KOHI-KULTURRAUM | VERANSTALTUNGEN IM KOHI, 12.12.2018

Kommende EVENTS bei KOHI

Die Veranstaltungen sind für Mitglieder des KOHI.
Neugierige und Unschlüssige, also Nichtmitglieder, können gegen eine geringe Gebühr eine "Wochenmitgliedschaft" erwerben.


. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .

Alle Veranstaltungen ab heute

Bitte beachtet, dass der Einlass zu den Veranstaltungen, wenn nicht anders angegeben, freitags und samstags um 20 Uhr ist, und die Veranstaltungen pünktlich um 21 Uhr beginnen.
Unter der Woche, von Montag bis Donnerstag, ist der Einlass um 19:30 Uhr ist und Beginn der Veranstaltung um 20 Uhr!

Praktisch! Für Nutzer des Google-Calendar:
Die KOHI Termine im Google-Kalender

Mi 12.12.18 | 20:00 bis 22:00 Musikalisches 


Baiju Bhatt - Red Sun

Violine/Jazz (Fr-Paris) Einlass 19:30h

Baiju Bhatt (v, comp, arr)

David Tixier (p)

Valentin Conus (sax)

Blaise Hommage (b)

Cyril Regamey (dr)

Red Sun ist das Baby des indisch-schweizerischen Violinisten und Komponisten Baiju Bhatt. Die Band zieht ihren Erfolg aus einem enormen kreativen Output, gepaart mit Weltmusik-Flair. Die Reise aus der orientalischen Hitze in die Schweizer Kälte überwindet freimütig Trennendes und stellt zugleich Verwandtes heraus. Virtuos, energetisch, spielfreudig: Die Kompositionen sind durchzogen von rhythmischen Raffinessen und Melodieläufen, die unmittelbar ins Ohr gehen. Gekonnt lässt Bhatt Einflüsse aus Jazz, World und Rock ineinanderfließen. (b)

›Externe Infos unter http://www.baijubhatt.com


Fr 14.12.18 | 21:00 bis 23:45 Musikalisches 


SCHUBSEN + JIMI SATAN

Postpunk (De-Nürnberg) + Black'n'Roll-Punk (De-Freiburg)

http://www.youtube.com/watch?v=_1VsogLtFIU

Schubsen, das kennt man noch vom Schulhof. Max findet Peter blöd. Jonas ist in Anna verliebt. Irgendwann wird man dann das, was das Gesetz „erwachsen“ nennt und merkt: Es ist noch wie auf dem Schulhof. Geschubst wird immer noch. Beim Bewerbungsgespräch. Im Straßenverkehr. Am Tresen. In der Liebe sowieso. Schubsen sind die Punkband, die sich den Alltag als Sparringspartner eingeladen haben und nun munter auf ihn einschlagen; mit zerschossenen Lebern und zerschossenen Herzen, in Gedanken beim Nahostkonflikt oder einfach nur bei den Schweinereien vor der eigenen Haustür. Gewinnen können sie nicht, darum geht es auch nicht. Ging es noch nie. Es ging um Peter. Und vor allem um Anna.

Jimi Satan legt ab. Und zwar die alten Gewänder. Zum Trio umgewandelt stellt das Punk-Black‘n‘Roll-Ensemble Tenner-Satan-Washington nun die K-Frage: Kann in Black-Moll noch kämpferisch Rock‘n‘Roll gespielt werden? Es muss sogar, ist hier selbstredend die Antwort! Es wird also düster, dreckig, böse, schnell und herrlich unsympathisch. Alles wie im richtigen Leben. Privat können sie allerdings trotz verheerender Weltlage und gepflegter Katerstimmung ganz nett sein und darum heißt es: bellen tut der Hund!“ Das lang ersehnte Debutalbum "Gespräch mit Eule" gibt es heute live zu hören. Es erscheint im Frühjahr 2019. Teaser: http://jimisatan.bandcamp.com/releases

http://www.jimisatan.de/

›Externe Infos unter http://www.schubsmusik.tumblr.com


Sa 15.12.18 | 21:00 bis 23:00 Sehenswertes 


Leere Stadt - Ein Film von Janne Jürgensen

Drama - Deutschland 2018 - Einlass 20h

Soundtrack: Kollektiv Turmstraße Die goldenen Zitronen

http://vimeo.com/230360659

http://leere-stadt-film.com

Nachdem sein Familienleben gescheitert ist, begibt sich ein Vater auf Sinnsuche durch den Hamburger Stadtteil Hammerbrook. Er wird in einer Künstler-WG aufgenommen, wo er mit seinen Kindern erstmal unterkommen kann. Yassar filmt die unbekannte Umgebung, gleich neben der aufstrebenden Hafencity. Er wird Zeuge, wie die Atelierfläche an einen Investor vekauft werden soll, und sich die Bewohner dagegen wehren. Um ihn aus seinem finanziellen Dilemma zu befreien, eröffnen ihm Freunde neue berufliche Möglichkeiten, und von seinem alten Kumpel Paul wird Yassar hartnäckig in die Spiralen windiger Geschäfte gelockt. Eule, die er in einem Urban Garden Projekt kennenlernt, steht ihm am meisten bei, sich zu behaupten: In einer Zeit, da mit rasanter Gentrifizierung versucht wird die Zentren der Metropolen zu bestimmen, da versucht Yassar sich zwischen Künstlersein und Versorgung seiner Kinder.

Steht nicht im KOHI-Programmheft, weil wir es später noch dazu gebucht haben. Aus gutem Grund. Ein sehr heißer Tip für euch für diesen Samstag Abend.


Di 18.12.18 | 19:00 bis 21:00 Sehenswertes 


DIE KOHIBRIS - SPONTANES SPEKTAKEL

Improtheater (De-Karlsruhe) Einlass 18:30h

Die Kohibris widmen sich nach Jahren der selbst erarbeiteten Stücke nun der Improvisation. Unser "Spontanes Spektakel" orientiert sich an den Spielregeln des Theatersports – zwei Schauspiel-Teams ringen mittels Improvisations-Spielen um die Gunst des Publikums. Freut Euch auf Unvorhersehbares und stellt Euch darauf ein, dass Ihr den Abend durch Eure spontanen Ideen und Einfälle mitgestaltet. Ihr dürft die Darbietungen gut oder schlecht finden und das zum Ausdruck bringen ... aber dazu mehr vor Ort ... bestimmt wird der Abend spektakulär, gerade weil Du dabei bist. (sb)

Mitwirkende: Laura Albrecht, Marie Beil, Lena Blauth, Luise Greiser, Lisa Plate, Jens Amschlinger, Timo Bohlig, Gunnar Petring, Arne Wolff.

Musik, Ton, Licht: Christian Winter

Spielleitung: Sonja Beil


Do 20.12.18 | 20:00 bis 22:00 Literarisches 


LEE HOLLIS

Lesung (De-Saarbrücken) Einlass 19:30h

Neue Storys vom Meister des literarischen Punkrock.

Durchgeknallte Nachbarn, David Bowies Choreografin, angebliche Punk-Riots in Wiesbaden, die Tücken der deutschen Sprache, Drinkin’ and Drivin’ in Texas, absolut unerlässliche Konversationsvermeidungstipps und immer wieder unglaubliche Geschichten aus dem Alltag eines Bartenders in Saarbrückens legendärem Karate Klub Meier: Lee Hollis’ neue Storys erzählen mit viel schwarzem Humor vom ungeschminkten Wahnsinn diesseits und jenseits des Atlantiks.

Lee Hollis wurde 1963 in Alabama geboren und kam 1982 als GI nach Deutschland. Dort entdeckte er die gerade entstandene Punk- und Hardcore-Szene für sich. Er ist seitdem Sänger der Bands Steakknife und Spermbirds und war Layouter beim legendären Fanzine »Zap«. Hollis arbeitet als Bartender in Saarbrücken und stellt sehr gerne vor einem aufmerksamen Publikum seine Storys vor.

›Externe Infos unter https://www.ventil-verlag.de/autor/1/lee-hollis


Fr 21.12.18 | 21:00 bis 23:00 Musikalisches 


KURZ VOR SCHWARZ + LONE WANDERER + GRODOCK & PINOPEL

Depressive Suicidal Black Metal / Funeral Doom / Postpunk (De-Freiburg)

Einlass 20h

http://kurzvorschwarz.bandcamp.com

http://lonewanderer.bandcamp.com/

Kurz vor schwarz ist grau, die Abwesenheit von Farben und ihrer implizierten Fröhlichkeit. Kurz vor schwarz ist dem Ende nahe, immer ein Schritt vor dem Abgrund, ohne ihn letztendlich zu gehen. Kurz vor schwarz ist eine Anrufung des Lebens, in die Leere blickend, die einen umgibt, und die auf jeden letzten Atemzug folgt. Kurz vor schwarz ist die Summe aller Resignation, ein Werk der Zurückweisung, der Enttäuschung, des Scheiterns, der Trauer und der Frustration, die Stimme der Einsamkeit und das Flüstern einer unendlichen Melancholie. Kurz vor schwarz ist die Liebe zum vollkommenen Schwarzen, ohne es jemals erreichen zu können, oder vielleicht auch zu wollen. Kurz vor schwarz ist so gut wie nichts, aber immerhin etwas. Ihre Songs pendeln irgendwo zwischen Post Hardcore / Punk und klassischem DSBM, oder es ist, wie es Jeffromixesyou.com ausdrückte, einfach „In-your-face-post-black-metal“. Die Texte handeln jedenfalls von Depression, Selbsthass, inneren Zwängen, Herzschmerz, Einsamkeit und Satan.

Lone Wanderer heißt zähes SloMo-Riffing, präzises Schlagwerk mit ebenso seltenem wie passendem Hang zum Ornament, abgrundtiefes Growling mit leichten Schwächen (die aber keinen negativen Einfluss auf die Qualität des Gebotenen haben), rezitierende Passagen, dazu harmonisch eingefügte Ruhephasen mit reduzierten Saitenklimpereien – fertig ist die Bude. Funktionieren und mitnehmen kann das Ganze, weil LONE WANDERER vor allen anderen Aspekten ein wunderbares Gespür dafür haben, wie lange ein und dasselbe Riff willkommen ist, ohne die Gastfreundschaft der Hörer über Gebühr zu strapazieren. Die fast ohne Unterbrechung dargebotenen Songs geben sich diesbezüglich zielsicher und steuern über willkommene Trampelpfade immer wieder genau den Punkt an, an dem die fragile Balance aus zermürbender Einseitigkeit und Trance zu kippen droht, warten noch ein wenig, und noch ein wenig, und liefern dann erbarmungslos organisch drückende Riff-Katharsis aus dem Bilderbuch. Magie, geschaffen für ein Konzertumfeld, das die Ablenkungen des Lebens ausschaltet und den Fokus bedingungslos auf das richtet, was Funeral Doom-Rohdiamanten wie LONE WANDERER ausmacht: Musikalischen Eskapismus vom Feinsten. (Ralf Scheidler bloodchamber.de)

Grodock & Pinopel heißt Blackmetal trifft Rauschen. Der Freiburger Noisemusiker David Leutkart aka Grodock und Schwarzmetallkreischer Bruno Erber schaffen mit ihren Auftritten ein Spannungsfeld zwischen düsterem Dark-Ambient-Sound, Nervenaufreibendem Krach und einer depressiv-verzweifelt bis agressiven Stimmperformance.

›Externe Infos unter http://kurzvorschwarz.bandcamp.com/


Sa 22.12.18 | 21:00 bis 23:00 Musikalisches 


SHY GUY AT THE SHOW

New Wave/Post-Punk (De-Karlsruhe) Einlass 20h

http://www.youtube.com/watch?v=lD87o35pllQ

http://www.youtube.com/watch?v=_AKtoTOc2f4

Die New Wave Industrial Explosion tut es schon wieder. Sie spielen eine Weihnachtsshow bei uns. Wie wir uns freuen ist kaum mit Worten zu fassen. Das neue Album KINGDOM OF THE SELF feiert 1-Jähriges und wir feiern das sicherlich fulminanteste KOHI-Jahr bis dato und das in bester musikalischer Gesellschaft. Ganz wie ihr uns kennt. Hier klingt es als hätten die Sisters of Mercy mit Nick Cave zu viel Rotwein getrunken, die Synthies von Depeche Mode geklaut und dann in Joy Divisions Wut gebadet. Die Band nimmt ihre Zuhörer und Zuschauer mit in die dunklen 80er, tauchen tief ab ins Reich düsterer Lyrics und spielen sich wuchtig zurück an die spiegelglatte Oberfläche. Dazu wird angestoßen!

›Externe Infos unter http://www.shy-guy-at-the-show.de


Fr 28.12.18 | 21:00 bis 23:30 Literarisches 


KOHI POETRY SLAM #138

KOHI-Slam, das ist postmoderne Sprachkultur und Kult, seit Juni 2007 an jedem letzten Freitag im Monat. Acht bis zwölf Poetinnen und Poeten treten mit selbstgeschriebenen Texten gegeneinander an. Ob Rap, Lyrik, Prosa, Dada-Gedicht oder Mundart – geschrien, geflüstert oder einfach nur vorgelesen. Beim Bühnenwettkampf um die Gunst des Publikums, das den Sieger des Abends bestimmt, ist alles erlaubt, was sich mit Wort und Sprache performen lässt.

Mitmachen kann jeder, der sich traut und rechtzeitig anmeldet: poetryslam@kohi.de

Am Veranstaltungsabend gibt es noch die Möglichkeit, einen der zwei Startplätze für Kurzentschlossene zu ergattern.

Einlass ab 20 Uhr

letzte Anmeldung vor 20:30 Uhr


Do 03.01.19 | 20:00 bis 22:00 Sehenswertes 


LOOSE LIPS - STORYTELLING

Storyteller (De-Karlsruhe) Einlass 19:30

Menschen erzählen wahre Geschichten, die zum Thema des Abends passen. Anschließend gehört das Mikro dann dem Publikum: Wer mag, trägt seine eigene Story vor. Das ist kein Wettkampf. Die einzigen Regeln lauten: 1) Die Geschichte ist wahr. 2) Sie ist improvisiert. 3) Sie dauert nicht länger als 5 oder 10 Minuten. Jede Geschichte ist willkommen, sei sie tragisch, herzzerreißend oder urkomisch. Gastgeberin Mags Treanor, die Loose Lips zum ersten Mal 2010 in Galway, Irland, veranstaltet hat, wird auf Englisch durch den Abend führen – aber natürlich kannst Du gerne auf Deutsch erzählen. (b)


Fr 04.01.19 | 21:00 bis 23:00 Musikalisches 


HEIM - live im KOHI Karlsruhe + Brandt

Indie/Junisaurier/Rock (De-Nürnberg + De-Münster) Einlass 20h

http://www.facebook.com/heimband/

http://www.youtube.com /watch?v=bovPysr01c4

http://www.youtube.com/channel/UCPbii_ITplGW976npMud9vA

Heim leihen sich Sounds von lebenden oder toten Indierockbands und machen ihre eigenen Reime drauf. Da klingen von Sonic Youth bis Shellac viele wegweisende No Wave-Bands durch. Der Song "Nicht mehr da" bedient sich lustvoll bei Dinosaur Jr., und ironisch behauptet die junge, etwas rauhe Männerstimme: "Ich glaube alles, was ich sage." Dazu schrammelt die Gitarre, deutet der angezerrte Bass mal eine Harmonie an, und scheppert verlässlich das Schlagzeug, bis es zum Schluss –- natürlich –- heißt: "Ich bin nicht mehr da." (k)

Indierock wurde ursprünglich mal so genannt, weil es sich um die unabhängige Form der Rockmusik handelt. Sprich: größtmögliche Freiheit. Nur wenige Bands da draußen nutzen das aus. Vielleicht, weil sie zu sehr damit beschäftigt sind, über Haltung und Identität nachzudenken. Oder auch über das Geld, den Erfolg, den Lohn. Brandt aus Münster – das sind vier Typen, die sehr lange und intensiv nachdenken können. Machen sie auch. Aber nicht, wenn sie sich als Brandt treffen. Dann hauen sie alles raus, was sich im Leben ansammelt. Songs aus dem Stegreif. Die meisten rund zwei Minuten lang. Die Gitarren klingen laut und direkt, das Schlagzeug durchweg euphorisiert – und dann der mehrstimmige Gesang: zwei, drei oder vier Stimmen, wer will das schon zählen?

›Externe Infos unter http://heim-official.bandcamp.com/


. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .

• • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • •

Archiv der Veranstaltungen im KOHI

Alles was bereits im KOHI war

. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .