KOHI-KULTURRAUM | ARCHIV DER VERANSTALTUNGEN SEIT JUNI 2007

ARCHIV der EVENTS bei KOHI


Rückschau

Fr 02.08.13 |  Musikalisches 

Song Slam

Ein akustischer Ringkampf der Extraklasse! Erlaubt sind nur eigene Songs (Text und Musik), keine Cover! Alle Instrumente sind zugelassen - auch Loop Stations! Die Länge eines Liedes sollte 7 Minuten nicht überschreiten. Der KOHI-Moderator - im tiefsten Inneren seines Herzens Schutzpatron aller nervösen Teilnehmer (denn er macht selbst auch Musik) - kommentiert, lobt oder bespöttelt die Performances. Und er lässt das Publikum abstimmen. Kannst Du es überzeugen? Der Sieg will verdient sein - schaffst Du es ins Finale, ist Deine besondere Kreativität gefragt... Spannung und Unterhaltung sind garantiert!

Du möchtest auch bei uns auftreten? Melde Dich im KOHI an! Komm vorbei oder nimm mit uns Kontakt auf: songslam@kohi.de.



Fr 26.07.13 |  Literarisches 

Poetry Slam

Du schreibst? Und die Welt soll aus Deinem Munde davon erfahren? Dann mach mit beim „poetischen Ringkampf“ im KOHI. Wenn Du ganz sicher sein willst, dass Du drankommst, melde Dich schon im Vorfeld an.

poetryslam@kohi.de

Du kannst dich auch direkt abends in der offenen Liste eintragen und auf Auslosung hoffen ! Einlass ab 20 Uhr

letzte Anmeldung vor 20:30 Uhr



Do 25.07.13 |  Musikalisches 

Dead Western (USA) + Die Selektion

Troy Mighty nennt sich der in Kalifornien beheimatete Musiker hinter dem musikalischen Projekt Dead Western, das klingt wie schaurig-schöne Musik gewordene Klagen aus dem bizarren Schwellenbereich zwischen dem Diesseits und dem Jenseits. Das in trübe wie zärtliche Klangfarben gehüllte Aufbegehren gegen die Unzulänglichkeiten der Welt findet in Dead Westerns Debüt-Longplayer, der mit "Soften Your Screams Into Sings" (2008) betitelt ist, seinen entsprechenden Niederschlag.

Das surreal anmutende Schaffen des 1980 als Troy Daniel Collins in El Cajon geborenen Mannes lehnt sich atmosphärisch vage an den Freak Folk des frühen Devendra Banhart und einer Joanna Newsom an, erinnert an die Introspektivität einer enigmatischen Band wie Current 93 und ruft Erinnerungen an Nick Cave und Scott Walker wach. Die musikalischen Nachtstücke gestatten zudem Verweise auf den Kammerfolk eines Scott Matthew und den Gothic Folk von Timber Timbre und stehen der Entrücktheit eines Antony Hegarty in nichts nach. Mit seinem sonoren, sich träge und verschwommen intonierten Gesang wartet Troy Mighty mit einem Alleinstellungsmerkmal, das die von der Akustikgitarre strukturierten Lieder krönt.

Sozialisiert wird der kleine Troy in den 80er-Jahren mit der TV-Show "Secret City", die sich den pädagogischen Auftrag zur Aufgabe macht, Kinder zum Zeichnen und Musizieren zu animieren. Nach seinem Auszug aus der elterlichen Kleinstadt wird er in Sacramento mit der Lebhaftigkeit und den Abgründen der Großstadt konfrontiert, erforscht den musikalischen Underground und taucht fasziniert in die Comics und Graphic Novels eines Chester Brown, Daniel Clowes oder Robert Crumb ein. Motiviert und ambitioniert beginnt er seinen eigenen künstlerischen Stil zu entwickeln.

Mit Freunden organisiert in der subkulturellen Szene musikalische Events und macht sich mit seinem malerischen Talent und seinen Design-Kenntnissen daran, für diverse Bands Flyer, Tour-Poster, CD-Cover und T-Shirt-Motive zu entwerfen. Dieser mehrjährige kreative Aktionismus mündet schließlich im Jahr 2000 in seiner ersten eigenen Ausstellung.

Daneben bläst er die Hörner für die Kombo Antennas Erupt, erlernt das Gitarrenspiel und versucht sich unter dem Künstlernamen Dead Western schließlich erfolgreich als Musiker mit der Leidenschaft für entschleunigten Dark Folk. Für dieses Projekt hat er Caley Monahon-Ward (Violine), Jesse Phillips (Bass) und Kevin Corcoran (Percussion) an seiner Seite und zeichnet selbst für Einspielung diverse Instrumente verantwortlich.

Bei aller Verstörung und Entrücktheit, die auch den Zweitling "Suckle At The Supple Teats Of Time" auszeichnen, stets bahnen sich doch die Zuversicht und die Zärtlichkeit ihren schwierigen Weg. Die Textzeilen "But then the feelings of the world just fade away/ And I am floating here foll of love for you, my dearest friend" ("Not Really Here At All") bringen das Schaffen künstlerische dieses außergewöhnlichen Künstlers auf den Punkt.http://deadwestern.bandcamp.com/

DIE SELEKTION

Gleich mit der Selbstbeschreibung „Die neue Unschuld“ wirft die Band einen spannenden Widerspuch auf: Harte Beats, hackende Basslines, düstere, kühle Synthieflächen und die genreuntypische Trompete verleiten zu der Frage: Warum gab es so etwas bisher eigentlich nicht? Es geschieht nicht oft, dass eine neue, junge Band so großen Zuspruch findet wie die Jungs von DIE SELEKTION und schon jetzt als Synonym für einen frischen Wind in der angestaubten EBM-Welt stehen.

Vielschichtig, ideenreich, und mit einem gehörigen Maß an Innovation und Spielfreude hat das Trio um Luca Morte im Vorjahr mit zahlreichen Konzerten und drei inzwischen ausverkauften Releases für gehörig Aufmerksamkeit und Euphorie gesorgt.http://www.facebook.com/selektionselektion



Mo 15.07.13 |  Literarisches 

Lesung mit "der kleine Buchverlag"

Martina Bilke liest aus ihrem Roman 'Erben' und Florian Arleth aus dem Roman 'Walter X'

Erben „Das Wort Familienbande hat einen Beigeschmack von Wahrheit.“ (Karl Kraus) - Kurz vor Weihnachten stirbt überraschend Tante Leni in Leipzig. Die Aussicht auf das stattliche Erbe der alten Dame weckt Begehrlichkeiten bei Angehörigen und Freunden. Träume von einer besseren Zukunft, von Wohlstand und ausgleichender Gerechtigkeit – wer hat die nicht? In den Familien Rothermund und Wünsche brechen angesichts der potenziellen Erbschaft Hoffnungen auf und treiben beklemmende, tragikomische Blüten. Als aus der Wohnung der Toten wertvolle Gegenstände spurlos verschwinden, misstraut jeder jedem. Vermeintlich stabile Familienstrukturen bröckeln. Nach der Testamentseröffnung spitzt sich die Lage weiter zu, der Kampf der Erben beginnt. Schwestern gegen Brüder, Cousins gegen Cousinen, Nichten und Neffen gegen Tanten – quer durch die Familien verlaufen die Fronten. Fanni Wünsche rechnet sich als Patenkind der Erbtante größere Chancen aus und wiegt sich in Sicherheit. Andere dagegen verlieren ihre Interessen nie aus den Augen und helfen der Gerechtigkeit gerne etwas nach. Lange schwelende Konflikte entzünden sich an dieser Erbschaftsangelegenheit, bei der Bäume unvermutet eine wichtige Rolle spielen.

Walter X - Ein Roman, der in Deutschland seinesgleichen sucht. Eine coming-of-age-story in der Tradition großer Erzähler. eine Kriminalgeschichte in ungebremster Härte und Intensität. Ein fantastisches Abenteuer, das Jahrzehnte und Kontinente überspannt. kurzum ein Buch, das sich gegen Genreeinordnungen so vehement wehrt, wie sein Protagonist gegen den Trott seines Außenseiterdaseins.



So 14.07.13 |  Sehenswertes 

Preview: Black Sea Blues

Was geschieht wenn im Rahmen eines workshops Musiker auf Literaten treffen und zusammen ein musikalisches Literaturwerk auf die Bühne bringen oder vieleicht auch ein literarisches Musikwerk ? Was in den letzten Tagen in unserem kleinen Verein, eifrig und fleissig, entwickelt, gespielt, geprobt und erfunden wurde, hat heute Abend seine erste Sichtprobe.



Das zweitilige Bühnenwerk "Black Sea Blues" also, ein aus dem gleichnamigen workshop im KOHI Kulturraum entstandes Musikliteraturstück.



So 14.07.13 |  Sehenswertes 

tell Tell - Theater mit den Kohibris

Die Theater-Jugendgruppe Kohibris ist hervorgegangen aus dem ehemaligen Kinderclub des Staatstheaters: Theater, gespielt von Kindern für Kinder, Theater, gespielt von Jugendlichen für Jugendliche. Nach dem Wechsel des Intendanten am Staatstheater hat die Gruppe im KOHI einen neuen Proberaum gefunden.

"tell Tell" - das Stück:

Eine kleine Theatergruppe hat sich vorgenommen, Klassiker in Kürze und Würze auf die Bühne zu bringen. Die aktuellen Themen im wahren Leben spiegeln sich in Schillers Drama über den Schweizer Freiheitskampf und den Vater, der mit dem Apfelschuss die schwerste Probe seines Lebens bestehen muss.

Spieldauer: 90 Minuten

Regie: Sonja Beil, Schauspielerin und Theaterpädagogin



Fr 12.07.13 |  Musikalisches 

Mary Ocher + Your Gouvernment(Berlin) + Delay on Earth

Achtung Freunde ! Das wird ein wilder Ritt heut Abend ... puh... harter Stoff... hehehe...

Mary Ocher wurde als Mariya Ocheretianskaya 1986 in Moskau geboren und wuchs in Tel Aviv auf. Im Alter von 20 Jahren zog sie nach Berlin und spielte seitdem mehr oder weniger überall. Sie ist und war ein stolzer Außenseiter und eine Schulabbrecherin, sie studierte sowohl an einer orthodoxen jüdischen Schule als auch an einer Kunsthochschule. Ihr Debut Solo Album war song und die darauf folgende EP Man Of 1000 Faces (2012) wurden von der Presse hoch gelobt und wecken hohe Erwartungen bezüglich ihres kommenden Albums Eden. Zuletzt schrieb und performte sie den Titelsong zu Sybille Bergs Roman Vielen Dank für das Leben. Für das aktuelle Projekt Mary Ocher + Your Government verbündet sie sich mit zwei Schlagzeugern, einer Nebelmaschine und Projektionen.„Sie ist mächtig, sie ist durchgedreht, ein wenig monströs und eben deswegen auch anziehend.“ (Spex) „Eindrucksvoll“ (taz) „Diese junge Frau hat etwas mitzuteilen.“ (konkret) „Mit ihrem Song ‚Streets Of Hard Labour’ hat sie Popgeschichte geschrieben.“ (Welt Online) „Für Szene-Kennerinnen schon lange der Star von morgen.“ (Missy) http://www.maryocher.com/

Rezenssionen (beeindruckend) :

http://www.spex.de/2013/06/05/mary-ocher-eden/

http://www.tagesspiegel.de/kultur/mary-ocher-die-freiheit-der-andersfuehlenden/8293412.html

http://www.taz.de/!117607/

http://www.intro.de/platten/kritiken/23072237/mary-ocher-eden



Mi 10.07.13 |  Organisatorisches 

Informationsabend der Strohbaugenossenschafft

Gemeinsam gut und günstig bauen und wohnen

" lieber ein Gemeinschafts-Wohnhaus (auch selbst mit-) bauen und einen bezahlbaren Kredit abzahlen, anstatt auf immer Miete zu zahlen."

jeweils am 2. Mittwoch eines Monats wollen wir dann im KOHI diese Treffen veranstalten, um mögliche Wohnformen und Wohngemeinschaften zu besprechen und Baugruppen zu bilden.

Informationen:

über Strohbau (Stroh, ein natürlicher, gesunder, hochdämmender Baustoff, hilft, auch bei einfacher Bauweise, die Heizkosten drastisch zu reduzieren), über Wohnraum aus Übersee-Containern, über Kfw-geförderte und genossenschaftliche Finanzierung.

dazu laden wir sie/euch und ihre Freunde herzlich ein,

hier der link zum beitrag von lena schöneberger: http://www.freie-radios.net/42371



Di 09.07.13 |  Organisatorisches 

Mitgliedertreffen - Fällt aus !!!

Fällt wegen eines Betriebsausfluges aus !!!!



Mo 08.07.13 |  Sehenswertes 

Sounds - Ein Lesekonzert

Die Literatur-Bloggerin Friederike Kenneweg und der Musiker und Gitarrist Marco Ponce Kärgel haben gemeinsam ein LeseKonzert entwickelt. Zu Kennewegs nachdenklichen, poetischen, pointierten, träumerischen und anekdotischen Kurztexten über Geräusche hat Ponce Kärgel mit seiner E-Gitarre experimentelle Soundscapes entworfen. Mit Hilfe verschiedener Applikationen auf den Gitarrensaiten und Haushaltsgeräten vom Spülschwamm bis zum Milchaufschäumer entlockt er seinem Instrument die erstaunlichsten Klänge.

Musik und Text, Klang und Sprache, Gitarre und Stimme beeinflussen sich gegenseitig. Dazwischen: Färbungen, Einstreuungen, Rückkopplungen.

Und so entsteht ein gelesenes Konzert, eine musikalische Lesung, ein LeseKonzert!

In einer Mischung aus Komposition und Improvisation entstehen ganz eigene Klanglandschaften die den Zuhörer auch dann noch die Ohren spitzen lassen, wenn die Töne des Konzerts längst verklungen sind.

Friederike Kenneweg schreibt, spricht, singt – und hört hin. Aus der Kombination dessen sind die Sounds der Woche auf ihrem Blog Frintze. Kultur, Gedanken, Bücher entstanden. DieKurztexte, die sich mit dem Hören und dem Schärfen der Wahrnehmung auseinandersetzen, bilden den Ausgangspunkt des LeseKonzerts. Außerdem schreibt Friederike Kenneweg journalistisch über Literatur und über (Neue) Musik, verfasst Hörspiele und Radiobeiträge und widmet sich der hintergründigen Kurzprosa.

Marco Ponce Kärgel spielt Gitarre – im Studio und auf der Bühne. Sein Spiel reicht dabei von schrägen Solo-Kompositionen über experimentelle Soundscapes mit elektrischer Gitarre und Effektgeräten bis hin zu eigensinniger und zugleich einfühlsamer Songbegleitung für Songwriter und Sänger, wie z. B. Den „Geschichtenerzähler am Klavier“ Manfred Maurenbrecher.

http://www.soundslesekonzert.wordpress.com

http://www.frintze.wordpress.com

http://www.marcoponcekaergel.wordpress.com



. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .

. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .