KOHI-KULTURRAUM | ARCHIV DER VERANSTALTUNGEN SEIT JUNI 2007

ARCHIV der EVENTS bei KOHI


Rückschau

Fr 10.05.13 |  Musikalisches 

My angry pony (Postrock, Freiburg) + No Mama (Crossover)

Die fünf in Freiburg und Bern lebenden Jungs John, Dolly, Cliff, Thomas und Bo lassen sich nicht zähmen. Weder auf der Bühne noch auf ihrer gerade erschienenen 7-Song-starken Platte. 2008 gegründet, besticht die Band mittlerweile durch einen erstaunlich abgeklärten, aufgeräumten, eingängigen Sound und doch ist die Musik ein wilder Ritt querbeet durch den Alternative-Acker. Fantomas treffen auf die Buzzcocks, Billy Talent auf die Killers und doch in ganz eigenem Soundgewand. Der Beitrag von MY ANGRY PONY zur Rockszene in Freiburg hat längst überregionale Beachtung gewonnen, so spielte die Band bereits im Vorprogramm der Suicidal Tendencies, sowie umfangreiche, deutschlandweite Touren. Zudem wird das Quintett nach Wort und Tat vom WDR Rockpalast unterstützt. http://www.wdr.de/tv/rockpalast/extra/videos/2012/0411/my_angry_pony.jsp

No Mama, bestehend aus Norbert(Gitarre), Martin(Bass,Gesang), Max(Schlagzeug) und Simon(Gitarre, Rap/Gesang), spielt eine energiegeladene Crossover-Rock-Mischung und bedient sich in ihren Songs aus Genres wie Nu Metal, Rock, Funk und Punk. Intensive Rap-Passagen, gefolgt von sich im Gehörgang festsetzenden Ohrwurmrefrains, beatgeladene, den Kopf zum Nicken bringende Gitarrenriffs, das alles kann No Mama, und bringt dies auch energisch auf die Bühne! Die Band No Mama wurde im Frühjahr 2010 von Norbert, Martin und Max gegründet und begann zunächst als 3-Mann Band eigene Songs zu schreiben, die der gemeinsamen Schnittmenge der drei entsprachen. Im Sommer 2012 stieß dann Simon als weiterer Gitarrist und Rapper/Sänger dazu und brachte, insbesondere durch seine Rap-Passagen eine neue Qualität in die Musik von No Mama – Crossover Rock at its best! http://de-de.facebook.com/NoMamaBand?sk=info



Mi 08.05.13 |  Organisatorisches 

Informationsabend der Strohbaugenossenschafft

Gemeinsam gut und günstig bauen und wohnen

" lieber ein Gemeinschafts-Wohnhaus (auch selbst mit-) bauen und einen bezahlbaren Kredit abzahlen, anstatt auf immer Miete zu zahlen."

jeweils am 2. Mittwoch eines Monats wollen wir dann im KOHI diese Treffen veranstalten, um mögliche Wohnformen und Wohngemeinschaften zu besprechen und Baugruppen zu bilden.

Informationen:

über Strohbau (Stroh, ein natürlicher, gesunder, hochdämmender Baustoff, hilft, auch bei einfacher Bauweise, die Heizkosten drastisch zu reduzieren), über Wohnraum aus Übersee-Containern, über Kfw-geförderte und genossenschaftliche Finanzierung.

dazu laden wir sie/euch und ihre Freunde herzlich ein,

hier der link zum beitrag von lena schöneberger: http://www.freie-radios.net/42371



Di 07.05.13 |  Sehenswertes 

tell Tell - Theater mit den Kohibris

Die Theater-Jugendgruppe Kohibris ist hervorgegangen aus dem ehemaligen Kinderclub des Staatstheaters: Theater, gespielt von Kindern für Kinder, Theater, gespielt von Jugendlichen für Jugendliche. Nach dem Wechsel des Intendanten am Staatstheater hat die Gruppe im KOHI einen neuen Proberaum gefunden.

"tell Tell" - das Stück:

Eine kleine Theatergruppe hat sich vorgenommen, Klassiker in Kürze und Würze auf die Bühne zu bringen. Die aktuellen Themen im wahren Leben spiegeln sich in Schillers Drama über den Schweizer Freiheitskampf und den Vater, der mit dem Apfelschuss die schwerste Probe seines Lebens bestehen muss.

Spieldauer: 90 Minuten

Regie: Sonja Beil, Schauspielerin und Theaterpädagogin



Mo 06.05.13 |  Literarisches 

Lesung Süd: Traudl Bünger

Literarische Gesellschaft goes KOHI: LESUNG SÜD

Nochmal schnell die Welt retten – „Lieblingskinder“ von Traudl Bünger

„Wunderbares Debüt“ (FAZ)

Hat Traudl Bünger einen Plan B, wenn ihr Debüt ihr keine Goldberge, keine Aktienpakete, kein Loireschlösschen, keinen Anruf von Steven Spielberg, keine Musical-Verarbeitung, keine roten Teppiche, keine persönliche Stilberaterin, keine Paparazzi-Verfolgungsjagden und keine aufdringlichen Anlageberater bescheren sollte? „Keine Ahnung, über diesen unwahrscheinlichen Fall habe ich noch nie nachgedacht“, so die Autorin in einem Interview.

Traudl Büngers spannender und humorvoller Roman spielt mit den Elementen von Thriller und Liebesgeschichte: Rosalie ist Mitte 30 und Staatsanwältin. Ihre Kindheit hat sie mit den Verschwörungstheorien ihres Vaters verbracht. Eines Morgens verschwindet dieser und lässt einen Haufen Dokumente zurück. Steckt ihr Vater in Schwierigkeiten und muss gerettet werden? Sie macht sich gemeinsam mit ihrer Schwester Lily auf die Suche…

Traudl Bünger, geboren 1975 in Siegburg, studierte in Köln Literaturwissenschaften und Mathematik und wurde über Narrative Computerspiele promoviert. Sie ist Programmredakteurin des Literaturfestivals lit.COLOGNE, Kritikerin im "Literaturclub" des Schweizer Fernsehens und schrieb gemeinsam mit Roger Willemsen den Bestseller Ich gebe Ihnen mein Ehrenwort. Die Weltgeschichte der Lüge.



Sa 04.05.13 |  Musikalisches 

Open Stage

Offene Bühne im kleinen Rahmen mit Minimalverstärkung. Man weiß nie genau, was passieren wird. Jeder, der gerade Lust hat oder neue Nummern ausprobieren möchte, kann etwas vortragen. Und vielleicht entwickelt sich eine Jamsession? Anmelden? Nein, anmelden muss man sich nicht!



Beginn 20h !



Fr 03.05.13 |  Musikalisches 

Paula & Karol + Eric Shoves them in his Pockets (Indiepop, PL)

In ihrer Heimat längst zu Superhelden ernannt, überzeugt die polnische Indie-Folk Band Paula & Karol auch über ihre Landesgrenze hinaus ein generationenübergreifendes Publikum. Auf sämtlichen Showcase Festivals bewiesen sie 2012 schon, dass Polen längst mehr zu bieten hat als eingestaubte Traditionsmusik. Spätestens seit diesen Augenblicken ist sicher, dass schöner und griffiger Indie-Folk nicht aus Schweden oder England kommen muss.

In diesem Frühjahr gibt es nun endlich die Möglichkeit das polnische Duo auch in unseren Gefilden live zu erleben.

Alle die nicht so viel über PAULA & KAROL wissen, würden sie wie folgt beschreiben: ein kanadisches Mädchen trifft auf einen polnischen Mann, zusammen schreiben sie ein paar fröhliche Folk-Pop-Songs auf ein paar folkigen Instrumenten. Aber sie sind nicht nur ein Duo, sondern eine große Familie von in Warschau ansässigen Musikern, die in den vergangenen zwei Jahren die Herzen von Jung und Alt gleichermaßen eroberten und dass nicht nur in Polen, sondern auch im Ausland. Der Guardian führte sie als „sound of 2011 around the wold“ auf und kürte sie in diesem Zusammenhang zu „Poland’s new superheroes“.

http://www.youtube.com/watch?v=Sj8YKzYBaM4

http://paulaandkarol.bandcamp.com



Mi 01.05.13 |  Musikalisches 

Jazzreihe: Quintessence

Das junge Quintett um den Pianisten Philipp Eden wurde Anfang 2011 an der Jazzschule Zürich gegründet. Zunächst als Diplomprojekt ins Leben gerufen, wurde während der gemeinsamen Arbeit schnell klar, dass dieses Projekt weitergeführt wird. Die fünf Musiker haben sich zum Ziel gesetzt, mit ihrer Musik Geschichten zu erzählen. Bilder, Emotionen und Erinnerungen sollen durch die Klänge transportiert werden und dem Zuhörer näher gebracht werden. Die Schwierigkeit dabei liegt darin, immer aus dem Moment heraus zu agieren und zu reagieren. Dieser Herausforderung stellt sich QuintEssence und versucht dabei, stets mit offenen Ohren und einer Portion Risikobereitschaft an die Musik heranzugehen. In den Stücken steht der Song im Mittelpunkt, der die Essenz der jeweligen Komposition darstellt. Meist sangliche Melodien treffen auf bunte Harmonien. So entsteht von Stück zu Stück eine neue Atmosphäre, mal melancholisch- nachdenklich, mal leidenschaftlichexplosiv, dann wieder fröhlich-gelassen, wobei jeder Song den fünf Musikern als Grundlage für Improvisation und Interaktion dient. Fats Waller formulierte es einst so: "Jazz ist nicht, was du machst, sondern wie du es tust". Dies beherzigen die fünf Musiker von QuintEssence und lassen, unserem Zeitalter entsprechend, Einflüsse aus Pop, Rock oder Hip-Hop in die Songs mit einfliessen - doch immer im Gewand des Jazz. So entsteht eine Musik, die sich selber keine Grenzen setzen will und auch keine Angst vor Klischees hat.http://soundcloud.com/philipp-eden/sets/quintessence/



Di 30.04.13 |  Musikalisches 

Adam Arcuragi (Folk,Philladelphia)

Das letzte Mal, dass alle Indieaner sich über einen schrecklich, respektive herrlich langen Albumtitel ärgern/freuen durften, das war als Scott Matthew letzten Frühling sein "There Is An Ocean That Divides usw. usf." veröffentlichte. Ein veritables Ungetüm, 26 Wörter lang. Wer hätte gedacht, dass uns im noch so frischen 2010 ein junger, diesseits des Atlantiks noch wenig bekannter Amerikaner namens Adam Arcuragi mit einem Album überrascht, dessen Puste raubender Titel doch tatsächlich ein Wort mehr zählt? "The Lupine Chorale Society Under The Direction Of Adam Arcuragi Accompanying Himself On Guitar With Voice Presents To You With Song And Singing I Am Become Joy". Puh ...

Arcuragi bewegt sich ausgesprochen gekonnt zwischen alternativem Country, Folk, Gospel und Indie-Americana der stilvollen, dabei nie allzu gefälligen Art. Nur einen winzigkleinen Wermutstropfen muss man von diesem Silberling wischen: Adams zwar angenehmer Stimme fehlt osft das Charakteristische, Besondere. Zuweilen aber, etwa im Stück "The Guns That Bring The Morning Home", legt er derart viel Gefühl in seine Stimmbänder, dass selbst Vergleiche mit Größen vom Schlage eines Nick Drake wenig abwegig sind. Lassen wir den bescheidenen stimmlichen Mangel beiseite, bleibt zu vermelden: Es müsste schon mit dem Pop-Teufel zugehen, wenn Arcuragi mit seinem zweiten Langspieler (nach einem unbetitelten Debüt von 2006 und einer EP) nun nicht auch in Europa in so einigen Gehörgängen für freudige Erregung sorgen sollte. Dass in dieser Kritik bisher nur von Arcuragi die Rede war, ist indes nicht fair: Wird der Gute doch von der Lupine Chorale Society (siehe Albumtitel), flankiert, einem vielköpfigen Kollektiv, dem diesmal auch Gäste wie Brian Christinzio (B.C. Camplight) oder Dave Hartley (The War On Drugs) angehören.

Famose Backing Vocals sorgen in Stücken wie "The Long Route 38" für ein Gemeinschaftsgefühl, das sich flugs auf den Hörer überträgt. Alle Beteiligten müssen einen Mordsspaß an diesem, zwischen New York, San Francisco und Philadelphia entstandenen Album gehabt haben. Wie anders wäre das Lachen diverser Kehlen in "Lunch In Field Four" zu erklären? Selbst des Frontmanns Gehuste zu Beginn von Song Numero sechs ("We Steal People's Medicine") stört nicht, verstärkt gar den sympathischen Eindruck.

Zwar kann von wirklichem Live-Feeling die Rede nicht sein; wie in einer mit Musikern voll gestopften Wohngemeinschaft aber fühlt man sich immer wieder: Und jetzt alle bitte! Dem deutschen Rolling Stone gegenüber beschrieb Arcuragi, welchem Spirit er sich verpflichtet fühlt: "The spirit of people making a big soup, y' know". Um so unglaublicher, dass Arcuragi seine Musik in Interviews schon mal als "death gospel" apostrophiert.

In "Go With Them" ist es eine ergreifende Steel-Guitar, die im Zusammenklang der Instrumente Bilder voller Sehnsucht evoziert: Tanzendes Tumbleweed vorm Saloon ... Bläser, Akkordeon oder Zimbel, eine singende Säge, sorgen immer wieder für die rechte Stimmung. Ein Stück wie "Math" oszilliert zwischen sanfter Melancholie und gemäßigter Ekstase und macht deutlich, worin eine der Stärken Arcuragis liegt: Bei aller Seelenwundheit nämlich bewahrt er seine Musik stets vor allzu viel, allzu erdrückender Traurigkeit.

Selbst wenn Arcuragis Vortrag zuweilen ins leicht Wehleidige kippt, wird die Lupine Chorale Society doch immer wieder von Euphorieschüben ergriffen. Berückend die Inbrunst mit der Adam im Song "Lunch In Field Four" die Zeile "Take A Good Look Around" zum Besten gibt. Apropos Adam: Dass Arcuragis Organ gelegentlich an einen berühmten Vornamensvetter (A. Green!) erinnert, ist nicht weiter schlimm, kaum die Fußnote wert.

"Bottom Of The River" schließlich ist ein kongeniales Finale, wie man's sich mitreißender kaum denken könnte. Und eins scheint sicher: Von Adam Arcuragi wird noch zu hören und auch zu reden sein. Man ertappt sich jedenfalls beim Gedanken, was etwa mit einer glatteren, Mainstream-tauglicheren Produktion noch so alles drin sein mag. http://www.adamarcuragi.com/



Mo 29.04.13 |  Literarisches 

Lesung mit der kleine Buchverlag

ACHTUNG...kurzfristig verlegt ins Wohnzimmer Karlsruhe Zähringerstraße 96



"Mordsküche: Eiskalt um die Ecke serviert" - Anthologie

Essen ist gefährlich! Kochen auch. Wenn Oma Friede zu Tisch bittet, die rassige Weinhändlerin zur Verkostung lädt und ein ehemaliger Chirurg zum Küchenmesser greift, ist Vorsicht angesagt. Der Schauplatz Küche entpuppt sich als ein weites Feld für Emotionen, Konflikte und "unkonventionelle Lösungen".

Eine Kooperation von Der kleine Buch Verlag und KOHI



Sa 27.04.13 |  Musikalisches 

SEDLMEIR (1 Mann Rocknroll Garage)

SEDLMEIR Melodien sind sein Leben

Der Antiheld des Rockenroll zögert sein Comeback immer weiter hinaus. Kein Wunder, denn er fühlt sich noch immer zu jung für eine feste Beziehung mit dem Showgeschäft. Denn offen soll diese Beziehung sein, so offen wie Sedlmeir selbst: Was als enges Minimal-Korsett mit Gitarre, Drumcomputer und Synthesizer-Häppchen daherkommt entpuppt sich beim zweiten hingucken als eigenständiger Kosmos mit schier unendlichen Möglichkeiten. Der schmutzige Punkrock-Stomper, die ölige Beat-Schnulze, bösartige Texte in wundervoller Melodie. Tja, Melodien sind sein Leben, zitierte einst der Hessische Rundfunk, nicht ahnend wie unglaublich böse, ja geradezu evil das gemeint war...

Denn Sedlmeir, die Discount-Skizze einer „richtigen Band“, hat andere Interressen als große Hallen zum Lachen oder gar zum Mitklatschen zu bringen – er will höher hinaus, er will dem Showgeschäft selber an die Wäsche. Derart respektlos behandelt verwundert es nicht weiter, dass eine feste Beziehung von Seiten auch der Industrie derzeit nicht in Frage kommt. „So nicht!“ waren sich PR-Agenten und A&R-Manager einig. „So, so!“ schlussfolgerte Sedlmeir pfiffig, und schwups, war er wieder auf der Bühne.

„Sedlmeir ist Kunst. Tief wie Helge Schneider. Laut wie die Ramones. Sezierend wie Helmut Schmidt.“ (Ken Jebsen, KenFM)

„Deutschlands schmierigster Liedermacher.“ (Intro)

„Der einzige Mann von dem Elvis noch etwas hätte lernen können.“ (Vice Magazin)

http://www.sedlmeir-rock.de



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