KOHI-KULTURRAUM | ARCHIV DER VERANSTALTUNGEN SEIT JUNI 2007

ARCHIV der EVENTS bei KOHI


Rückschau

Mo 02.02.15 |  Literarisches 

Lesung Süd: Arno Camenisch

„Vergnügter Alpenavantgardismus“ (FAZ)

50. LESUNG SÜD-Veranstaltung

Unverkennbar und urkomisch – man muss ihn live gehört haben!


Arno Camenisch liest aus „Nächster Halt Verlangen“ und „Fred und Franz“ Ist es nicht wahr, so ist es gut geflunkert: In Nächster Halt Verlangen versammelt eines reisenden Poeticus. Neapel und Bogotà, Lemberg und Lissabon, Hongkong und Tavanasa. Schöne Polizistinnen, dicke Zöllner, Kellner wie Kühlschränke und gefährliche Frauen sind wechselnde Begleiter. Und das Schlitzohr kommt ständig von einer Bredouille in die andere …

Ein unterschiedliches Brüderpaar steht im Mittelpunkt von Fred und Franz, das mehr Theaterstück als Roman ist: „Wie lange geht das schon so?“ fragt Franz den Fred. „Seit Anfang an“ antwortet dieser, „also seit dem Ende“. Fred trauert Maria nach. Franz scheint durchtriebener und findet doch kein Ende mit der verheirateten Magdalena. Situationskomik ist garantiert!

Autor und Performer Arno Camenisch, 1978 in Tavanasa im Schweizerischen Graubünden geboren, schreibt auf Deutsch und Rätoromanisch. Er studierte am Literaturinstitut in Biel. Seine Texte, die in über 20 Sprachen übersetzt wurden, wurden zahlreich ausgezeichnet – zuletzt mit dem „Förderpreis Komische Literatur 2015“. Und mit der Originalität, mit der er seine Wort- und Bildersprache kreiert, trägt Arno Camenisch seine Texte vor. Nicht verpassen!

Copyright Bild: Yvonne Böhler



Sa 31.01.15 |  Musikalisches 

Bondage Fairies (SWE) + The Tlark (SWE)

Bondage Fairies aus Stockholm haben sich mit ihrer dritten Platte vom Elektro-Duo zur unstoppable Bandsexmachine hochgepokert. Zu viert, maskiert und auf dem unermesslichen Label Audiolith füllen sie die Lücke im System von Punk, Dance und Pop. Und zwar mit Schnaps und Zärtlichkeit. Ruhige Töne, ein zarter verwunderter Mann spielt leise Gitarre, der Folk-Moment, der die um ihn kauernden Zuhörer ergreift, bekommt etwas... Heiliges. Genau, das sind die Dinge, auf man bei einem Bondage Fairies-Konzert garantiert nicht treffen wird. Weil es sie nicht gibt und falls doch, es wäre viel zu laut, um sie zu hören.Bondage Fairies aus dem schwedischen Stockholm machen eine ganz andere Ansage - und sind bei all dem sicher keine subtile Band. Man kann ihre Präsenz schnell erfassen, man wird schnell von ihr erfasst.Mit den halb putzigen, halb gruseligen Masken wirken sie wie extraterrestrische Irre. Irgendwo zwischen Rave, Extase und Freitag der 13. Ihre elektrische Version von Punk zieht sofort auf die Tanzfläche – und wenn keine da ist, macht man halt was platt, um auf den Trümmern abgehen zu können.Allerdings haben Bondage Fairies verdammt viel mehr zu bieten als nur Teenage Kicks mit verzerrten Sounds und angezerrtem Look.Kein Zweifel, das hier ist die Instant-Party – aber das ist nicht ex&hopp.

http://www.youtube.com/watch?v=gdxCiD3rrpE

http://www.youtube.com/watch?v=kvqcGGc7Pdo



Fr 30.01.15 |  Literarisches 

Poetry Slam

KOHI Slam, das ist postmoderne Sprachkultur und Kult im KOHI, seit Juni 2007 an jedem letzten Freitag im Monat.

8-12 Poetinnen und Poeten treten mit selbstgeschriebenen Texten gegeneinander an. Ob Rap, Lyrik, Prosa, Dada-Gedicht oder Mundart - geschrien, geflüstert oder einfach nur vorgelesen. Beim Bühnenwettkampf um die Gunst des Publikums, das den Sieger des Abend bestimmt, ist alles erlaubt, was sich mit Wort und Sprache performen lässt.

Mitmachen kann jeder, der sich traut und rechtzeitig anmeldet: poetryslam@kohi.de

Am Veranstaltungsabend gibt es noch die Möglichkeit einen der 2 Startplätze für Kurzentschlossene zu ergattern.



So 25.01.15 |  Sehenswertes 

Improtheater Magic Marshmallows

Aus der Südstadt in der Südstadt spielen die Magic Marshmallows Improvisationstheater.

Die fünfköpfige Gruppe probt schon seit geraumer Zeit in der Südstadt und hat sich bisher nur im „familiären“ Rahmen präsentiert. Somit ist es nur naheliegend, dass die Auftrittspremiere im KOHI gespielt wird. Für alle, die sich für das „Einmalige Schauspiel“ in einer Mischung aus kurzen und langen, großen und kleinen, lauten und leisen Geschichten interessieren oder auch für die, die am Sonntag-abend eine spannende und abwechslungsreiche Show sehen wollen, bei der alltägliche, abstruse und fantastische Geschehnisse eine magische Entwicklung auf der Bühne nehmen, genau die richtige Veranstaltung.



Sa 24.01.15 |  Musikalisches 

Tiefenrauschklangkombinat

Die Musik des Tiefenrausch Klangkombinates - entstanden aus Kompositionen von Thore Benz - ist groovig-urban, tanzbar, melodisch und voller Leidenschaft, inspiriert vom Funk und Hard Bop der 1960er Jahre sowie von Acid Jazz und Clubmusik der 90er. Offen für Erweiterungen treten jederzeit andere Stile und Klangfarben hinzu durch Einbeziehung teils internationaler Gastmusiker: so bereichern ein kubanischer Perkussionist, ein Koraspieler aus Gambia oder ein Jazztrompeter die Trio Arrangements und bringen mit ihrer Spielkunst und Kreativität eine vielseitige Performance auf die Bühne.

http://www.youtube.com/watch?v=bbe1O9sPciA

http://www.youtube.com/watch?v=Z5cemoio0ec



Sa 24.01.15 |  Literarisches 

Peter Michel liest aus "Ich nenn ihn mal Atze"

Astrozytom – was für ein hübscher Name für eine heimtückische Krankheit.

„Ich nenn ihn mal Atze“, war deshalb eine der ersten Aussagen, die Birgit tätigte, nachdem bei ihr der unheilbare Gehirntumor

diagnostiziert worden war. So gab sie dem Unfassbaren einen neuen Namen und entriss ihm sowohl den trügerisch hübschen Klang als auch den Schrecken des Unbekannten.

Als Atze konnte sie den Tumor ansprechen und ihm direkt den Kampf ankündigen, den sie letztendlich wie durch ein Wunder

nahezu fünf Jahre durchhielt und somit zum Vorbild für ihre Familie wurde.

Ihr Mann Peter schildert in seinem bewegenden, sehr offenen Bericht, wie der langsam wachsende Tumor sich in ihr gemeinsames Leben schlich und das Bewusstsein für die Geschwindigkeit im Leben dann rasend schnell und radikal

veränderte. Ein Buch, das Mut macht, sich

seinem persönlichen Kampf zu stellen, selbst wenn das Leben zu viele Widersprüchlichkeiten für uns parat zu haben scheint.



Fr 23.01.15 |  Musikalisches 

Gablonzky Beat (KA) + The Morning Pints (Frankfurt)

Das Leben spielt und Gablonzky Beat macht seinen Soundtrack dazu. Die fünf Beats aus Karlsruhe waren lange unterwegs, sie haben vieles gesehen und vieles gehört und spucken es jetzt als einmalige Mischung unterschiedlicher Stilrichtungen wieder aus. Wer sich also aufmacht und ihrem Ruf folgt, kann sicher sein nicht mit abgekauten Reisetagebüchern gelangweilt zu werden. GB lassen sich musikalisch nur schwer zwischen Rock, Punk und R&B verorten und sind garantiert nicht mainstreamgerecht. Soundmässig bleiben dagegen keine Fragen offen: fett, homogen und garantiert ohne künstliche Aromastoffe. Das klassische Rock-Line-Up liefert direkte, druckvolle Beats sowie handfeste Gitarren- und Tastenarbeit. Wer dann noch Wünsche offen hat, wird sich spätestens durch die ausdrucksstarken und ungeschliffenen Vocals von Frontfrau Coco bestens bedient fühlen. Je nach spontanem Impuls gehen die Songs von GB voll nach vorne oder lehnen sich entspannt zurück oder aus dem Fenster. So morpht ein als Singer-Song-Writer-Song angesetztes Stück unversehens zur Punknummer. Variieren, ohne Stilbruch zu begehen ist bei GB der Stil in sich. http://www.gablonzkybeat.de/

The Morning Pints - was erst mal nach einem entspannten Sonntagmorgen klingt, steht in Deutschland ab jetzt für 4x knallharten, leidenschaftlichen und emotionalen Indie-Rock aus dem Raum Frankfurt / Wiesbaden. Die vier Jungs, die sich im Frühjahr 2014 zusammen getan haben, um von einem kleinen Ort im Taunus aus die Rockherzen ihres Publikums höher schlagen zu lassen, wollen das auch noch so schnell wie möglich tun. Mit der klassischen Rockbandbesetzung um den singenden Rhythmusgitarristen (Konstantin), dem Leadgitarristen (Rolf), einem Bassisten (Tobi) sowie natürlich einem Schlagzeuger (Max) liegen sie zwar voll im Schnitt, doch was die 4 ausmacht ist mehr. Eine Bühnenpräsenz die von 4 ganz unterschiedlichen Charakteren geprägt wird und sich in perfekter Symbiose zu einem vielseitigen einzigartigen Teil zusammenfügen lässt. Zwischen dramatischen Rocksongs, klassischen Indie Rock Hymnen ist auch immer Zeit für eine anmutige Ballade, die von epischen Soli unterlegt nicht nur dem Publikum Gänsehaut beschert. Wer mehr davon will, für den haben wir nur eine Empfehlung. Ein Konzert mit den Morning Pints. http://www.themorningpints.com/

http://www.youtube.com/user/themorningpints



Mo 19.01.15 |  Literarisches 

Die kleine Montagslesung

Jérémie Kaiser liest aus „COR II: Das Wasserbuch“



Das Wasserbuch der COR-Reihe ist der zweite Band um die Abenteuer des jungen Prinzen Quent, der nach Pentra aufbrach. Quents Taten haben ihm bei Menschen, Gnomen und Zwergen Respekt verschafft. Aber Selas, sein Zwillingsbruder, ist vom Magier Faro gefangen genommen worden.

Auf der Suche nach Selas führt Quents Weg ihn in weite Fernen. Kann er seinen Bruder noch retten? Ist es schon zu spät? Quent begegnet Freunden und Feinden, und immer deutlicher wird ihm seine Mission. Es geht nicht mehr nur um ihn und sein Leben, viel Größeres steht auf dem Spiel. Die Karten werden neu gemischt. Und Faro ist nur einer seiner mächtigen Gegner.



So 18.01.15 |  Sehenswertes 

Die Kohbris spielen „Na dann… Nathan“

Die Leitung des "Dramenterzetts" hat nun Andrea inne, da der ehemalige Intendant André wegen eines Burnout-Syndroms behandelt wird. Andrea will den Nathan klassisch auf die Bühne bringen. Dazu engagiert sie zwei neue Schauspieler. Mit großem Einsatz spielen sie Nathan fast ganz so, wie er im Buche steht. Das klappt auch hervorragend, bis etwas sehr Ungewöhnliches passiert...



So 18.01.15 |  Sehenswertes 

Die Kohibris spielen "tell Tell"

"Das Dramenterzett" will "Wilhelm Tell" spielen. Doch ein Schauspieler ist eben auch nur ein Mensch, und in diesem Fall ein übernächtigter Vater oder eine Mutter –- die aktuellen Themen im wahren Leben spiegeln sich in Schillers Drama über den Schweizer Freiheitskampf wider.



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