Wiener eher notdürftig unter Post-Punk eingeordnet oder schlicht als „begeisternd klare Rockmusik“ bezeichnet, geht die Eindeutigkeit mit Blick auf die Alpen endgültig flöten. Die Band spricht selbstbewusst von „unserer Vorstellung von Popmusik”, einem „gelungenen Coup“; und dann doch wieder von einem „lässigen Lärmbrocken”.

Blick auf die Alpen, produziert von Kreisky und Oliver „Ollmann“ Brunbauer (Gustav, BulBul, Elektro Guzzi), wurde über einen Zeitraum von eineinhalb Jahren im Studio der Wiener Symphoniker im Konzerthaus Wien aufgenommen und im Feedback Studio 2 abgemischt. Gemastert hat Chris Potter im Electric Mastering Studio London, der auch schon Arbeiten von den Arctic Monkeys, Franz Ferdinand, Duffy oder Gossip feinpolierte.

Anfang 2005 gründeten Franz Adrian Wenzl und Martin Offenhuber die Band Kreisky und erspielten sich mit Live-Auftritten einen hohen Bekanntheitsgrad in Wien und Umgebung. Die Band ist nach dem ehemaligen österreichischen Bundeskanzler Bruno Kreisky benannt. Im Mai 2007 wurde das Studioalbum Kreisky veröffentlicht, das in zahlreichen Medien positive Kritiken erhielt. Die erste Single Wo Woman ist, da ist auch Cry schaffte es auf Platz 3 der österreichischen Indie-Charts. Das zweite Album der Band trägt den Titel Meine Schuld, meine Schuld, meine große Schuld und ist am 27. März 2009 erschienen. Die Vorabsingle Asthma erreichte Platz 2 der Indie-Charts.Bei den Amadeus Austrian Music Awards 2009 gewann die Band als „FM4 Alternative Act des Jahres“. Am 29. April 2011 erschien das dritte Album der Band, unter dem Namen Trouble. Die im Voraus veröffentlichte Single Scheisse, Schauspieler erreichte Platz 2 der FM4-Charts. Das Ende März 2014 herausgekommene Album Blick auf die Alpen wurde wegen der besonderen Akustik im Studio der Wiener Symphoniker im Konzerthaus aufgezeichnet. Die „rotzige Punkerattitüde“ fehlt ihnen laut ORF-Rezension dennoch nicht, wenn sie über das neue Kreativbohème-Prekariat und „die TV-Gladiatoren unserer Tage“ texten.



Do 23.10.14 |  Musikalisches 

She makes war + La Petite Rouge

http://www.youtube.com/watch?v=5w-utqTYpeo http://www.shemakeswar.com/

She Makes War is the gloom-pop solo project of Bristol based multi-instrumentalist, filmmaker and digital polymath Laura Kidd. A pacifist force of nature with a punk spirit and a serious work ethic, Kidd’s mission is a peaceful but provocative one - to create breathtakingly honest music and share her art with the world, levelling with her community of music lovers as peers.

With a rich cocktail of influences from ELO to Kristin Hersh, Belly and The Breeders, Blur, Elastica and Suede, Bikini Kill, Nirvana, Hanne Hukkelberg, Cat Power, Carina Round, Radiohead, My Brightest Diamond and Bon Iver, She Makes War has been dubbed “alt-folk”, “ambient dream-pop”, “a modern musical Boudica” and an “empowering force to be reckoned with”. Her creative one-woman shows on grungey electric guitar, claustrophobic vocal loops, ukulele, marching drum, foot percussion and megaphone have been captivating audiences around the UK and Europe, both at her own headline shows and supporting the likes of Suede, The Levellers, The Magic Numbers, Midge Ure, New Model Army, Nadine Shah, Erica Nockalls and Miles Hunt, Chris Helme and Drugstore.

"Ist eine Stimme aus Glas durchsichtig? Nein. Weil wenn man die Augen zumacht, sieht man sie. Eine Stimme aus Glas ist klein und rot und schafft unübertreffliche Klarheit. Hinter den Dingen des Alltags findet sie ihre fragilen Klanggerüste und pulsierende Bässe. La Petite Rouge wohnt im großen Wohnzimmer zwischen Electronic und Folk und lässt hin und wieder einen Moment los, genau dort, wo sich Melancholie und Endlosigkeit treffen. La Petite Rouge öffnet Welten. Und das vor allem deshalb, weil es noch so viele zu entdecken gibt.“

http://www.youtube.com/watch?v=fs3_zoEVOW4 http://www.youtube.com/watch?v=MWva6LulFYs http://dieschreibmaschine.net/tag/petite-rouge/



Sa 18.10.14 |  Musikalisches 

PALINDROME (Rock/Math Rock/Alternative) + Alumina (Prog)

Ende 2009 brachte eine kreative Wiener Band namens Palindrome ihr erstes Album "Profit vs. WoMankind" im renommierten Porgy & Bess auf die Bühne. Seitdem spielte sich das musikalisch versierte Sextett mit seinem ArtRock Stil in die Herzen des Prog-Auditoriums hierzulande ebenso wie in Ost- und Nordeuropa.

Ihren musikalischen Stil haben sie dabei getrimmt und präsentieren ihre neue EP im Herbst 2012 im MathRock, der melodisch und trickreich Abwechslung in die europäische Progszene bringt. Palindromes Texte sind am Puls der Zeit, sie besingen Schnelllebigkeit und Perfektionswahn mit ebenso schnellen wie abwechslungsreichen Rocksounds und zeigen mit ihren neuen Songs, wie progressive Musik des 21. Jahrhunderts klingen kann.

Die Band präzisiert mit der neuen EP "bundle these last scattered synapses" ihren musikalischen Stil: aus dem experimentellen ArtRock der letzten Jahre reifte ein geballter vertrackter mathematischer Rocksound, der in Palindromes energetischen Shows Kommentare wie „they rocked our faces off!!!“ hinterlässt. Musikalisch herausfordernde Bands wie The Mars Volta, MrBungle, Meshuggah oder Motorpsycho sind Inspirationsquellen der „Progalicious Multitudes“.

Die Wiener Band strebt nach musikalisch regionalem sowie internationalem Austausch: gespielt wurde und wird unter anderem mit Bands wie The Memorials (US), State Radio (US), Panzerballet (DE), Meniscus (AU), Appleseed (PL), The Skys (LT), Requinox (N), ... Doch auch in unseren Gefilden teilen sie gerne die Bühne mit alternativen KollegInnen wie Passive Attack, Propella, Milk+, Mother’s Cake, Phi und vielen anderen FreundInnen von gutem ProgRock.

http://www.palindrome.at

http://www.facebook.com/palindromemusic http://www.youtube.com/watch?v=kGMN1YPx53Y http://www.youtube.com/watch?v=XThVvQLbppM

Schwabenrock – keine Angst. Da die Schwaben ja bekanntlich alles außer Hochdeutsch können, ist man bei [b[alumina mundartlich gleich bei den angloamerikanischen Wurzeln des Rock geblieben. Wer allerdings auf eigenständige Rock Musik steht, die ohne allzu viele Zitate amerikanischer oder britischer Vorbilder auskommt, sollte sich vielleicht mal das Liedgut der Fantastischen Fünf aus Stuttgart anhören. Gegründet im Jahr 2007, (2013 neue Zusammensetzung der Band) haben Sie bisher vor allem die regionalen Clubs der Gegend bespielt. Die Songs sind ein Mix aus Alternativ, Progressive und klassischem Rock mit Funk- und Blues-Elementen. Aber auch vor Jazz-Chords machen die Soft-Metaller von alumina nicht halt. Immer melodiös, eingängig und teilweise mit einer Spur Melancholie versehen reiten die 6/8-Beats durch die Songs. Doch wehe wenn der Gaul mal mit der Rhythmustruppe durchbrennt…

http://www.alumina-band.de



Fr 17.10.14 |  Musikalisches 

EL'AN (Weltmusik, KA)

Mit einem Mix aus traditionell-folkloristischen Liedern, afrikanischen Trommelrhythmen, russischen Melodien und mehrstimmigen Gesängen lädt EL'AN ihr Publikum zum Mitsingen, Tanzen und Chillen ein. Ihre Lieder sind selbst komponiert, ihre Texte sind fröhlich, melancholisch und poetisch.

Weltmusik, die weltumspannender kaum sein könnte mit Musikern, die aus unterschiedlichen Kulturen kommen und sich gemeinsam aufmachen, musikalisch rund um den Globus zu ziehen, das ist die Band EL'AN. Der Name hat in den Sprachen der Musiker unterschiedliche Bedeutungen, die alle prächtig zur Musik der Formation um Sängerin Nesrin Goldbeck und Liedermacher Dost Matur passen.

Auf arabisch bedeutet EL'AN „der Augenblick“, auf türkisch „jetzt, noch immer“ und auf deutsch „Schwung“. Daher ist es nicht verwunderlich, wenn EL'AN auch sprachlich um den Globus zieht, denn sie singen auf türkisch, arabisch, deutsch, kurdisch, französisch und englisch.

Mit ihrer Bühnenpräsenz und ihrem Talent, sich auf das Publikum einzulassen, schaffte es EL'AN bisher auf verschiedenen Events zu begeistern, u.a. Watthaldenfestival Ettlingen, Tollhaus, "Das Fest", Museumsfest Schloss Karlsruhe, Stadtfestivals, Kick Offs und Firmenevents, europäische Kulturtage, uvm.. Ihre neueste CD "EL'AN Worldmusic" ist seit Februar 2014 erhältlich.

Die Musiker:

Nesrin Goldbeck (Gesang, Flöte) * Dost Matur (Saz, Gesang) * Vladimir Ivanov (Akkordeon, Keyboard) * Gunther Bossert (E-Gitarre, E-Bass, Percussion) * Tom Boller (Gitarre, Gesang, Mundharmonika) * Georg Berg (Percussion)



Di 14.10.14 |  Organisatorisches 

Offenes Mitgliedertreffen

Miglieder und Nicht-Mitglieder sind einmal im Monat herzlich eingeladen mit uns zusammen zu sitzen.

Für Lob, Kritik, Anregungen oder ein leckeres Erfrischungsgetränk sind wir sicherlich zu haben.



. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .

. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .