Reif für das Guiness-Buch der Rekorde?
Zumindest ist es mit Sicherheit das längste Werk, das je im KOHI ausgestellt wurde: Ein fortlaufendes Papierband über 24 Meter (zwei Meter mussten aus Platzgründen weggelassen werden), den Ausstellungsraum umlaufend – darauf keine “Story”, sondern ein Strom aus Beobachtung, Mutation und Störung.
Dominik von Loesch, „spacedrawer“, zeigt eine Welt, die wirkt, als läge sie irgendwo zwischen Waldfund, Unfallbericht und außerirdischem Archiv. Pflanzen, Figuren, Schädel, Aliens, Kühlschränke im Unterholz und reglose Roboter tauchen auf, verschwinden und kehren in veränderter Form wieder. Absurdität und Morbidität stehen gleichrangig neben Regenbogen-Einhörnern und zerfallenden Artefakten. Absurdität ist hier kein Effekt, sondern Grundzustand.
Den Bildern wohne „ein entspannter Coolnessfaktor“ inne, wie Peter bei der Einführung meinte – und fügte hinzu: „cool wie das KOHI“.
„Da sind Welten, in die man sich verlieben kann. Über die man schmunzelt. Über die man schön stolpert oder sich fragt, was passiert hier gerade? Man schaut, man entdeckt Geschichten oder fühlt sich reingezogen in einen abgefahreren Film. Ich würde sagen, das beschreibt so einen ganz normalen Abend im KOHI“.
Es gibt also viel zu entdecken!
Dominik von Loesch arbeitet beruflich als Gedankenzeichner®. „spacedrawer“ ist sein freier, davon vollständig getrennter Strang.
Ausstellungszeitraum: 12.04.26
bis 02.05.26
Website
spacedrawer.wordpress.com/about/https://spacedrawer.wordpress.com/about/
gedankenzeichner.de
Facebook
gedankenzeichner.de
Kunst