KOHI-KULTURRAUM | ARCHIV DER VERANSTALTUNGEN SEIT JUNI 2007

ARCHIV der EVENTS bei KOHI


Rückschau

Mo 13.10.14 |  Literarisches 

Der Kleine Buch Verlag und Achter Verlag präsentieren:

Die Welt war schneller als die Worte

Von Judith Arlt


Eine Frau reist um die Welt. Allein. Im 19. Jahrhundert. In Paris steht 100 Jahre später eine andere Frau in der Küche. Mit ihrer Geliebten. Im Wohnzimmer warten Mutter, Mann und Kinder. Es ist Weihnachten, eigentlich das Fest der Liebe. Judith Arlt hat die Lebenslinien dieser beiden Frauen verbunden, zu einem Roman, der zwischen den Zeiten und zwischen den Kontinenten changiert.

Literarisches Vorbild der weltreisenden Carolina ist Lina Bögli. Die stammte aus der Schweizer Provinz und war um 1900 allein unterwegs in der Ferne. Als erste Frau stieg sie zu Fuß auf den hawaiianischen Vulkan Haleakala. Die Liebe ihres Lebens aber ließ sie in Krakau zurück. Irène, die Frau aus Paris, schafft dagegen den Ausbruch aus der kleinbürgerlichen Enge und begibt sich auf Spurensuche nach Polen.

Roman, 327 Seiten, Hardcover. Fadenheftung

Lesebändchen, ISBn 9783981456271, Preis 21,50 €



Sa 11.10.14 |  Musikalisches 

Kolumbus Kill (Indierock, Berlin) + Restless Movers (KA)

Gehts dir gut ? Oder beschissen ? Whatever ! Es ist Zeit !

Zeit für zappelnde Tanzbeine, klatschnasse Shirts, für Glücksschreie aus heiseren Kehlen - es ist Zeit für deinen Trip mit Kolumbus Kill !

Fünf echte Kerle aus dem Auge des Berliner Großstadtwirbels ! Vereint im Gegensatz - wie Partynacht und Morgengrauen. Klassische Rockband - Moderne Songs. Raue Riffs und feine Melodien. Gesang aus dem Herzen - Beats aus dem Bauch. Kolumbus Kill machen eingängigen Pop und treibenden Rock.

Spätestens das Motto ihrer Single "whatever" macht klar: Egal wie du dich fühlst, Kolumbus Kill holen dich ab, lassen dich den Alltag vergessen und neue Ufer entdecken. Es ist Zeit das sie bei uns vorbei kommen !

http://www.youtube.com/watch?v=90fusFMaWLA

http://www.facebook.com/kolumbuskill Den Auftakt machen die Restless Movers aus Karlsruhe - auch keinen Unbekannten mehr ! http://www.restlessmovers.com/



Fr 10.10.14 |  Musikalisches 

Nadine Maria Schmidt (Folkpop) + Tom Boller (Singer,Songwriter)

Nadine Maria Schmidt & Frühmorgens am Meer

(Folk / Pop / Liedermacher / Singer-Songwriter)

Releasetour zum Neuen Album „Lieder aus Herbst“

Es riecht nach Oktoberlaub, nach einem letzten Aufblühen bevor das Jahr seine Farben verliert.Nadine Maria Schmidt steht für Stimme & Poesie.Ihr deutschsprachiges Debüt „Blaue Kanten“ erhielt eine Nominierung für den Preis der deutschen Schallplattenkritik und wurde Kulturtipp auf Deutschlandradio. Nun stellt die Leipzigerin zusammen mit ihrer Band Frühmorgens am Meer ihr zweites gemeinsames Album „Lieder aus Herbst“ vor, das wie auch schon „Blaue Kanten“ komplett von ihren Fans finanziert wurde. Im Mittelpunkt stehen detailverliebte Arrangements vom A-Capella-Stück bis hin zur Bandkomposition und Schmidts tiefe, knarrende, gurrende, flüsternde, hauchende, zerbrechende, schreiende, jubilierende Stimme sowie die eigenwillige Poesie ihrer Texte. Welche Themen sie besingt erschließt sich manchmal sofort, manchmal später, manchmal nie. Schmidt sammelt Lebensgeschichten. Jedes Lied hinterlässt die Spur eines anderen Menschen. Es spielen Till Kratschmer am Klavier, Chris Turrak am Bass und Karl Blütchen am Schlagzeug. Tipp für Freunde tiefer Frauenstimmen und eigenwilliger Liedermacher/-innen wie Wenzel, Dota oder Maike Rosa Vogel.

http://www.fraumitgitarre.de/

http://www.youtube.com/watch?v=NtpkNPT7vVY

http://www.youtube.com/watch?v=srGeGPcaZOc





Mo 06.10.14 |  Literarisches 

Lesung Süd: Poesie im Fluss

„Literaturtage Karlsruhe 2014“

Fünf Jahre LESUNG SÜD – Die Lesereihe der Literarischen Gesellschaft präsentiert: „Poesie im Fluss“.

Mit Nikita Gorbunov, Harry Kienzler, Theresa Hahl und Ken Yamamoto

Nikita Gorbunov, Ken Yamamoto, Harry Kienzler und Theresa Hahl fahren in einem Boot von Straßburg nach Mannheim. Unterwegs konzipieren sie eine abendfüllende literarische Performance. Und die spielen sie live im Rahmen der Reihe LESUNG SÜD. Was geschieht? Spoken-Word, verbunden mit klassischen Gedichten, verbunden mit Slam, verbunden mit Musik, Sounds und Bildern. Vier Poeten nehmen ihre Zuschauer mit auf eine Reise in neue Gewässer, die gleichzeitig zu einer Heimkehr in die eigene Sehnsucht wird.

Der Stuttgarter Kabarettist und Songwriter Nikita Gorbunov, der Tübinger Improtheater-Artist und Bühnen-Dichter Harry Kienzler, die deutschsprachige Poetry Slam-Königin Theresa Hahl aus Bochum und der Berliner Spoken-Word-Poet und Lesebühnen-Veteran Ken Yamamoto, gehen an Land und zeigen „Poesie im Fluss“, eine leidenschaftliche Show voller Witz und Soul.

Präsentiert von ausdrucksreich e.V.



So 05.10.14 |  Literarisches 

Karlsruher Literaturtage: Berni Mayer

Einlass 19h - Beginn 20h

Berni Mayer, geboren 1974 in Niederbayern, wohnhaft in Berlin. Nach dem Studium der Anglistik und Germanistik hat er u.a. als Chefredakteur bei MTV und VIVA Online gearbeitet und die Serie "Kavka vs. The Web" für Myspace produziert und geschrieben. Im Januar 2012 erschien sein erster Kriminalroman "Mandels Büro", dessen Nachfolger "Black Mandel" im November 2012 folgte. 2014 erscheint mit „Der große Mandel“ der dröhnende Abschluss der Mandel-Trilogie. Seit 2009 ist Berni Mayer freiberuflicher Autor, Regisseur und Übersetzer. Außerdem spielt er Gitarre und singt in der Retro-Metal-Band The Gebruder Grim. Lesungen mit Berni Mayer sind ein Füllhorn merkwürdiger Anekdoten und unerwarteter musikalischer Einlagen. Die skurrilen Erlebnisse seiner Lesereisen schreibt er u.a. in seinem Blog bernimayer.de nieder.

DER GROSSE MANDEL (14.04.2014 – HEYNE HARDCORE)

Die Freundschaft von Max Mandel und Sigi Singer wird auf die bisher härteste Probe gestellt: Wegen mieser Auftragslage muss ihr gemeinsames Detektivbüro schließen. Um zwischenmenschlich wieder auf Kurs zu kommen, bucht Singer bei dem legendären Catcher Big Walter Wylde einen Anfängerkurs – aber bevor beide Bodyslam sagen können, müssen sie wieder als Ermittler ran. Um der Erpressung eines bayerisch-türkischen Wrestlers nachzugehen, touren Mandel und Singer mit einer kleinen Wrestling-Liga durch Deutschlands schlimmste Provinzstädte. Herzinfarkte, Hetzkampagnen und wüste Intrigen treiben die beiden immer tiefer in die kriminalistische und menschliche Krise – und schließlich in den Ring.

BLACK MANDEL (12.11.2012 – HEYNE HARDCORE)

Es ist verteufelt wenig los in der Detektei der ehemaligen Musikjournalisten Mandel und Singer. Doch gerade als der Lagerkoller einsetzt, werden sie nach Bergen in Norwegen auf ein Konzert eingeladen. Nach einem hemmungslosen Besäufnis finden sie sich mitten in einem Clankrieg der dortigen Black-Metal-Szene wieder. Auf der Suche nach dem verschwundenen Musiker Baalberith machen sie Bekanntschaft mit Kirchenbrandstiftern, Kultführern, Okkultisten und grotesken Fischgerichten.

MANDELS BÜRO (09.01.2012 - HEYNE)

Berni Mayers erstes Buch ist ein Kriminalroman, obwohl es eigentlich die lakonische Geschichte einer Freundschaft ist, die langsam zum Teufel geht. Mandel und Singer sind taufrische Privatdetektive mit eigenem Erbbüro, die im alten Leben Musikjournalisten waren. Jetzt schlagen sie sich immer noch mit Tod, Verderben und Hinterfotzigkeit der Show- und Musikbranche herum, aber als von der Industrie- und Handelskammer geprüfte Ermittler. Ihr erster Fall mutiert in bester Noir-Tradition von der Observation eines untreuen Ehemanns zum grauslichen Tod des ergrauenden Punkrockers Leo Tilmann und schmeißt sie zwischen die Fronten von Rechtspopulisten und geldgeilen Musikmanagern, wo die beiden ein nicht unbeträchtliches Chaos verursachen.



So 05.10.14 |  Sehenswertes 

Die Kohbris spielen „Na dann… Nathan“ - Premiere

„Nathan der Weise“ begeistert uns schon seit langem. Viele von uns finden die „Ringparabel“ sensationell. Schließlich, als wir mit dem „Tell“ in Wien waren und hörten, welchen fundamentalen Einfluss Lessings „Nathan“ auf die gesellschaftlichen Verhältnisse in dieser Stadt hatte, entschlossen wir uns, das Stück als Grundlage für unsere nächste Produktion zu wählen. Zusätzlich waren und sind wir sehr begeistert von der „zweiten Ebene“ die Albert Frank in sein Stück „tell Tell“ eingebaut hat, sodass wir dieses Konzept weiter benutzen wollen. So fanden wir auch rasch zum Titel unserer nächsten Produktion, der sich an „tell Tell“ anlehnt: „Na dann…Nathan“.

Andrea, die für den „Burnout – André“ im „tell Tell“ einsprang, will mit Heiner und Hannah weiter Theater machen. Sie wollen den Nathan spielen und holen auf Grund ihres Erfolgs mit dem „Tell“ zwei weiteren Schauspieler ins Ensemble: Hilmar und Henriette. Zu fünft entwickeln sie „Nathan der Weise“ von Lessing. Sie wollen jetzt endlich, wo André weg ist, ohne großartige Einführung ins Stück, ohne Erklärungen zu den Szenen, wie es André im Tell machte, klassisches Theater spielen. Das Stück beginnt also ambitioniert mit dem ersten Akt von „Nathan der Weise“. Im Zuschauerraum sitzt unerkannt André. Nach erfolgreicher Therapie seines Burnouts ist er wieder zurück. Er hat sich verändert, auf seinem Weg zur Heilung lernte er sich ganz neu kennen. Durch seine Erkrankung, der darauf folgenden Therapie bis hin zur Genesung scheint er einen neun Lösungsansatz gefunden zu haben, mit dem er sich und die Welt retten möchte: das Jetzt, die Präsenz im Augenblick, der lebendige, heilige Moment. Er hält es im Zuschauerraum nicht aus. Er möchte das Publikum, aber vor allem seine Kollegen auf der Bühne aufwecken. Er sieht, wie sie sich abmühen, das Publikum mit ihrem „Nathan-Spiel“ aber nicht erreichen - jedenfalls nicht so erreichen, dass sich dadurch etwas Wesentliches verändern wird. So unterbricht er das Stück am Anfang des 2. Akts. Andrea, Hannah und Heiner sind schockiert, sie wollen weiterspielen. Hilmar und Henriette sind irritiert – Wer ist das? Ein Verrückter? Sie kennen André ja nicht. Eine heftige Diskussion entzündet sich über Sinn- und Unsinn von Theater, über den Sinn des Lebens im Allgemeinen und schließlich darüber, an was jeder glaubt und warum er überhaupt Theatermachen will…

Nora Schuler: Henriette

Paulinus Burger: Hilmar

Rojda Arslan: Hannah

Gunnar Petring: Heiner

Lena Blauth: Andrea

Timo Bohlig: André



Sa 04.10.14 |  Musikalisches 

Open Stage

Offene Bühne im kleinen Rahmen mit Minimalverstärkung. Egal wo Du herkommst – wenn Du Anschluss an die lokale Musikszene suchst, ist die Open Stage im KOHI nicht die schlechteste Adresse. Jeder, der gerade Lust hat oder neue Nummern ausprobieren möchte, kann etwas vortragen. Und vielleicht entwickelt sich eine Jamsession? Für Musikbeiträge stehen Verstärker, Gitarre, Bass, Mikro und Minischlagzeug vor Ort zur Verfügung – bitte auch eigene Instrumente mitbringen. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Ihr sprecht Euch untereinander ab, wer drankommt, und lasst dann der Musik freien Lauf. Orientalische Klänge, Jazz, Rock – der stilistischen Vielfalt sind keine Grenzen gesetzt.



Fr 03.10.14 |  Musikalisches 

Song Slam

Musikalischer Wettbewerb – ein akustischer Ringkampf der Extraklasse! Erlaubt sind nur eigene Songs (Text und Musik), keine Cover! Alle Instrumente sind zugelassen – auch Loop Stations! Die Länge eines Liedes sollte 7 Minuten nicht überschreiten. Der KOHI-Moderator kommentiert, lobt oder bespöttelt die Performances. Und er lässt das Publikum abstimmen. Kannst Du es überzeugen? Der Sieg will verdient sein – schaffst Du es ins Finale, ist Deine besondere Kreativität gefragt...Spannung und Unterhaltung sind garantiert!

Du möchtest auch bei uns auftreten? Melde Dich im KOHI an! Komm vorbei oder nimm mit uns Kontakt auf: songslam@kohi.de



Do 02.10.14 |  Literarisches 

Andreas Grabolle liest aus Kein Fleisch macht glücklich

Als fleischliebender Ex-Vegetarier sucht der Biologe und Wissenschaftsjournalist Andreas Grabolle eine Ernährung, die für ihn Genuss, Gewissen und Gesundheit verbindet. Er wagt in seinem Buch einen hintergründigen Blick auf die Tierproduktion in Deutschland – und auf all die Fakten, Halbwahrheiten und Behauptungen von Fleischessern und -verächtern.  Dazu hört er, was Tierärzte, Philosophen, Bauern, Jäger, Ökonomen, Ernährungswissenschaftler und ein vegetarischer Metzger zu sagen haben – im Steakhaus, in Mastanlagen, bei freilebenden Rindern, in einem Kuhaltersheim, auf dem Hochsitz und bei einem Tierbefreierkongress. Mittlerweile ist er begeisterter Veganer.

KEIN FLEISCH MACHT GLÜCKLICH wurde vom Vegetarierbund zum Sachbuch des Jahres 2013 ausgezeichnet. Andreas Grabolle liest aus seinem Buch und diskutiert mit den Gästen.



http://www.keinfleischmachtgluecklich.de/



Mo 29.09.14 |  Literarisches 

Der Kleine Buch Verlag präsentiert: Georg Lehmacher

Georg Lehmacher, geb. 13.3.1962 in Stuttgart ist Grafik-Designer, Fotograf und Rettungsassistent. Über seine Erfahrungen mit dem Tod und dem Leben, mit dem Glück und der Liebe hat er vier Bücher geschrieben: u.a. das Buch „Schneller als der Tod erlaubt“ über seine Erlebnisse im Rettungs- und Notarztdienst. Im September 2014 folgt sein zweites Buch zu diesem Thema: "Keine Angst, wir kommen." Ebenfalls in Vorbereitung ein Buch mit skurrilen Alltagserlebnissen. Bei seiner Lesung wird Georg Lehmacher verschiedene Geschichten aus diesen Büchern lesen.



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